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Daniel Bubel

Shadow of the Tomb Raider - Eidos Montreal Chef über Entwicklungskosten, Singleplayer-Erfahrungen und Trends

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Wie der Chef des Entwicklerstudios Eidos Montreal, David Anfossi, in einem Interview mit GamesIndustry verraten hat, belaufen sich die Kosten für die Entwicklung und Promotion des kommenden Action-Adventure Shadow of the Tomb Raider auf über 100 Millionen Dollar. Laut Anfossi liegt die Entwicklungskosten für so eine Art von Spiel bei 75 bis 100 Millionen Dollar. Damit wären dann aber auch lediglich die Produktionskosten gedeckt. Für Werbung könnte man weitere 35 Millionen einplanen. Lara Crofts nächstes Abenteuer könnte demnach bis zu 135 Millionen Dollar verschlingen.

 

Diese Zahlen mögen auf den ersten und auch zweiten Blick nicht allzu überraschend ausfallen, zumal man bedenken muss, wie viele Menschen an der Entwicklung eines AAA-Titels beteiligt sein können. Und dennoch kommt es nur selten vor, dass man diese Zahlen so bereitwillig mit der Öffentlichkeit teilt. Auch wenn man natürlich bedenken sollte, dass es sich dabei um auf- oder abgerundete Beträge handeln wird.

 

Dennoch handelt es sich bei über 100 Millionen Dollar keinesfalls um ein geringes Risiko für den Square Enix, auch wenn andere Studios durchaus schon mehr Geld in die Entwicklung eines Titels gesteckt haben, wie die Kollegen von Eurogamer anmerken.

 

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So verschlingt die Produktion der jährlich erscheinenden Call of Duty-Ableger jeweils Gelder im Bereich der Zehntausenden. Dafür steckt Activision mehr Geld in die Promotion, was erklärt, wieso es beispielsweise der ein oder andere videospielaffine Mensch ohne Adblocker spätestens im September eines Jahres kaum noch abwarten kann, bis der Titel veröffentlicht wird. Grand Theft Auto V soll angeblich sogar insgesamt 265 Millionen Dollar gekostet haben (inklusive Marketing).

 

Dennoch sind es natürlich auch die hohen Produktionskosten, die dafür sorgen, dass augenscheinlich auf einen Singleplayer fokussierte Videospiele wie Shadow of the Tomb Raider um Multiplayer-Modi ergänzt werden, die wiederum Mikrotansaktionen enthalten. So versuchen sich die Publisher, die auf millionenfache Verkäufe pochen müssen, nur um die Ausgaben zu decken, zusätzlich abzusichern.

 

Wie Eidos Montreal Chef Anfossi allerdings weiterhin ausführt, gebe es aktuell auch andere Herangehensweisen an reine Singleplayerspiele mit überschaubarer Spieldauer und nennt Hellblade: Senua's Sacrifice.

 

"Das ist genau das, was ich etwas früher darüber sagte, dass man das Geschäftsmodell zu ändern versucht. Ich glaube es hat sechs Stunden Spielzeit. Es ist sehr filmisch, auf den Charakter fokusiert und eine tolle Erfahrung, die ich sehr mag. Ich glaube das Spiel wurde von etwas 20 Entwicklern entwickelt. Also habe ich mir das genauer angesehen, auch weil es für mich eine interessante neue Herangehensweise ist und das Resultat fantastisch ist. Es ist auf jeden Fall eine gute Art bei den älteren Fans Story-basierter Spiele zu bleiben."

 

Hellblade.jpg

 

Dennoch kann man aktuell beobachten, dass der große Erfolg von Singleplayer-Spielen wie God of War eher die Ausnahme ist, denn die Regel. Gerade im Vergleich zu Titeln wie Fortnite, PUBG oder Overwatch. Das weiß auch Eidos Montreal nur zu gut, deren Deus Ex: Mankind Divided trotz positiver Resonanz der Kritiker hinter den Erwartungen zurückblieb.

 

"Es ist eine Frage von Trends, des Augenblicks oder eben des Timings.", führt er aus, "Es gibt  jedes Jahr einen neuen Trend. Und im Moment ist es eben Fortnite - das ein sehr gutes Spiel ist - und die ganze Aufmerksamkeit wendet sich dieser Art von Spielen zu. Aber wir müssen einfach abwarten. Ich möchte weder ein Deus Ex-Spiel noch die Erfahrung verändern. Da wollen wir respektvoll bleiben."

 

Eidos Montreal arbeitet derzeit übrigens an mehreren Projekten. Neben Shadow of the Tomb Raider unterstützt man Crystal Dynamics bei deren The Avengers-Projekt. Außerdem arbeitet man an einem weiteren, bisher unangekündigten Projekt.

 

Laras neuestes Abenteuer erscheint am 14. September diesen Jahres unter anderem für die PlayStation 4. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

 

 

Quelle

 

__________________________________________________________________________________________

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Shadow of the Tomb Raider Packshot
Shadow of the Tomb Raider
Square Enix
Crystal Dynamics
2018-09-13

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Ich hoffe der Spielemarkt wird in Zukunft nicht komplett auf Multiplayer, Microtransactions, DLCs und Gaming as a Service setzen.

 

Nix gegen Fortnite, PUBG oder Overwatch. Ich spiele diese Art Spiel aber eher selten bis nicht. Ich steh auf die Singleplayergames wie God of War, Dark Souls, Uncharted, TLOU etc. und der Erfolg gibt den Spielen auch Recht.

 

Nur... die Singleplayergames mit Qualität werden definitiv seltener, weil die sich tatsächlich schlechter verkaufen und weniger Kohle einbringen. Ist leider so. Auch ein GoW bringt weniger ein, als ein Fortnite. Und ein GTA5 ohne GTA Online wäre nur ein Bruchteil des Erfolgs gewesen.

 

Bin gespannt wohin die Reise geht.

 

Tomb Raider wird aber definitiv wieder ein Pflichtkauf, auch wenn mich nur der Singleplayerteil interessiert und mir die optischen Zukäufe egal sind.

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vor 1 Stunde schrieb Daniel Bubel:

So verschlingt die Produktion der jährlich erscheinenden Call of Duty-Ableger jeweils Gelder im Bereich der Zehntausend.

 

Oh, das geht ja. Dann mache ich mir vielleicht dieses Jahr einfach mein eigenes Call of Duty 😊

 

Der gute Mann hat in vielen Dingen Recht - leider. Ein richtig guter Singleplayer mit top Story kostet unglaublich viel und bietet zudem wenig Möglichkeiten nebenher Geld zu verdienen. Und am schlimmsten: das Spiel wird durchgespielt und kommt als Gebrauchtspiel recht schnell zurück in den freien Markt. Die ein oder andere Disc wird auf diese Weise wahrscheinlich von weit mehr als 5 verschiedenen Spielern bespielt und der Entwickler hat nur einmal dran verdient.

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Nervt mich auch tierisch, für die Entwickler. Da steuert ja glücklicherweise die Digitalisierung entgegen, da alles früher oder später auf Downloads zusteuert. 

vor 4 Stunden schrieb Red Sun King:

Und am schlimmsten: das Spiel wird durchgespielt und kommt als Gebrauchtspiel recht schnell zurück in den freien Markt. Die ein oder andere Disc wird auf diese Weise wahrscheinlich von weit mehr als 5 verschiedenen Spielern bespielt und der Entwickler hat nur einmal dran verdient.

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vor 3 Stunden schrieb Roxas1997:

Nervt mich auch tierisch, für die Entwickler. Da steuert ja glücklicherweise die Digitalisierung entgegen, da alles früher oder später auf Downloads zusteuert. 

Seltsam, dass man sich darüber freut, in Zukunft jedes Spiel für einen diktierten (Neu)Preis kaufen zu müssen, und keine andere Wahl mehr zu haben, wenn man zocken möchte.

 

Ist auch richtiges Glück für die Leute, die sich heute schon kaum mal ein neues Spiel leisten können und auf den Gebrauchtmarkt "angewiesen" sind, sie keine Möglichkeit mehr bekommen, ein gebrauchtes Schnäppchen machen zu können, sondern von "Angeboten" abhängig sind, die man dann vorgesetzt/diktiert bekommt.

 

Und das alles nur, damit die ach so armen Entwickler nicht den ganzen Monat nur Nudeln mit Ketchup essen müssen.

Glückwunsch...

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vor 7 Stunden schrieb Devian:

Seltsam, dass man sich darüber freut, in Zukunft jedes Spiel für einen diktierten (Neu)Preis kaufen zu müssen, und keine andere Wahl mehr zu haben, wenn man zocken möchte.

 

Ist auch richtiges Glück für die Leute, die sich heute schon kaum mal ein neues Spiel leisten können und auf den Gebrauchtmarkt "angewiesen" sind, sie keine Möglichkeit mehr bekommen, ein gebrauchtes Schnäppchen machen zu können, sondern von "Angeboten" abhängig sind, die man dann vorgesetzt/diktiert bekommt.

 

Und das alles nur, damit die ach so armen Entwickler nicht den ganzen Monat nur Nudeln mit Ketchup essen müssen.

Glückwunsch...

 

Wenn man das mit früher vergleicht wo SNES Spiele 150 DM und mehr gekostet haben, sind die heutigen Preise fast schon ein Witz. Im Vergleich zu den heutigen technischen Ausmaßen und Kosten eines AAA Spieles, wo die Produktionskosten gut und gerne in den 3-stelligen Millionenbereich und höher gehen sind 50-70€ für ein Spiel eigentlich nichts und sie müssten eigentlich doppelt und dreifach soviel kosten.

Meiner Meinung nach können und sollten Spiele auch mehr kosten. Dann würde es auch wieder mehr mutige Singleplayer-Spiele geben und nicht jeder würde auf den Games-as-a Service, Online und Microtransaktion Zug aufspringen und uns mit irgendwelchen Währungen, InGame Käufen und Lootboxen penetrieren. 

 

Und ganz ehrlich. Mag jetzt überheblich klingen, aber wenn ich mir wegen 1-2 Vollpreistiteln (wobei sich wahrscheinlich sogar die wenigsten im Monat 2 Titel zum Vollpreis kaufen) ab der Monatsmitte sorgen machen muss und jeden Cent 3 mal drehen muss, dann liegt die Ursache woanders, aber nicht daran, dass die Spiele so teuer sind und man auf den Gebrauchtmark angewiesen ist.;)

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Aber 35 Millionen für Werbung?

Hallo.

Wenn die Entwickler ein vernünftiges Spiel entwickeln, dass bei den Medien und auch im Web ankommt, also zu einem Selbstläufer wird, dann kann ich mir die Kosten sparen.

Immerhin sind das 1/3 der Entwicklungskosten.

Ich bin auch fast sicher, dass Publisher wie EA und UBI eigentlich komplett auf diese Werbung verzichten können.

Vor allem bei Marken wie Tomb Raider und ähnlichem. Alleine der Namen bedeutet doch bei vielen schon HYPE.

 

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vor einer Stunde schrieb monthy19:

Aber 35 Millionen für Werbung?

Hallo.

Wenn die Entwickler ein vernünftiges Spiel entwickeln, dass bei den Medien und auch im Web ankommt, also zu einem Selbstläufer wird, dann kann ich mir die Kosten sparen.

Immerhin sind das 1/3 der Entwicklungskosten.

Ich bin auch fast sicher, dass Publisher wie EA und UBI eigentlich komplett auf diese Werbung verzichten können.

Vor allem bei Marken wie Tomb Raider und ähnlichem. Alleine der Namen bedeutet doch bei vielen schon HYPE.

 

 

Nein, garantiert nicht. Wir dürfen hier nicht von uns "Informierten" ausgehen, die sich täglich in Gaming Foren rumtreiben und Streams gucken. God of War muss trotz der guten Reviews auch massiv beworben werden. Nur so kommen die guten Verkaufszahlen am Ende auch zusammen.

 

Dazu haben die Publisher auch ganz sicher genug Zahlen gesammelt, um zu wissen dass die Kohle für die Werbung wieder reinkommt. Denn sonst würde man das nicht tun.

 

Im Gegenteil. Man sieht doch deutlich, dass mit richtig Werbung und Ankurbeln eines Hypes sogar Spiele gekauft werden, die es eigentlich nicht verdient haben. Werbung machts.

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vor 2 Stunden schrieb thebourbonkid88:

 

Wenn man das mit früher vergleicht wo SNES Spiele 150 DM und mehr gekostet haben, sind die heutigen Preise fast schon ein Witz. Im Vergleich zu den heutigen technischen Ausmaßen und Kosten eines AAA Spieles, wo die Produktionskosten gut und gerne in den 3-stelligen Millionenbereich und höher gehen sind 50-70€ für ein Spiel eigentlich nichts und sie müssten eigentlich doppelt und dreifach soviel kosten.

Meiner Meinung nach können und sollten Spiele auch mehr kosten. Dann würde es auch wieder mehr mutige Singleplayer-Spiele geben und nicht jeder würde auf den Games-as-a Service, Online und Microtransaktion Zug aufspringen und uns mit irgendwelchen Währungen, InGame Käufen und Lootboxen penetrieren. 

 

Und ganz ehrlich. Mag jetzt überheblich klingen, aber wenn ich mir wegen 1-2 Vollpreistiteln (wobei sich wahrscheinlich sogar die wenigsten im Monat 2 Titel zum Vollpreis kaufen) ab der Monatsmitte sorgen machen muss und jeden Cent 3 mal drehen muss, dann liegt die Ursache woanders, aber nicht daran, dass die Spiele so teuer sind und man auf den Gebrauchtmark angewiesen ist.;)

Damit magst Du teilweise schon Recht haben, nur ist es so, dass zu den ernsthaften Anfangszeiten der Daddelei es nur eine im Gegensatz zu heute noch eher kleine Gruppe von Zockern war, und das Geld noch lockerer saß , da Jobs größtenteils noch fair bezahlt wurden.

 

Klar ist es sehr aufwändig heute ein gutes Spiel zu produzieren, was zu den damaligen Zeiten aber nicht minder aufwändig war, mit den jeweils zu der Zeit gegebenen Mitteln.

 

Das ein Spiel heute mehr kosten dürfte/müsste, deiner Meinung nach, ist Ansichtssache.

Da sehe ich schon eher den Sinn, erstmal die PC Spielepreise, die häufig 20-40% unter denen der Konsolenspiele liegen, anzupassen.

Denn wirklich mehr Aufwand ist es doch für die Entwickler auch nicht mehr, ein Konsolenspiel zu produzieren.

Sie bekommen ja alles benötigte von Sony, MS ect. gestellt, inkl. "Einarbeitungszeit", und die Zeiten der "Konsolen-Exotik" sind schon viele Jahre vorbei.

 

Und ob es dann wirklich viel mehr gute Singleplayer Games geben würde, bezweifel ich doch ein wenig, denn schon heute geben ja viele Spieleschmieden den für sich richtigsten Weg vor, welcher Hype gerade angesagt zu sein hat.

 

Denn das ist der Weg, mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel Geld zu verdienen, und die absolute Digitalisierung wäre dann der Freibrief zum Geld drucken.

 

Und da sind Singleplayer Games eher nicht die richtige Richtung.

 

Und man braucht doch nicht wirklich glauben, dass dann Games-as-a Service, Online und Microtransaktion + irgendwelche Währungen und InGame Käufe wegfallen würden.

Läuft doch gerade alles sooo gut, und die Leute schreien ja teilweise förmlich danach.

 

Und ja, es klingt wirklich ein bisschen überheblich von dir, denn nicht jeder hat sich seine persönliche und finanzielle Situation so ausgesucht, wie sie ist.

 

Mir selbst würden etwas höhere Preise auch nichts ausmachen, nur darf man eben diese o.g. Leute dabei nicht vergessen.

Und genau das würde passieren, wenn alles nur noch Digital abläuft.

 

 

 

 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Prodigy:

 

Nein, garantiert nicht. Wir dürfen hier nicht von uns "Informierten" ausgehen, die sich täglich in Gaming Foren rumtreiben und Streams gucken. God of War muss trotz der guten Reviews auch massiv beworben werden. Nur so kommen die guten Verkaufszahlen am Ende auch zusammen.

 

Dazu haben die Publisher auch ganz sicher genug Zahlen gesammelt, um zu wissen dass die Kohle für die Werbung wieder reinkommt. Denn sonst würde man das nicht tun.

 

Im Gegenteil. Man sieht doch deutlich, dass mit richtig Werbung und Ankurbeln eines Hypes sogar Spiele gekauft werden, die es eigentlich nicht verdient haben. Werbung machts.

Ist das wirklich so?

Wo genau wird die Werbung denn geschaltet?

1. Sozial Media 50%

2. TV 5 %

3. Zeitschriften / Fachpresse 10 %

4. Streams / Youtube 35 %

 

Ich sehe es grundsätzlich eher so, dass die meisten Spieler sich auch informieren.

Heißt, im Internet, mit Zeitschriften, sozialen Kanälen und auf Streams.

Die Laufkundschaft und Spontankäufer sind garantiert <10%.

 

Hinzu kommen noch die jährlichen Fortsetzungen wie bei FIFA, COD und BF. Diese Spiele haben ihre Anhängerschaft und sind eigentlich auch komplett unabhängig von Werbung. Ich denke, dass bei solchen Spielen 80% der Vorjahreskäufer auch im neuen Jahr wieder zuschlagen.

 

Vor allem auf dem PC ist es ja eigentlich besonders einfach durch Plattformen wie Steam um das Produkt an den User zu bringen.

Die Plattformen machen ja eh Werbung auf Grund des Produktes und des Bekanntheitsgrades.

 

Wie gesagt, dass alles beziehe ich nur auf Systemseller und bekannte Marken.

Bei Indies und Neueinführungen sieht das natürlich anders aus als bei Etablierten. 

 

Ps. beruht alles nur auf Annahmen :D

 

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vor 17 Minuten schrieb Devian:

Das ein Spiel heute mehr kosten dürfte/müsste, deiner Meinung nach, ist Ansichtssache.

Da sehe ich schon eher den Sinn, erstmal die PC Spielepreise, die häufig 20-40% unter denen der Konsolenspiele liegen, anzupassen.

Denn wirklich mehr Aufwand ist es doch für die Entwickler auch nicht mehr, ein Konsolenspiel zu produzieren.

Sie bekommen ja alles benötigte von Sony, MS ect. gestellt, inkl. "Einarbeitungszeit", und die Zeiten der "Konsolen-Exotik" sind schon viele Jahre vorbei.

Also wenn ich mir so die Preise im PSN anschaue, zumindest bei Sales, scheint es inzwischen sogar besser als bei Steam zu sein. Ich sehe da kein von dir beschriebenes Problem, müssen eben besagte Leute auf Sales warten und sich keine Titel zum Vollpreis kaufen. Ich sehe das doch an mir selbst - bin als Student nicht in der Lage regelmäßig Spiele zum Vollpreis zu kaufen, klappt vielleicht 1-2 Mal im Jahr. Trotzdem komme ich kaum hinterher damit, alle Spiele zu spielen die sich inzwischen bei mir dank PS+ und Sales angesammelt haben. 

 

Jeder der sich diesbezüglich ernsthaft beschwert, muss das Problem eher bei sich selbst suchen - wenn man kein Geld hat, muss es nicht immer das Neuste sein. Spiele werden nicht schlecht, bei der heutigen Patch-Politik dürfte sogar eher das Gegenteil der Fall sein. 

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vor 11 Minuten schrieb monthy19:

Die Laufkundschaft und Spontankäufer sind garantiert <10%.

 

Ich denke es ist genau umgekehrt. Diejenigen (so wie wir) die sich in Foren rumtreiben und sich informieren sind deutlich geringer als diejenigen die dann irgendwo im TV oder bei Youtube ein Mega aufpolierten Render-Trailer sehen und daran ihre Kaufentscheidung festmachen oder sich daran "hypen" lassen. Genau auf diese Leute zielt die Werbung heutzutage ab und deshalb ist es für die Studios und Publisher wahrscheinlich umso wichtiger gut platzierte und aufwendige Werbung zu schalten.

 

Mit irgendeinem Text oder Bild im Printmedium lockst du heute keinen (die breite Masse) mehr hinter dem Ofen vor. Obwohl auch diese Werbung schweine teuer ist. Hatte irgendwo mal im Podcast von Gamestar gehört, dass je nachdem wie groß das Bild und die Seite mit der Werbung sein soll zwischen 10-25 tausend pro Seite liegt. Jetzt kannst dir ausrechnen was halt so eine durchschnittliche Werbekampagne ohne groß auf die kacke zu hauen schon an Geld verschlingt. Da ist man fix bei paar Millionen.

 

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Klingt ja auch alles schlüssig.

Aber, auch auf Youtube bekomme ich ja Kunden oder User orientierte Werbung zu sehen.

Heißt, wenn ich viele Spiele und Games anschaue, dann bekomme ich oft Werbung die damit in Zusammenhang liegt.

Jemand der halt nur Autovideos anschaut, wird garantiert keine Werbung für Tomb Raider sehen.

Ziel geführte Werbung wird ja meist auch durch den Plattformbetreiber geschaltet.

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vor 18 Minuten schrieb monthy19:

Jemand der halt nur Autovideos anschaut, wird garantiert keine Werbung für Tomb Raider sehen.

Glaub mir, du musst nur genug Geld in die Hand nehmen, kriege auch viel Werbung die überhaupt nicht auf mich zugeschnitten ist, weil die offensichtlich geschaltet ist und einen belästigen soll. Zudem geht vieles ja auch über IP-Adressen, brauchst nur mal beim Freund im WLAN zu sein. 

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vor 16 Minuten schrieb monthy19:

Klingt ja auch alles schlüssig.

Aber, auch auf Youtube bekomme ich ja Kunden oder User orientierte Werbung zu sehen.

Heißt, wenn ich viele Spiele und Games anschaue, dann bekomme ich oft Werbung die damit in Zusammenhang liegt.

Jemand der halt nur Autovideos anschaut, wird garantiert keine Werbung für Tomb Raider sehen.

Ziel geführte Werbung wird ja meist auch durch den Plattformbetreiber geschaltet.

 

Da hast du natürlich nicht unrecht, aber gerade bei Youtube ist der Algorithmus dermaßen fürn Ar$§&. Normalerweise sollte es so sein, dass ich je nachdem was ich mir angucke auch entsprechend Werbung erhalte, aber das funktioniert auch nur bedingt. Was ich teilweise für Werbung vor Clips bekomme, die haben überhaupt nichts mit dem zu tun was ich mir normalerweise auf YT angucke ^^ 

Aber wie gesagt, gibt ja auch nicht nur Youtube. Auf Twitter Facebook und co. laufen ja  genug eigene Anzeigen und Clips (ohne YT Einbindung) und die breite Masse hat ja sicherlich durchaus irgendwo Interesse am Gaming und hat die ein oder andere Seite "geliked" und wenn es nur die Computer Bild Spiele oder so ist, aber das reicht normalerweise ja schon aus, dass auch derjenige Gaming bezogene Werbung angezeigt bekommt.

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Richtig teuer ist glaube ich eher die Werbung außerhalb der bekannten Plattformen. Spots beim NBA Finale oder gar dem Superbowl erreichen halt 1 Milliarde Menschen weltweit, hier ein Beispiel:

 

 

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Ich glaube auch, dass wir Forennutzer, Stream-Zuschauer und (vor allem) Käufer von Gamingzeitschriften eher zur Minderheit gehören - auch wenn wir die meist Informierten sind.

 

Das bemerke ich auch in meinem Freundeskreis. Ja, wenn die dann mal mitbekommen, dass Spiel X raus kommt oder angekündigt wurde, informieren die sich auch gezielt, aber bis dahin ist es ein weiter Weg und meist muss das entsprechende Video, der Trailer oder Beitrag durch ein irgendwo abgegebenes Like in die Timeline gespült werden.

 

Aber ist umgekehrt bei mir auch so. Nehmen wir als Beispiel mal Serien, ein Thema über das ich mich nicht mehr informiere, da ich eh keine Möglichkeit mehr sehe, all der interessanten Shows Herr zu werden. Dass es eine neue gibt, erfahre ich entweder hier durchs stöbern in den Unterforen, oder wenn ein Netflix-Video oder auch mal eine Gaming-Seite mir das irgendwo vor den Latz knallt. Ich informiere mich nicht gezielt, also bin ich abhängig von der Werbung oder dem Zufall (ich liebe zufällige Serien-Entdeckungen), sonst geht das an mir vorbei.

 

Zu den Werbekosten gehören ja übrigens (ich weiß alles am Aussterben) auch so Kleinigkeiten wie Aufsteller und Poster, die auch ausgeliefert werden müssen, aber auch Kino-Werbung, Fernsehwerbung, Promo-Events, Fan-Events, etc. Wie schnell da, wenn man international agieren muss, mit allem Drum und Dran (also auch allem, was mit dem Internet zu tun hat) dann wahrscheinlich 30 Millionen zusammen kommen, würde uns bestimmt überraschen.

 

Ob Messeauftritte dieser Spiele dann auch unter die expliziten Werbekosten für Spiel X fallen, weiß ich nicht, glaube aber eher, dass diese anders abgerechnet werden. Aber auch da müssen und wollen alle Beteiligten bezahlt werden.

 

 

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vor 5 Minuten schrieb Daniel Bubel:

Das bemerke ich auch in meinem Freundeskreis. Ja, wenn die dann mal mitbekommen, dass Spiel X raus kommt oder angekündigt wurde, informieren die sich auch gezielt, aber bis dahin ist es ein weiter Weg und meist muss das entsprechende Video, der Trailer oder Beitrag durch ein irgendwo abgegebenes Like in die Timeline gespült werden.

Kenn ich zu gut, die sind alle so typische Gelegenheitszocker, die so mit dem Hype oder Mainstream gehen.... Dasselbe gilt für viele von meinen Online-Bekanntschaften, die, ohne beleidigend sein zu wollen, so unterhaltsam naiv über Spiele bzw. Neuigkeiten dazu sprechen, da muss ich am Headset immer leicht schmunzeln. Das hat rein gar nichts mit der, ich nenn es mal "seriösen" Informationsbeschaffung und dazugehörigen Diskussion auf dieser Seite zu tun - hier wird schon auf einem anderen Niveau über unser Hobby und unsere Spiele gesprochen, da pass ich gar nicht rein zu diesen Casual-Gamern, deren Horizont ist mir zu eingeschränkt. Ich wiederhole es nochmal, das ist nicht böse gemeint, jeder hat seine eigenen Interessen und Prioritäten, aber unterhalten mag ich mich da nunmal nicht ^^

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Habe hier eine interessante Hausaufgabe zum Thema Vermarktung gefunden.

 

https://nanopdf.com/download/hausarbeit-clemens-petzoldde_pdf

 

Die Leute die in meinem Freundeskreis zocken, informieren sich in der Regel.

Die die nebenbei spielen, also die Genaration Wii, wie ich sie nenne, ist eigentlich schon ausgestorben.

Das waren dann Leute, die einem Hype erlegen sind und dann eine Konsole gekauft habe, die sie nach kurzer Zeit nicht mehr nutzen.

Leute die sich aber eine Konsole oder einen Gaming PC zulegen, gehören doch eigentlich schon zum etablierten und interessierten Kreis.

Oft kann man sich auf diesen Plattformen vor Information usw. ja auch garnicht verstecken.

 

Natürlich gibt es trotzdem auch alle Arten der Spieler. Was ich hier auch nicht ausschließen will.

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