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Jan Munzer

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Dienstag, 11. April 2017, 09:10

PlayStation Experience 2017 - Prey, Farpoint, Crash Bandicoot & The Inner World
Sony lud zur jährlichen PlayStation Experience nach München ein. Dort wurden in einer schönen Location mehrere Titel gezeigt, die ihren Weg in der nächsten Zeit auf die PlayStation 4 finden werden. Vier Spiele wollen wir euch im kommenden Artikel näher vorstellen.




Prey
Bei Prey hatten wir die Möglichkeit den Anfang des Titels zu spielen. Mit der Auswahl konfrontiert, ob wir uns mit dem weiblichen oder männlichen Charakter ins Spielgeschehen stürzen wollen, starteten wir als Ms. Yu die Story. Sofort fielen uns die schönen Lichteffekte auf, die uns durch die Fensterscheiben des eigenen Zimmers entgegen schienen. Die Grafik im Innenbereich, aber auch die Umgebung während eines Helikopterrundfluges zeigte leider nicht die Spitzenklasse, die der ein oder andere PS4 Exklusiv-Titel bereits aus der Konsole herausgeholt hatte.



Die Atmosphäre wurde jedoch innerhalb der wenigen Minuten des Intros - vor allem durch die passende musikalische Untermalung - gut eingefangen, so dass man von der hellen und freundlichen Stimmung, schnell zur dunklen und von Aliens befallene Bedrohung wechselte und diese sofort auf uns niederschlug. Die zuvor bekannten Gänge, sind einer düsteren und einsamen Szenerie gewichen. Irgendetwas stimmte nicht.
Räume konnte man per Computer z.B. von einer Eingangshalle zu einem Helikopter Landeplatz auf dem Dach ändern, so dass wir uns fragen mussten, was real und was simuliert sein mochte.



Die alienartigen Wesen patrouillierten in den Korridoren und griffen uns bei Sichtkontakt an. Zunächst nur mit einem Schraubenschlüssel bewaffnet und einer leichten oder ausgeholt, schweren Attacke, schlugen wir uns durch die Gegner, die uns bereits bei normalem Schwierigkeitsgrad mächtig Probleme machten. Im weiteren Spielverlauf fanden wir die bereits aus Videos bekannte Gloo Gun, die Klebstoff verschießen konnte. Damit ließen wir unsere Gegner versteinern und konnten sie anschließend mit dem Schraubenschlüssel letztendlich besiegen, in dem sie in tausend Stücke zerstoben.



Aber nicht nur als Waffe konnte die Gloo Gun eingesetzt werden, sondern auch als Hilfsmittel, um im Level voranzukommen. Statt einen Fahrstuhl mit Ersatzteilen, die zunächst erst gefunden werden müssten, zu reparieren, ist es möglich die Klebestoffe an die Wand zu schießen und somit eine Treppe zu bauen. Diese führte uns dann in das nächste Stockwerk und weiter im Spiel voran.

Insgesamt finden wir, dass Prey eine "schöne" Atmosphäre in den wenigen Minuten aufzeigt, in denen wir es anspielen durften. Die Geschichte, die wir zu diesem Zeitpunkt erfahren haben, war auch vielversprechend und hat Potential für Schocker- und Gruselmomente zu sorgen. An der Grafik - vor allem an den Gesichtsanimationen - muss sich Prey gerade auf der PS4 mit Uncharted 4 oder Horizon Zero Dawn messen lassen und unterliegt diesen jedoch. Das Gameplay, die spannende, ungewisse Story und die verschiedene Gegnervariation lassen uns auf jeden Fall auf den 5. Mai 2017 hoffen, da kommt Prey dann endlich u.a. für die PS4 heraus.




Farpoint
Farpoint ist der nächste exklusive PlayStation VR Titel der bereits am 16. Mai dieses Jahres erscheinen wird. Mit einem zusätzlich erwerbbaren Controller soll sich der Shooter noch präziser steuern und das virtuelle Gefühl noch realer werden lassen.



Um dies zu überprüfen, hatten wir mit einer kurzen Anspielmöglichkeit die Gelegenheit. Zunächst bekamen wir den Controller in ausgehändigt, um uns mit ihm vertraut zu machen. Er liegt gut in beiden Händen und nur die Steuerung des rechten Analogsticks war im ersten Moment etwas ungewöhnlich. Das Fortbewegen mit dem linken Analogstick und das Schießen war wunderbar intuitiv. Vor allem die Zielgenauigkeit des Controllers, war aus unserer subjektiven Meinung im Vergleich zu der des bereits sehr guten Move Controllers, noch mal eine Steigerung.



Nach der Einprägung der Tastenbelegung zogen wir uns das PS VR Headset auf den Kopf und erblickten einen staubigen, einsamen Planeten auf dem wir einen vorgegebenen Weg entlangliefen. Bei den ersten zaghaften Schritten nach vorne, mussten wir sofort unser Gleichgewicht halten, damit wir nicht ins Schwanken gekommen wären. Die Beine wie bei einer Kampfsituation zu positionieren, hatte uns deutlich geholfen. Während des Levels mussten wir mehrere Male kräftig durchatmen und uns konzentrieren, obwohl wir selbst Dutzende Stunden VR Erfahrungen sammeln konnten. Wir hoffen, dass es bis zur endgültigen Version verbessert wird. Nachdem wir das Gleichgewicht wiederherstellen konnten, folgten wir dem Weg und hatten die Möglichkeit zwei Elemente des Spiels zu entdecken: die Geschichte und die Schießmechanik.

Die Schießsteuerung wurde automatisch und sofort von uns adaptiert. Haben wir uns damals bei Rush of Blood als beidhändiger Revolverhelden gefühlt, bringt Farpoint den Experten für Gewehre und zweihändige Waffen in uns hervor. Zielen, schießen, treffen. Ohne zu überlegen oder großes Eingewöhnen werden die spinnen- und insektenähnlichen Monster zielsicher von uns niedergeschossen. Wir gehen hinter Felsen in Deckung und lehnen uns aus dieser heraus, um weitere Gegner zu beseitigen.



Zwischen den Shooter Passagen, gab es bestimmte Stellen, die wir mit unserer Waffe scannen konnten und so Teile der Geschichte als Hologramm erzählt wurden. Ob Farpoint wirklich der innovative Shooter mit dem besonderen VR Erlebnis werden kann, den Sony uns da verspricht, ist bisher noch nicht absehbar. Dafür wurde noch zu wenig von der Geschichte und Abwechslung im Gunplay gezeigt. Wenn sie bis zum Veröffentlichungsdatum die VR-Steuerung noch etwas kopf- und magenfreundlicher gestalten, kann Farpoint - gerade mit seinem neuen Controller - gewiss ins schwarze Treffen.




Crash Bandicoot N. Sane Trilogy
Crash Bandicoot, das einstige, inoffizielle Maskottchen von Sony, kehrt endlich zurück. Nicht mit einem neuen Abenteuer, aber im neuen Gewand. Das Remake bietet eine völlig neue Grafik, die aber trotzdem dem originalen Stil treu bleibt. Ebenso wurde die Steuerung nur minimal verändert. Sie fühlt sich noch genauso an wie früher. Ob man das als positives oder negatives Argument verbuchen möchte, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Wir sind der Meinung, dass man eine überarbeitete Steuerung hätte anbieten sollen.



Doch als wir den Controller in die Hand nahmen, das erste Mal die Musik hörten und die bekannte Nasenbeutelratte am Strand aufwachen sahen, kamen so viele Erinnerung in den Kopf, die in unserem breiten Lächeln endeten.
Die Level sind gewohnt fordernd und teilweise unverzeihlich; wie das Original eben. Das ist auch sicherlich das größte Kompliment, das wir der N. Sane Trilogy erteilen können: Nostalgie und Vergleiche mit dem Original. Viele Kollegen sind an dem Stand stehengeblieben und haben auf die Szenen gezeigt oder sich darüber unterhalten und viele mit einem erinnernden Blick oder Freude im Gesicht. Mit dem Ratchet and Clank Reboot hat Sony bereits gezeigt, dass ein modernes Jump'n'Run auf der aktuellen Konsolengenration gefehlt hat und es zu wenige davon gibt. Crash Bandicoot N. Sane Trilogy wird definitiv die alte Schule des Genres auf die PS4 zaubern und darauf freuen wir uns.




The Inner World - The last Windmonk
Als Neulinge der The Inner World Reihe, waren wir sofort von den schön gezeichneten Charakteren und detailreichen Hintergründen begeistert. Neben den größeren Spielen auf der PlayStation Experience, ist uns The Inner World mit seinem eigenen Stil aufgefallen. Die Geschichte wird innerhalb des Universums rund um Robert mit den altbekannten Figuren fortgesetzt. Da der erste Teil jedoch in sich abgeschlossen war, können auch Einsteiger direkt mit The last Windmonk beginnen. Wir empfehlen aber die Wartezeit bis zur Veröffentlichung mit dem Erstling zu überbrücken.



Die knuffige Optik konnten wir in jeder Szene wieder finden und auch in den Rätseln merkten wir die Freude der Entwickler an dem Genre. Es gab teilweise lustige und skurrile Lösungen für Aufgaben, auf die wir ohne Hilfe nicht gekommen wären. Wir mussten schon eher ungewöhnliche Gegenstände miteinander kombinieren. Obwohl der Titel eine moderne Steuerung besitzt, erinnerte es von den Rätseln eher an ein gutes, altes Lucas Arts Spiel. Wer nach reichlicher Überlegung immer noch nicht auf die Lösung kommt oder irgendwo stockt, hat die Möglichkeit über ein Hilfesystem sich Tipps geben zu lassen. Dies ist wie bei einer Quest-Übersicht aufgebaut, so dass wir leicht ablesen konnten, welchen Gegenstand wir als nächstes benötigten. Wenn wir es gebraucht hätten, hätten wir uns dann wiederum die Info anzeigen lassen können, wie wir die Dinge erhalten sollten.



Wer moderne Point and Click Adventures mag und kein schlechtes Gewissen haben möchte, ein Spiel in seiner Originalsprache auf Deutsch zu konsumieren, sollte auf jeden Fall The Inner World - The last Windmonk im Auge behalten. Als ein Vertreter des eher seltenen Genres auf Konsolen, wird dieser im Juli 2017 auf die PS4 kommen. Der deutsche Publisher Headup Games hat erst kürzlich den ersten Teil im PSN veröffentlicht. (Besprechung des ersten Teils).
 

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Philipp Schürmann (11.04.2017), Smirnoff (11.04.2017), Marc Zimmermann (11.04.2017), Vondergraaf (11.04.2017)

Niknek

Attrappe

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Dienstag, 11. April 2017, 10:26

Ich freu mich definitiv auf Farpiont. Auch wenn es wieder ganz schön ins Geld gehen wird zwecks Controller.

Andy (Raptor__MUC)

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Dienstag, 11. April 2017, 11:06

Ich freu mich definitiv auf Farpiont. Auch wenn es wieder ganz schön ins Geld gehen wird zwecks Controller.


Da werden aber noch einige VR Games dafür folgen, dann ist der Preis für das Bundle eigentlich echt fair, wenn man sieht, was sonst ein normaler Move Controller schon regulär kostet...
Es wird immer nur zwei Zeitrechnungen geben:
die vor dem Release, und die danach.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andy (Raptor__MUC)« (11. April 2017, 11:28)


Prodigy

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4

Dienstag, 11. April 2017, 11:34

Ich freu mich definitiv auf Farpiont. Auch wenn es wieder ganz schön ins Geld gehen wird zwecks Controller.


Da werden aber noch einige VR Games dafür folgen, dann ist der Preis für das Bundle eigentlich echt fair, wenn man sieht, was sonst ein normaler Move Controller schon regulär kostet...


Bei Amazon US kosten Spiel und Controller zusammen derzeit 60$.

https://www.amazon.com/dp/B06XGPF3CW/ref…985961808d63255

Das wäre hier schon der Knaller. Dafür wärs dann wirklich fast "geschenkt". Mal abwarten, obs bei uns auch ähnliche Aktionen geben wird. Derzeit ist es entweder ausverkauft, kann nicht vorbestellt werden oder kostet eben 100 Euro oder mehr.