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Wolfbyte

[Test] - Marvel's Spider-Man

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Der wohl populärste Superheld kehrt in einem exklusiv für die PS4 entwickelten Abenteuer zurück in die digitale Welt. Die Rede ist nicht von Batman, Superman oder Booster Gold, sondern von Spider-Man, der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft. Die für ihre Stärken PS4-Exclusives bekannten Leute von Insomniac Games zeichnen sich für dieses Abenteuer aus. Der Test beleuchtet alle Ecken und die sich darin befindlichen Spinnennetze.

Wir dürfen uns diesmal über eine Original Story freuen, was so viel bedeutet, dass wir eben nicht - schon wieder - darüber in Kenntnis gesetzt werden, wie Peter zu Spider-Man wird. Nein, der Peter Parker den wir hier antreffen ist ein gereifter Spider-Man, der bereits acht lange Jahre im Business ist. Die meisten Superschurken sind im Raft, einem Hochsicherheitsgefängnis für außergewöhnliche Bedürfnisse, eingesperrt und fristen dort ihr schockierendes, giftiges oder auch geflügeltes Dasein.

 

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Zu Beginn der Geschichte knöpft sich Spider-Man gerade Wilson Fisk vor, seines Zeichens Konzern- und Gangsterboss, genannt Kingpin. Mal von der aktuell pausierten Beziehung zu Mary-Jane Watson, die mittlerweile eine spitzfindige Reporterin beim Daily Bugle ist, stehen also alle Zeichen auf Doppelgrün. Bei der New Yorker Polizei hat Spidey mit Yuri Watanabe eine verlässliche Verbündete gefunden und JJ Jameson, mittlerweile nicht mehr Chefredakteur des Bugle, wettert in seiner eigenen Radiosendung fröhlich weiter über Spider-Man. Der Status Quo sieht also (mal abgesehen von MJ) doch gar nicht so übel aus.

Wäre da nicht ein neuer Schurke, der mit seiner Bande, den maskierten „Dämonen“, Terroranschläge verüben würde. Mister Negative, so sein Name, ist nicht nur unglaublich gefährlich, sondern spielt zudem eine nicht unwesentliche Rolle in Peters Privatleben. Aber darüber verraten wir natürlich nichts. Es sei nur so viel gesagt: Die Story von Marvel‘s Spider-Man birgt Spannung, Humor, jede Menge Action und bemerkenswert viel Dramatik und Emotion. Die Charaktere sind unglaublich treffend geschrieben, teilweise bemitleidenswert in ihren Rollen gefangen und authentisch. Hier wartet so viel mehr als einfach irgendeine Spider-Man-Story.

 

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Das Spiel selbst reiht sich, wie zu erwarten, im Open-World-Action-Sektor ein. Spider-Man schwingt sich durch die Hochhausschluchten von Manhattan, vorbei an Wahrzeichen, wie der Central Station oder dem Avengers Tower, und nutzt dabei seine akrobatischen Fähigkeiten, um nie wirklich an Tempo zu verlieren oder „gegen Wände zu rennen“. Seit der PS2-Ära schwingt sich die Spinne durch New York, jedoch fehlte dem ganzen bisher die Agilität, die Flexibilität. Insomniac erweitern das Schwingen um Parcours-Elemente, die Spider-Man an jeder Fassade und an jedem Objekt andere Bewegungsabläufe durchführen lässt. Dieses System hilft dabei, eine viel verzeihende Dynamik zu generieren, die sich einfach spaßig anfühlt und ein beständiges Gefühl von Kontrolle suggeriert. Toll!

Ebenso kann das Kampfsystem überzeugen. Es orientiert sich zu großen Teilen am Freeflow-System der Arkham-Reihe, verzichtet dabei aber auf unablässige Verkettungen und ist, wie auch das Schwingen, etwas verzeihender bei fehlender Raffinesse. So nutzt man im Wesentlichen vier Tasten für den Kampf: Angriff, Netzschuss, Netzgriff und Ausweichen. Durch seinen Spinnensinn kann Spidey gegnerische Attacken, ob nun Nah- oder Fernkampf, vorausahnen und dementsprechend reagieren. Bei gutem Timing (und dem dazugehörigen, freizuschaltenden Move) kann er Gegner sogar für kurze Zeit lahmlegen. Eine „Fokusleiste“, die durch den Kampf aufgefüllt wird, kann zudem genutzt werden, um sich selbst zu heilen oder Gegner mit Finishern direkt auszuschalten. Praktisch, bei größeren Gruppen, die es nicht selten gibt.

 

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Der Schuss variiert, je nachdem welches Gadget freigeschaltet, beziehungsweise ausgewählt wurde. So kann Spider-Man mit seinen Elektro-Netzen Gegnergruppen für eine gewisse Zeit paralysieren oder Gegner mit einer Stolpermine entweder aneinander oder an Wänden fixieren. Die Auswahl ist groß und abwechslungsreich und kann sowohl im Kampf, als auch in den Schleicheinsätzen für Varianz sorgen.

In diesen muss Spider-Man unentdeckt bleiben und führt dementsprechend lautlose Takedowns aus, die nur dann möglich sind, wenn einzelne Gegner isoliert wurden. Wer hier die Finesse eines Arkham Knights erwartet, wird enttäuscht, dennoch passt die Grundstimmung gut rein und mischt sich gekonnt unter das reichhaltige Buffet an Missionen und Herausforderungen.

 

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Von diesen gibt es in Manhattans Distrikten einige zu erledigen. Gangster-Basen ausheben, Wahrzeichen fotografieren, für Doctor Octavius komplexe, wissenschaftliche Probleme lösen, vergessene Rucksäcke von Peter wiederfinden oder auch zufällige Verbrechen verhindern; die Auswahl ist bekanntlich breit gefächert und erweitert sich auch noch im späteren Spiel stetig. Einzig allein die Begründungen für viele der Missionen wirken so hanebüchen, dass es schon fast unangenehm ist. Klar, mit interessanten Mechaniken beginnt ein gutes Design und erst wenn das Gameplay passt, wird eine Story auf die jeweilige Nebenmission geflanscht, aber infizierte Tauben durch das Zerstäuben von Heilmitteln retten oder Schaden durch ein Datennetz zu erhalten, weil Spideys Maske für die Frequenz anfällig ist? Komm schon!

Hinzu kommt das allgemeine Problem einer offenen Welt, die zusätzliche Spielzeit durch zufällige Ereignisse generiert. Es wiederholt sich. Eine rasante Autoverfolgungsjagd ist cool. Fünfundzwanzig dann nicht mehr. Aber er führt kein Weg dran vorbei, zumindest für alle Spieler/innen, die Interesse daran haben, sämtliche Anzüge, Gadgets und Moves freizuschalten.

 

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Für eben solche Sachen werden Erfahrung und Marken benötigt, Marken, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Basis-Marken, Herausforderungs-Marken, Forschungs-Marken, Verbrechens-Marken; die vielen bunten Icons hat man im Menü immer gut im Blick und benötigt sie in unterschiedlichen Mengen, um beispielsweise Spider-Punk, Noir Spider-Man, Spider-Man 2099, Iron Spider oder auch ein ganz klassisches Vintage Comic-Kostüm freizuschalten.

Die Kostüme bringen aber nicht nur visuelle Abwechslung. Jedes Kostüm schaltet eine ultimative Fähigkeit frei, die nach gewisser Zeit verwendbar wird. Die zusätzlichen Spinnen-Arme, bekannt aus Avengers: Infinity War, Superspeed, schnellere Fokus-Generierung oder auch ein smashiges Gitarrensolo sind in der Liste zu finden. Diese können, nachdem sie freigeschaltet wurden, mit jedem Anzug kombiniert werden, wobei nur stets eine ultimative Fähigkeit aktiv sein kann.

 

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Zusätzlich können je drei Mods aktiv gehalten werden, von denen ebenfalls eine große Auswahl zur Verfügung steht. Bessere Abwehrkräfte, verzögerte Auffassungsgabe in Schleichmissionen oder auch zufällige, automatisch durch den Anzug ausgelöste Elektroschocks stehen zur Nutzung bereit und kosten ihrerseits ebenfalls Marken.

Bei den Moves müssen hingegen Fähigkeiten-Punkte investiert werden, die es bei jedem Level Up gibt. Mit der Zeit lernt Spider-Man so, Gegner zu entwaffnen, Raketen zurückzuschleudern, noch rasanter durch New York zu schwingen oder weitere Finisher an den ersten anzuhängen. Die Moves gehen dabei alle recht einfach von der Hand. Es müssen keine hochkomplexen Tastenfolgen auswendig gelernt werden, wie es noch beim letzten Spider-Man der Fall war.

Und obgleich die Nebenmissionen in ihrer Plausibilität schwächeln und repetitiv daherkommen, machen sie - wenn man sie gut zwischen die Hauptmissionen einwebt - richtig Spaß. Wahre Abwechslung kommt bringen zwei zusätzliche Charaktere in das Spiel, die man von Zeit zu Zeit steuert. So kommt es vor, dass man mit MJ oder Miles inmitten von feindlichen Arealen umherschleichen muss. Mit oder ohne Unterstützung von Spider-Man muss man Wachen ablenken, kleinere Rätsel lösen und sich so einen Weg durch sehr gut designte Abschnitte bahnen. Auch wenn man keine Superkräfte zur Verfügung hat, macht es richtig Laune. Die Perspektive ist ganz anders. Toll!

 

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Es sind die vielen Details, die Marvel‘s Spider-Man so spielenswert machen. Es ist eine authentische, Action und Emotionen geladene Spielerfahrung, die an manchen Stellen zwar Mängel aufweist, aber als Gesamtbild betrachtet eine enorme Geschwindigkeit aufnimmt.

Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Noch nie war ein Spider-Man-Spiel so schnell und schön zugleich. Die Action ist direkt und effektgeladen, die Stadt lebt und wurde detailgetreu nachgebaut. Klar, die generischen Gegner und Zivilisten sind keine Polygon-Gewalten, aber die Hauptcharaktere sind unglaublich nah am Original und trotzdem von ganz eigenen, Insomniac-Eindrücken beeinflusst und sehen dabei auch noch fantastisch aus. Tolle Gesichtsanimationen, klasse herausgearbeitete Details im Model, gepaart mit samtig weichen Animationen; aus dem schwärmen kommt man kaum noch heraus, hat man erst einmal angefangen. Der dazu passende Foto-Modus ist übrigens mit dem Day-One-Patch dazugekommen. Viele Filter, lustige Sticker und eine Selfie-Kamera, mit der Möglichkeit, Spideys Gesichtsausdruck zu verändern, sorgen für reichlich Potenzial abseits des eigentlichen Spiels.

 

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Das trifft auch auf den Sound zu, denn die Kombination aus teils guten, teils soliden Synchronsprechern und der darunter schlummerte Soundtrack machen die Audio-Komponente zu einem passenden Beiwerk der Handlung und dem Gameplay. Musikalisch orientiert man sich hier natürlich ganz stark an den bekannten Klängen des Avengers-Themas, sprich: Einfache und nicht wenig epische Heldenmusik mit melancholischen Klängen am Ende und dramatischen Spitzen in der Mitte.

 

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Ich liebe Spider-Man. Schon als kleiner Junge konnte ich – neben Batman – mir keine heroischere Figur als die Spinne vorstellen. Wortgewandt, superschnell, megastark und trotzdem nah am Boden, mit irdischen Problemen und Sorgen. Nach so vielen schlechten Spider-Man-Spielen jubilierte ich laut, als bekanntgegeben wurde, dass Insomniac das nächste Abenteuer der Spinne entwickeln würde. Und – lässt man mal die etwas schwächelnden Nebenmissionen außer Acht – kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sie abgeliefert haben. Marvel’s Spider-Man ist umfangreich, bietet nahezu perfektes Handling und kommt mit einer absolut außergewöhnlichen guten Story daher, die mich auf emotionaler Ebene tatsächlich berühren konnte. Ich empfehle jedem PS4-Besitzer, sich dieses Meisterwerk nicht entgehen zu lassen.

 

Infos
Spider-Man
Spider-Man Packshot
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Insomniac Games
Release: 2018-09-06
Zusammenfassung
Marvel's Spider-Man ist die bis dato beste Ausführung des Netzschwingers in der digitalen Welt. Groß, schön, schnell, emotional. Mega!
Positiv
  • Ultra schnelles, spaßiges Kampfsystem
  • Packende Story mit allem, was dazugehört
  • Enormer Umfang
  • Hervorragender Foto-Modus
Negativ
  • Repetitive Nebenmissionen...
  • ... mit teilweise hanebüchenen Begründungen

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vor 57 Minuten schrieb Wolfbyte:

Und obgleich die Nebenmissionen in ihrer Plausibilität schwächeln und repetitiv daherkommen, machen sie - wenn man sie gut zwischen die Hauptmissionen einwebt - richtig Spaß

 

Ich fand das Spiderman Spiel wirklich super, aber der größte und absolut dämlichste Negativpunkt waren für mich die Nebenaktivitäten. Da hat man meiner Meinung nach gesehen dass die Entwickler absolut keinen Bock hatten sich irgendwas kreatives auszudenken. Man hat auf 0815-Elemente zurückgegriffen und lässt die Spieler dämlichen, nutzlosen Kram farmen oder ständig die 3-4 gleichen Gegnerwellen besiegen mit total dämlichen Erklärungen. Also da hätte man meiner Meinung so viel mehr machen können, mit der Hauptstory haben Sie bewiesen dass Sie es drauf haben, umso enttäuschender das danach wohl sämtliche Motivation flöten gegangen ist.

 

Nichts desto trotz ein 1A Exklusivtitel, nach HZD und GoW wieder eine super Perle von Sony. Grafisch top, spielerisch hat es sich genauso angefühlt wie ein Spiderman-Spiel eben sein sollte und atmosphärisch haben sie New York und das Superhelden Feeling auch sehr gut eingefangen. Wäre das mit den Nebenaktivitäten nicht, wäre ich zu 100% zufrieden, so sind es "nur" 85% :P

 

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Also dem Punkt "Enormer Umfang" muss ich widersprechen. Für einen Open-World-Titel ist weder die Karte enorm noch die Nebentätigkeiten. Wenn es kein Minispiel über die Elektroverkreuzungen oder das Finden chemischer Bestandteile ist, ist es entweder Netzschwingen und Kämpfen. Da gibt es zwar verschiedene Muster, aber enorm ist anders. Ganz zu schweigen von der recht kurzen Kampagne. Ich war nach einer Woche gelegentlichem Spielen durch (ohne Anzeige der tatsächlichen Spieldauer etwas schwierig einzuschätzen), inkl (super simpler) Platintrophäe. 

 

Das Spiel ist meiner Meinung nach schlichtweg kurz. 

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Gutes spiel, habe jetzt etwa 17-20 Spielstunden, Story noch nicht fertig. 

 

Könnte aber ruhig schwerer sein, habe selten das Gefühl gefordert zu sein, hoffe dass New Game + reißt es raus und die Mechaniken der Gegner ändern sich. 

Aber alles in allem habe ich wenig zu meckern, auch stören mich die Sammelaufgaben und Minispiele nicht. 

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vor 1 Stunde schrieb Neodamus:

Also dem Punkt "Enormer Umfang" muss ich widersprechen. Für einen Open-World-Titel ist weder die Karte enorm noch die Nebentätigkeiten. Wrnn es kein Minispiel über die Elektroverkreuzungen oder das Finden chemischer Bestandteile ist es entweder Netzschemwingen und Kämpfen. Da gibt es zwar verschiedene Muster, aber enorm ist anders. Ganz zu schweigen von der recht kurzen Kampagne. Ich war nach einer Woche gelegentlichem Spielen durch (ohne Anzeige der tatsächlichen Spieldauer etwas schwierig einzuschätzen), inkl (super simpler) Platintrophäe. 

 

Das Spiel ist meiner Meinung nach schlichtweg kurz. 

Seh ich genau anders. Für einen Singleplayer Exklusivtitel is die Spielzeit genau richtig gewählt meiner Meinung nach. Lieber ein paar Stunden weniger dafür aber gute Story und Action und das ist den Entwicklern wie ich finde sehr gut gelungen (+die verdammt gute Umsetzung der Steuerung) . Eine 50h Story will und brauche ich persönlich nicht bei Spiderman. 

Mal schauen wie groß der Umfang der DLC's wird.

Ich bin rundum zufrieden und hab von dem Titel genau das bekommen was ich mir erhoffte habe.

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vor 6 Stunden schrieb sunn_o_:

Seh ich genau anders. Für einen Singleplayer Exklusivtitel is die Spielzeit genau richtig gewählt meiner Meinung nach. Lieber ein paar Stunden weniger dafür aber gute Story und Action und das ist den Entwicklern wie ich finde sehr gut gelungen (+die verdammt gute Umsetzung der Steuerung) . Eine 50h Story will und brauche ich persönlich nicht bei Spiderman. 

Mal schauen wie groß der Umfang der DLC's wird.

Ich bin rundum zufrieden und hab von dem Titel genau das bekommen was ich mir erhoffte habe.

Ist ja auch alles eine zulässige Meinung, bzw Einstellung. Aber findest Du, dass das Spiel dennoch einen enormen Umfang bereit hält? Verglichen mit AC: Origins, Skyrim oder Witcher 3 (auch ohne deren DLC) ist die Karte klein und die Liste der Nebenaufgaben gering. 

 

Den Aspekt des Umfangs finde ich im Vergleich mit anderen Spielen schlichtweg als klein. Nicht zu klein, aber wahrlich nicht enorm. Ein kleiner Umfang ist per se nicht schlecht, aber die Bezeichnung passt so nicht. Darauf will ich hinaus. 

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Das ist ein Game das ich mir ziemlich sicher zulegen werde, aber nicht zum Vollpreis. Ich schau mal so wies bei den Zockern ankommt, je nachdem kauf ichs mir später gebraucht oder so. Kommen so viele Games die mich mehr interessieren, da lass ich mir hier Zeit. 

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vor 14 Stunden schrieb Neodamus:

Ist ja auch alles eine zulässige Meinung, bzw Einstellung. Aber findest Du, dass das Spiel dennoch einen enormen Umfang bereit hält? Verglichen mit AC: Origins, Skyrim oder Witcher 3 (auch ohne deren DLC) ist die Karte klein und die Liste der Nebenaufgaben gering. 

 

Den Aspekt des Umfangs finde ich im Vergleich mit anderen Spielen schlichtweg als klein. Nicht zu klein, aber wahrlich nicht enorm. Ein kleiner Umfang ist per se nicht schlecht, aber die Bezeichnung passt so nicht. Darauf will ich hinaus. 

Aber im Vergleich zum Vorgänger von Insomniac, Infamous Second son ist es umfangreicher, im Vergleich zu einem Tomb Raider oder einem Horizon Zero Dawn nimmt es sich nicht viel. 

Kommt halt drauf an, womit man es vergleicht. 

Und deine gewählten Beispiele sind nicht schlecht, haben aber alle das "Problem", dass man keinen solch großen Fokus auf die Hauptstory hat. Und diese (nicht zwingend beim Witcher) vernachlässigen kann und diese nicht so eine Gewichtung haben wie bei Spiderman. 

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Ich werde niemals verstehen,wieso jedes Game wo man mal bisschen frei rumlaufen kann direkt mit witcher verglichen wird. Für mich zwei völlig unterschiedliche Spiele. Da kannst du auch GTA mit Witcher vergleichen. 

 

Witcher ist doch viel komplexer, hat unzählige RPG-Elemente mehr vorzuweisen usw und sofort. Wenn Vergleich, dann wohl eher mit watchdogs oder den infamous-Teilen.

Sehe das Ganze eher als „Action-Adventure“ an. Ist ein großartiges Spiel geworden - und die Spielzeit ist auch super.

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Lustig, grad schreib ich in einem Kommentar das ichs mir irgendwann später kauf, da hab ich's schon. War grad das einzige, das ich gegen alte Games tauschen konnte, der Rest war Schrott. Na schaun wir mal, so wie ich zocke brauch ich sicher 40 Stunden für die Hauptmission. Jetzt stellt sich die Frage, wie lang werd ich's haben. Taugen die DLCs was. 

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Habs jetzt ein bissl ausführlicher getestet und bin recht zufrieden. Sag gleich, ich bin kein großer Grafik Junkie, also find ich sie wunderbar. (bin mit ganz anderer Grafik aufgewachsen, da warte ich auf die PS5 für 4k)

Zum Game, vielleicht zuerst die Kritik. Für ein Open World Game find ich die Mao schon etwas klein und, aber da ist das Thema schuld, etwas eintönig. 

Dann bestehen alle moves aus Tastenkombos, da wäre weniger mehr gewesen. Insgesamt ist es recht einfach und die Spielzeit könnte länger sein. Die wird auch noch durch die Nebenaufgaben gestreckt. 

Das wars aber auch an Kritik. 

Es spielt sich wunderbar und die Häuserschluchten schwingen macht wirklich Laune. Da leg ich zwischendurch gern etwas Zeit mit schwingen und tricksen ein. Auch die Gegner als Spiderman mit Netz mit Netzen möglichst unbemerkt auszuschalten macht Spaß. Ohne zu spoilern sag ich, es gefällt mir wirklich gut, wenn man es Ausnützt, kann man an vieles auf verschiedene Wege herangehen, was zum experimentieren einlädt. So gib ich 8 / 10.

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vor 10 Minuten schrieb podi:

Dann bestehen alle moves aus Tastenkombos, da wäre weniger mehr gewesen. Insgesamt ist es recht einfach

Wie meinst du das? 

Mir gefallen die Kombos, hätten ruhig etwas größer / ausgefallener sein können. Man hat sich ja wirklich viel vom Freeflow Kampfsystem aus Batman abgeschaut, doch hätte man sich meiner Meinung nach ruhig etwas mehr trauen können, denn Batmans Kombos sind deutlich umfangreicher und es gibt generell mehr davon. 

Noch weniger bei Spiderman wäre dann ja nur noch das drücken einer einzigen Taste. 

Oder habe ich den Zusammenhang falsch interpretiert?

 

Zum Schwierigkeitsgrad muss ich dir Recht geben, selbst auf Spektakulär ist es mir persönlich zu einfach, ich hoffe, dass mit dem New Game + dort nochmals richtig angezogen wird, was den Schwierigkeitsgrad betrifft. Und der Spinnensinn und ähnliche Anzeigen sollten wie bei Batman deaktiviert sein, dann MUSS man sich voll und ganz auf jeden Gegner konzentrieren und die Bewegungen von 10 verschiedenen Gegnern im Blick haben. 

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Sag vielleicht dass ich nicht der größte Fan von Kombos bin, ok, das liegt halt bei mir. Was mich etwas stört, dass einige Moves die selbe Kombo haben. Reißen, Entwaffnen, Netzgriff oder Wurf, zu Boden reißen.. 

Wenn ich irgendwann Kombos besser beherrsche macht mir das wahrscheinlich nicht so viel aus. 

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@podi darf ich fragen wie viel Spielstunden du so in etwa hast? 

Bei mir hat es auch etwas gedauert, bis sich mir die Steuerung so richtig erschloss, doch irgendwann viel der Groschen und dann beherrschte ich es komplett. 

Seit dem bin ich erst zufrieden, wenn links oben eine große, gelbe, dreistellige Zahl steht 😎

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vor 45 Minuten schrieb _Raschi_:

@podi darf ich fragen wie viel Spielstunden du so in etwa hast? 

Bei mir hat es auch etwas gedauert, bis sich mir die Steuerung so richtig erschloss, doch irgendwann viel der Groschen und dann beherrschte ich es komplett. 

Seit dem bin ich erst zufrieden, wenn links oben eine große, gelbe, dreistellige Zahl steht 😎

Hab ca. 10 Stunden, wobei ich generell recht langsam spiele dh. ich schau mir mal die Gegend an, synchronisier die Masten und probier schwingen etc. aus. In den Missionen bin ich grad bei den Masken und hab zwei Baustellen erobert. Dreistellige Zahl hab ich noch keine gesehen 

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vor 7 Minuten schrieb podi:

Hab ca. 10 Stunden, wobei ich generell recht langsam spiele dh. ich schau mir mal die Gegend an, synchronisier die Masten und probier schwingen etc. aus. In den Missionen bin ich grad bei den Masken und hab zwei Baustellen erobert. Dreistellige Zahl hab ich noch keine gesehen 

Naja, vllt kommt das ja noch. 

Bei mir waren es etwa 2 Stunden bis es Klick machte, habe aber schon hunderte Stunden in diversen Batman-Teilen in allen Schwierigkeitsgraden hinter mir und wie schon erwähnt, ähneln sich beide Spiele beim Thema Kämpfe schon sehr. 

Mein Rekord müsste irgendwo um die 160er Combo liegen. 

Und hier habe ich noch ein nettes Video von einem, der eine 290er Combo hat, selbstverständlich auf Spektakulär erspielt ^^

 

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