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Serdar Yazici

BIU-Geschäftsführer Felix Falk im Kampf gegen fehlende Subventionen für deutsche Entwicklerstudios

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Deutsche Unternehmen sind bei der Entwicklung neuer Spiele überwiegend auf Eigenmittel angewiesen. Da ist sich BIU-Geschäftsführer Felix Falk ziemlich sicher, wie er in einem Interview zu verstehen gab. Nach einer durchgeführten Standort-Studie bringen fast zwei Drittel der benötigten Gelder für die Entwicklung eines Spiels, die Spiele-Entwickler selbst auf. Dadurch würde die hiesige Gaming-Industrie nachhaltig abgebremst werden. Von der Politik erwarte man daher, dass sämtliche Unternehmen, ob klein oder groß, die selbe Chance bekämen, um nachhaltig am internationalen Wettbewerb teilhaben zu können. Dazu haben die Ministerien und Verbände die Ergebnisse der bundesweiten Standort-Studie in Berlin eingereicht. Rund 250 Seiten liefern der Regierung einen umfassenden Überblick darüber, wie es mit dem Status Quo der deutschen Games-Branche steht. Gemäß dem Abschlussbericht erzielen deutsche Spiele-Entwickler fast die Hälfte des Umsatzes (46 Prozent) im Ausland. Falk sieht in der Studie eine „Pflichtlektüre“ für die Regierung, um die richtigen Weichenstellungen vornehmen zu können.

 

Zitat

Die Games-Branche in Deutschland hat über einen längeren Zeitraum Substanz aufgebaut. Besonders deutlich wird dies bei der Ausbildungssituation. Gab es vor dem Jahr 2000 keine speziell an die Bedürfnisse der Games-Branche ausgerichteten Studiengänge, sieht die Lage heute deutlich anders aus: Die 25 bis 30 Ausbildungs- und Studiengänge bringen jedes Jahr rund 600 „fertig“ ausgebildete Spezialisten auf den Arbeitsmarkt. Der größte Handlungsbedarf besteht weiterhin im Bereich der Finanzierung von Games-Entwicklungen. Hier haben andere Länder deutlich vorgelegt, vor allem Frankreich, Großbritannien und Kanada. Spiele-Entwickler in Deutschland müssen derzeit die erheblichen Wettbewerbsnachteile im Vergleich zu ihren Kollegen aus den genannten Ländern selbst ausgleichen, was auf dem stark umkämpften internationalen Markt immer schwieriger wird.

 

Um „Games Made in Germany“ zu größeren Exportschlager zu machen, seien „Talente, Technik und Tatendrang“ bereits gegeben, so BIU-Geschäftsführer Felix Falk. Die fehlenden Subventionsmöglichkeiten für Spiele-Entwickler in Deutschland, sei jedoch ein großes Problem. „Eine bundesweite Games-Förderung, die substanziell, verlässlich und berechenbar ist, würde genau dies leisten und uns endlich wettbewerbsfähiger machen,“ so Falk. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Regierung der Probleme annehmen wird.

 

Quelle

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Subventionen , Subventionen, Subventionen. Geschenktes  Geld ist immer gut zu fordern. Vielleicht mal raus aus dem Schneckenhaus und was wagen, bewegen, machen? Subventionsempfänger sind dann auch nur im Netz der PC, die nette, harmlose und bloß keine deftige Kost verlangt, sozusagen den schlafenden und unkritischen Konsument züchtet...

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