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Was habt ihr zuletzt gelesen, welche Bücher sind gut..

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Glaube der Titel ist aussagekräftig....

ich fange mal an....

Spiel der Götter, Steven Erikson  10/10

Dark Fantasy, zum Teil schon schwere Kost, aber wer sich etwas einließt wird begeistert sein. Derzeit mit 15 Bänden ...:D

Warte schon sehnsüchtig aufs Teil 16.

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Am 10/27/2017 um 12:14 schrieb Raxxar:

Alles von Stephen King
Ich liebe Die Dunkle Turm Reihe => 10/10

 

Das letzte Buch war bei mir im September auch eins von King. Der 2. Teil der Dunklen Turm-Reihe.

 

Nach dem ersten Band war ich noch nicht so wirklich von überzeugt. Aber im 2. nimmt es nun so langsam Fahrt auf. Hat mir gut gefallen.

 

Ansonsten lese ich auch sehr gerne die Bücher von King. Alternativ noch historische Krimis, wie z.B. von Oliver Pötzsch.

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vor 8 Stunden schrieb Bottlethrower:

 

Das letzte Buch war bei mir im September auch eins von King. Der 2. Teil der Dunklen Turm-Reihe.

 

Nach dem ersten Band war ich noch nicht so wirklich von überzeugt. Aber im 2. nimmt es nun so langsam Fahrt auf. Hat mir gut gefallen.

 

Ansonsten lese ich auch sehr gerne die Bücher von King. Alternativ noch historische Krimis, wie z.B. von Oliver Pötzsch.

Ja das stimmt schon es braucht ein bisschen.
Also als Fan von Todesmarsch oder menschenjagd musst eich dann auch eine seiner berühmtesten reihen lesen und sow ie du sagst, das erste zieht sich ein wenig, ab dem zweiten nimmt es fahrt auf und am dem dritten kommt man nicht mehr weg - zumindest gings mir so :)
also noch n bisschen durchhalten und du bist voll drinnen - wenns dir geht wie mir :)

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witzig, hab Teil 1 gerade fertig und Teil 2 vom dunklem Turm ist momentan in Pausemodus

Hab zwischendurch bisschen Fantasybücher gelesen...

Das Erwachen des Feuers: Draconis Memorandis , Anthony Ryan

Söldnerfluch Tom Llyod

Blutsbande: Krieger des Nordens, David Falk

Blausteinkriege, T.S. Orgel (3 Bände)

und die neue Reihe von Jhon Gwyene, Die Getreuen und die Gefallenen Bosheit, Macht

Fand die alle gut, ist so Dark Fantasy, außer den Blausteinkriegen

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So dann  muss ich auch mal. Da ich sehr viel lese, 2017 waren es 27 Bücher, fange ich mal bei 2018 an. 

Momentan bin ich auf einem Star Wart und Markus Heitz Trip. 

Machen mir momentan einfach am meisten Spass. 

 

Buch 1: 

Star Wars™ - Nachspiel: Lebensschuld

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Der zweite Teil der packenden Vorgeschichte zu Das Erwachen der Macht - dem erfolgreichsten Kinoereignis aller Zeiten

Nachdem der zweite Todesstern zerstört worden ist, befindet sich das Galaktische Imperium weiterhin vollkommen im Chaos. In dieser Situation wollen Han Solo und Chewie den Heimatplaneten der Wookiees, Kashyyyk, zurückerobern. Doch sie geraten in eine Falle und nur Han Solo gelingt es zu entkommen. Nun setzt er alles daran, die Wookiees zu retten und das Imperium endgültig von den feindlichen Mächten zu befreien ...

 

Der zweite Teil einer wirklich tollen Trilogie die sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

Der erste Teil braucht etwas Zeit um in Fahrt zu kommen, diese braucht der Zweite auf jeden Fall nicht. 

Coole Action, tolle Charaktere und immer wieder Auftauchen der alten Bekannten. Richtiges Star Wars und wie ich finde, besser als die beiden neuen Filme. Die Trilogie spielt zwischen Teil 6 und 7, also nach der Zerstörung des zweiten Todessterns.

 

8/10

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Buch 2: 

Star Wars™ - Nachspiel: Das Ende des Imperiums

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Der spannende Abschluss der New-York-Times-Bestsellertrilogie, die zeitlich in den Jahren zwischen Die Rückkehr der Jedi-Ritter und Das Erwachen der Macht angesiedelt ist: Der Kampf um Endor hat das Imperium zerschmettert, doch die Rebellion hat noch längst nicht gesiegt. Rae Sloane ist die meistgesuchte imperiale Verbrecherin, auf deren Fersen Leia die ehemalige Pilotin Norra Wexley angesetzt hat. Doch die hat nicht nur Gerechtigkeit im Sinn, sondern auch ihre persönliche Rache ... 

 

Der krönende Abschluss der Trilogie. 

Wie beim zweiten Buch auch schon geschrieben, wirklich richtig gut in Universum rund um Star Wars integriert und meiner Meinung nach ein Tolle Ergänzung zwischen Teil 6 und 7.

Der Zwist im Imperium spitzt sich zu und auch die neue Republik steht auf Messers Schneide. 

Die Trilogie endet immer och relativ weit vor Teil 7. Ich denke, dass da dann auch noch eine Romanreihe kommen wird um diese Lücke zu schließen. Zu wünschen wäre es.

Mit die besten SW Romane die ich gelesen habe. Und darunter waren einige.

Also, SW mag, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen. Wie auch schon geschrieben, dauert es etwas bis der erste Teil Gas gibt, danach aber ziehen sie einen in den Bann. 

 

8/10

 

Trilogie: 8/10

 

Teil 1: 7/10

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Richtig starkes Buch, welches auf eindrucksvolle weise die gelangweilte, degenerierte und emotionslose Jugend der 80er in LA beschreibt. 

Clay, der Protagonist kehrt über die Weihnachtsfeiertage nach LA zu seinen ebenso gelangweilten und reichen Eltern  zurück, wo er sich mit seinen Freunden einem Exzess nach dem anderen hingibt um der absoluten Leere zu entfliehen. 

Trotz dessen dass nicht viel mehr geschieht, ist das Buch intensiv und verstörend, doch auf andere Art als Beispielsweise "American Psycho", was ebenso aus seiner Feder stammt und vermutlich geläufiger ist.

 

Zitat

AMAZON:

Gerade 20 Jahre alt, schreibt 1984 ein amerikanischer Student namens Bret Easton Ellis die Abschlußarbeit für einen Creative-writing-Kurs. Der Schriftsteller Joe McGinnis, sein Lehrer, ist so begeistert, daß er das Manuskript einem angesehenen New Yorker Verlag schickt, wo es unter dem Titel Less Than Zero tatsächlich erscheint.Unter Null entwickelt sich zum Kultbuch. Die jungen Amerikaner finden sich wieder in B.E. Ellis´ Geschichte von Clay und seinen Freunden im Los Angeles der 80er Jahre, diese Kinder reicher, aber gelangweilter Eltern, die ihrem mondänen Leben zwischen Partys, Sex, Drogen und Gewalt kaum noch einen Kick, geschweige denn einen Sinn abgewinnen können.»Lindsey und ich gehen die Treppe rauf zur Toilette und ziehen uns auf dem Klo ein bißchen Koks rein. Über dem Waschbecken, auf dem Spiegel, steht in großen schwarzen Buchstaben: "Das Reich des Stumpfsinns".«

 

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Das Buch ist sehr zugänglich geschrieben und verkörpert die Aussichtslosigkeit einer Jugend der Nachwendejahre. In verschiedenen Etappen und zeitlichen Anordnungen begleitet der Leser die Protagonisten, Danie, Mark, Pitbull, Rico und Walter durch ein tristes, Gewalt und kriminell geprägtes Leipzig. -Verlierermilieu.

 

 

Zitat

Fischerverlag:

 

Nach den Kinderspielen kommen die Kämpfe: Rico, Mark, Paul und Daniel wachsen auf im Leipzig der Nachwendejahre, zwischen Autoklau, Alkohol und Angst, zwischen Wut und Zerstörung. Jede Nacht ziehen sie durch die Straßen. Sie feiern, sie klauen, sie fahren ihr Leben gegen die Wand. Sie sind frei und dem Leben ausgeliefert. Mit direkter, wütender, sensibler und authentischer Stimme erzählt dieser Roman von dem Traum, dass irgendwo ein besseres Leben wartet.

 

Das Buch ist für meinen Geschmack 150-200 Seiten zulang, Grund dafür sind die wiederkehrenden Szenarien (Alkohol- Drogenexzesse, Schlägereien) Die Verarbeitung des gesellschaftlichen "Abgehängt-sein" käme auch kürzer zur Geltung und hätte das Gefühl des "dahin-plätschern" unterbunden.

Dennoch ein lesenswerter Roman, egal ob Bezug zu dieser Zeit besteht oder nicht.

 

Als ich das Bild zum Buch gesucht habe, habe ich den dazugehörigen Film entdeckt. Sonst mag ich Verfilmungen nicht, allerdings gibt es einen Grund dem doch eine Chance zu geben...

 

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Buch 3: 

Star Wars: Leia, Prinzessin von Alderaan

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Die erste richtige Sitzung der Nachwuchslegislatur begann mit der Vorstellungsrunde. Leia war nie dankbarer dafür gewesen, dass heutzutage nur vierzig Welten Vertreter entsandten. Wäre sie vor einer Generation dabei gewesen, hätte sie es kaum ausgehalten, Tausenden von Leuten dabei zuzuhören, wie sie ihre Heimatwelten und ein Hobby nannten. Sie passte die ganze Zeit über gut auf – man wusste ja nie, welches Detail einen gemeinsamen Nenner oder interessante Einsichten bot –, aber sich so lange auf derartige Einzelheiten konzentrieren zu müssen, bereitete ihr Kopfschmerzen.
Chassellon Stevis erzählte davon, wie er antike Landgleiter zu Luxusgefährten restaurierte. „Es braucht seine Zeit, um die richtigen Teile aufzustöbern, das kann ich euch sagen, aber das Endergebnis ist es wert.“ Vermerk: Geduldiger und methodischer, als ich gedacht hätte.
Amilyn Holdo hatte Federn in ihr zu Zöpfen geflochtenes blaues Haar gesteckt, mit denen sie aussah wie ein flügge werdendes Küken. „Ich vergleiche gern die traditionellen astrologischen Karten von Planeten, um Übereinstimmungen hinsichtlich des Einflusses verschiedener Sterne zu finden. Und die Parallelen sind verblüffend!“ Hier war kein zusätzlicher Vermerk nötig – Leia hatte dieses Mädchen vom ersten Tag an richtig eingeschätzt.
Als die Kapsel von Alderaan an der Reihe war, bedeutete sie Kier, den Anfang zu machen. Seine Interessen überraschten sie mehr als die eines jeden anderen. „Ich möchte Historiker werden und mich auf die Zeit der Klonkriege spezialisieren, damit ich so oft wie möglich an Reinszenierungen einzelner Schlachten teilnehmen kann. In der Regel spiele ich einen Klon-SCUBA, wann immer eine Wasserschlacht ansteht.“

 

Fazit:

Uff... ich musste mich doch schon das ein oder andere mal dazu überwinden, dieses Buch weiter zu lesen.

Zumindest die ersten 3/4 haben mich gar nicht gepackt. Vom Schreiben her und auch was die Geschichte betrifft. Das Ende, also das letze viertel, ist allerdings wieder richtig gut und macht sogar lust auf eine Vorsetzung. Diese wird allerdings wohl nicht kommen. Für Star Wars Fans beginnt die Geschichte mit Lea eh erst bei Episode 4. Alles was davor passiert ist, spielt eigentlich keine Rolle. Interessant wird dieser Charakter aus meiner Sicht erst mit der Trilogie.

Wie auch immer. Ich würde das Buch nur bedingt empfehlen.

 

 

6/10

 

https://www.amazon.de/dp/B076X5V6DV?_encoding=UTF8&isInIframe=1&n=530484031&ref_=dp_proddesc_0&s=digital-text&showDetailProductDesc=1#iframe-wrapper

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Gast thebourbonkid88

 

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Bin im Urlaub endlich dazu gekommen American Gods zu lesen. Kannte natürlich die Serie schon, aber das Buch ist nochmal eine ganze Ecke besser. Richtig gut geschrieben, tolle Charaktere und spannend bis zum Schluss. Neil Gaiman beschreibt gerne sehr sehr genau. Das war in "Nordische Mythen und Sagen" schon so. Das muss man mögen und sich drauf einlassen. Hab es in 4 Tagen mehr oder weniger verschlungen.

Jetzt bin ich auf die 2. Staffel umso mehr gespannt. Dort soll Gaiman deutlich mehr in der Produktion involviert sein.

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vor 5 Minuten schrieb FIFA_420:

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Ach stark, das habe ich gerade geliehen bekommen.

 

Leider quäle ich mich noch mit Thomas Berhards Frost. In dem Buch passiert einfach nichts, was auf den ersten Blick nicht schlecht ist. Allerdings ist das Buch voll mit negativen Emotionen beschrieben aus einer Beobachter-Perspektive die kein Raum für Positives lässt. Genau das richtige also wenn man zu gut drauf ist, das Leben genießt und endlich mal wieder in richtige Winterstimmung abtauchen möchte :)

 

 

Ansonsten habe ich vor kurzem Panikherz gelesen, ein absolut starkes Buch. Stuckrad-Barre lässt sehr unterhaltsam in sein Leben schauen und schreibt dabei sehr mitreißend über die Hoch und Tiefs die man als Medien-Journalist erleben kann. Das Buch ist trotz der teilweise düsteren Phasen sehr zugänglich und gut konsumierbar (es ist kein Ellis, der in dem Buch auch das ein oder andere mal auftaucht)

Spoiler

Abschied von der Nacht: Benjamin von Stuckrad-Barres Comeback
Er wollte genau da rein: zu den Helden, in die rauschhaften Nächte – dahin, wo die Musik spielt. Erst hinter und dann auf die Bühne. Unglaublich schnell kam er an, stürzte sich hinein und ging darin fast verloren. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. 
Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten »Chateau Marmont« in Hollywood, in das ihn Udo führte. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder. Mit Bret Easton Ellis inspiziert er einen Duschvorhang, er begegnet Westernhagen beim Arzt und Courtney Love in der Raucherecke und geht mit Thomas Gottschalk zum Konzert von Brian Wilson. Andere sind tot und werden doch gegenwärtig, Kurt Cobain, Helmut Dietl.
Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre. »Panikherz« ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit, eine Rückkehr aus dem Nebel.

 

Außerdem kann ich 1913 (Florian Illies) empfehlen. Ein schön geschriebenes Buch, welches die Kunst- und Literaturszene kurz vor dem ersten Weltkrieg beleuchtet. Einziger Nachteil, wenn man so mittel gebildet ist wie ich ist man permanent am googlen :D Dieses Buch habe ich aufgesogen und werde sicher auch den zweiten Teil davon lesen, einfach weil es so unwahrscheinlich schön geschrieben ist.

 

Spoiler

Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.

"Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig." Ferdinand von Schirach

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich. 

Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden. 

Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino – und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten. 


"Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies' anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen." Henning Ritter

 

Sick City (Tony Oneil) habe ich mit großem Argwohn weggelegt. Es geht in die Richtung von Panikherz und Unternull allerdings auf eine eher stumpfe Art und Weise, das Buch ist mir zu "Hollywood" und gleichzeitig auch noch reudig geschrieben. Das ist tatsächlich das erste Buch, dass ich nicht zu Ende gelesen habe.

 

Spoiler

Als Jeffrey's > beim gemeinsamen Liebesspiel das Zeitige segnet, weiß Jeffrey zunächst nicht wohin. Aber er ahnt, dass ein Neustart nur gelingen kann, wenn er endlich clean wird. Also weist er sich selbst in das Therapiezentrum des Fernseh-Therapeuten Dr Mike ein, aber schon bald merkt er, dass der Promi-Doktor ihm keine Hilfe sein wird. Immerhin lernt er Randal kennen: unverbesserlicher Drogenfreak und Spross einer der einflussreichsten Familien Hollywoods. Er wird ihm helfen, den größten Schatz aus Bills Nachlass an den Mann zu bringen, ein Video-Tape, das einige der wichtigsten Schauspiel-Stars Hollywoods bei einer wüsten Sexorgie zeigt. Eine wunderbare Hommage an die frühen Black Mask Stories von Raymond Chandler, großartig illustriert von Michel Casarramona.

 

Charles Bukowskis Der Mann mit der Ledertasche ist förmlich Pflichtliteratur und liest sich bequem und schnell weg. Es ist nicht der stärkste Bukowski allerdings doch sehr unterhaltsam. Auch dafür gibts eine Empfehlung von mir.

 

Spoiler

Der Klassiker der Untergrundliteratur, 1971 erschienen, hat nichts von seiner rauen Wirkung eingebüßt!

»Das gesamte Personal der Post muss in seiner völligen Hingabe an das Interesse der Öffentlichkeit immer standhaft und rechtschaffen bleiben. Vom Personal der Post wird erwartet, dass es nach den höchsten sittlichen Grundsätzen handelt, die Gesetze der Vereinigten Staaten achtet und sich im Übrigen an die Vorschriften und Richtlinien der Postverwaltung hält.«

Der Briefträger Henry Chinaski alias Charles Bukowski bleibt unsittlich: Er legt sich mit seinem Vorgesetzten an, säuft, wettet und versucht erfolglos, eine dauerhafte sexuelle Beziehung aufzubauen. Schließlich quittiert er den Dienst, um einen Roman zu schreiben.

 

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