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Next-Gen-Konsolen - Laut Crytek wird die SSD ein "Game Changer"

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Sony und Microsoft haben beide schon ihre neuen Konsolen-Hardware und somit die nächsten Generation ihrer aktuellen Konsolen offiziell angekündigt. Ein paar Details sind natürlich auch schon bekannt, eins davon ist das Vorhandensein einer SSD. 

 

Die SSD (Solid State Drive) ist ein Speicher, der im Gegensatz zur HDD (in aktuellen Konsolen verbaut) um ein vielfältiges schneller, aber dafür auch teurer ist. Früher viel zu teuer für eine Konsole, kosten die Speicher mittlerweile nur noch ein Bruchteil des Preises von vor paar Jahren. Aktuell kosten 1TB SSD nur noch ca. 100€.

 

Entwickler Crytek hat In einem Interview mit Wccftech gesagt, dass die SSDs mit der nächsten Generation den großen Unterschied machen werden. Es wird die Ladezeiten reduzieren und dadurch viele Möglichkeiten für das Spieldesign eröffnen.

 

"Wenn die Bildqualität höchstwahrscheinlich in den gleichen großen Schritten weiter ansteigen wird, wie bei jeder neuen Konsolengeneration zu erwarten ist, wird der eigentliche Spielwechsler sicherlich der neue schnelle Speicher sein, der versprochen wurde. Neben dem offensichtlichen Vorteil, die Ladezeiten zu reduzieren, wird es eine ganze Reihe von Möglichkeiten eröffnen, wie Spiele in Bezug auf Streaming gestaltet werden können. Das ist auch ein Punkt, an der sich die Spiele-Engines weiterentwickeln müssen."

 

 

Was haltet Ihr von einer SSD in Konsolen? Notwendig, längst überfällig oder teures Gadget?


Quelle: wccftech

 

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So ganz lassen sich die kommenden SSD's nicht mit aktellen vergleichen. Diese werden in zukunft via PCIe 4.0 verbunden sein, sprich ein Austausch wie bei den jetztigen 2,5 Zoll SATA wird nicht mehr so einfach gehen. Auch ist der Datendurchsatz bei PCIe 4.0 um einiges höher als beim jetztigen SATA Standard. Bei drei meiner PS4 Konsolen habe ich eine SSD eingebaut, und der Geschwindigkeits-Boost war beträchtlich. Die Konsole läuft gefühlt doppelt bis dreimal so schnell wie mit einer herkömmlichen HDD oder (von mir nicht empfohlenen) SSHD.

 

Allerdings muss man bedenken, dass zukünftige PS5/Scarlet Spiele deutlich grössere Datemengen zu übertragen haben, sprich der Wechsel auf reinen Flashspeicher (SSD) wurde quasi zu einem Muss. Der Speicher mit PCIe 4.0 wirde zwar deutlich schneller sein als jetztige SATA III, doch die grösseren Datenmengen werden das wohl wieder grösstenteils kompensieren. Daher denke ich, dass eine PS5 in Sachen Ladezeiten nicht gross von einer jetztigen PS4 mit SSD abweicht. Für alle die bisher "nur" die PS4 mit HDD kennen, denen wird es sicher wie ein gewaltiger Sprung vorkommen ;).

 

btw.

In der guten alten PS3 bringt ein SSD Upgrade in Bezug auf die Geschwindigkeit rein gar nichts. Schuld daran ist die SATA I Schnittstelle, welche nur ca. 150MB/s übertragen kann und somit jede SSD ausbremst. Diesen Speed erreicht auch eine gute HDD locker. Einzig in Bezug auf Ausfallsicherheit ist eine SSD trotzdem die richtige Wahl, bei den immer mehr fallenden Preisen dafür sowieso ;).

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Jo und in der PS4 ist auch nur SATA 2 verbaut, welches den Datentransfer auch limitiert.

Ssd werd es sich deutlich bemerkbar machen, aber ob das so eine Revulotion wird kann ich nicht einschätzen.

In Bezug auf Streaming wird es bestimmt wie im Artikel beschrieben enorme Auswirkungen haben, die werden wissen was sie si schreiben...

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vor 1 Stunde schrieb lari-fari:

Jo und in der PS4 ist auch nur SATA 2 verbaut, welches den Datentransfer auch limitiert.

Ssd werd es sich deutlich bemerkbar machen, aber ob das so eine Revulotion wird kann ich nicht einschätzen.

In Bezug auf Streaming wird es bestimmt wie im Artikel beschrieben enorme Auswirkungen haben, die werden wissen was sie si schreiben...

 

In der PS4 Pro ist SATA 3 verbaut und ein Wechsel von HDD auf SSD macht sich deutlich bemerkbar. Konnte es gut bei DayZ vergleichen was das laden der Texturen angeht.

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Gast

Meine Fresse die tun ja so als ob SSD jetzt der Heilige Gral wäre....... wäre der S-ATA 2(3) Slot der PS4(Pro) nicht am USB 3.0 Controller gekoppelt wegen dem Jailbreak Schutz, wäre  die HDD der PS4(Pro)auch flotter.

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vor 5 Stunden schrieb Mr.Ash:

Daher denke ich, dass eine PS5 in Sachen Ladezeiten nicht gross von einer jetztigen PS4 mit SSD abweicht.

 

Wenn Sony den selben Flaschenhals einbaut wie in der jetzigen Generation dann wird da sicher kein Unterschied zu merken sein.

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Und eine externe HD an der PS5? Wir wissen ja alle, dass die interne HD immer viel zu klein ist. Eine externe SSD mit ausreichend Platz für 100 Spiele würde damit wohl ein Vermögen kosten.

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vor 13 Stunden schrieb Mr.Ash:

So ganz lassen sich die kommenden SSD's nicht mit aktellen vergleichen. Diese werden in zukunft via PCIe 4.0 verbunden sein, sprich ein Austausch wie bei den jetztigen 2,5 Zoll SATA wird nicht mehr so einfach gehen. Auch ist der Datendurchsatz bei PCIe 4.0 um einiges höher als beim jetztigen SATA Standard. Bei drei meiner PS4 Konsolen habe ich eine SSD eingebaut, und der Geschwindigkeits-Boost war beträchtlich. Die Konsole läuft gefühlt doppelt bis dreimal so schnell wie mit einer herkömmlichen HDD oder (von mir nicht empfohlenen) SSHD.

 

Allerdings muss man bedenken, dass zukünftige PS5/Scarlet Spiele deutlich grössere Datemengen zu übertragen haben, sprich der Wechsel auf reinen Flashspeicher (SSD) wurde quasi zu einem Muss. Der Speicher mit PCIe 4.0 wirde zwar deutlich schneller sein als jetztige SATA III, doch die grösseren Datenmengen werden das wohl wieder grösstenteils kompensieren. Daher denke ich, dass eine PS5 in Sachen Ladezeiten nicht gross von einer jetztigen PS4 mit SSD abweicht. Für alle die bisher "nur" die PS4 mit HDD kennen, denen wird es sicher wie ein gewaltiger Sprung vorkommen ;).

 

btw.

In der guten alten PS3 bringt ein SSD Upgrade in Bezug auf die Geschwindigkeit rein gar nichts. Schuld daran ist die SATA I Schnittstelle, welche nur ca. 150MB/s übertragen kann und somit jede SSD ausbremst. Diesen Speed erreicht auch eine gute HDD locker. Einzig in Bezug auf Ausfallsicherheit ist eine SSD trotzdem die richtige Wahl, bei den immer mehr fallenden Preisen dafür sowieso ;).

 

Wenigstens beim Thema SSD auf der aktuellen Konsolengeneration sind wir uns einig :D

 

 

Aber bei der NexGen glaube ich im Gegensatz schon, dass es ordentlich mehr bringt, also ein großer Step zu erwarten ist, denn auch schon auf der Pro mussten ja Assets und Texturen in (Checkerboard) 4K geladen werden.

 

Man hat ja schon in der Spiderman Demo auf der NextGen gesehen, was da in der Open World geht, man konnte überall auf der Map hinspringen, und es gab 0 nachladende Texturen 

 

 

PS: Aktuell gibt es die 1 TV EVO SSD von Samsung bei MM für 99 € (sollte im EK so bei 60 € netto liegen), das lässt hoffen, dass ein 2 TB SSD Chip auf der Platine für Sony als Massenabnehmer nich mehr ganz so teuer kommt wie gedacht,l.

 

Aber würde auch mit 1TB klarkommen, habe ja seit 2013 schon eine in der Größe am Werkeln.

 

Games die man durch hat, fliegen eh von der Platte, und MP Dauerbrenner haben locker 5 Stk. Platz + 2 aktuelle SP Games.

 

Wenn man mit externer arbeitet, kann man auch einen (älteren) Titel in 20 min. von dieser auf die SSD schaufeln, wenn es doch mal erforderlich sein sollte...

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Ganz so schwarz wie Ash seh ich das nicht, dank PCIe 4.0 und der dazugehörigen SSD wird man an der PS5 auch zur PS4 Pro mit SSD einen Unterschied merken. Sicherlich nicht in den Dimensionen wie es in der Spiderman Demo gezeigt wurde, das Spiel ist für die PS4 programmiert und ist somit sicher einfacher darzustellen wie ein rein für die PS5 programmiertes.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass die PS5 mit einem hybridem Speichersystem läuft, eine große HDD als Massenspeicher den man nach belieben Tauschen/Erweitern kann und eine interne SSD. Auf der SSD werden entweder einzelne Spiele durch Vorauswahl von der HDD auf die SSD kopiert oder Sony hat ein gänzlich neues System entwickelt, wobei die Startdateien für jedes Spiel auf der SSD landen, das restliche Spiel auf der HDD und dann bei Spielstart alles nötige an Assets/Texturen usw. auf der SSD zwischengespeichert wird. So muss die SSD nicht 1 TB+ groß sein, man könnte aber trotzdem von der enormen Geschwindikeit profitieren.

Keine Ahnung ob da irgendwas dran ist, aber falls das technisch möglich ist, sehe ich das als gute günstigere Alternative zur reinen SSD.

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Wie gesagt, die Datenmenge wird um in vielfaches grösser werden (da hinkt der Vergleich von Spiderman schon beträchtlich). Auch wenn die PCIe 4.0 SSD's um ein vielfaches schneller als heutige SSD's mit SATA III sind, so werden bei PS5 & co. auch ein Vielfaches an Datemengen geladen werden müssen. 4x so schnel bei 4x soviel Daten ist halt gleich schnell wie 1/4 der Daten mit 1/4 des Durchsatz ;). Daher denke ich, dass sich die Wartezeiten in den Spielen nicht grossartig gegenüber heute verändern werden. Meiner Meinung nach reine PR ;).

 

Am 19.8.2019 um 08:49 schrieb joschi486:

ch könnte mir vorstellen, dass die PS5 mit einem hybridem Speichersystem läuft, eine große HDD als Massenspeicher den man nach belieben Tauschen/Erweitern kann und eine interne SSD. Auf der SSD werden entweder einzelne Spiele durch Vorauswahl von der HDD auf die SSD kopiert oder Sony hat ein gänzlich neues System entwickelt, wobei die Startdateien für jedes Spiel auf der SSD landen, das restliche Spiel auf der HDD und dann bei Spielstart alles nötige an Assets/Texturen usw. auf der SSD zwischengespeichert wird. So muss die SSD nicht 1 TB+ groß sein, man könnte aber trotzdem von der enormen Geschwindikeit profitieren.

Keine Ahnung ob da irgendwas dran ist, aber falls das technisch möglich ist, sehe ich das als gute günstigere Alternative zur reinen SSD.

 

Das wäre der gleiche faule Kompromiss wie bei SSHD's. Woher will das System wissen welche Daten nun im schnellen SSD und welche im langsamen HDD Bereich gehalten werden sollen? Das sind nicht zwingend immer die am meisten verwendeten Daten, und selbst wenn, ab wann gilt eine Datei als meistverwendet und wann nicht?

 

Die Idee das beste aus beiden Welten zu vereinen wird damit in den meisten Fällen leider verfehlt, oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Der SSD Teil wird verheizt wegen vielen Daten die ständig hin und her geschoben werden müssen (beschränkte Schreibzyklen). Der HDD Teil wird ebenfalls unnötig belastet, was schneller zum mechanischen oder thermischen Tod führt. Ob das den leichten Performancegewinn wert ist? Ich sage nein.

 

Das einzig richtige sind getrennte Datenträger mit klar getrennten Aufgaben. Das hingegen schmälert aber halt wieder zwangsläufig die Gesamtleistung, weil die langsamste Komponente (in diesem Fall die HDD) zum Flaschenhals werden kann.

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In meiner guten alten ps4 schlummert eine 1Tb kleine SSHD. So eine Hybrid Festplatte aus normaler und 8GB SSD Speicher. Ja so was gab es damals auch. Aber hat gereicht in der PS4. Hab mittlerweile noch eine 3Tb externe HD dran. Bin froh das die Preise endlich mal dafür richtig in den Keller gehen für eine SSD. 

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vor 9 Stunden schrieb Mr.Ash:

Das wäre der gleiche faule Kompromiss wie bei SSHD's.

 

Hängt von der Programmierung ab. Bei meiner Theorie gehe ich ja davon aus, dass die Spiele selbst darauf Programmiert sind und nicht die SSD das erkennen muss. Der Startvorgang und das Menü liegen auf der SSD und bei Spielstart werden die Daten für den Speicherstand auf die SSD geladen und der Rest dann nachgeladen. Ein bisschen wie beim Spieledownload, da kann man ja auch oft nach 25% Download das Spiel starten.

Das hängt dann natürlich von den Programmierern ab, ob es funktioniert, ist wieder eine Sonderlösung, die man erstmal verstehen muss (wie der Cell-Chip) und ist wie du sagst eine zusätzliche Belastung für die SSD. Die wird sicherlich so schon gut strapaziert, da ich davon ausgehe, dass ein Teil der SSD auch als Auslagerungsdatei für den Arbeitsspeicher dient.

Meine Theorie hat einige Schwachstellen, aber die hat Sony bei seinen Konsolen auch immer ;) Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie der "super duper" schnelle Speicher funktionieren soll, wenn man dann gleichzeitig den Speicher erweiterbar halten will, wovon ich auch bei der PS5 ausgehe. Wie du sagst, wird hier auch einiges an PR-Gelaber dabei sein.

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vor 3 Stunden schrieb joschi486:

Hängt von der Programmierung ab.

 

Genau richtig, so müsste das sein. Das Problem ist aber, dass dies aktuell kein OS tut. Das OS bestellt quasi nur die Daten via Treiber vom Datenträger, bzw. dessen Controller. Das danach kommt ist dem OS völlig egal, von nun an ist es dem Datenträger Controller seine Aufgabe die angeforderten Daten irgendwie zu liefern. Gerade bei SSHD's oder Fusion Drives geschieht dies meist eher schlecht als recht. Das OS müsst tatsächlich selbst aktiv die vorhandenen Datenträger ansprechen und ihren stärken entsprechend nach verwalten. Aber auch der Benutzer wird angehalten sein das OS dabei zu unterstützen, indem dieser wenn nötig auch klare Anweisungen geben kann welche Daten wo abgelegt werden sollen. Aufgrund der Komplexität dieses Themas wage ich aber zu bezweifeln, dass a) ein Hersteller ein solches OS liefert, und b) die Benutzer selbiges wenn nötig aktiv unterstützen (Faulheit und so). Wir werden sehen ;).

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