Jump to content
PS4-Magazin auf allen Kanälen - Folge uns!
PS4-Magazin.de

Recommended Posts

Mit dem Roman Metro 2033 erschuf Autor Dmitri Alexejewitsch Gluchowski ein dystopisches Horrorszenario, welches die Frags aufbrachte: „Was passiert, NACHDEM die Bomben gefallen sind?“. In Gluchowskis Bestseller leben die Überlebenden Moskauer in den U-Bahn-Stationen, der Metro, und bauen sich dort eine neue Gesellschaft auf. Der ständige Kampf um Ressourcen und politisch-orientierte Unterschiede lassen die Tunnel des moskauer Verkehrsnetzes zu einer von der Außenwelt abgeschnittenen Miniatur-Welt verkommen, in der Gruppierungen sich bekriegen und zeitgleich gegen Kreaturen kämpfen müssen, die von draußen kommen und somit der Strahlung ausgesetzt waren. 

Und weil Gluchowskis Szenario solche eine Zugkraft aufwies, hat er nicht nur zwei weitere Romane verfasst, sondern die Rechte auch der digitalen Unterhaltungsbranche zugänglich gemacht. Mit Metro Exodus erscheint nun der dritte Teil dieser Videospiel-Reihe, der einen komplett eigenen Weg beschreitet, aber die bekannten Gesichter der Saga weiterhin als Ensemble im Geschäft behält.

 

metroexodus_201902082jdj7f.png


Wie auch schon die Vorgänger ist Metro Exodus ein von der Story getriebenes Erlebnis, welches sich tief emotional mit der massiv durch den Atomkrieg beeinflussten Gesellschaft Russlands auseinandersetzt. Protagonist des Titels ist erneut Roman-Held Artjom, der mit der Vernichtung der Schwarzen, einer über Telepathie in den menschlichen Verstand eindringenden (aber im Endeffekt nur missverstandenen) Rasse, zum Helden geworden ist. Wir werden Aspekte der Geschichte umreißen, die sich innerhalb der ersten Spielstunde erfassen lassen. Wem das bereits zu viel, der möge den nächsten Abschnitt überspringen. Wir markieren ihn natürlich. 

 

metroexodus_201902092ekk1m.png


Und hier geht's mit der Story los!


Artjom zieht es ihn zumeist allein nach draußen, wo er den Radiofunk abhört und nach anderen Überlebenden sucht, außerhalb der Metro. Von Oberst Miller, Vater von Artjoms Partnerin Anna, argwöhnisch beäugt, entzieht er sich dem Leben in den Tunneln und jagt diesem Mythos der über die Grenzen der Metro hinausreichenden Welt hinterher, bis eines Tages ein echter Zug über das Schienennetz Moskaus fegt, am helllichten Tag. 

Nach einem unvermeidbaren Konflikt mit den Betreibern des Zuges erfährt Artjom, dass es doch Leben über die Grenzen Moskaus hinweg gibt. Durch Störsender hat die militärische Ordnung von Moskau die Metro versteckt gehalten, um weitere Angriffe zu vermeiden. Mit der Information, dass der Krieg noch nicht beendet ist und außerhalb der Stadtgrenzen eine intakte Regierung existiert, machen sich Artjom, Anna, Miller und einige weitere Soldaten auf, diese zu finden und darüber zu informieren, dass es in Moskau noch Menschen gibt, dass es noch nicht zu spät ist, sich das Land von den Kreaturen zurückzuerobern. Kurz gesprochen: Auf Schienen fahren Sie dem Grauen entgegen. 

 

Und vorbei!

 

metroexodus_20190208229j7r.png

 

 

Metro Exodus ist, wie die Vorgänger ebenfalls, eine sehr intensive First-Person-Erfahrung. Artjom trägt zu jeder Zeit einen schweren Rucksack mit allerlei nützlichen Gegenständen mit sich herum und kann bis zu drei Waffen mitführen und das merkt man auch. Generell bewegt er sich langsam, jeden Schritt kann man fast schon spüren, jede Aktion wird ausgespielt, jedes Klettern lässt den virtuellen Kopf mit in die Bewegung fahren. Unendliche Rennerei ist auch nicht drin, viel mehr sind es kurze, impulsartige Sprints, die Artjom hinlegen kann, wenn es nötig ist.

 

Die schwerfällige Detailverliebtheit schlägt sich auch auf die Nutzung der bereits angesprochenen Ausrüstung nieder. Artjom ist ausgerüstet wie ein Schweizer Taschenmesser und so ist es notwendig, mehrere Shortcut-Menüs über das Halten von L1/R1 durchzuschalten, um so beispielsweise das Feuerzeug, das Nachtsichtgerät, das Fernglas, unterschiedliche Waffen, das Ladegerät oder auch den Rucksack zu aktivieren.

 

metroexodus_2019021229gk39.png

 

Dieser fungiert als Crafting-Werkzeug und ermöglicht es Artjom auch unterwegs das nötigste herzustellen. Medi-Packs, Stahlkugeln für das Luftdruckgewehr oder auch Wurfmesser können so jederzeit und überall hergestellt werden, insofern Artjom über die notwendigen Materialen verfügt. Außerdem muss die Ausrüstung auf diesem Wege regelmäßig gereinigt werden, um Fehlfunktionen zu vermeiden. Möchte man jedoch auf das gesamte Arsenal an Herstellungsmöglichkeiten zurückgreifen, muss man sich eine Werkbank suchen. An dieser können dann auch weitere Wurfgeschosse, wie Molotovs oder Granaten hergestellt werden, aber auch richtige Munition für andere Waffen.

 

Von denen gibt es tatsächlich nur eine überschaubare Menge, die aber durch Modifikationen, wie etwa ein längerer Lauf, ein manipuliertes Magazin oder Zielfernrohre mit oder ohne Nachtsichtfunktion verbessert werden können. Da man solche Upgrades auch an den Waffen feindlicher Menschen finden kann, wächst das Potential von Artjoms kleinem Arsenal stetig an.

 

Und so langsam und zäh (vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden) der Einstieg auch sein mag, je tiefer man in das verseuchte Russland vordringt und je mehr man sich mit den vielen Möglichkeiten, die Artjoms Ausrüstung bietet, vertraut macht, desto intensiver wird das Spielerlebnis. Erfolge kommen einem nicht zugeflogen, aber es ist ein verdammt gutes Gefühl, sich triumphierend aus einem, beispielsweise, leer gefegten Banditenlager zurückzuziehen, da man genau weiß, die Vorbereitung der Ausrüstung, das Ausspähen der Situation aus dem Schatten heraus und schlussendlich die effiziente Nutzung der wenigen Ressourcen hat dazu geführt, dass man siegreich aus der Situation hervorgegangen ist, obwohl man zunächst 20:1 unterlegen war.

 

metroexodus_2019021325ikg7.png

 

Apropos Schatten. Die Licht-Verhältnisse spielen eine unglaublich wichtige Rolle. Nicht nur, weil in dunklen Schächten die obligatorischen Mutanten lauern und man ohne Funzel nicht wirklich was reißen kann, sondern weil das Element der Dunkelheit auch gegen seine Feinde einsetzen kann. Nahezu jede erreichbare Lichtquelle kann ausgeschaltet werden, entweder mit Waffengewalt oder per Knopfdruck, was dazu genutzt werden muss, um Feinde zu isolieren und zu desorientieren. Hier spielt auch das Nachtsichtgerät mit in die eigenen Karten, da der Lichtkegel der Taschenlampe natürlich für Feinde sichtbar wäre (was aber auch genutzt werden kann, um Gegner auf eine falsche Fährte zu locken).

 

Aber jedes Aber hat ein Aber. Und so ist die Sicht mit dem Nachtsichtgerät, ähnlich wie bei der Atemmaske, natürlich eingeschränkt und teilweise auch von der Witterung abhängig. Bei der Atemmaske kann man jedoch den Sichtschutz abwischen, wenn es mal regnen oder stürmen sollte, bei dem Nachtsichtgerät geht das leider nicht. Aber Moment… regnen, stürmen? Metro zeichnet sich doch primär durch dunkle Tunnel und Schächte aus, oder? Die wenigen Abstecher an die Oberfläche waren doch stets vom nervösen Klickern des Geigerzählers begleitet und eher kurz gewürzt?

 

Metro Exodus stellt dahingehend ein virtuelles Schisma dar, denn Artjom bewegt sich einen Großteil des Titels an der Oberfläche und kann auch ohne Atemschutz überleben, da nicht nur stark verstrahlte Areale aufgesucht werden, sondern auch weit von der Metro entfernte, riesige Regionen durchstreift werden müssen. Das schlauchige Level Design der Vorgänger gehört Größtenteils der Vergangenheit an, so muss Artjom sich, unter anderem, in überfluteten Arealen mit einem Boot und in Teilen der kaspischen Wüste sogar mit einem Truck durch die weitläufigen Zonen kämpfen. Diesen Schritt, mehr in Richtung Exploration, können wir nur befürworten, da die dicht erzählte Geschichte mitnichten darunter leidet und sich so eine weitaus größere Spielwiese für Artjoms Fähigkeiten bietet.

 

metroexodus_201902082a6ktk.png

 

Wilde Kreaturen, wie beispielsweise mutierte Riesenhundratten-Dinger oder ekelhafte Fledermaus-Abnormalitäten durchstreifen diese großzügigen Regionen ebenso wie Banditen oder Kannibalen und sorgen dafür, dass man nicht einfach durch die Gegend rennen kann. Sichtachsen müssen stets berücksichtigt werden, jedes Gewässer kann eine Giganto-Krabbe beherbergen und mit leeren Magazinen in eine alte Lagerhalle reinzuwandern ist auch keine gute Idee. Kurz gesagt: das Gameplay von Metro Exodus ist ein langsames (im positiven Sinne), ist ein belohnendes, aber ist auch nichts verzeihendes Monstrum, welches sich einem erst nach einer leichten Unterkühlung am Anfang so richtig zeigt, dann aber nicht mehr loslassen will. Das Jahr ist noch jung, aber bis Dato der wohl beste First-Person-Shooter des Jahres. Und das alles ohne Micro-Schnickschnack und Multiplayer-Wahn. So muss das sein! Очень хорошо!

 

Und die Fürsorge, die dem Titel in spielerischer Hinsicht widerfahren ist, zeigt sich auch in der visuellen und auditiven Präsentation. Die Charaktermodelle sind, wie auch schon bei den Vorgängern, unglaublich detailliert und kommen mit einem butterweichen Set an Animationen daher. Vor allem bei den wichtigeren Charakteren sind Gesichtszüge und die dazugehörigen Expressionen sehr wohl wahrzunehmen. Es ist einfach eine gewisse Menschlichkeit in diesen Figuren, obgleich hier kein Durchbruch geschaffen wurde, kann sich die Qualität durchaus sehen lassen.

 

Das gleiche gilt nicht unbedingt für die Monster, die so durch die Gegend streifen. Bewegen sie sich schnell und in Massen ist eigentlich alles im passablen Bereich, da vor allem die hervorragenden Licht- und Schatteneffekte ihr Möglichstes tun, um Schwächen und dergleichen auszugleichen. Beäugt man aber so ein Vieh aus der Nähe oder nach erfolgreicher Liquidierung, fallen einem schwache Texturen und eine generelle Detailarmut auf. Alles halb so wild, da man von den nicht selten lustig in der Gegend rumglitchenden Leichen ohnehin abgelenkt wird. Das Ragdoll-System fällt der Inszenierung hier ein wenig auf die Füße, da wildes Gezucke zur Tagesordnung gehört.

 

metroexodus_201902082fxkzv.png

 

Der wirklich starke Soundtrack, der sich in den meisten Fällen nur ganz subtil aus dem Hintergrund heraus offenbart und nur in narrativ wichtigen Augenblicken ordentlich aufs Gaspedal tritt, wird von einer durchaus soliden, deutschen Sprecherriege unterstützt, die allesamt ihr Bestes geben, um den Charakteren der russischen Einöde Leben einzuhauchen. Und – endlich, endlich, endlich – hat das zuständige Synchronstudio erkannt, dass eine ins deutsche übersetzte Fassung nichts weiter macht, als die russische Sprache für den deutschen Markt hörbar zu machen. Endlich gibt es keine unangenehmen und einfach nur klischeehaften Russen-Akzente mehr. Es wird klares deutsch gesprochen, so wie sie auch klares russisch sprechen würde. Halleluja!

 

Enorm lange Ladezeiten – vor allem beim Starten des Spiels – flackernde Objekte und zu langsam nachladende Objekte dämpfen das Gesamtbild des Titels ein wenig ab und geben sich hierbei auch noch mit nervigen, aber äußerst seltenen Mikro-Rucklern die Klinke in die Hand. Während unserer Testphase wurde hier jedoch stetig mit Patches nachgebessert und der bereitstehende Day 1 Patch hat diese Probleme auf ein Minimum reduziert. Es ist also auch zu erwarten, dass weitere Optimierungen folgen können.

 

metroexodus_2019021502rjfb.png

 

Ich muss gestehen, dass ich in den ersten 30 Minuten im Spiel ein unsagbar schlechtes Gefühl hatte. Es hat mich einfach nicht begeistert und ich hatte die Befürchtung, dass es einfach „noch so ein Metro-Spiel“ ist. Dann aber, und ich kann den Moment, in dem Klick gemacht hat, gar nicht wirklich beschreiben, öffnete sich mir auf einmal eine hoch komplexe, aber unglaublich belohnende Spielwelt, die mich in ihren Bann gezogen hat. Jedem Game Designer oder versiertem Videospiel-Experten sollte der Begriff „Flow“, das wohl wichtigste Bindemittel für jedes Spiel, etwas sagen. Mit Metro Exodus haben 4A Games bewiesen, dass sie ihn kennen. Aufgrund der Technik- Sperenzchen gibt’s einen leichten Abzug und so schlittert Metro Exodus nur ganz knapp an der vollen Punktzahl vorbei!

Infos
Metro:Exodus
Metro:Exodus Packshot
Publisher: Deep Silver
Entwickler: 4 A Games
Release: 2019-02-21
Zusammenfassung
Metro Exodus ist eine unglaublich starke Single-Player-Erfahrung, die einem nichts schenkt, und ist dabei auch noch eine sehr erschreckende, weil realistische Gesellschaftskritik. Unbedingt ansehen!
Positiv
  • Beeindruckendes Zusammenspiel von Licht und Schatten
  • Tiefgreifende Individualisierungsmöglichkeiten
  • Sehr starke Grafik, wenn es drauf ankommt...
Negativ
  • ... mal abgesehen von den kleineren Problemchen hier und da
  • Extrem lange Ladezeiten, vor allem beim Start
  • Seltene Mikro-Ruckler

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sehr schöner Test.

Werde Sonntag mit Zocken anfangen.

Ich freu mich ebenfalls wieder über ein Spiel das auf SP setzt und keine sinnlosen Sammelaktionen/Nebenmissionen beinhaltet.

Beides ist OK, aber bei den Games heutzutage...... es nervt nur noch. Seit God of War habe ich mir kein PS4 Game mehr geholt. Jetzt ist es endlich wieder soweit

Lieber ne geniale Story, statt sinnlos und nervend durch die Gegend zu rennen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 17 Stunden schrieb Bottlethrower:

 

Gibt doch bestimmt auf YouTube Zusammenfassungen zu den ersten Teilen.

Wo bleibt denn da der Spaß?;)

Den Fehler habe ich bei einer Spielereihe gemacht, den letzten Teil als erstes zu spielen. Uncharted...

Vor Jahren lediglich mal den ersten Teil mehr oder weniger gezockt, und dann direkt zu Uncharted - A Thief's End.

Danach haben mich Teil 2 und 3 nicht mehr sooo begeistert, als hätte ich diese beiden Teile vorher gespielt, behaupte ich mal für mich.

Muss aber jeder selbst wissen, wie er das handhabt. ^^

 

 

Spiele Exodus seit Donnerstag auf der XBox One, und es sieht herrlich aus.

Aber auch hier gibt es ein paar grafische Unschönheiten, wie sporadische Ruckler ect., was dem Spielspaß aber keinen Abbruch tut.

Und auch bei der XBox-Version verzögert die Steurerung ein wenig, und ich hoffe das dort auch noch nachgebessert wird.

Ist zwar minimalst, aber zwischendurch nicht wirklich hilfreich...

 

Exodus ist wie schon beschrieben, ein wenig anders als seine Vorgänger, aber vielleicht ist das auch das gute daran, denn sonst wäre es vielleicht nur eine aufgepimpte Wiederholung der ersten Teile geworden.

Mir gefällt die Atmosphäre wieder sehr gut, und trotz das man auch öfter man an der Oberfläche sein Unwesen treibt, bleibt die Stimmung fast zu jeder Zeit bedrückend/bedrohlich.

 

D1 war für mich die richtige Entscheidung!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sagt mal kann man sich irgendwie die Missionen markieren? Ich hatte jetzt schon zwei mal den Fall, dass ich genau auf dem x der Karte stand der Eingang aber ganz wo anders war. 

 

Geschenkt wird einem in dem game echt nichts 😂

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 25 Minuten schrieb ms1602:

Sagt mal kann man sich irgendwie die Missionen markieren? Ich hatte jetzt schon zwei mal den Fall, dass ich genau auf dem x der Karte stand der Eingang aber ganz wo anders war. 

 

Geschenkt wird einem in dem game echt nichts 😂

Manuell markieren ist nicht, soweit ich das sehe. Wichtige Punkte werden automatisch markiert, auch wenn diese Markierungen sehr großzügig gesetzt sind, teilweise. :D

 

Neee, geschenkt bekommt man tatsächlich wenig bis nichts. Und das ist auch gut so. :thumbsup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Muss ich wir es wohl doch holen :)

 

Hatte mal das Remaster hier, aber die Grafik hat mich so enttäuscht, dass ich es wieder sofort verkauft habe, von daher war ich abgeschreckt.

 

Aber erstmal genütlich Resi durchzocken, bis dahin müssten ja auch die letzten größeren Bugs gefixt sein...

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 16 Minuten schrieb Andy (Raptor__MUC):

Muss ich wir es wohl doch holen :)

 

Hatte mal das Remaster hier, aber die Grafik hat mich so enttäuscht, dass ich es wieder sofort verkauft habe, von daher war ich abgeschreckt.

Grafisch ist Exodus schon ein kleiner Quantensprung, verglichen mit den Vorgängern.

Ist zwar kein BF5 von der Grafik her, wirst aber nicht enttäuscht sein.

 

PS. Bei Coolshop gibt es Exodus (Retail / EU Version) z.Z. für unter 50€ inkl. Versand.:whistling:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nach anfänglichen schwierigkeiten bin ich begeistert. Ich suchte das Spiel mittlerweile total und mit der anderen Steuerung hängt auch nichts mehr. 

 

Es ist nur manchmal unfassbar wie fies das Spiel ist. Ich bin so oft schon im Kreis gerannt und wusste nicht wie es weitergeht, um dann an der Stelle wo ich schon zehn mal war nen hebel zu finden. Hinweise gibt es halt mal so garnicht, ganz nach dem Motto friss oder stirb. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hab's mir am Samstag Abend spontan gekauft und runtergeladen, da ich etwas genervt von Anthem war. Hab's nun knapp 5 Stunden gespielt und bin ziemlich angetan von dem Spiel.

 

Es sieht wirklich gut aus. Die Schneelandschaften oder Ruinen gefallen mir wirklich sehr. Licht und Schatten sind, wie schon im Test beschrieben, richtig gut.

 

Die Atmosphäre ist wieder sehr dicht. Gespräche, Texte und Synchro (hallo Anthem!) sind gelungen. Eigentlich wüsste ich jetzt auch gar nicht,was ich hier negativ zu bemängeln hätte. Klar gibt es hier und da mal einen Graphikfehler und einmal hing ich fest und musste neu starten. Aber ansonsten läuft es schon relativ sauber.

 

Am 15.2.2019 um 12:15 schrieb Wolfbyte:

denn Artjom bewegt sich einen Großteil des Titels an der Oberfläche und kann auch ohne Atemschutz überleben

 

Das finde ich in dem Teil sogar wirklich gut gelöst. Atmosphäre und Stimmung sind auch an der Oberfläche dicht. Aber wenn man dann noch in Gebiete kommt und die Atemschutzmaske aufsetzen muss, dann wird das nochmal verstärkt. Ist schon ein bisschen was anderes, als wenn man permanent damit rumrennt. 

 

Am 15.2.2019 um 12:15 schrieb Wolfbyte:

Endlich gibt es keine unangenehmen und einfach nur klischeehaften Russen-Akzente mehr. 

 

Danke, das empfinde ich auch immer als sehr nervig. 

 

Je nachdem, wie sie das Spiel nun noch entwickelt, bin ich aktuell aber ziemlich froh, dass sich der Entwickler gewagt hat, den Schritt Richtung Open-World zu gehen. Super ist auf jeden Fall, dass ich auch nur 2 Ressourcen zum Craften brauche und es keine 5 Millionen Sammelbobjekte gibt. Das dient dem Spielfluss und der Atmosphäre schon enorm.

 

Auch wenn ich letztendlich doch den Vollpreis bezahlt habe, nun neben Steam, Origin, GOG noch einen weiteren Game-Launcher mit EPIC habe, bereue ich den Kauf nicht. Es wird dem Anschein nach ein sehr gelungener Singleplayer-Shooter.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte das Game jetzt seit 5 Tagen und bin eigentlich mehr enttäuscht als angefixt... Der Input lag und diese schwammige Steuerung auf der Ps4 nerven ohne Ende... ja ich weiß, es ist kein Cod und der Protagonist trägt viel Gepäck. Allerdings stresst es mich,  dass ich die Gegner nicht in der Geschwindigkeit eliminieren kann , wie ich es sonst aus anderen Shootern kenne... und das sollte doch der Standart sein. Selbst auf höchster Empfindlichkeitsstufe ist es furchtbar träge. 

Die Ki ist an vielen Stellen auch super dumm und nicht der aktuelle Standart. Der Test von 4Players hat eigentlich alles auf den Punkt gebracht. 

Ja , es sieht gut aus und die Story spricht mich an, aber die schwammige Steuerung und die dumme Ki sind absolute Spasskiller... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Oh mann da warte ich lieber noch ein bisschen. Vllt wird die Steuerung ja nochmal nachgepatcht. Ansonsten ist Metro für mich eigentlich Pflicht und ich wollte es letzte Woche schon direkt kaufen. Mal abwarten ob da noch eine Verbesserung kommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Heisenberg88:

Allerdings stresst es mich,  dass ich die Gegner nicht in der Geschwindigkeit eliminieren kann , wie ich es sonst aus anderen Shootern kenne... und das sollte doch der Standart sein. Selbst auf höchster Empfindlichkeitsstufe ist es furchtbar träge.

Das ist nunmal "Metro". ;)

Ist eben kein "Barry Allen auf Speed - Shooter", und beabsichtigt eben auch hier, dem Spieler Probleme zu machen, abseits der Norm-Shooter.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 1 Stunde schrieb Devian:

Das ist nunmal "Metro". ;)

Ist eben kein "Barry Allen auf Speed - Shooter", und beabsichtigt eben auch hier, dem Spieler Probleme zu machen, abseits der Norm-Shooter.

Ach,  das ist doch Quatsch.  Auf dem Pc kann man die Steuerung auch nach Belieben einstellen. Ob schnell oder langsam! Man sollte zumindest die Option haben... und das ist auf der Konsole leider überhaupt nicht der Fall... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Heisenberg88:

Ach,  das ist doch Quatsch.  Auf dem Pc kann man die Steuerung auch nach Belieben einstellen. Ob schnell oder langsam! Man sollte zumindest die Option haben... und das ist auf der Konsole leider überhaupt nicht der Fall... 

Ich bezog mich alleine auf die Konsolen-Versionen der Metro Reihe, und da ist es eben nichts neues, dass die Steuerung etwas schwerfälliger wirkt.

Also für mich (als Nicht-PC Zocker) nichts, wo ich mich jetzt sonderlich überrascht fühlte bei Exodus.

 

Muss aber jeder für sich entscheiden, was er gut und schlecht findet. Ich finde es gut, und Du schlecht. Ist doch ok.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 15.2.2019 um 12:15 schrieb Wolfbyte:

Ich muss gestehen, dass ich in den ersten 30 Minuten im Spiel ein unsagbar schlechtes Gefühl hatte. Es hat mich einfach nicht begeistert und ich hatte die Befürchtung, dass es einfach „noch so ein Metro-Spiel“ ist. 

Danke erstmal für den Testbericht.

Habe die Serie insofern überhaupt nicht mehr auf dem Zettel, da es mir schon beim Vorgänger auf der PS3, wie von dir beschrieben, ging.

Ich hab den letzten Teil auf der PS3 damals ca ne halbe bis ganze Stunde angetestet und wurde damit überhaupt nicht warm.

Dieser Testbericht macht aber trotzdem neugierig. Ist es beim Vorgänger auch so, dass es später deutlich besser wird?

Lade ihn mir nämlich gerade auf die PS3, um der Sache evtl noch ne Chance zu geben. Würde dann erstmal den Vorgänger ausgiebig testen, um mir bei Gefallen dann evtl den aktuellen Teil zu holen...

 

Danke für eure Einschätzungen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 52 Minuten schrieb bma9999:

Danke erstmal für den Testbericht.

Habe die Serie insofern überhaupt nicht mehr auf dem Zettel, da es mir schon beim Vorgänger auf der PS3, wie von dir beschrieben, ging.

Ich hab den letzten Teil auf der PS3 damals ca ne halbe bis ganze Stunde angetestet und wurde damit überhaupt nicht warm.

Dieser Testbericht macht aber trotzdem neugierig. Ist es beim Vorgänger auch so, dass es später deutlich besser wird?

Lade ihn mir nämlich gerade auf die PS3, um der Sache evtl noch ne Chance zu geben. Würde dann erstmal den Vorgänger ausgiebig testen, um mir bei Gefallen dann evtl den aktuellen Teil zu holen...

 

Danke für eure Einschätzungen

 

Kann ich so nicht unbedingt bestätigen. Metro Exodus zehrt enorm von der freien Welt und den wechselnden Szenarien.

 

Es ist nicht so leicht, einen direkten Vergleich zu den Vorgängern zu ziehen, da an den richtigen Stellen Komplexität herausgezogen und an den richtigen Stellen hinzugeben wurde :)

 

Ich empfehle an dieser Stelle den Videotest vom Kollegen @Christopher Grünewald, um sich ein Bild vom Spielflluss machen zu können.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Leider bin ich erst dieses WE zum Zocken gekommen.

Habe ca. 9 Std Spielzeit bisher.

Ich lasse mir auch viel Zeit mit dem Erkunden

 

Achtung: Text kann Spoiler enthalten ;)

 

 

Ich bin jetzt in der Wüstengegend und grade aus der Kommandozentrale mit dem Spinnen raus.

Ich bin bisher Restlos Begeistert vom Spiel.

Wie schon geschrieben endlich mal wieder nen SP Shooter ohne sinnlos Missionen.

Metro Exodus weckt in mir Gefühle wie z.B damals bei Half Life, oder spätere Games wie The Darkness oder von Bioshock die ersten 10 min.

Es ist so viel neues und trotzdem so schön OldSchool.

Meine, wann hatte ich das zuletzt das ich nen Game so unbedingt weiterzocken wollte.... lang ist es her

Die Atmosphäre ist nur teilweise beklemmend (anders als z.b in Dead Space 1), würde es mehr als Intensiv beschreiben.

Die Entwickler haben es verdammt gut geschafft mich da reinzuziehen.

Jeder Schritt soll gut überlegt sein. Wenn man z.b ein Versteck angreift, ist es jedes mal ein neuer "Kick".

Anders als z.B bei Diversen Games wo ich langweilige Aussenposten angreife um irgend ne Belohnung zu erhalten. Viele Entwickler sprechen immer von Erkundung der Welt.... meist klingt das spannend ist aber nur "blödes" Gerede.

Metro lässt mich endlich wieder Spass am Erkunden haben.

Auch für Abwechslung ist gesorgt. Bei der Kannibalen Mission war ja nicht viel Ruhe.

Sehr gut halt auch mit den Unterschiedlichen Schauplätzen.

 

Als einzigen Kritikpunkt kann ich bisher nur teilweise die Gegener ausmachen.

KI könnte etwas besser sein.

 

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You are posting as a guest. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung wiederherstellen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Informationen!

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung und Community-Regeln.