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Serdar Yazici

US-Amerikanische Lehrer sollen mit einem Videospiel-Simulator besser auf Amokläufe vorbereitet werden

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Die US Army und das Department of Homeland Security haben ein virtuelles Trainingsprogramm entwickelt, um Ersthelfer und Lehrer besser auf Amokläufer in Schulen vorzubereiten. Das um 5,6 Millionen US-Dollar erweiterte Programm von der University of Central Florida, Orlando, wurde ursprünglich als Ausbildungssoftware für die Armee entwickelt. Es wird jedoch so angepasst, um Strafverfolgungsbeamte und Schulpersonal im Umgang mit Amokläufern zu schulen. 

 

Der Simulator sieht aus wie ein Ego-Shooter-Videospiel und führt Beteiligte durch Klassenzimmer, Flure und eine Cafeteria. Kinder rennen "Hilfe" schreiend durch Schulkomplexe und suchen verzweifelt Schutz. Der Simulator bietet Lehrern sieben Optionen, um diese zu retten bzw. in Sicherheit zu bringen. Beim Altersunterschied gibt sich der Simulator keine blöße, denn Amokläufer können sowohl Erwachsene als auch Minderjährige sein.

 

Um besser zu verstehen, was Menschen während einer Massenerschießung durchmachen, hörten sich die Forscher/Entwickler Kassetten an und sprachen mit einer Mutter eines Kindes, das 2012 im Sandy-Hook-Elementarmassaker getötet wurde. "Wir können viele dieser Todesfälle verhindern. Wir können die Leute besser vorbereiten ", sagte Tamara Griffith, Chefingenieurin des Programms. "Wir können Schulen zu einer sichereren Umgebung machen, wenn wir die Software in die Hände der richtigen Leute bringen können."

 

Das Programm wird diesen Frühling, nach dem fünfjährigen Jahrestag des Sandy-Hook-Massakers in Newtown, Connecticut, starten, bei dem 20 Kinder und sechs Erwachsene getötet wurden. Eine politische Zählung von Massenerschießungen in Schulen zeigte, dass Vorfälle seit den 1980er und 90er Jahren nicht häufiger geworden sind, allenfalls tödlicher.

 

Doch trotz der guten Absichten der Beteiligten, gibt es im Internet Stimmen, die das Spiel nicht nur für eine schlechte Idee, sondern auch für sehr geschmacklos halten. So im Falle der Familie und Freunde von Vicki Soto, welche zum Opfer eines solchen Amoklaufs gefallen ist. 

 

Was haltet ihr von solchen Simulatoren?

 

 

Quelle

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kann mir vorstellen das mache frustrierte Kids echt scharf auf so ein Spiel sein könnten. so braucht man nicht mehr pc Spiele zu modden. irgendwie verstehe ich auch nicht den Sinn dahinter . erst wättern die Leute über ach so böse Killerspiele und dann entwickelt man so ein Spiel ? Ich verstehe es nicht.

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wenn man es einfach nur objektiv betrachtet ist es doch als simulation für schulungszwecke in ordnung.
ich meine ich unterstütze auch gerne gewalt in videospielen aber sowas gehört nicht in die unterhaltungsmedien, und tut es in dem fall ja auch nicht.

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vor 27 Minuten schrieb Belial Dirval:

Man könnte solche schlimmen Vorfälle auch verhindern indem diese Waffennarren einfach ihre Waffengesetze ändern, aber nein, dort hat ja jeder Ami das Grundrecht auf den Besitz einer Waffe, wenn ich mich nicht irre. -.-

 

Oh ja das ist ein Grundrecht in der Verfassung. Und die NRA (National Rifle Association) ist einer der mächtigsten Lobbys bei den Amys, also wird sich daran nicht so schnell was ändern. 

 

So als Prävention gegen mögliche Situationen finde ich so eine Simulation durchaus in Ordnung.

 

 

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wenn man es einfach nur objektiv betrachtet ist es doch als simulation für schulungszwecke in ordnung.ich meine ich unterstütze auch gerne gewalt in videospielen aber sowas gehört nicht in die unterhaltungsmedien, und tut es in dem fall ja auch nicht.

aber was sollte so eine Simulation bringen? im Video sieht man ja das man aus der Sicht des schützen spielt? inwiefern soll das ein potenzielles Opfer helfen? Sorry aber ich versteh es einfach nicht.

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vor 9 Minuten schrieb marcon81:


aber was sollte so eine Simulation bringen? im Video sieht man ja das man aus der Sicht des schützen spielt? inwiefern soll das ein potenzielles Opfer helfen? Sorry aber ich versteh es einfach nicht.

Man sieht aber auch die Sicht vom Lehrer aus. Soweit ich das verstanden habe sollen die Lehrer auf beiden Seiten „trainieren“ um sich ein bischen in einen Amokläufer hineinsetzen zu können - soweit sowas möglich ist.

In der Armee, Piloten, Zugführer usw., alle trainieren mit Simulatoren Ernstfälle. Wieso auch nicht Lehrer die in einer Schule ja als erstes Präventionen starten können.

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Wie soll man sich da rein versetzen können wenn man den selber steuert ? Das ist der größte Blödsinn überhaupt meiner Meinung... Keiner weiß was in so einem kranken Kopf abgeht und da kann man unmöglich sowas für den Ernstfall trainieren... Man könnte eventuell einen Kurs machen wie man jemanden entwaffnet, also das wäre vermutlich sinnvoller als so ein Simulator

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sollen lieber mal die waffengesetze verschärfen.kommen aber gegen die waffenlobby nicht an.und mit so ein Schwachsinn wollen sie amokläufe verhindern!!das werden sie in amerika niemals schaffen.

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vor einer Stunde schrieb PeterGriffin:

Jop, schieben wir es auf die waffenlobby. Es muss verhindert werden das man erst zu waffe greifen muss um "gehört" zu werden. Es ist einfach ein schwieriges Thema.

 

Als ob jeder von den Tätern nur reden will....

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Meiner Meinung nach völlig stumpfsinniger Ansatz, bzw. von der falschen Seite her. Für mich wirkt es so als suche man immer nur Lösungen um ein Feuer zu löschen, anstatt um selbiges im vornherein verhindern zu können. Solange es in den USA dermassen leicht ist an Schusswaffen und Munition zu gelangen wird es weiterhin Amokläufe (nicht nur an Schulen) geben. Aber dagegen wehren sich die Amis, allen voran die Konservativen und die NRA, mit Händen und Füssen. Dann sollen sie halt damit Leben, dass es Jahr für Jahr Amokläufe mit Toten geben wird. Jede neue Meldung über einen Amoklauf in den USA löst bei mir schon längst keine Bestürzung mehr aus, höchstens ein müdes Schulterzucken.

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Getreu dem Motto der meisten Amis, was hilft gegen Amokläufer an Schulen? Teachers with bigger guns !

 

Nee, ich halte das schon für ein wenig sinnvoll... so hat man, in einer Extremsituation, wenigstens ein paar Anhaltspunkte wie man sich verhalten sollte.

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Ich würde da lieber einen geschulten, ausgebildeten Menschen aus Fleisch und Blut an die Schulen schicken, der den Lehrern und Schülern in ihrer gewohnten Umgebung zeigt, was man im Falle eines Amoklaufs am besten tut. Das kostet etwas mehr Geld, ist aber tatsächlich sinnvoll.

 

Eine Computersimulation auf Seiten der Lehrer einzusetzen ist ja geradezu zynisch, wenn man bedenkt dass man nun schon seit Jahren predigt, dass solche "Simulationen" erst das Problem herbeigeführt haben.

 

Zumindest aber lenkt man die Aufmerksamkeit wieder auf dieses Thema. Das ist nicht verkehrt.

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Menschen die Töten wollen, werden immer wege finden, andere Menschen zutöten, ob einzeln oder in massen...

Selbst mit deutschen Waffengesetzen lässt sich sowas in Amerika nicht verhindern, selbst wenn es keine Schusswaffen mehr auf der ganzen welt geben würde, nicht.

Bis keinem Menschen mehr körperliche oder seeliche Gewalt angetan wird, muss WEIT mehr geschehen als Waffen zu verbieten. Waffen sind nicht das Problem, denn Waffen töten keine Menschen.. Waffen sind nur mittel zum zweck..



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Am 7.1.2018 um 17:01 schrieb Belial Dirval:

Man könnte solche schlimmen Vorfälle auch verhindern indem diese Waffennarren einfach ihre Waffengesetze ändern, aber nein, dort hat ja jeder Ami das Grundrecht auf den Besitz einer Waffe, wenn ich mich nicht irre. -.-

 

Ich stimme dir zu, aber in Deutschland gab es auch Amokläufe trotz schärferer Waffengesetze. Also das Thema ist damit ja nicht durch, damit rechnen muss man trotzdem immer ...

 

Ich verstehe aber bei dem Spiel noch nicht so ganz genau, wie der Lerneffekt bewirkt werden soll? :-D

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