[Test] Prey

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  • »Calvin Rimpel« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 14:00

[Test] Prey
Nach unzähligen Verschiebungen, Versprechungen und Studiowechseln steht der einstige Prey-Nachfolger nun als Reboot in den Regalen. Ob uns der ungewöhnliche Sci-Fi-Shooter überzeugen konnte, klärt der folgende Test.



Wir schreiben das Jahr 2032 und Dr. Yu wacht eines Morgens vollkommen gerädert in seinem beziehungsweise ihrem sonnigen Hochhaus-Apartment auf. An vieles aus den vergangenen Tagen kann er sich nicht mehr erinnern, doch ein rascher Anruf seines Arbeitgebers Transtar verdeutlicht, dass Dr. Yu knietief in den Vorbereitungen für einen Orbitalflug in Richtung der Raumstation Talos I steckte. Um seine Tauglichkeit für den Weltraumflug jedoch abschließend zu beurteilen, gilt es noch ein paar pflichtmäßige Routinetests zu absolvieren, bevor die Reise ins Weltall beginnen kann.

Nach einigen klassischen Bioshock „Would you kindly“-Momenten, kippt die einst locker Stimmung und es verbreitet sich ein mulmiges Gefühl unter den offensichtlich aufgebrachten Forschungskollegen. Ohne sonderlich viel Vorwarnung erscheint ein furchteinflößendes schwarzes Tentakelwesen, genannt Typhon, wie aus dem Nichts und verteilt die Eingeweide der Tester auf dem Sicherheitsglas.



Dr. Yu verfällt daraufhin in einen einjährigen Winterschlaf und erwacht ein weiteres Mal in seiner sonnendurchfluteten Wohnung, als er dieses Mal von einem unbekannten Sympathisanten namens „January“ aus dem komatösen Tiefschlaf gerissen wird. Dieser verdeutlicht mit unmissverständlicher Dringlichkeit, dass Yus bisheriges Leben, keinesfalls der Realität entspräche und er aus diesem Gefängnis entkommen muss. In den darauffolgenden Spielminuten überschlagen sich sodann die Ereignisse und unser Protagonist erfährt nicht nur, dass er sich bereits an Board der Talos I befindet und seine vergangenen Erfahrungen in einer simulierten Umgebung stattfanden, sondern auch, dass die Typhon scheinbar einen Großteil der Crew niedergemetzelt haben und Leichen ehemaliger Arbeitskollegen nun die dunklen Flure säumen.

Es ist nun an euch, herauszufinden, was mit der einstigen Besatzung der Talon I geschehen ist, woher die Typhon entsprangen, warum ihr an scheinbarer Amnesie leidet und wie euer Bruder, Alex Yu, in die Sache verstrickt ist. Die Prämisse dabei als einen Sci-Fi-Horror-Klassiker zu bezeichnen, wäre fast schon untertrieben und erinnert selbstverständlich weiterhin an Genrevertreter wie Dead Space. Dennoch wartet Prey durchaus mit einigen Plot-Twists auf, welche die Geschichte zumindest ein wenig über das Sci-Fi-Standard-Einerlei emporheben. Leider erreicht es trotzdem nie das Emporium der Exzellenz, etwas, dass sich leider obendrein für das Gameplay attestieren lässt.



Anders als sein Vorgänger, ist Prey in einer Pseudo-Open-World angesiedelt, in der viele Bereiche zunächst versperrt und somit nicht zugänglich sind. Der Aufbau erinnert stark an Titel aus dem Metroidvania Genre, in welchem das Vordringen in den nächsten Bereich das Freischalten bestimmter Fähigkeiten voraussetzt. So verlangt eine Hauptquest, dass ihr in ein Büro eindringen müsst, welches die Server für die Talos I beherbergt. Die benötigte Schlüsselkarte treibt indes fatalerweise durch die Weiten des Weltraums, die ihr nur betreten könnt, sofern ihr euren Raumanzug unter Verwendung eines Artax-Antriebssystems verbessert habt.

Dieses erfordert zunächst jedoch die Herstellung über das Handwerkssystem, wofür ihr eine Blaupause benötigt, die irgendwo in den verwinkelten Gängen der Talos I versteckt ist. Sobald ihr euch den geheimen Bauplan unter den Nagel gerissen habt, kreieren die zahlreich verteilten Handwerkstationen das lang ersehnte Wunschprodukt – die nötige Anzahl an Materialien selbstverständlich vorausgesetzt.

Diese erhaltet ihr entweder durch das Plündern der Gegner, oder ihr stibitzt einfach die ungeheure Menge an Gegenständen, die überall in der Spielwelt verteilt sind und zerlegt sie dann in Recycling-Stationen zu Crafting-Futter. Ohnehin ist Preys Umgebungsdesign stark in das alltägliche Gameplay eingebunden. So tarnen sich Feinde als harmlose Objekte, Rätsel erfordern das Einsetzten spezifischer Gegenstände oder eine Couch wird kurzerhand zu einer improvisierten Waffe. Eine der großen Stärken dieser Herangehensweise bildet die uneingeschränkte Freiheit, insbesondere Nebenaufgaben, auf verschiedene Art und Weisen anzugehen. So erlaubt euch das das Freilegen eines versteckten Lüftungsschachts beispielsweise, Gegner vollkommen zu umgehen und einen etwaigen Kampf somit zu vermeiden.



Dies gelingt oftmals jedoch nur, sofern die nötige Investition in den dafür benötigten Skill getätigt wurde. Neuromods, welche über die gesamte Spielwelt verteilt wurden und mithilfe derer sich unter anderem Yus Angriffsstärke, sein Leben oder die Intelligenz zum hacken von Maschinen erhöhen lassen, ermöglichen nicht nur das anheben schwerer Objekte, sondern eröffnen des Weiteren völlig neue Spielweisen. Seid ihr zum Beispiel lieber als verschlagener Leisetreter unterwegs, unterstützen die verschiedenen Talentbäume nur allzu gerne ein heimliches vorgehen. Eine kleine Leiste oberhalb der Feinde informiert im Anschluss darüber, ob diese sich in Alarmbereitschaft befinden oder ob ihr euch klammheimlich aus dem Staub machen könnt.

Mein größter Kritikpunkt und eine der Hürden, welche ich in dem etwa 20-25 stündigen Abenteuer hingegen überkommen musste, waren ohne Zweifel die ersten wenigen Spielstunden, die mich fast verzweifeln ließen. Lausig, beschreibt es wohl am treffendsten und der garstige Übeltäter war niemand geringeres als die miese Kampferfahrung. Wie in den meisten Spielen, startet unser Protagonist selbstverständlich nicht mit der stärksten Ausrüstung, sondern verdient sich diese im Verlaufe Handlung – so weit, so gut. Wenn eure ersten Waffen jedoch so dermaßen nutzlos sind, dass ihr euch fühlt, als würdet ihr die tödliche Alien-Lebensform mit nicht viel mehr bekämpfen, als einem nassen Handtuch, ist dies definitiv problematisch.



So stolpert ihr zunächst über einen rostigen Schraubenschlüssel, der für die kleinen Typhon mehr als nur ausreicht und eine natürliche Verlängerung des Arms darstellt. Meine Missgunst richtet sich nicht gegen diesen, sondern das nächste Schießeisen, das zufälligerweise in eure Arme fällt – die GLOO-Gun. Diese verschießt geleeartiges Material, welches innerhalb eines Sekundenbruchteils aushärtet. Ganz ähnlich wie die Gravity-Gun aus Half Life 2, gilt die GLOO-Gun als der Retter in der Not und wurde aktiv mit dem Spielkonzept von Prey verwoben.

Nicht nur, beseitigt sie bedrohliche Gefahren in der Umwelt oder kreiert Übergänge zu zuvor unerreichbaren Arealen, nein, sie findet dank ihres hilfreichen Versteinerungseffekts ebenso ausgiebige Anwendung in haarigen Kampfsituationen. Da eine schallgedämpfte Pistole ohne Waffenupgrades unterdessen etwa so viel Schaden verursacht wie ein Schaumstoffpfeil, welcher im Übrigen gleichermaßen existiert, alterniert ihr eine geraume Zeit zwischen GLOO-Gun und Schraubenschlüssel.

Dies klingt im ersten Moment nicht allzu nervig, da viele Gegner aber einiges an Schaden austeilen und diese nach einer gewissen Zeit ferner aus der Stasis ausbrechen, wechselt ihr während der frühen Kämpfe ständig zwischen GLOO-Gun und Schraubenschlüssel. Dass dies nicht unbedingt atemberaubende Abendunterhaltung verspricht, kann sich wohl jeder selbst vorstellen.



Glücklicherweise bietet Prey abseits der größtenteils uninteressanten Waffen, ebenfalls die sogenannten Chipsätze, die wohl am leichtesten mit magischen Fertigkeiten zu vergleichen sind und eines der großartigsten Features im neuen Prey darstellen. Unter Verwendung des Psychoskops, scannt Yu die widerwärtigen Typhons, welche daraufhin in eine Datenbank eingetragen werden und nach genügend Untersuchungen die dazugehörige Fähigkeit freischalten.

Aufgrund der Neuromods, steigt der Spielspaß während der Kämpfe exponentiell an und es ist eine Schande, dass der eine oder andere verständlicherweise aufgegeben hat, bevor sich das vollständige Potential des Kampfsystems überhaupt entfalten konnte. So könnt ihr beispielsweise feurige Thermalfallen aufstellen, widerspenstige Maschinen kontrollieren, euch als Alltagsgegenstände tarnen oder mit kinetischer Energie um euch werfen, wobei jede Kraft per Neuromods zusätzlich aufgewertet werden kann. Diese erlauben anschließend die verschiedensten interessante Waffenkombination und machen selbst die GLOO-Gun halbwegs erträglich, sobald ihr einen Widersacher kompromisslos in eine unbewegliche Steinstatue verwandelt, nur um ihn infolgedessen mittels Chipsatz in die Luft zu befördern.



Technisch offenbart sich Prey bedauerlicherweise als zweischneidiges Schwert. Während die magischen Effekte definitiv beeindrucken und die Typhon nicht nur aufgrund ihres beängstigenden Aussehens sondern auch hinsichtlich ihrer abscheulichen Fähigkeiten, Furcht einflössen, trüben nerviges Kantenflimmern, störende Pop-Ins sowie nachladende Texturen den Gesamteindruck. Der fixe 30-FPS-Lock auf der PS4 Pro ist gleichermaßen unentschuldbar, insbesondere weil es sich nicht um ein klassisches Open-World-Spiel handelt, was durch regelmäßig lange Ladezeiten zwischen den Gebietswechseln noch einmal verdeutlicht wird.

An dieser Stelle möchte ich allerdings dennoch großes Lob an die Weltraumspaziergänge aussprechen, da ich mich den Unweiten des Alls nur selten so hilflos und ausgeliefert fühlte, wie es in Prey der Fall war, was ultimativ eine fabelhaft schaurige Spielerfahrung erzeugt. Die abwechslungsreichen Umgebungen, die trotz der Restriktionen einer Raumstation geschaffen wurden, sind ebenfalls ein nettes Plus und reichen von Büros im Art-déco-Stil, über futuristische High-Tech-Labore, bis hin zu einem botanischen Garten mit blühender Pflanzenvielfalt.

Beim Sound gibt es demgegenüber nicht allzu viel zu beanstanden. Während keines der Stücke besonders hervorsticht, untermalt die Musik perfekt die teils intensive Horror-Atmosphäre. Einzig die zu lauten Geräusche können nerven, da das Spiel die Angewohnheit besitzt, ohrenbetäubende Effekte abzufeuern, sobald ihr auf einen Feind trefft. Der interne Lautstärkeregler ist hier euer Freund.



Fazit:
Prey lässt mich einerseits begeistert und andererseits enttäuscht zurück. Während sein Vorgänger aufgrund des nur mittelmäßigen Gunplays bereits 2006 harsche Kritik einstecken musste, schlägt sich unverständlicherweise selbst das Reboot in diesem Bereich nicht viel besser. Warum nicht gerade ein solch schwacher Gesichtspunkt einen besonderen Fokus erhielt, möchte man doch die Fehler eines Prequels ausmerzen, bleibt mir absolut schleierhaft.

Diesem steht überraschenderweise ein fantastisches „Magie“-System gegenüber, welches das zunächst ernüchternde Kampfgeschehen plötzlich aufregend und spannend gestaltet. Welcher Entwickler besaß die glorreiche Idee jene Spielkomponente vor uns zu verstecken, die den Spielspaß ums dutzendfache potenziert?

Angesichts der Studiostreitigkeiten, die fast 10 Jahre anhielten und sogar zur Einstellung des einstigen Nachfolgers Prey 2 führten, möchte ich Arkane Studios dennoch gratulieren, da sie es geschafft haben einen soliden, wenn auch nicht außergewöhnlichen, Titel abzuliefern, der dank seines faszinierenden Sci-Fi-Settings und erstklassigen Fähigkeiten durchaus einen Blick wert ist.
Besuche den Autor bei Google.

Prey

Action
Gameplay
+
Mekka für Erkunder + Magie-System
-
Ersten Spielstunden äußerst zäh
Präsentation
+
Weltraumspaziergänge
-
Durchschnittliche Texturqualität
Entwickler:
Arkane Studio
Publisher:
Bethesda Softworks
Multiplayer:
Kein Multiplayer
1 Spieler
Altersfreigabe:
16
Kurz gesagt:
Prey ist ohne Zweifel ein Spiel mit Makeln. Ob es sich lohnt, diese zu übersehen, sei ultimativ jedem selbst überlassen. Für mich entschuldigt das ausgefallene Magie- und Umgebungsdesign jedoch viele der Unzulänglichkeiten, die Prey innerhalb der ersten Spielstunden plagen.
25. Mai 2017 | Bewertung:
8.0
 
 
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Prey

Publisher: Bethesda Softworks
Entwickler: Arkane Studio
Releasedatum: 2017-05-05

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KAESEFUSSXXL (27.05.2017), OG Loc (27.05.2017)

OG Loc

Core-Gamer

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2

Donnerstag, 25. Mai 2017, 14:20

Mein Arbeitskollege, der Prey schon eine Weile spielt und es mir auch andrehen will, ist haargenau der Meinung des Testers. Scheint also was dran zu sein.
Tatsächlich erwähnte er den schleppenden Start, die teilweise nicht überzeugende Technik und das man am Ende über alles wohlwollend hinweg sehen kann, da das Gesamtpaket durchaus stimmig und sein Geld wert sei.

Cath

Attrappe

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3

Donnerstag, 25. Mai 2017, 17:18

Dem kann ich nur zustimmen! Was mich aber am meisten stört, und das ist auch der Grund warum es gerade nur rumliegt, ist die schwammige Steuerung. Selbst wenn ich den Stick nur langsam bewege oder die Empfindlichkeit verstelle, wackelt der für yu immer ziemlich rum bei mir und die Genauigkeit ist auch nicht so die Beste. Ich habe mir sogar extra einen neuen Controller geholt, weil ich dachte, dass mein alter rumspinnt. War leider nicht der Fall. :/
Ich finde es sehr schade, dass mich das so stört, die Story und das Setting sind schon echt grandios.

Prince80

Attrappe

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Freitag, 26. Mai 2017, 08:07

Also ich bin bis jetzt zufrieden mit dem Spiel.
Ist kein Top-Spiel, aber ich gebe eine IMDB-Wertung von 7-8.

Erazor9k

Familienmitglied

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5

Freitag, 26. Mai 2017, 12:59

Zitat von »Cath«

Dem kann ich nur zustimmen! Was mich aber am meisten stört, und das ist auch der Grund warum es gerade nur rumliegt, ist die schwammige Steuerung. Selbst wenn ich den Stick nur langsam bewege oder die Empfindlichkeit verstelle, wackelt der für yu immer ziemlich rum bei mir und die Genauigkeit ist auch nicht so die Beste. Ich habe mir sogar extra einen neuen Controller geholt, weil ich dachte, dass mein alter rumspinnt. War leider nicht der Fall. :/
Ich finde es sehr schade, dass mich das so stört, die Story und das Setting sind schon echt grandios.

daher halte ich die Konsolen Fassung auch für quasi noch spielbar.
mein Tipp: PC Fassung! die läuft hervorragend.

thebourbonkid88

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6

Freitag, 26. Mai 2017, 13:49

Dem kann ich nur zustimmen! Was mich aber am meisten stört, und das ist auch der Grund warum es gerade nur rumliegt, ist die schwammige Steuerung. Selbst wenn ich den Stick nur langsam bewege oder die Empfindlichkeit verstelle, wackelt der für yu immer ziemlich rum bei mir und die Genauigkeit ist auch nicht so die Beste. Ich habe mir sogar extra einen neuen Controller geholt, weil ich dachte, dass mein alter rumspinnt. War leider nicht der Fall. :/
Ich finde es sehr schade, dass mich das so stört, die Story und das Setting sind schon echt grandios.
Hab meine Empfindlichkeit auf 70 gestellt und finde es läuft ziemlich gut. Wer da von Unspielbarkeit redet, dann weiß ich auch nicht weiter. Siehe Video unten

Die Konsolenfassung hat den gleichen Wertungsscore, teilweise sogar deutlich besseren als die PC Version. Wenn das wirklich so ein arges Problem wäre und unspielbar wäre, dann sähen die Wertungen sicherlich bedeutend anders aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thebourbonkid88« (26. Mai 2017, 13:55)


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uatafack (28.05.2017)

VinniPazz

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7

Samstag, 27. Mai 2017, 01:16

Dem kann ich nur zustimmen! Was mich aber am meisten stört, und das ist auch der Grund warum es gerade nur rumliegt, ist die schwammige Steuerung. Selbst wenn ich den Stick nur langsam bewege oder die Empfindlichkeit verstelle, wackelt der für yu immer ziemlich rum bei mir und die Genauigkeit ist auch nicht so die Beste. Ich habe mir sogar extra einen neuen Controller geholt, weil ich dachte, dass mein alter rumspinnt. War leider nicht der Fall. :/
Ich finde es sehr schade, dass mich das so stört, die Story und das Setting sind schon echt grandios.
Hab meine Empfindlichkeit auf 70 gestellt und finde es läuft ziemlich gut. Wer da von Unspielbarkeit redet, dann weiß ich auch nicht weiter. Siehe Video unten

Die Konsolenfassung hat den gleichen Wertungsscore, teilweise sogar deutlich besseren als die PC Version. Wenn das wirklich so ein arges Problem wäre und unspielbar wäre, dann sähen die Wertungen sicherlich bedeutend anders aus.

Sicher ist Prey durchaus gelungen. Wenn auch leider nicht perfekt, aber sehr gut.

Ja die Steuerung auf Konsole... Ich finde sie auch eher schlecht. Am Pc geht es doch besser, oder besser gesagt schneller von der Hand!
Und ja ich habe die empfindlichkeit bei Ps4 auf max stehen und trotzdem hat es einen faden Beigeschmack.
Prey macht vieles richtig ... aber hat auch duraus seine schwächen, weshalb man es nicht zu hoch bewerten sollte...

Die ach so tolle Atmosphäre ist wohl eher Spieler bedingt, denn ich find das sie zwar recht ordentlich ist, aber absolut nicht super!!
Gerade die ständigen Ladesquenzen zwischen den ganzen Arealen... Dazu kommt die erzählweise ... Wärend BiOschock das wirklich gut hinbekommen hat, merkt man bei Prey doch sehr, das es irgendwie gewollt abgekupfert ist(was ja eigentlich nicht schlimm ist) doch leider bei Prey nicht so umgestzt wurde, dass es einen vom Hocker haut.!
Zum Thema Atmosphäre: Habe (mal wieder) The Last of Us angefangen... und ich muss sagen ... das ist für mich ATMOSPHÄRE!, Ohne lange LADEZEITEN!

Unspielbar ist die Konsolenfassung nicht, aber dennoch relativ schlecht... und sie mit Skyrim oder Fallout auf eine Stufe zu stellen, halte ich doch für etwas vermessen.

Da nützen auch die schönen Videos von @thebourbonkid88: nichts... ;) :P 8) :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »VinniPazz« (27. Mai 2017, 01:28)


thebourbonkid88

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Samstag, 27. Mai 2017, 02:04

@VinniPazz: Auch wenn ich die Meldung bekomme zwecks deines Zitates, muss ich es Gott sei Dank schon lange nicht mehr lesen :thumbsup:
Ein Hoch auf die Ignorier-Funktion :thumbup:


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uatafack (28.05.2017)

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Freitag, 2. Juni 2017, 21:40

Insgesamt halte ich das Spiel für durchaus gelungen, ich kann dem Tester über weite Strecken zustimmen.

Was mir allerdings unangenehm aufstößt, ist die Technik. Interessant ist hierbei die Entwicklung, die der Titel seit dem Launch durch diverse Patches genommen hat.

Los ging es mit einer unsäglich schwammigen Steuerung - ein Problem, das es weder auf dem PC noch in der XBOX-Version gibt. Das war tatsächlich ein PS-exklusives Problem. Durch die letzten Patches haben Arkane die Steuerung halbwegs in den Griff bekommen. Durch den letzten Patch wird nun auch endlich die PS 4 Pro unterstützt - es gibt zwar leider keine bessere Auflösung, aber z.B. bessere Reflektionen, besseres Texturfiltern etc..

Leider hat sich dafür nun aber ein ans Lächerliche grenzendes Frame-Stottern in das Spiel eingeschlichen, mit dem SCHLIMMSTEN Tearing, das ich jemals in einem "fertigen" Spiel gesehen habe. Unglaublich amateurhaft gemacht, es ist mir vollkommen schleierhaft, wie so etwas durch die Qualitätskontrolle kommen konnte. Das aktuelle Digital Foundry-Video gibt einen "guten" Eindruck davon, die können das auch gar nicht fassen, was da passiert ist. Ich kann nur hoffen, dass es hier einen Patch des Patches des Patches geben wird und es dann endlich halbwegs flüssig spielbar sein wird. Denn das hätte das ansonsten durchaus gute Spiel verdient.

Was hier technisch passiert ist, ist dem Jahr 2017 und der benutzten Plattform einfach unwürdig. Auch die unvorstellbar langen Ladezeiten lassen vermuten, dass hier einfach lausig (und vielleicht mit der heissen Nadel gestrickt) programmiert wurde. Ich glaube, ich habe nie längere Ladezeiten erlebt - und das ist schlimm, weil man häufige Zonenwechsel erlebt und auch viel backtracken muss. Ähnlich übel war höchstens das letzte "Just Cause", das wurde aber dann auch recht schnell in den erträglichen Bereich gepatcht.

Wenn es denn endlich vernünftig läuft (oder man einen PC hat) kann man "Prey" nämlich allen Fans von "Half-Life" oder "Bioshock" nur wärmstens empfehlen.

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GreyDaV (03.06.2017)