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Wie verdient Ihr eure Brötchen?

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Hallo zusammen,

 

da wir alle irgendwie an unser Geld kommen müssen um unseren Lebensstandard / unsere Hobbies finanzieren zu können, interessiert es mich sehr, welche Berufe ihr gelernt habt und in welchen Branchen ihr unterwegs seit. Interessant zu wissen wäre ebenso folgendes:

 

- Seid ihr zufrieden?

- Ist es euer Wunschberuf?

- Hättet ihr die Wahl, was hättet ihr anders gemacht?

- Was sind eure Ziele?

 

Da nun jeder Themenersteller den Anfang machen sollte nun einiges zu meiner Person.

 

Ich habe eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in der Werbemittel-Industrie absolviert und bin aktuell als Einkäufer im Baugeräte-Sektor (Bauzäune, Baken, Fußplatten, Schalungsstützen, etc.) tätig. Erst im Juli letzten Jahres habe ich den Posten übernommen.

 

Bin ich zufrieden? Im Großen und Ganzen ja, aber wenn man ehrgeizig ist möchte man natürlich immer mehr erreichen.

 

Ist es mein Wunschberuf? Nicht wirklich. Es heißt ich mache meine Sache sehr gut, eigentlich wollte ich aber im Handwerk tätig sein. Doch damals hieß es: "Sohn, mach den Kaufmann dann verdienst du Geld im Sitzen!". Stimmt ja aber mit den Jahren weiß man wie wichtig Bewegung ist und die alte Schule Sprüche sind nicht immer von Vorteil.

 

Würde ich etwas anders machen? Definitiv JA! Ich hätte lieber einen handwerklichen Beruf, z.B. Werkzeugmechaniker oder Mechatroniker, gelernt und den Techniker gemacht.

 

Mein Ziel ist es, wie bereits geschrieben, so viel wie möglich zu erreichen und die Karriere-Leiter aufzusteigen. Ich habe mich bewusst gegen ein Studium und für eine Familie entschieden und bereue es kein Stück. Nur ist das nicht immer von Vorteil wenn man im Beruf den höchsten Posten besetzen möchte.

 

Nun denn, man sollte immer das Beste aus der Situation machen und sich über das freuen was man hat, für Pes­si­mis­mus ist das Leben zu kurz ;)

 

Jetzt seit ihr dran. Würde mich freuen interessante Dinge aus eurer beruflichen Laufbahn zu lesen.

 

In diesem Sinne, weiterhin frohes Schaffen :thumbsup:

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Ist ein interssantes Thema, dann beteilige ich mich auch. :)

 

Ich bin gelernter Fachinformatiker im Bereich Systemintegration (Habe davor mein Abi gemacht und war ein fauler Hund, hat aber trotzdem ganz gut geklappt). Momentan arbeite ich einem Managed Hosting Unternehmen und bin da in vielen bereiche tätig. Aktuell beschäftige ich mich beispielsweise viel mit Cloudcomputing.

 

Bin ich zufrieden? Im Großen und Ganzen schon. ist teils schon recht stressig, aber man beschäftigt sich den ganzen tag mit spannenden technologien und lernt nie aus.

 

Ob es mein Wunschberuf ist, in der jetzigen Form nicht so ganz, aber ich bin eigentlich recht zufrieden. Aber ich habe auch gemerkt, dass das nicht das Ende der Fahnenstange für mich ist. Ich habe festgestellt, dass ich darauf mit einem dualen Studium aufbauen möchte und mich dann etwas weg vom rein technischen, hin eher in die Consulting- und Dienstleistungsrichtung entwickeln möchte.

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Nach abgeschlossenem Bachelor in Chemie mache ich nun den Master in Angewandter Biotechnologie und Verfahrenstechnik.

Momentan würde ich nach dem Studium wohl am liebsten weiter an der Uni arbeiten und promovieren. Bisher steht aber noch alles weitere in den Sternen...

 

Ich habe es im Bachelor ab und zu bereut vorher keine Ausbildung zum Chemikanten/Chemielaboranten gemacht zu haben, weil die praktischen Vorkenntnisse wohl einiges erleichtert hätten.

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Nach abgeschlossenem Bachelor in Chemie mache ich nun den Master in Angewandter Biotechnologie und Verfahrenstechnik.

Momentan würde ich nach dem Studium wohl am liebsten weiter an der Uni arbeiten und promovieren. Bisher steht aber noch alles weitere in den Sternen...

 

Ich habe es im Bachelor ab und zu bereut vorher keine Ausbildung zum Chemikanten/Chemielaboranten gemacht zu haben, weil die praktischen Vorkenntnisse wohl einiges erleichtert hätten.

Du hast das Thema verfehlt. Du verdienst doch noch nix :rofl:

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Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu, bei mir lief es aber insgesamt eher träge und nicht so ab, wie man es sich erhofft hat.

 

  • Realschulabschluss nach Wiederholen der 10. Klasse :wacko: War immer faul, kaum gelernt, hatte immer andere Prioritäten
  • Aufgrund des Zeugnisses und schlechten Abschneiden, dann notgedrungen Fleischer gelernt und auch alles gleich bestanden und somit theoretisch Fleischergeselle, auch wenn ich mich so an sich nie beschreiben würde, da ich davon wirklich absolut keine Ahnung habe. Alles nach der Prüfung wieder gelöscht ^^
  • Dann 1 Jahr als Fleischergeselle weiter gearbeitet (Man muss dazusagen, ich habe 4 Jahre lang dann zu 95% "Anklamer Bockwürste" verpackt.
  • Zivieldienst 9 Monate bei der Volksolidarität (Kindergartenkinder, Geistig beeinträchtigte Kinder und Mittag gefahren)
  • ca. 1 im Call-Center Technische Hotline für 1&1 (Grauenhafter Beruf, hab ich danach abgebrochen, seid dem Telefonierphobie :D )
  • Dann wieder 1 Jahr Bockwurst im gleichen Fleischerbetrieb gepackt und aufgrund von Rückenproblemen aufgehört
  • 3 Jahre bei BogenSportWelt.de, zu erst Pakete zugeklebt und intern hochgearbeitet und neue Artikel auf der Internetseite eingepflegt (Bögen, Pfeile, Armbrüste und so weiter)
  • Nachdem ich da nicht mehr gebraucht wurde und gekündigt wurde, befinde ich mich jetzt in einer Umschulung zum "Kaufmann für Büromanagement", beziehe in der Zeit der Ausbildung ALG I und hoffe, danach endlich einen Betrieb zu finden, in dem ich dann wirklich lange Zeit arbeiten kann, um Geld zu verdienen
  • Bei PS3-Talk/PS4-Magazin bin ich übrigens nebenbei seit ich glaub 2012 tätig
  • Außerdem veranstalte ich ab und an nebenbei elektronische Musikveranstaltungen in diversen Diskotheken.

 

Das war es glaub ich 8o

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Nach abgeschlossenem Bachelor in Chemie mache ich nun den Master in Angewandter Biotechnologie und Verfahrenstechnik.

Momentan würde ich nach dem Studium wohl am liebsten weiter an der Uni arbeiten und promovieren. Bisher steht aber noch alles weitere in den Sternen...

 

Ich habe es im Bachelor ab und zu bereut vorher keine Ausbildung zum Chemikanten/Chemielaboranten gemacht zu haben, weil die praktischen Vorkenntnisse wohl einiges erleichtert hätten.

Du hast das Thema verfehlt. Du verdienst doch noch nix :rofl:

Dann lösch es doch wegen OT :P

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Dann will ich auch mal:

 

 

Direkt nach der Schule fing ich eine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker in einem großen Betrieb für Haushaltsgeräte an.

Damals hochgelobt, wusste man nach der Ausbildung nichts mit uns anzufangen.

Ich hatte Glück und kam dann ins Lager. Viele von uns endeten am Band. Nach einem Jahresvertrag kam die Festanstellung und inzwischen bin ich seit fast 19 Jahren in dem Betrieb tätig und liebe es mit meinem Stapler durchs Lager zu flitzen, LKW's zu be- und entladen und die Lagerlogistik zu schmeißen.

 

Ich würde auch nichts anders machen. Denn es hätte auch viel schlimmer kommen können.

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Okay.

 

Hab mein Abitur gemacht und wurde danach direkt von der Bundeswehr zum Wehrdienst (12 Monate) eingezogen. Wollte damals bei der BW bleiben und dort studieren. Dann hat man mir dort aber das Studium diktiert und wollte mich zum Politikwissenschaftler ausbilden.

 

Das habe ich abgelehnt und dann eine Lehre bei der Telekom als Kommunikationselektroniker durchgezogen. DIe Lehre habe ich um 1/2 Jahr verkürzt und wurde dann als einziger von den 40 Azubis bei der Telekom übernommen. In der Folge habe ich dann in den damals noch recht "neuen Bundesländern" beim Aufbau Ost mitgeholfen und nach 2 Jahren gekündigt.

 

Zurück ins Schwabenland bei einer IT Firma als Angestellter eingestiegen. Erst viel im Telefonanlagenbau und Softwarebereich unterwegs gewesen und dann nach 10 Jahren in die Software-Entwicklungsabteilung gewechselt.

 

Da bin ich nun seit weiteren 10 Jahren (habe dieses Jahr mein 20-jähriges) im Vertrieb tätig und verkaufe unsere selbst entwickelten Softwarelösungen im Bereich Telekommunikation.

 

Bin ich zufrieden: Ja. Ist sehr abwechslungsreich. Viel Büroarbeit, viel bei Kunden unterwegs. Ab und zu auf einer Messeveranstaltung und so weiter...

 

Würde ich im Nachhinein etwas ändern? Klar. Mit der Erfahrung meiner 45 Jahre würde ich ein paar Zwischenschritte auslassen... aber mehr auch nicht.

 

Ich hoffe ich kann das bei meiner Firma bis zur Rente durchziehen. Scheint mir also ganz gut zu gefallen da :)

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Da mach ich mal mit :)

 

Nach der Schule erstmal Mediengestalter (verkürzt) gelernt, anschließend ein Jährchen bei einer Agentur für Kunden wie BMW, Porsche, Otto, Klingel usw geschafft, hauptsächlich langweilige Katalog- und Bildbearbeitung gemacht. Dann zu einem Kumpel gewechselt und mit Ihm etwa 2 Jahre zusammen eher Freelancer Tätigkeiten betrieben und mit vielen internationalen Fotografen und Werbeagenturen gearbeitet, war schon ganz Witzig und interessant, aber dann bin ich irgendwann mal in die Entwicklung eingestiegen und wusste das ich den grafischen Bereich sehr bald verlassen werde. Hin und wieder bekomme ich von meinem Kollegen noch anfragen für kleinere Projekte bei denen ich gerne mitmache, aber ist definitiv kein Beruf den ich wieder Vollzeit betreiben werde.

 

Also weiter gehts: daheim hingehockt, selber Zeugs wie HTML/CSS/Javascript/Python/Django/React beigebracht, bei einem kleinen Startup Unternehmen beworben, Job bekommen und nun schaffe ich seitdem als Entwickler dort. Ist es mein Traumberuf? Nein, der wäre Astronaut (ohne Witz :D), aber dafür bin ich zu dumm und zu faul. Bin aber sehr zufrieden mit dem jetzigen Beruf, es gibt einfach jeden Tag etwas zu lernen, man hört auch nie auf sich fortzubilden, die Leute sind cool, die Bezahlung stimmt, es macht spaß und wenn ich mich erweitern will muss ich bloß eine weitere Sprache lernen und habe quasi einen "neuen" Zweig den ich beschreiten kann.

 

Auf ewig werde ich dort aber nicht bleiben, ich bin einer der bindet sich nicht so schnell und schaut immer wieder hier und da was es so gibt. Aktuell stehe ich vor der Wahl nächstes Jahr nach Österreich zu ziehen und dort bei einem Kumpel einzusteigen (quasi selber Job, nur bessere Bezahlung und "neuere" Arbeitsmethoden), oder etwas riskieren und mit einem Kumpel ins Thema VR-Development einsteigen, der beschäftigt sich damit seit Release der Oculus und steht auch mit einigen Entwicklern von Google Tiltbrush in Verbindung die wohl etwas mit ihm planen, jedoch muss ich sagen das VR-Development mein Interesse nicht so wirklich wecken konnte, weshalb es mich eher Richtung Österreich ziehen wird. Aber das Jahr ist noch Jung und ich hab viel Zeit um nachzudenken.

 

Mein persönliches Ziel ist es an möglichst vielen Orten und Projekten gearbeitet zu haben und auch selber mal etwas zu entwickeln das einschlägt wie eine Bombe und mich Reich macht, dann kann ich auch endlich Astronaut werden :P

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Aalso:

 

2004 Abi gemacht, danach keinen Bock auf Studieren des Studieren willens gehabt. Hab mich dann um ein Praktikum beim örtlichen Honda-Händler (Motorrad) beworben und wurde genommen. Das Praktikum wurde dann erst verlängert und danach hat man mir eine Ausbildung angeboten (also hab ich mich wahrscheinlich nicht ganz doof angestellt), hab damals sogar mega Glück gehabt, weil sie bereits einen Lehrling im ersten Lehrjahr hatten, wollten mich aber trotzdem. Hab dann dank ABI die Ausbildung zum KFZ Mechatroniker - Motorradtechnik in 2,5 statt 3,5 Jahren machen dürfen und bin nun seit fast 12 Jahren in der Firma in der Werkstatt tätig.

Ich würde schon sagen, dass es mein Traumberuf ist... die Arbeit an sich macht mir riesen Spaß, ob nun das normale Tagesgeschäft oder Umbauten in denen ich mich und meine Vorstellungen verwirklichen kann. Der tägliche Umgang mit verschiedensten Kunden und das in einer Motorrad-typisch entspannten "DU"-Atmosphäre. Und Kollegen passen auch, witzeln und ab und zu mal gegenseitig einen Streich spielen. Doch, gehe eigentlich fast jeden Tag gerne auf Arbeit!

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Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu, bei mir lief es aber insgesamt eher träge und nicht so ab, wie man es sich erhofft hat.

 

  • Realschulabschluss nach Wiederholen der 10. Klasse :wacko: War immer faul, kaum gelernt, hatte immer andere Prioritäten
  • Aufgrund des Zeugnisses und schlechten Abschneiden, dann notgedrungen Fleischer gelernt und auch alles gleich bestanden und somit theoretisch Fleischergeselle, auch wenn ich mich so an sich nie beschreiben würde, da ich davon wirklich absolut keine Ahnung habe. Alles nach der Prüfung wieder gelöscht ^^
  • Dann 1 Jahr als Fleischergeselle weiter gearbeitet (Man muss dazusagen, ich habe 4 Jahre lang dann zu 95% "Anklamer Bockwürste" verpackt.
  • Zivieldienst 9 Monate bei der Volksolidarität (Kindergartenkinder, Geistig beeinträchtigte Kinder und Mittag gefahren)
  • ca. 1 im Call-Center Technische Hotline für 1&1 (Grauenhafter Beruf, hab ich danach abgebrochen, seid dem Telefonierphobie :D )
  • Dann wieder 1 Jahr Bockwurst im gleichen Fleischerbetrieb gepackt und aufgrund von Rückenproblemen aufgehört
  • 3 Jahre bei BogenSportWelt.de, zu erst Pakete zugeklebt und intern hochgearbeitet und neue Artikel auf der Internetseite eingepflegt (Bögen, Pfeile, Armbrüste und so weiter)
  • Nachdem ich da nicht mehr gebraucht wurde und gekündigt wurde, befinde ich mich jetzt in einer Umschulung zum "Kaufmann für Büromanagement", beziehe in der Zeit der Ausbildung ALG I und hoffe, danach endlich einen Betrieb zu finden, in dem ich dann wirklich lange Zeit arbeiten kann, um Geld zu verdienen
  • Bei PS3-Talk/PS4-Magazin bin ich übrigens nebenbei seit ich glaub 2012 tätig
  • Außerdem veranstalte ich ab und an nebenbei elektronische Musikveranstaltungen in diversen Diskotheken.

 

Das war es glaub ich 8o

 

Was für Parties organisierst du? Welche djs etc ?

Komme auch aus der Szene . War selbst dj früher :) wo ich noch jung war quasi :D

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Was für Parties organisierst du? Welche djs etc ?

Komme auch aus der Szene . War selbst dj früher wo ich noch jung war quasi

 

Früher habe ich größtenteils Deep-House/Minimal-Partys gemacht. Und es sind auch meistens nur lokale DJ's aufgetreten. Also nichts, was jedermann mal gehört hat oder so. Aber auch ein DJ-Kontest habe ich mal veranstaltet, in dem der Gewinner beim Airbeat One Dance Festival auflegen durfte. Ist wohl das Electro-Festival, mit der größten Bühne in Deutschland. Allgemein übertreffen das glaub nur die Onkelz.

 

Irgendwann hatte ich denn mit einem Kumpel einen eigenen Verein gegründet und dann wollten wir auch groß hinaus. Fingen wieder mit kleinen Partys an, bis wir uns an was größeres getraut haben. Das Geld kam dabei von seiner Seite aus. Ich hab mich schon immer meist nur hinter die Kulissen alles gekümmert. Booking, Werbung, etc. Jedenfalls sollte dies dann mit 2 Floors statt finden. Einmal in einer kleinen Hallen mit recht bekannten DJs aus Vorpommern und der zweite Floor sollte draußen sein mit polnischen Gast-DJ's, da der VA-Ort sehr nahe an der Grenze lag. Dort wurde dann auch viel investiert und getan. Die Genehmigungen der Gemeinde standen, die Plakate hingen in ganz MV und eine Woche wurde die VA durch die Polizei abgesagt, wegen Lärm und einer Kirche in unmittelbarer Nähe. Obwohl die Gemeinde und Co schon zugestimmt hatten. Naja, das gröbste Geld war futsch. Dann hatten wir noch einen Todesfall eines unsere DJ-Crew, der von unserer Lichttechnik erschlagen wurde bei einem Autounfall und mein Kollege hatte so seine Probleme und wir dann unsere Streitigkeiten, da er nicht mehr zuverlässig war. Das ging dann alles danach zu Grunde.

 

Nun habe ich vor kurzem nach einigen Jahren wieder mit einem anderen Kumpel & Hardstyle-DJ angefangen. Mich aber auf andere Musikrichtungen konzentriert, als nur Minimal/Deep-House. Läuft jetzt eher so: 2h Deep-House, 2h Future-House/Progressive House, 2h Hands Up und zum Abschluss nochmal 2h Hardstyle (alles circa).

 

Hab im Anhang mal paar alte Flyer mit rangehangen von einigen VA, die ich organisiert habe. Zum ersten habe ich damals alleine DiscoDroverz.de geründet, dann mit einem Kumpel Plan7.biz und jetzt haben wir keinen richtigen Namen, sonder unsere VA-Reihe heißt einfach RAVEOLUTION. Da ich die Flyer meistens selber gemacht habe, erwarte keine Meisterwerke :D

 

Jedenfalls ist Elektronische Musik mit unter das wichtigste im Leben. Ich liebe es einfach und lebe es auch. Aber das habt ihr ja sicherlich schon mitbekommen.

 

 

Und du so? Was hast du denn so gespielt? Und warum hast du aufgehört? Oder warum "früher"?

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Ich verkürze es mal ein wenig.

 

Nach dem Abi Maschinenbau studiert. Hat Spaß gemacht, obwohl ich eigentlich immer Bio, Chemie und Physik studieren wollte. Lehrer war so ein Traumberuf. Naja...es kam halt anders.

 

Ein paar Jahre, glaube 2 :) in dem Job als Maschinenbauingenieur gearbeitet und dann zusammen mit meinem Bruder die Immobilienfirma meines Vaters übernommen, nachdem er verstorben war. Am Anfang alles falsch gemacht was man konnte aber dann dank eines wirklich großen Auftrags einer Firma, noch mal das Ruder rumgerissen. Von da an lief es mehr oder weniger von selber.

 

Irgendwann habe ich dann mal gemerkt das das eigentlich nichts für mich ist, zumindest nicht für das restliche Leben. Habe dann meinem Bruder meine Firmenanteile verkauft, da er weiter machen wollte.

 

Ich habe dann all mein Geld in Immobilien gesteckt und nen gutes Händchen gehabt und natürlich auch Glück. Gehört wohl immer dazu.

 

Seitdem leben meine Frau mein Kind, bald noch eins :), meine Mom mein kleiner Bruder und die kleine Schwester meiner Frau alle von dem was die Immobilien an Miete abwerfen bez. von den Verkäufen reinkommt. Ein wenig bin ich auch an der Börse aktiv und habe da und hier ein paar Anteile an kleinen Unternehmen.

Wirklich arbeiten kann man das nicht mehr nennen. Deswegen benutze ich oft, wenn mich einer fragt was ich mache, das Wort Privatier. Ob es 100% zutrifft kann ich gar nicht genau sagen, ist aber wohl der Begriff der am ehesten past. Frührentner bin ich ja auch nicht. ;)

 

Bin ich zufrieden? Ja. Sehr sogar. Einerseits finde ich es schade das ich nicht lange in dem Beruf gearbeitet habe oder gar Lehrer wurde, andererseits hat es mir und meiner Familie ein finanziell sorgenfreies Leben beschert, und das wird es hoffentlich noch weiter ;).

 

Würde ich was ändern? Puhh..ne so wirklich ändern nur die ein oder andere Entscheidung was Freundschaften anging oder was die Familie betrifft aber beruflich...Nein, nicht wirklich.

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Realschule

Ausbildung Elektroinstallateur

Ein paar Jahre Arbeit als Elektroinstallateur

Abitur

5 Semester techn. Redaktion

lange, blöde Krankheit

Abbruch Studium

diverse Maßnahmen um wieder arbeitsfähig zu sein

Ausbildung Betreuer in der Altenpflege (bestanden mit 1)

dann umentschieden und doch direkt in die Pflege gegangen (Betreuer und Pfleger sind unterschiedliche Berufe)

 

Nach langer Zeit bin ich nun also Altenpfleger.

 

- Seid ihr zufrieden?

 

JA. Traumberuf. Hätte ich früher nie gedacht. Es macht mir große Freude anderen zu helfen. Die unangenehmen Sachen in der Pflege blendet man aus. Ist quasi auch nicht anders (auch wenn das jetzt doof klingt) als ein Baby zu haben, welches man umsorgen muss.

 

- Ist es euer Wunschberuf? Siehe oben.

 

- Hättet ihr die Wahl, was hättet ihr anders gemacht?

 

Ich hätte direkt mit 16 eine Ausbildung im pflegerischen Bereich gemacht.

 

- Was sind eure Ziele?

 

Habe ich nicht. Ich bin angekommen. Ich könnt noch aufsteigen, dafür müsste ich aber nochmal 3 Jahre die Schulbank drücken. Dem bin ich langsam müde.

 

Ich könnt mich zum Wohnbereichsleiter hocharbeiten. Möchte ich nicht. Ich will keinen Stress mehr. Wie gesagt, ich bin angekommen. Ich verdiene gut, habe eine hübsche Wohnung (Frau fehlt noch) und nach den ca 15 Jahren die ich mit (für mich falscher) Arbeit, Schule und Krankheit verbracht habe, möchte ich jetzt einfach nur mein absolut spießiges und geregeltes Arbeitsleben genießen und meine Ruhe haben bis zur Rente (welche ich sowieso nich erlebe xD). :D

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2001 Abitur gemacht und anschließend nicht wirklich gewusst wie es weiter geht. Hab dann eine Lehre zum Bankkaufmann gemacht, einfach um überhaupt was zu machen. Studieren hatte ich nie Lust, weil ich nicht weg aus meiner Heimat wollte. Nach der Lehre wurde ich ein halbes Jahr übernommen, dann gekündigt. Vollkommen zu Recht, hab zu der Zeit meine ganz wilden Jahre gehabt und war nicht gerade der ehrgeizigste. Anschließend Zeitarbeiter bei verschiedenen Großbanken in Frankfurt/Main. Ganz schrecklich, ich mag Großstädte nicht, hasse die Pendelei und die Bezahlung war mies, deckte sich allerdings mit meinem Engagement und war somit gerecht. Wir schrieben mittlerweile das Jahr 2005, ich war 23 Jahre alt und es musste etwas passieren. Die Entscheidungen und meine Einstellung der letzten Jahre ließen zu wünschen übrig, ich war schon sehr partyorientiert und das deckte sich nicht mitden Anforderungen eines Berufes, den ich vor Augen hatte.

 

Also wurde es Zeit erwachsen zu werden. 2005 nochmals Schule gemacht, der staatlich geprüfte Betriebswirt sollte es sein. Abschluss mit 1,3. Anschließend bei einem mittelständischen Reiseveranstalter begonnen (in 2007), Produktmanager, dann Abteilungsleiter und seit Januar 2017 Geschäftsführer bei mittlerweile 38 Mitarbeitern.

 

Es sind ein paar Entscheidungen gewesen, die man sicher hätte anders treffen können. Aber ich bin sehr glücklich. Meine Arbeitswoche hat über 60 Stunden, aber es ist eine erfüllende Aufgabe. Meine Frau und meine beiden Kinder (der Große ist 2, die Kleine 7 Monate alt) sind die erdende Basis und mein größtes Glück. Nein, ich glaube an den Butterfly-Effekt und würde absolut nichts anders machen.

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Ich bin gelernter Kaufmann für fototechnische Geräte (Kameras & Co.). Die Lehre dauert hier in Österreich drei Jahre bis zum Abschluss. Mein aktueller Arbeitgeber zählt bereits zu den größeren Unternehmen im Bereich Verkauf & Dienstleistungen und ist auch Spezialist für Optik und Hörakustik.

 

- Seid ihr zufrieden?

Nein

 

- Ist es euer Wunschberuf?

Nein

 

- Hättet ihr die Wahl, was hättet ihr anders gemacht?

Ja, HTL abgeschlossen mit Matura + Studium für Informatik und Astrophysik. Eigentlich wollte ich was Weltbewegendes machen.

 

- Was sind eure Ziele?

Keine, aktuell zumindest nicht. Frau findet sich aktuell keine Richtige mit der MANN alt werden will. Ergo bleibt Familiengründung bis auf weiteres auf Eis gelegt. In meinen Beruf geht es auch nicht so wirklich weiter. Weiterbildung oder dergleichen gibt es nicht wirklich. Ich müsste mehr oder weniger einen Neustart machen und das wird je älter man wird immer schwerer. Ich bin ein Mann der in seinem Berufsfeld als sehr erfahren gilt mit über 13 Jahren Berufserfahrung.

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Ich habe ein Hauptschulabschluss. Ich bin gelernter Tischler habe aber durch eine Zeitarbeitsfirma nur 2 Wochen wirklich in dem Beruf gearbeitet. Also ich war eine zeit lang ziemlich träge,unmotiviert und war auch lange Arbeitslos und habe danach in einigen Bereiche gearbeitet durch Zeitarbeit die mir gefallen haben aber auch einige nicht. Bin auch so in die Firma gekommen wo ich heute Arbeite, es ist eine für Sonnenschutztechnik( Markisen und Rollläden etc.). Anfangs war ich nur als Helfer da, da ich zu dem Zeitpunkt noch kein Führerschein hatte aber seit paar Jahren bin ich dann zum Monteur aufgestiegen und verdiene auch mehr Geld als vorher.

Auch wenn es oft sehr stressig werden kann gerade im Sommer wird es dann doch mal 18 uhr oder auch mal später macht es doch ne menge Spaß. Man kommt viel rum und sieht viele Städte auch in Frankreich unterwegs. Und auch das Körperliche kommt nicht zu kurz im schnitt wiegen die Markisen um die 70kg und man ist die meiste zeit an der frischen Luft.

Also ich bin ich echt sehr zufrieden mit meiner Arbeit :thumbup:.

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Interessante Geschichten die man hier zu lesen bekommt, im voraus erstmal danke an alle.

 

Wenn man so durch die Runde liest, lassen sich doch auch einige Parallelen zu meinem Lebenslauf erkennen.

 

Ich habe erst einen sehr durchwachsenen Realschulabschluss gemacht, nachdem ich, wie es bei den meisten in meinem Jahrgang, nicht SOOO geil war zu lernen. Meine Eltern hatten anderes mit mir vor und ich glaube in der Zeit war das Verhältnis zu ihnen nicht so prall. Was willste auch sagen, wenn man einen Vater hat der ne eigene Zahnarzt Praxis hat, erwartet der natürlich dass der Laden mal weiter läuft.

 

Danach hab ich eine schulische Ausbildung zur Fachkraft für Bürokommunikation, die ich aber geschmissen habe, da mich das eigentlich NULL interessiert hat und ich lieber was kreatives machen wollte. Also hab ich mich für eine Ausbildung zum, ÜBERRASCHUNG: Zahntechniker entschieden. Dass ich die Ausbildung überhaupt bekommen habe, hatte natürlich nichts mit meinem Vater zu tun. ;)

 

Die Ausbildung hab ich gut beendet und auch noch ein Jahr im Beruf gearbeitet. Allerdings ist es ja so, dass man im Handwerk in D nichts verdient (Friseure und Zahntechniker insbesondere) also bin ich ausgestiegen. Ein Angebot einer Leiharbeitsfirma hab ich angenommen und hab dann wieder ein Jahr als Maschinenbediener in einer Solarzellenfabrik gearbeitet.

 

Irgendwann ergab es sich dass ein Kumpel zu Besuch war, der in der Schweiz gearbeitet hatte. Der hat eben erzählt was er verdient usw. und zwei Wochen später war ich auch da. Das hat sich jedoch als der größte Fehler rausgestellt denn die Leute da wo ich war, waren an Rassismus nicht zu toppen. Als Deutscher hatte man da verloren. Alles Sachen, die der Kollege natürlich lieber verheimlichte. ;)

 

Immerhin: Zweieinhalb Jahre hab ichs ausgehalten um danach aber ins schöne Badnerland zu ziehen, wo ich seit 10 Jahren jetzt schon im selben Kunststoffunternehmen arbeite. Hab als Qualitätskontrolleur angefangen und mich etwas hochgearbeitet, so dass ich jetzt im Q- Management tätig bin und Kundenreklamationen bearbeite. Dabei steuer ich Verbesserungs- und Abstellmaßnahmen und bin auch für die Kommunikation an (ausländische) Kunden zuständig. Und ich muss sagen dass ich mich wohl fühle. Klar, es gibt überall auch mal schlechte Zeiten, Stress und so aber die Kosten- Nutzen Rechnung steht klar auf der Nutzen Seite. Ja, ich bin zufrieden!

 

Ob ich was anders machen würde? Natürlich, dazu müsste ich aber nochmal von vorn anfangen und mich in der Schule mehr dahinter klemmen. Ich bereue es nicht aufs Gymnasium gegangen zu sein und auf meinen Vater gehört zu haben. Denn dann wäre ich nicht weg von daheim, fern von Freunden und Familie. Auch eine finanziell abgesicherte Zukunft stünde mir bevor. Aber da es nicht möglich ist, versuch ich eben das beste draus zu machen. Und ja, das Verhältnis zu meinen Eltern ist ein richtig gutes, mein Vater hatte lang zu kämpfen bis er letztens mal gesagt hat "bin stolz auf deine Entwicklung im Nachhinein". Ist doch auch ganz schön oder? ;)

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Habe2006 mein Fachabi gemacht und danach eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß und Außenhandel Fachr. Großhandel im Baubeschlaghandel.

2009 fertig geworden sollte übernommen werden aber die Finanzkrise hat meinen Ausbildungsbetrieb platt gemacht.

 

Danach war ich 3 Jahre im Call Center für die Telekom tätig gewesen.

Danach 3 Jahre im Vertriebsinnendienst für Handwerk und Industrieprodukte da ich dort extrem unzufrieden war und keine Aufstiegschancen hatte bin ich weiter gewechselt zum Dachdeckerhandel.

 

Dort bin ich seit Juli 16 als Verkaufsberater im Innendienst tätig.

 

Seid ihr zufrieden?

- naja ist ganz ok mit dem was ich verdiene kann ich leben, obwohl der direkte kontakt mit Ladenverkauf im Großhandel eher mein ding ist.

 

Hättet ihr die Wahl, was hättet Ihr anders gemacht?

- würde wohl neben einer kaufmännischen sofort eine handwerkliche Ausbildung nachlegen. Wo drin? Heizung/Sanitär oder im Fensterbau bereich. evtl auch als KFZ Mechatroniker. Aber man hört ja auch bisschen auf die eltern wo es hieß "mach eine kaufmännische Ausbildung das Handwerk stirbt wegen Computern immer mehr aus"

 

Was sind eure Ziele?

- aktuell? naja ich würde gerne aufsteigen in eine höhere Position ob das allerdings möglich ist bei meinem Betrieb? keine ahnung.

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Ich verkürze es mal ein wenig.

 

Nach dem Abi Maschinenbau studiert. Hat Spaß gemacht, obwohl ich eigentlich immer Bio, Chemie und Physik studieren wollte. Lehrer war so ein Traumberuf. Naja...es kam halt anders.

 

Ein paar Jahre, glaube 2 :) in dem Job als Maschinenbauingenieur gearbeitet und dann zusammen mit meinem Bruder die Immobilienfirma meines Vaters übernommen, nachdem er verstorben war. Am Anfang alles falsch gemacht was man konnte aber dann dank eines wirklich großen Auftrags einer Firma, noch mal das Ruder rumgerissen. Von da an lief es mehr oder weniger von selber.

 

Irgendwann habe ich dann mal gemerkt das das eigentlich nichts für mich ist, zumindest nicht für das restliche Leben. Habe dann meinem Bruder meine Firmenanteile verkauft, da er weiter machen wollte.

 

Ich habe dann all mein Geld in Immobilien gesteckt und nen gutes Händchen gehabt und natürlich auch Glück. Gehört wohl immer dazu.

 

Seitdem leben meine Frau mein Kind, bald noch eins :), meine Mom mein kleiner Bruder und die kleine Schwester meiner Frau alle von dem was die Immobilien an Miete abwerfen bez. von den Verkäufen reinkommt. Ein wenig bin ich auch an der Börse aktiv und habe da und hier ein paar Anteile an kleinen Unternehmen.

Wirklich arbeiten kann man das nicht mehr nennen. Deswegen benutze ich oft, wenn mich einer fragt was ich mache, das Wort Privatier. Ob es 100% zutrifft kann ich gar nicht genau sagen, ist aber wohl der Begriff der am ehesten past. Frührentner bin ich ja auch nicht. ;)

 

Bin ich zufrieden? Ja. Sehr sogar. Einerseits finde ich es schade das ich nicht lange in dem Beruf gearbeitet habe oder gar Lehrer wurde, andererseits hat es mir und meiner Familie ein finanziell sorgenfreies Leben beschert, und das wird es hoffentlich noch weiter ;).

 

Würde ich was ändern? Puhh..ne so wirklich ändern nur die ein oder andere Entscheidung was Freundschaften anging oder was die Familie betrifft aber beruflich...Nein, nicht wirklich.

An deiner Stelle würde ich auch nix ändern. Hast alles richtig gemacht :)

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Schickes Thema. Da will ich mich mal nicht lumpen lassen.

 

Nachdem meine Pubertät in der 7. Klasse voll eingeschlagen hat, durfte ich ne Ehrenrunde drehen und kam dann in eine Klasse voller Chaoten. Ist jetzt nicht böse gemeint, da ich mit den meisten immer noch sehr gut befreundet bin, aber zum damaligen Zeitpunkt war das für alle Seiten nicht ganz so vorteilhaft. Hab dann aber irgendwie mit Hängen und Würgen meine FOR bekommen. Hatte genug von der Schule und mich nicht fürs Abitur entschieden.

 

Also, was nun. Auf dem Radar hatte ich eine Ausbildung zum Laborassissenten, zum Mechatroniker oder zum IT-Systemelektroniker. Letzteres ist es dann geworden. Da der Ausbildungsberuf relativ frisch war, war einiges unkoordiniert. Gut, das war ich auch. Fußball, Partys usw. waren viel interessanter. Im 2. Lehrjahr kam dann zum Glück ein Ausbilder neu hinzu, der uns in die richtigen Bahnen, auch persönlich, gelenkt hat. Fußball und Partys hab ich zwar immer noch mitgenommen, war aber unter der Woche relativ professionell bei der Sache.

 

Ausbildung bestanden, dann Zivi in der EDV Abteilung in nem Krankenhaus gemacht. Nach dem Zivi war ich knapp 2 1/2 Jahre arbeitslos. Anfangs voll motiviert was zu finden. Denn es musste in der IT doch einfach was gegen um 2002 rum. Tja, viele Bewerbungen und Gespräche später stellte sich heraus, dass zwar Bedarf herrscht, aber nicht für jemanden ohne Berufserfahrung. Da hat man dann auch erstmal resigniert. Hatte dann auch viel Spaß am nichts tun gefunden. Irgendwann kamen dann die nervigen Maßnahmen vom Arbeitsamt. Arbeit in der Sterilisation eines Krankenhauses. Arbeit bei der Möbelspende der Diakonie.

 

So konnte das nicht weitergehen. Also wieder aufgerafft und dann glücklicherweise was beim First Level Support bei Hewlett Packard bekommen. Das Team war super, aber die Arbeit an sich nicht. Also war ich dort nur knapp über nem Jahr.

 

Ich hab dann gekündigt, da ich 2006 das Glück hatte, eine Stelle beim IT Dienstleister einer Stadt zu bekommen. Linux Administrator. Das, was ich schon immer gesucht habe. Und dort bin ich nun halt seit fast 11 Jahren.

 

Der Beruf macht mir viel Spaß. Seit nem Jahr administrier ich nun auch noch Oracle Datenbanken, was mir wirklich gut gefällt. Ich kann echt nicht meckern. Bezahlung ist gut, Gleitzeit ist gut, die direkten Kollegen sind gut. Ich persönlich hätte kein Problem damit, dass bis zur Rente zu machen. Ich kann mir zwar auch ne Teamleitung vorstellen, aber so ganz raus aus der Technik ist irgendwie noch nicht so mein Wunsch.

 

Hätte ich was anders gemacht, wenn ich die Chance dazu hätte? Ganz ehrlich? Nein. Klar hätte das mit der Schule und dem arbeitslos sein besser laufen können. Aber ich hatte so viel Spaß zu den Zeiten und wirklich klasse Freundschaften geschlossen, das möchte ich definitiv nicht missen. Wenn man irgendwann die Kurve kriegt und quasi erwachsen wird, dann sollte man sich definitiv in den jungen Jahren die Hörner abstoßen dürfen.

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