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Calvin Rimpel

[Test] Flywrench

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Von den Machern des süchtig machenden 2D Fechtsimulators Nidhogg, kommt mit Flywrench nun ein weiterer Indie-Titel in äußerst minimalistischem Gewand. Ob uns ihr neustes Angebot überzeugen kann?[/align]

[align=center]flywrench_20170216140ucs80.jpgWas einfach beginnt, wird später zur Tortur.[/align]

Sobald ihr Flywrench das erste Mal startet, werden die Älteren Zocker euch zunächst denken: „Bin ich in der Zeit zurückgereist und habe mir eine neue Cartridge für den Atari 2600 gekauft?“ Und dieser Gedanke kommt nicht von ungefähr, denn Flywrench ist nicht nur grafisch, sondern auch spielerisch etwas, was man typischerweise auf einer der ersten Heimkonsolen entdecken würde.

 

Als ein niedrigaufgelöstes Rechteck ist es euer Ziel, das Ende des Levels zu erreichen. Dabei befindet sich dieses in einem permanenten Fall, was im Klartext bedeutet, dass ihr konstant, nicht unähnlich Flappy Birds, auf die X-Taste hämmert, um die Spielfigur von dem sicheren Tod zu bewahren.

 

Wäre das nicht schon schwer genug, sind innerhalb der Areale Hindernisse verschiedenster Farben und Formen verteilt, welche es zu durchstoßen gilt. Dabei benötigen rote Barrieren etwa einen konstanten Druck auf die X-Taste, um diese zu durchschreiten. Dies ist umso fieser, da ihr dadurch an Höhe verliert und ein verfrühtes Loslassen zum Tode innerhalb der roten Barriere führt, während eine zu späte Reaktion ein sicheres Ableben an der Level-Grenze garantiert.

 

Eine Rettung ist möglich, so kann sich unsere Spielfigur in ein sich drehendes Objekt verwandeln, welches von dieser abgestoßen wird, doch oftmals prallt ihr wie ein Gummiball ab und landet irgendwo, was unser Rechteck in tausende kleine Pixel zerspringen lässt. Habt ihr es trotz aller Schwierigkeiten geschafft, durch das Labyrinth zu navigieren, schaltet ihr die darauffolgenden Levels frei. Letztlich ist die Mischung aus vorsichtigem taktieren und eine Berechnung der „Flugbahn“ von Nöten, um die immer anspruchsvolleren Hindernis-Parcours zu bewältigen.

 

[align=center]2777809-2423031269-ss95q8u.jpgUnd schon wird es schwieriger.[/align]

Grafisch erinnert der Titel wie bereits erwähnt eher an einen Atari-Titel, was dem zugrunde liegenden Spielprinzip jedoch zugutekommt, müsst ihr euch doch innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde für die richtige Aktion entscheiden, wobei komplexere Grafiken sogar hinderlich sein könnten.

 

Musikalisch ist der Soundtrack äußerst „droney“ und macht mit seinen Synthesizer-Klängen eine gute Figur. Da ihr, je nach Können, die gleichen Tracks jedoch immer und immer wieder hören werdet, kann dieser nach einiger Zeit dennoch etwas nervig werden.

 

[align=center]2777810-7652541821-ss46xub.jpgMit weit über 170 Levels sollte euch nicht so schnell langweilig werden.[/align]

[align=center]Fazit:

Ich bin ehrlich, Flywrench ist absolut nichts für mich. Ich bin furchtbar, sobald es sich um Puzzle-Plattformer handelt, insbesondere wenn sie jeden kleinen Fehler so unverzeihlich bestrafen. Das heißt aber nicht, dass ich ein gutes Spiel nicht erkenne, wenn ich es sehe und Flywrench ist genau das.

 

Meiner Meinung nach wäre das Spiel auf der Vita besser aufgehoben, bietet sich das Spielprinzip für die „5 Minuten zwischendurch“ doch geradezu an, doch auch auf der PS4 macht dieses definitiv Spaß. Für 7€ bekommen Fans von hardcore-Titeln wie Super Meat Boy und Co. neues Futter, an dem sie sich die Zähne ausbeißen können.

 

Aufgrund von Datenbankproblemen leider kein Testkasten

 

Positiv:

- Über 170 Levels + Time Trial Modus

 

Negativ:

- Manchmal extrem frustrierend

- Musik kann nach einiger Zeit nerven

 

Endnote: 8,5

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Öh. Ja. Nein. 8,5 Punkte. Also wie Nioh. Okay.

 

Ich hab ja grundsätzlich nichts gegen minimalistische Spiele, aber das ist dann doch eher ein Handygame und dafür schon zu minimal.

 

Für 7 Euro ist es nicht gerade teuer, aber da ist ein typisches PS+ Spiel und da warte ich mal ab. Wenns dann da erscheint teste ich das mal an. Danke für den Test, finds natürlich gut, dass alle Arten von Games getestet werden.

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