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Serdar Yazici

Electronic Arts möchte aus Fehlern lernen

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2017 war kein leichtes Jahr für EA. Die Debatte um Mikrotransaktionen in Star Wars Battlefront 2 wurde entfacht, das Aussterben linearer Singleplayer Spiele vorhergesagt und Monetarisierungspläne wie Games-as-a-Service offen gelegt. Die Folgen? Der Aktienkurs ist an der Börse kurzfristig stark eingebrochen, die Verkaufszahlen von Star Wars Battlefront 2 sind hinter den Erwartungen geblieben und es drohte die Lizenzentziehung der Star Wars-Marke Seitens Disney. Nur um einige wenige Nebenwirkungen aufzuzählen. Eine Umstrukturierung in der Führungsetage bei EA soll nun Abhilfe schaffen und den immensen Image-Schaden aufpolieren. So wurde Laura Miele Chief Studios Officer und Patrick Söderlund Chief Design Officer. Söderlund gab im jüngsten Interview mit "The Verge" offen zu, dass in Vergangenheit viele Fehler begangen wurden und diese sich in Zukunft nicht wiederholen dürfen. Perspektivisch betrachtet, möchte man aus den Fehltritten wertvolle Erfahrung schöpfen, da sich mit Battlefield 5 und Anthem gleich zwei Tripple-A Titel in Entwicklung befinden und man ähnliche Faux-Pas, wie im Falle von Star Wars Battlefront 2, unterbinden möchte:

 

Zitat

Ich würde dich anlügen, wenn ich sagen würde, was mit Battlefront passiert ist und was mit allem passiert ist, was mit den Loot-Boxen und diesen Dingen zu tun hat, hatte keine Auswirkungen auf EA als Unternehmen und keine Auswirkung auf uns im Management. Wir können davor zurückschrecken und so tun, als wäre es nicht geschehen, oder wir können verantwortungsbewusst handeln und erkennen, dass wir Fehler gemacht haben und versuchen, diese Fehler zu korrigieren und von ihnen zu lernen. Wir hatten die Absicht, dass mehr Menschen über einen längeren Zeitraum spielen. Und wie bei vielen anderen Spielen auf dem Markt wollten wir davon profitieren. Aber wir haben die Situation falsch interpretiert. Daher mussten wir sehr schnell und drastisch vorgehen und alles still legen. Seitdem haben wir das Progressionssystem überarbeitet. Die Leute scheinen zu schätzen, was wir getan haben, die Spieler kommen zurück und wir sehen stärkere Engagementzahlen. Die Leute scheinen zu denken, dass wir es größtenteils richtig gemacht haben. Es bedeutet nicht, dass wir aufhören werden. Wir werden Spiele weiter verbessern, wir werden diese Dinge weiter vorantreiben und wir müssen sehr vorsichtig sein, was das für zukünftige Produkte bedeutet. Wir haben bedeutende Schritte als Unternehmen unternommen, um die Mechanismen rund um Monetarisierung, Loot-Boxen und andere Dinge in unseren Spielen zu überprüfen und sie zu verstehen, bevor sie auf den Markt kommen. Für Spiele, die als nächstes kommen, für Battlefield oder für Anthem, machten die Spieler klar, dass wir es uns nicht leisten können, ähnliche Fehler zu machen. Und das werden wir nicht. Uns ist klar, dass die Spieler die Firma anders sehen als wir. Und in dieser Situation muss ich als Mitglied des Führungsteams als der Mann, der alle Studios leitet, ernst nehmen. Und wir müssen weiter zuhören und verstehen, was das auslöst. Wir müssen sehr vorsichtig vorgehen. Wir müssen Maßnahmen ergreifen und den Menschen zeigen, dass wir es ernst meinen, die bestmöglichen Produkte zu entwickeln, dass wir es ernst meinen, die Spieler fair zu behandeln, und wir sind hier, um die bestmögliche Unterhaltung zu bieten, die wir können. Und in den Fällen, in denen wir es nicht richtig machen, müssen wir nur zuhören und daraus lernen.

 

EA und Söderlund geloben Besserung. Zumindest konnte man 2018 bisher mit Singleplayer Spielen, wie Fe oder A Way Out bei Fans und Kritiker punkten. 

 

Quelle

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Ein völlig neues Wir-Gefühl bei EA :P

 

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vor 23 Minuten schrieb Serdar Yazici:

Der Aktienkurs ist an der Börse stark eingebrochen

 

Das war nur eine kurzfristige Reaktion auf den Shitstorm. An der Börse hatte EA letztes Jahr ein sehr erfolgreiches Jahr. So betrug der Aktienkurs Anfang des Jahres etwa 78$ und am letzten Tag 2017 wurde er mit etwa 105$ notiert. Das sind fast 34% Plus und sicher ist deswegen kein Aktionär in Tränen ausgebrochen...

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Ich hoffe sie rudern bei den themen lootboxen und singleplayer spiele komplett zurück. 

 

Das ist ein gutes beispiel das alle sehn wer wirklich die strippen zieht, das sind wir! Die zahlenden kunden die sich nicht übern tisch ziehn lassen dürfen! Wenn tripla-a singlepl. titel nicht mehr produziert werden würden, würden wahrscheinlich die meisten in meinem alter (mich eingeschlossen) nicht mehr so viel zocken, ich schiele nur auf god of war was diese woche erscheint. :love:

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vor 42 Minuten schrieb ChaosMan0304:

Schlechtes Jahr? Waren da nicht allein 900,000,000€ alleine mit FIFA nur durch Mikrotransaktionen?

 

Ich glaube mit Fifa alleine machen sie das nicht, verwechselst du vielleicht mit den knapp 900 Mio die letztes Jahr in De insgesamt für Mtx ausgegeben wurden:

Nochmal kurz gegoogelt, für das letzte Finanzjahr auf die schnelle nichts gefunden, aber im Finanzjahr 2017 (1.4.16 bis 31.3.17) haben sie mit allen Mtx/Season Pässen 1,68 Milliarden US$ verdient. Da sind aber alle Season Pässe, Ultimate Teams aus Fifa, Nhl usw und sonstige Mtx aus ihren Spielen dabei. Die Zahlen werden trotz dem kleinen Dämpfer mit Battlefront II aber sicher übertroffen. Gibt ja leider genug Spieler die da Geld reinblasen.

 

Deswegen glaub ich seinen Aussagen nur bedingt. Klar werden sie sich anstrengen, aber eher dabei diese Sachen subtiler einzubauen bzw. nochmal neue Wege zu finden noch mehr Geld pro Spiel zu generieren. der Söderlund muss sich ja auch den Investoren verantworten, und wenn er sein - sicherlich nicht geringes - Gehalt weiter bekommen will muss er auch weiterhin Steigerungen bei Umsatz und Gewinn aufweisen. Deswegen ist das vor allem PR-Gelaber, bevor man da nicht über längere Zeit was anderes sieht glaub ih denen da kein Wort.

 

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@joschi486:

Bin absolut deiner Meinung, dem PR-Gelaber entnimmt man, dass er sich nur gegen die Umsetzung der Mtx ausspricht, aber nicht über Mtx selber. Es wird sehr wahrscheinlich wieder so weiter gehen wie bisher, mit dem Unterschied, dass EA es nun geschickter verpacken und vermarkten lassen wird -.-"

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Muss mich hier grad erstmal fragen wer eigentlich schlimmer ist. EA oder einige Kommentare hier? Wenigstens versucht sich EA zu verbessern :rolleyes:

 

Grundsätzlich spricht nichts gegen ihre Aussage. Ob sich diese am ende auch bewahrheitet ist eine andere Sache. Ich warte ab und sehe wie sich das ganze entwickelt. Spiele von ihnen kaufe ich schon lange nicht mehr, wenn sie sich nicht bessern bleibt das so, wenn's tatsächlich in eine gute Richtung gehen sollte könnte ich mich auch mal wieder überwinden einen Titel von ihnen zu kaufen, sofern sie mal was rausbringen würden das mich auch interessiert.

 

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vor 12 Minuten schrieb Shizo:

Muss mich hier grad erstmal fragen wer eigentlich schlimmer ist. EA oder einige Kommentare hier? Wenigstens versucht sich EA zu verbessern :rolleyes:

 

 

Wie oft hat EA so nen BS von sich gegeben und sind dann noch schlimmer geworden?

Ich kann schon den Frust einiger Spieler nachvollziehen auch wenn sie ihre eigene Art und Weise haben es auszudrücken aber was EA sich in den letzten Jahren so geleistet hat ist das in meinen Augen mehr als verständlich.

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EA wird sich bessern? Der war gut, selten so gelacht :rofl:

 

Selbst wenn das nur halbwegs ernst gemeint war, wer's glaubt wird seelig. Solange die Verkaufszahlen stimmen werden die einen Teufel tun irgendwas zu verändern, scheinheliges Gehabe hin oder her. Aber eben, es gibt (leider) nach wie vor genug Deppen die sich deren immer gleichen Müll Jahr für Jahr kaufen.

 

Ich für meinen Teil tue das einzig richtige um die Qualität von EA Spielen zu verbessern, ich meide deren Spiele konsequent. Der einzige Ansporn für Publisher gute Games zu liefern besteht heute darin, wenn die Verkaufszahlen nicht mehr stimmen. Im Falle von EA wird das aber höchstwahrscheinlich nicht passieren, daher werden Spieler weiterhin mit Massenmüll beliefert welchen sie auch noch bejubeln...

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vor 6 Stunden schrieb Authentic:

EA kann mir einen lutschen.....

 

Welch ein qualifizierter Beitrag. Wenn du nix sinnvolles beizutragen hast lass es doch dann lieber bleiben. 

 

Zum thema: ich glaube denen nicht so ganz. Die werden die Mtx weiterhin drin haben nur halt nicht so unfassbar auffällig. 

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Aus meiner Sicht spricht noch nicht mal etwas gegen MTAs.

Warum?

So lange die das Spielgeschehen nicht beeinflussen, können Sie machen was sie wollen.

Kostüme und andere optischen Gimmicks interessieren mich nicht.

Wenn Leute dazu bereit sind für solche Dinge Geld auszugeben, dann sollen sie es machen.

Mir reicht es, gerne auch mit etwas mehr Aufwand, diese zu erspielen.

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Naja der Wahrheitsgehalt von solchen Aussagen tendiert meistens gegen 0 und hat nur den Zweck den Kunden (oder Mitarbeiter) ruhig zu stellen und weiter zu profitieren. Man sieht ja bei den nächsten Titeln ob die sich bessern, wenn ja gut und wenn nicht bin ich auch nicht überrascht.

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vor 2 Minuten schrieb Koroyosh8:

Naja der Wahrheitsgehalt von solchen Aussagen tendiert meistens gegen 0 und hat nur den Zweck den Kunden (oder Mitarbeiter) ruhig zu stellen und weiter zu profitieren. Man sieht ja bei den nächsten Titeln ob die sich bessern, wenn ja gut und wenn nicht bin ich auch nicht überrascht.

Sie sagen ja selber, dass sie darauf gelernt haben.

Sie werden die MTAs also einfach besser verstecken und dem Kunden nicht mehr ganz so offensichtlich vor die Nase halten. :D

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