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Ich denke das Thema ist doch zu wichtig um es links liegen zu lassen :)

 

„Google Stadia: Alle Infos, Gerüchte, Preise & Termine im Überblick

 

Der Spiele-Streaming-Service Google Stadia sagt Gaming-PCs und Kon­so­len den Kampf an. Zukünftig sollen Spiele in 4K-Auflösung mit HDR und 60 FPS auf jeden Bildschirm gestreamt werden können. In unserer Über­sicht findet ihr alle aktuellen Informationen und Gerüchte. 

 

Das Ziel von Stadia ist einfach: In Netflix-Manier versucht Google künftig Spiele in hoher 4K-UHD-Auflösung samt kontraststarker High Dynamic Range-Technik (HDR) bei stets flüssigen 60 Bildern pro Sekunde über das Internet auf die verschiedensten Geräte zu streamen. Für die Zukunft sind sogar 8K-Auflösungen und 120+ FPS geplant. Das Installieren, Downloaden oder Patchen von Spielen wäre somit nicht mehr nötig. Zudem bräuchte man weder einen teuren High-End-PC, noch eine moderne Spielekonsole. 

 

Doch beim Streamen von aktuellen Games will Google noch lange nicht Schluss machen. Stadia soll direkt in die YouTube-Community integriert werden und so für mehr Interaktionen in Kooperation mit dem Videoportal sorgen. So soll man zukünftig Spiele ohne den Verlust von Leistung streamen und per Crowd Play sogar direkt auf Knopfdruck in Online-Matches von Streamern einsteigen können. Spielstände teilt man mit Freunden über eine Funktion namens State Share und der Google Assistant hilft bei Problemen mit How-To-Videos und Lösungen aus der Community. 

 

Und das Einzige was man dafür benötigten soll ist ein Chrome-Browser, die Stadia App, einen Android-TV-Fernseher oder einen Chromecast-Stick. Somit könnte man Top-Spiele mit anspruchsvoller Grafik auf nahezu jedem Gerät ohne Qualitätseinbuße spielen. Ganz egal in was für einer Leistungsklasse zum Beispiel ein PC, Notebook, Smartphone, Tablet oder Smart-TV spielt. Eine durchaus interessante Vorstellung, welche die Gaming-Welt in noch mehr Wohnzimmer, Büros und Hosentaschen bringen würde. Doch ist das alles so einfach?

 

Alles zur Hardware & Bandbreiten-Anforderung.

 

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Google hat auf der GDC 2019 bereits erste Details dazu veröffentlicht, welche Server-Hardware im Hintergrund für die benötigte Leistung sorgen wird. Kooperiert wird in erster Linie mit dem Chiphersteller AMD. Er liefert zum Beispiel die neuen Grafikchips (GPU), welche über eine Performance von 10,7 Teraflops verfügen werden. Verglichen wird dabei vorrangig mit den Leistungswerten der Spielekonsolen Xbox One X (6,0 TFLOPs) und der PlayStation 4 Pro (4,2 TFLOPs), die von Stadia deutlich geschlagen werden. Zudem wird man auf 2,7 GHz starke Prozessoren (CPU) und 16 GB Arbeitsspeicher pro System setzen. 

 

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Aktuell bestätigte Google Stadia-Hardware

    •    GPU mit 10,7 TFLOPs, 56 Compute Units, HBM2 Speicher

    •    CPU mit 2,7 GHz, Hyperthreading, AVX 2

    •    16 GB RAM mit 484 GB/s Geschwindigkeit, 9,5 MB L2+L3 Cache

 

Weitere Details verspricht Google im Sommer anzukündigen, vermutlich auf der E3 2019 im Juni. Gegenüber Kotaku äußerte sich Stadia-Chef Phil Harrison aber bereits jetzt zu einem sehr wichtigen Thema - der Bandbreite. Wer Spiele in 1080p Full-HD-Auflösung mit 60 FPS streamen möchte, der sollte mindestens über eine Internetverbindung mit 25 MBit/s (DSL 25.000) verfügen. Mit einer nur etwas stärkeren 30 MBit/s-Leitung soll man bereits auf 4K-Niveau spielen. Wer diese Bandbreiten nicht erfüllen kann, für den wird die Auflösung entsprechend heruntergeschraubt, zum Beispiel auf 720p. 

 

Im gleichen Atemzug wird oft die Frage nach der Latenz gestellt. Google wird hart daran arbeiten diese zu verbessern, sodass die Vorteile physischer Gaming-Hardware in Zukunft immer geringer werden sollten. Offizielle Angaben gibt es jedoch noch nicht. In ersten Beta-Tests von Digital Foundry wird über Latenzen von 166 bis 188 Millisekunden bei einer 1080p-Auflösung gesprochen. Unter Anrechnung des Input-Lags von Displays und Con­trol­lern würde man hier auf Augenhöhe mit der Xbox One X liegen. Nur PCs lieferten im ersten Test bessere Ergebnisse. 

 

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Google Stadia: Braucht man einen neuen Controller?

 

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Im Rahmen einer ersten Keynote wurde auch ein passendes Gamepad für Stadia vorgestellt. Der Controller ähnelt sehr den Eingabegeräten für die Xbox One, der PlayStation 4 und auch dem Pro Controller für die Nintendo Switch. Er verfügt über ein klassisches Digi-Kreuz, ABXY-Tasten, parallel angeordnete Analogsticks und passende Schultertasten. Zusätzlich bietet der Stadia Controller einen Button für den Google Assistant und einen Capture-Knopf für Screenshots, Videos und Streaming-Möglichkeiten. 

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Controller soll dieser für Stadia optimiert sein und über eine WLAN-Verbindung nicht mit dem Endgerät an sich, sondern mit der Gaming-Cloud ver­bun­den werden. Somit soll man nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln können, ohne den Controller jeweils neu verbinden zu müssen. Google verspricht allerdings auch, dass die Wahl des Gamepads dem Spieler überlassen sein wird. Den kommenden Spiele-Streaming-Service kann man also auch wie gewohnt mit Tastatur und Maus oder einem beliebigen Controller nutzen. 

 

Den Preis für den neuen Google Stadia Controller hat das Unternehmen noch nicht bekannt gegeben. Man geht davon aus, dass er nicht viel teurer als übliche Gamepads für die ak­tu­el­len Konsolen sein wird. Der Preisbereich könnte somit also zwischen 40-60 Euro liegen.

 

Google Stadia: Welche Spiele werden unterstützt?

Da sich Google noch in Verhandlungen mit großen Entwicklerstudios befindet, ist das Port­fo­lio an bereits bestätigten Stadia-Spielen noch relativ überschaubar. Ubisoft ist als erster Partner mit im Boot und unterstützte schon die Alpha-Phase mit Assassin's Creed: Odyssey. Zudem hat sich id Software mit Doom Eternal eingeklinkt und Tequila Works arbeitet bereits an einer Stadia-Portierung des Action-Adventures Rime. Auch das kommende Science-Fiction-RPG Cyberpunk 2077 steht hoch im Kurs. 

 

Zusätzlich dazu will Google unter der Leitung von Jade Raymond (Ex-Ubisoft) an eigenen Titeln für Stadia arbeiten, die man in einer neu geschaffenen "Games and Entertainment"-Abteilung kreieren möchte. Welche Budgets dafür in die Hand genommen werden und ob man mit AAA-Titeln in Eigenproduktion rechnen kann, bleibt abzuwarten. Das US-ame­ri­ka­ni­sche Unternehmen scheint jedoch große Ambitionen zu haben. 

 

Google Stadia: Wann kommt Stadia und wie teuer wird es?

Obwohl man weitere Informationen zu Stadia erst im Sommer bekanntgeben möchte, versprach Google noch in diesem Jahr (2019) mit der Spiele-Streaming-Plattform an den Start gehen zu wollen. Ob das für eine erste Beta-Phase oder direkt für das finale Produkt gilt, wurde nicht gesagt. Ebenso schwieg Google über einen möglichen Preis oder ein Abo-Modell für Stadia-Spiele. Gerüchte besagen, dass der Suchmaschinen-Riese für eine Flatrate monatlich 15 US-Dollar aufrufen könnte. Ob darin alle oder nur ausgewählte Titel enthalten wären, steht noch in den Sternen. 

 

Interessant dürften auch die Reaktionen auf Google Stadia sein. So plant zum Beispiel Microsoft mit seinem Project xCloud einen ähnlichen Streaming-Service für Spiele. Zudem verbinden Experten die angepeilte Leistung der Stadia-Hardware mit den zukünftigen Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 (PS5) und Xbox Two (Scarlett). Entsprechend spannend sollten die anstehenden Termine und Messen Google I/O, Microsoft Build, E3 2019 und Gamescom 2019 werden.“

 

 

Quelle

 

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Ich finde die Latenz auf Augenhöhe mit der X1 schon sweet (wenn man mit dem hauseigenen Controller spielt, der dierekt über W-LAN mit dem Server verbunden ist, und nicht erst mit einer Konsole, die das Eingabesignal erst an den Server weiterleiten muss).

 

Das gleicht den Nachteil des Streamens wieder aus.

 

Für mich steht und fällt das Thema an dem verwendeten Codec, sprich wie stark die Komprimierung am Ende ist.

 

Digital Foundry wird uns dann schon zeigen, wie nah (oder weit weg) die 4K/60FPS/HDR dann von nativen 4K sind.

 

Wenn‘s ein Abo ala Netflix wird, kann man dann ja mal reinschnuppern, bis die PS5 da ist.

 

Auf jeden Fall bringt das Thema jetzt doch noch etwas Spannung in die kommende E3 rein.

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vor 8 Stunden schrieb Andy (Raptor__MUC):

Wenn‘s ein Abo ala Netflix wird, kann man dann ja mal reinschnuppern, bis die PS5 da ist.

 

das wäre jetzt auch erstmal meine idee gewesen. vllt ist es ja dann garnicht soooo schlecht.

 

vor 22 Minuten schrieb BiGBuRn83:

Man kann dazu sagen was man will, aber der Controller ist das hässlichste was ich bis jetzt gesehen habe :lol:

 

 RAUS AUS MEINEM KOPF! SOFORT!!!

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vor 7 Minuten schrieb BiGBuRn83:

 

Da kann der sich gut einreihen. Ist nicht schöner ^^

 

Versteh ich jetzt nicht so, was ist an dem Controller jetzt genau hässlich?

Finde den eigentlich relativ neutral, aber da wird`s bestimmt alternativ Kontroller geben.

 

Zudem muss ich mit dem Controller ja nicht aus dem Haus gehen, da gibt es Tasche um den zu verstecken =)

 

Aber Schönheit liegt im Auge des Betrachters, auch bei Controllern ;)

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