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Serdar Yazici

Lootboxen-Debatte erreicht deutsches Parlament "Kinder und Jugendliche werden einem starken emotionalen Druck ausgesetzt"

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Die Debatte über sogenannte Lootboxen (Beutekisten) erreichen jüngsten Meldungen zufolge auch den bayerischen Landtag. Dringlichkeitsanträge wurden von Freien Wählern in Bayern, der CSU und der SPD eingereicht. Medienpolitischer Fraktionssprecher Prof. Dr. Michael Piazolo ordnet Beuteboxen eindeutig im Bereich der Glücksspiele ein. Daher wird eine Änderung des Jugendschutzgesetzes- und zukünftig klarere Vorgaben für die USK und die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) gefordert. Spiele, die kostenpflichtige Lootboxen enthalten, sollen ein Mindestalter von 18 Jahren vorschreiben, um Kinder und Jugendliche vor dem „starken emotionalen Druck“ zu bewahren. Als aktuelles Beispiel wird der Weltraum Shooter Star Wars Battlefront 2 aus dem Hause Electronic Arts aufgeführt:

Zitat

[...]Im Falle des beispielhaft o.g. „Star Wars: Battlefront 2“ sind zudem Elemente über solche Beuteboxen erwerbbar, die ansonsten nur aufwändig innerhalb des Spiels erspielt werden müssten, die den Spielcharakter jedoch entscheidend aufwerten lassen, um erfolgreicher im Spielgeschehen abschneiden zu können. Generell stellt das System der Beuteboxen an sich kein Problem aus Sicht des Jugendschutzes dar, solange es sich um im Spiel erspielbare Inhalte und Spielelemente handelt – sei es dass diese direkt als „Gewinn“ für Spielerfolg oder gegen sogenannte Spielwährung, aber ohne den Einsatz von echtem Geld, zusätzlich erwerbbar sind. Der Jugendschutz wird jedoch an der Stelle berührt, wo Kinder und Jugendliche dazu verleitet werden, echtes Geld einzusetzen, um solche Spielinhalte zusätzlich zu erwerben. Dabei spielt nicht nur der glücksspielhafte Charakter dieser „Beutebox“-Systeme eine zentrale Rolle, bei dem weder die „erspielbaren“ Inhalte vorab bekannt sind, noch etwa eine Häufigkeitsverteilung oder Chance erstrebenswerte Inhalte zu bekommen vorab angegeben werden. Auch dass zunehmend 2 spielwesentliche Elemente in derartigen Systemen verborgen werden, stellt eine grundsätzliche Problematik aus Sicht des Jugendschutzes dar, da Kinder und Jugendliche einem starken emotionalen Druck ausgesetzt werden, zusätzlich zum Erwerb des Spieles selbst weiteres echtes Geld einzusetzen, um notwendige Spielelemente zu erlangen.[...]

 

Den Freien Wählern wurde zwar attestiert, eine wichtige Debatte in Gang gesetzt zu haben, der Antrag jedoch wurde abgelehnt. Mehr Erfolg hatten die Anträge von der CSU sowie der SPD. Diese sind in der Formulierung defensiver ausgerichtet. Im Antrag der CSU heißt es: 

Zitat

Die Staatsregierung wird aufgefordert,

1. sich weiterhin für einen zeitgemäßen Jugendschutz bei Online-Computerspielen einzusetzen.

2. die Problematik der sog. loot boxen verstärkt bei den Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz in Bayern zu berücksichtigen.

 

Während im abgelehnten Antrag der Freien Wähler klar davon ausgegangen wird, dass es sich bei "Lootboxen" um Glücksspiel handelt und diese dringend beseitigt werden müssen, geht es in den Anträgen der CSU und SPD eher um eine Aufforderung, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Situation eigenständig zu beurteilen. Es liegt nun an der bayerischen Landesregierung (CSU), weitere Schritte einzuleiten und eine Stellungnahme zu veröffentlichen.   

 

Quelle Freie Wähler Quelle CSU / Quelle SPD

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Ich bin gespannt wie es da weitergeht und werde das Thema weiterhin beobachten. Ich find es gut das diese Lootbox sch... auch endlich Politiker erreicht und hoffentlich ändert sich was in naher Zukunft.

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vor 2 Stunden schrieb Serdar Yazici:

sollen ein Mindestalter von 18 Jahren vorschreiben, um Kinder und Jugendliche vor dem „starken emotionalen Druck“ zu bewahren...



Dazu fällt mir spontan das ein:  :D1
 

 


Und ja, herrlich dass die Spiel endlich ab 18 Jahren freigegeben werden. Bin mal gespannt, mit welchen Strategien dem entgegengewirkt wird. Diese Meldung geht einfach runter wie Öl.

 

 

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Guest DBT

FIFA19 ist dann USK 18..😂😂

Aber ernsthaft, denke das die Kids dort schon einiges an Geld lassen.

Mal schauen,welchen Weg die Publisher dann finden..aufhören wird das nie!

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Es ist und das ist ein Fakt Glücksspiel und bin daher auch mindestens für eine ab 18\21 BEGRENZUNG! Es entsteht eine Sucht, es gibt Kinder die mit 12 über 500 Euro in Fifa stecken und nichts dabei heraus bekommen, es gibt Kinder die in mobile Game Lootboxen utopische Beträge investieren und ich sehe keinerlei Unterschiede zu Spielautomaten
Ich persönlich sehe da keinen Diskussions Bedarf

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Ich möchte nicht das das Spiel dann "ab18" ist, sondern das diese bezahlbaren lootboxen aus GEKAUFTEN spielen verschwinden.

wäre ein Spiel wie battlefront ab 18 würde es viele käufe kosten. das heißt das die Firmen weniger Verkaufen würden wenn lootboxen dabei sind . Dementsprechend müssten die Firmen überlegen was ihnen mehr bringt. Ich fände das gut.

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Was wieder zeigt wie "Wischi waschi" unsere Politik ist. Da bringt jemand eine Debatte ins Laufen, die durchaus ihre Berechtigung hat und auch wichtig ist, da nicht alles einfach hingenommen werden darf und trotzdem wird eben jeder Antrag abgelehnt. Danach kommen die "Großen", plappern nach, machen dabei aber auf Minimi mit (übertrieben dargestellt) Worten wie: "Es könnte ja sein..." und "Da müssen wir mal schauen" und Zack, passiert etwas. Genauso wie Gesetze geschrieben werden, die man im Ernstfall immer anders auslegen kann. Es ist scheinbar nicht erwünscht direkt zu sein und Klartext zu sprechen. Am Ende ist aber natürlich wichtig was hinten raus kommt. Ich persönlich bin für einen komplettes Verbot dieser Loot Boxen. Die Spielebranche unterliegt seit Jahren einer ständigen, immer stärker wachsenden Monetarisierung. Wenn das so weiter geht und weiter gezielt die Toleranzen der Spieler manipuliert werden, wird das der gesamten Gaming Industrie früher oder später nachhaltig schaden - und damit im Endeffekt vor allem den Endverbraucher. Fairer Weise muss man natürlich sagen das ein Großteil der Spielerschaft dumm genug ist immer wieder Geld für solche Sachen auszugeben. Wäre das nicht der Fall hätte sich das Problem schon lange gelöst.

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Fifa freigegeben ab 18, das wäre mal lustig zu sehen, würde aber, denke ich mal, wenig ändern. Dass Call of Duty ab 18 ist, hindert die Kinder auch nicht daran, es zu spielen und generell wirkt es so, als wäre die Altereinstufung den meisten Publishern sowieso egal.

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Guest Sturm4711
vor 5 Stunden schrieb Bugiemann:

Fifa freigegeben ab 18, das wäre mal lustig zu sehen, würde aber, denke ich mal, wenig ändern. Dass Call of Duty ab 18 ist, hindert die Kinder auch nicht daran, es zu spielen und generell wirkt es so, als wäre die Altereinstufung den meisten Publishern sowieso egal.

 

 

Den Publishern kann die Altersfreigabe auch egal sein. 

Es ist aufgabe der Eltern Spiele ab 18 ihren Kindern nicht zugänglich zu machen.

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Leider ist das Online-Gaming zu einer Geldmacherei verkommen...ich weiß auch warum ich das nicht mag und Solo zocke...die Verlockung ist groß und gerade junge Gamer verlieren da den Überblick zumal evtl. der Druck da ist mit anderen mithalten zu wollen...ich persönlich habe immer nur zum Spaß gezockt und werde dies auch immer tun. Gut das dies mal öffentlicher behandelt wird und evtl. was passiert. Schließlich soll das zocken auch Spaß machen.... 

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Das Thema ist sehr interessant. Ich persönlich bin auch absolut gegen Lootboxen für Echtgeld und finde das es definitiv unter Glücksspiel fällt.

Aber wie kann es sein das zB. ein 12 Jähriger hunderte von Euros in Lootboxen steckt? Wo hat er das Geld her? Vielleicht sollten die Eltern von solchen "Opfern" sich auch mal Gedanken über ihre Erziehung und Aufsichtsplicht machen. Ebenso über den Zugang zu einer Kreditkarte.

Sicher ist es einfacher alles zu verbieten, als seinem Kind klar zu machen das es sowas nicht braucht. Aber sind wir als "intelligente" Spezies nicht mehr in der Lage selbst nachzudenken und zu entscheiden und unserem Nachwuchs Moral und Werte zu vermitteln, die ihn/ihr von ganz alleine klarmachen das man bestimmte Geschäftsmodelle und Gesellschaftliche Strukturen nicht unterstützen oder komplett meiden und verneinen soll?
Ich sehe da schlimme Zeiten auf uns zukommen! Auch da man jetzt wohl die Volksüberwachunung per Smartphone/Smart TV/Alarmsysteme legalisieren und fördern will... Big Brother lässt grüßen!

Aber ich schweife ab. In diesem Sinne: NIEDER MIT EA!

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Ich finde das auch totaler Quatsch und bin da kein Freund von.

 

Früher holte man sich einfach für 1-2€ den Skin den man wolte und gut war. Man bekam was man wollte und war happy.

Dagegen hätte ich persönlich nix

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Am 2.12.2017 um 07:55 schrieb Warrior0024:

Aber wie kann es sein das zB. ein 12 Jähriger hunderte von Euros in Lootboxen steckt? Wo hat er das Geld her? Vielleicht sollten die Eltern von solchen "Opfern" sich auch mal Gedanken über ihre Erziehung und Aufsichtsplicht machen. Ebenso über den Zugang zu einer Kreditkarte.

 

Die Eltern tragen definitv Mitschuld, sowas darf nicht geduldet werden bei Minderjährigen. Ich bin damals mit 13/14 Jahren auf so ein Abo reingefallen, 50€ zahlen jeden Monat ein neues Spiel oder sowas in der Art (kam natürlich nie was an) das Geld musste ich trotzdem zahlen und da ich keins hatte, musste ich meine XBox verkaufen ... Der Fehler ist mir Nie wieder passiert! :D

 

Ich finde bei Spielen für die mal zahlt, darf es keine Lootboxen für Echtgeld geben. Wenn die so überzeugt davon sind, damit Geld zu machen, dann sollen die das Spiel kostenlos machen. Es gibt genug Beispiele die zeigen, dass sowas geht und Gewinne abwirft!

 

Wenn man sowas festhalten würde, wären alle auf der sicheren Seite, sowas wie Pokemonkarten etc müsste man nicht hinterfragen, denn das Spiel an sich ist ja kostenlos (im weitesten Sinne ^^) und man zahlt nur für die Booster. EA müsste Ultimate Team einfach zu einem kostenlosen Add-On machen, welches nicht direkt beim Spiel dabei liegt, wäre hier auch aus dem Schneider (finde ja das man UT anders betrachten muss, weil es ein eigenständiger Modus ist, man hat keinen Vorteil in der Karriere oder so). Aber sowas wie Battlefront 2 wird dann verboten :)

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vor 7 Minuten schrieb Ritti1987:

naja die prähistorische variante der heutigen lootboxen waren panini bilder und pokemon karten.

da hat man auch als kind zig mark und euros reininvestiert und hat zum teil nur mist geholt

Das Basis Produkt ist aber kostenpflichtig, im Gegensatz zu so Sammelkarten.... 

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vor 15 Minuten schrieb Roxas1997:

Das Basis Produkt ist aber kostenpflichtig, im Gegensatz zu so Sammelkarten.... 

 

ist nicht korrekt. bei den panini bildern war die basis das panini album ergo war auch diese kostenpflichtig :D

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vor 5 Stunden schrieb Ritti1987:

 

ist nicht korrekt. bei den panini bildern war die basis das panini album ergo war auch diese kostenpflichtig :D

 

Ich weiß nicht ob das schon immer so war, aber die Hefte bekommt man mittlerweile auf jeden Fall kostenlos :)

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vor 12 Stunden schrieb Marc Zimmermann:

 

Ich weiß nicht ob das schon immer so war, aber die Hefte bekommt man mittlerweile auf jeden Fall kostenlos :)

 

früher 2 DM bzw. 2€ traurig.

 

aber auch damals sagten meine sltern "gib dein taschengeld nicht nur dafür aus" das selbe gilt heute bei Lootboxen nur das meine freundin sagt "vergeude dein PSN guthaben nicht dafür"

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vor 14 Minuten schrieb Thunderstruck:

Man kann auch Paninibilder Sammeln ohne das Sammelheft. Natürlich kann man bestimmt auch Lootboxen kaufen ohne das Spiel zu haben (ganz ehrlich, traue ich denen zu) aber macht dann doch irgendwie keinen Sinn ;)

 

genauso kann man auch das sammelheft haben ohne die bilder zu sammeln oder auch das spiel haben ohne lootboxen zu kaufen.

der trend ist sowieso erschrecken vorallem von EA "online ist king lineare singleplayer will keiner".....komisch das hauptschlich nur EA die pfad nimmt

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