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Wolfbyte

[Test] - Cars 3: Driven to win

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Cars. Sprechende Autos in einer Welt, in der auch Schiffe, Flugzeuge und andere Fahrzeug beseelte Wesen sind. So weit, so gut. Mit dieser Story ging 2006 Pixars Geschichte um den arroganten Jung-Rennflitzer Lightning McQueen an den Start, der lernen musste, was es heißt, wirklich für etwas einzustehen. Ganze 11 Jahre später kommt mit Cars 3 nun ein weiterer Film des Rennwagens in die Kinos, der - nicht wie der seltsame zweite Teil - Lightning in den Fokus rückt und sich so mit dessen fortgeschrittener Karriere auseinandersetzt. Das passende Spiel dazu haben wir unter die Lupe genommen.

Die Geschichte nimmt sich dabei die des Films als Vorbild und baut darauf auf. Da wir hier ohne Spoiler nicht weit kommen, sei nur so viel gesagt: Lightning und Co. nehmen an Turnieren teil, um den ultimativen Rennfahrer zu bestimmen. Klingt einfach, ist es auch. Eine wirkliche Geschichte gibt es, bis auf das Intro, ohnehin nicht.

 

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Ebenso einfach und zugänglich ist der Aufbau des Spiels. So gibt es unterschiedliche Modi, in denen sich mit anderen Cars die Stirn geboten werden darf. Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Cups, in denen nach und nach unterschiedliche Rennstrecken - teilweise Abwandlungen in bekannten Gebieten - befahren werden müssen. Tag- und Nacht-Varianten, aber auch komplett andere Verläufe gibt es zu entdecken. Insgesamt 20 Strecken in halb so vielen unterschiedlichen, stets dem Film entliehenen, Arealen gibt es zu entdecken. Hierbei sei erwähnt, dass jede Strecke dabei mit bis zu drei Sternen winkt, die es nur bei Topplatzierungen gibt. Eine schöne "Idee", die jedoch etwas an Zugkraft verliert, da der gewählte Schwierigkeitsgrad hierfür nicht relevant ist. Uns hätte hier ein Drei-Stufen-System besser gefallen, welches auf jedem Schwierigkeitsgrad drei Sterne bietet.

Darüber hinaus gibt es noch den Stunt-Modus, in dem es darum geht, die meisten Punkte mit eindrucksvollen Stunt-Kombinationen hinzugekommenen und die Möglichkeit, gegen spezifische Flitzer im Master-Level-Modus anzutreten. Da sich gelegentliche Ruckler und Gummiband-Probleme in den Titel eingeschlichen haben, können diese Modi potenziell auch in Frust ausarten. Hier gilt es, geduldig zu sein, obgleich der generelle Schwierigkeitsgrad gleich niedrig bleibt. Apropos Geduld. Im freien Modus kann man die größeren Areale frei gefahren, Sammelobjekte suchen, mit Stunts herumexperimentieren oder einfach nur abschalten.

 

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Aber jetzt erstmal zu den Basics. Grundlegend ist Cars 3: Driven to Win als Mario Kart-Light anzusehen. So gibt unterschiedliche es Flitzer, darunter natürlich Lightning, Hook oder auch Sally, eine recht arcadige Steuerung, die bis auf Vorwärts- und Rückwärtsgang auch noch den Drift kennt und auf der Strecke befindliche Spezialfelder. Diese können dafür verwendet werden, den eigenen Boost aufzufüllen, mit dem man schubweise schneller fahren kann. Hierfür muss man, je nach Spezialfeld, entweder rückwärts fahren (Hook-Style!), auf zwei Reifen eine gewisse Strecke zurücklegen oder eben driften. Die Manöver sind dabei, ähnlich wie Luftrollen, sehr einfach auszuführen und zu halten. Beispielsweise ist für die Zwei-Reifen-Aktion keine Balance á la Tony Hawk vonnöten.

Verbessert man sich in der Karriere und möchte die eigene Progression im Auge behalten, gibt es hierfür diverse Herausforderungen, die gewisse Errungenschaften im Spiel hervorheben. Mehrere Spieler ausgeschaltet? Beim driften eine bestimmte Strecke zurückgelegt? Besonderheiten werden dokumentiert und schaffen gegebenenfalls auch einen Anreiz, sich ganz gezielt auf die Jagd nach solchen Errungenschaften zu machen. Freigeschaltete Fahrer und die Befriedigung, die mehr als 130 "Tests" abgeschlossen zu haben, sind hier Belohnung genug.

Aber Moment, steht da oben von ausgeschaltet? Genau, denn auf den Strecken befindliche Powerups rüsten die Boliden-mit-Bewusstsein mit Waffensystemen aus, die dann dafür genutzt werden, gegnerische Fahrzeuge von der Strecke zu pusten. Sehr schön dabei - aber auch generell - ist, dass diese auf unterschiedliche Konkurrenten mit zumeist extra zugeschnittenen Sprachschnipseln reagieren. Das baut charakterliche Tiefe auf, wo man sie am wenigsten erwartet hätte.

 

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Den Waffensystemen wurde zudem ein eigener Modus gewidmet, in dem man gegen zahllose, namenlose Cars "antritt". Hier geht es lediglich darum, möglichst viele dieser vor einem rumfahrenden Nobodys zu eliminieren, bevor die Zeit abläuft. Zudem gibt es noch massivere Boliden, die auch zurück feuern. Hier hatten wir mit Abstand den meisten Spaß mit Cars 3: Driven to win.

Mal abgesehen vom Multiplayer, der sich als reines Lokalspiel präsentiert und auch die technischen Gegebenheiten etwas simplifiziert, um die erhöhte Anzahl von Spielern zu händeln. Bis zu drei weitere Spieler können sich eurer Hetzjagd nach Pistenruhm in besagtem Multiplayer-Modus anschließen. Sämtliche Inhalte, die zunächst freigeschaltet werden müssen, sind in diesem Modus dann auch aktiv. Schade, dass es keine Online-Anbindung gibt, bei einem Titel mit potenziell eher jüngerer Zielgruppe aber nachvollziehbar.

Cars 3: Driven to win ist ein Zwei-Generationen-Spiel, welches unter anderem für die PS3 erschienen ist und das merkt man dem Titel auch an. Die grafische Qualität ist allenfalls gehobenes PS3- /Niedrigstes PS4-Niveau und bietet bis auf eine detailgetreue Umsetzung der Welt von Cars nur wenige Highlights. Gleiches lässt sich über die Audio-Komponente des Spiels sagen. Zwar sind die bereits erwähnten Kommentare durchaus eine nette Dreingabe, hier fehlt es aber an manchen Originalsprechern, wodurch die Charaktere teilweise entstellt werden. Bei dem niedrigeren Preis und der bereits erwähnten Zielgruppe aber nicht ein ganz so großes Problem.

Mit Cars 3: Driven to win erhalten PS4-Spieler die Gelegenheit, einen Titel zu spielen, der im Grunde so nah an Mario Kart herankommt, wie möglich. Zwar fehlt es mir vor allem im Einzelspieler-Modus an Herausforderung und auch technisch bin ich eher weniger begeistert, aber dafür haben die Avalanche Studios, die man beispielsweise von Disney Infinity kennt, die Seele der Cars-IP unheimlich gut eingefangen. Im Vierspieler-Splitscreen hängt der Schwierigkeitsgrad dann natürlich von den Mitspielern ab, was zu einem irrsinnigem Spielspaß führen kann. Wer der Marke - so wie ich - etwas abverlangen kann und nach einer Mario Kart-Alternative sucht, der ist hier richtig aufgehoben!

 

Anmerkung: Die Bilder haben wir mit einer englischen Fassung gemacht. Den Titel haben wir aber auch komplett auf deutsch gespielt und sämtliche Inhalte des Tests basieren auf der deutschen Fassung!

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Gast sunn_o_

Werde es mir auch definitv mal im Sale holen. Habe schon länger mal wieder lust auf nen schönen Arcade Racer und da ich CARS fan bin, passt das hier ganz gut.

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Gast Andre

Gibt es die Möglichkeit das Spiel auf der PS4 mit einem Lenkrad (Thrustmaster) zu spielen? Dies wäre für mich ein Kriterium, da mein Sohn mit dem normalen Controller nicht so gut/intuitiv spielen kann.

Danke

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Dazu kann ich leider nichts verlässliches sagen, habe jedoch bei meiner Online-Recherche zu dem Thema jetzt erstmal nichts finden können, was darauf schließen lässt.

 

User berichten darüber, dass Lenkräder nicht erkannt werden.

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