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Marcel Keith

E-Sport - Laut Gutachten kein richtiger Sport

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Quelle: PC Games

 

Laut einem Gutachten, welches 120 Seiten umfasst, handelt es sich bei E-Sport nicht um einen wirklichen Sport. In Auftrag gegeben wurde das Gutachten vom Düsseldorfer Juristen Peter Fischer, beim „Deutschen Olympischen Sportbund“ (DOSB).

 

Nach Ausführungen aus dem Gutachten wäre der Begriff „Sport“ durch eine langjährige Rechtsprechung mit einer Anforderung an körperliche Bewegung oder Anstrengung verbunden. Weiterhin heißt es in dem Dokument, dass alle Spiele an Konsolen oder auch am Computer nicht diesem Anspruch entsprechen und somit nicht als Sport bezeichnet werden dürften.

 

Als Folge ist es E-Sport nicht möglich, als richtiger Sport anerkannt zu werden und somit unter anderem steuerliche Vorteile zu genießen. Dieses Gutachten bestätigt dabei die konsequente Ablehnung von E-Sport durch DOSB in den organisierten Sport.

 

Was haltet ihr von dem Gutachten, ist E-Sport wirklich kein richtiger Sport oder seid ihr der gegenteiligen Meinung?

 

Quelle

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Auch wenn das der ein oder andere hier im Forum möglicherweise anders sieht, gebe ich dem Gutachten Recht. Als Unterhaltungsmöglichkeit für den ein oder anderen mag es seine Berechtigung haben, auch wenn ich damit absolut nichts anfangen kann. Aber bei den Olympischen Spielen wäre es in meinen Augen gänzlich unpassend.

 

Den Cringe würde ich nicht ertragen...

 

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vor 35 Minuten schrieb Marcel Keith:

Nach Ausführungen aus dem Gutachten wäre der Begriff „Sport“ durch eine langjährige Rechtsprechung mit einer Anforderung an körperliche Bewegung oder Anstrengung verbunden. Weiterhin heißt es in dem Dokument, dass alle Spiele an Konsolen oder auch am Computer nicht diesem Anspruch entsprechen und somit nicht als Sport bezeichnet werden dürften.

 

Waaaas, keine Anstrengung, die haben wohl kein Summer Games auf dem C64 gespielt, Button-Smashing vom Feinsten, Kenner wissen wovon ich rede! Nur beim Gedanken daran fange ich an zu schwitzen ...

 

image.png

 

 

Mal im Ernst: Ich bin absolut d'accord mit dem Gutachten.

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vor 1 Stunde schrieb Red Sun King:

 

 

Den Cringe würde ich nicht ertragen...

 

 

😳😳😳😳😳 nein das kann man sich nüchtern nicht geben. 

 

Schlimmer finde ich hingegen die Aussage eSport ist kein Sport. 

 

Doch aber ebend elektronischer Sport. Deswegen ja auch das E vorne weg. 

Aber das der DOSB dadrüber urteilt die selber nichts wirklich auf die Kette bekommen ist der eigentliche Skandal. 

 

eSport ist in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Sport1 hat nen eSport Sender am laufen. ProSieben Maxx berichtet jede Woche dadrüber usw. es ist auch im TV angekommen also warum darüber noch diskutieren? 

 

Schießen, Schach und synchronschwimmen sind auch kein Sport werden aber ebend als solcher akzeptiert. 

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vor 6 Minuten schrieb Ritti1987:

 

😳😳😳😳😳 nein das kann man sich nüchtern nicht geben. 

 

Schlimmer finde ich hingegen die Aussage eSport ist kein Sport. 

 

Doch aber ebend elektronischer Sport. Deswegen ja auch das E vorne weg. 

Aber das der DOSB dadrüber urteilt die selber nichts wirklich auf die Kette bekommen ist der eigentliche Skandal. 

 

eSport ist in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Sport1 hat nen eSport Sender am laufen. ProSieben Maxx berichtet jede Woche dadrüber usw. es ist auch im TV angekommen also warum darüber noch diskutieren? 

 

Schießen, Schach und synchronschwimmen sind auch kein Sport werden aber ebend als solcher 

Schwimmen ist kein Sport wtf???? Bist du schon mal geschwommen 😂😂😂😂

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vor 3 Minuten schrieb Jiggy1301:

Schwimmen ist kein Sport wtf???? Bist du schon mal geschwommen 😂😂😂😂

 

Mich rede nicht von schwimmen sondern synchronschwimmen!!! Man sollte die Unterschiede schon kennen bevor man so nen rotz schreibt wie du 

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vor 1 Stunde schrieb Swami:

Waaaas, keine Anstrengung, die haben wohl kein Summer Games auf dem C64 gespielt, Button-Smashing vom Feinsten, Kenner wissen wovon ich rede!

 

Oder diese Sex Games Spiele, die es damals aufm C64 gab. Da gingen so einige Joysticks inne Fritten :)

 

vor 2 Stunden schrieb Red Sun King:

gebe ich dem Gutachten Recht

 

Dito

 

vor 2 Stunden schrieb Red Sun King:

Als Unterhaltungsmöglichkeit für den ein oder anderen mag es seine Berechtigung haben, auch wenn ich damit absolut nichts anfangen kann.

 

Ist bei mir genauso. Bin mal im TV auf ner Gaming-Sendung hängen geblieben. War mir aber fast unangenehm, das zu gucken :huh: Twitch etc. kann ich mir auch nicht geben. Das einzige, was ich mir zur Unterhaltung mal als Live-Übertragung angeschaut habe, waren damals Online-Matches bei RTCW oder Enemy Territory.

 

vor 2 Stunden schrieb Red Sun King:

Aber bei den Olympischen Spielen wäre es in meinen Augen gänzlich unpassend.

 

In dem Fall bin ich da auch eher der altmodische Typ.

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Ich finde es schon irgendwie witzig, dass es da erst einen Gutachter geben muss, der diesem "Sport" den Aspekt des Sports aberkennt.

 

Das Wort Sport definiert zwar auch die geistige Betätigung in Wettkämpfen, aber gerade im Bezug auf Olympia sollte man sich im klaren sein, wo eben jenes seinen Ursprung hat. Ich will jetzt nicht mit, "Die alten Griechen würden sich im Grabe umdrehen", kommen, aber ich bin da eher altmodich und traditionell und es wäre dann doch genau mein Gedanke. :D

 

Ich respektiere den ESport, auch wenn ich dem nichts abgewinnen kann, aber es sollte doch eine klare Grenze geben.

 

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Also beim zocken bekomme ich immer Hunger, so das ich in die Küchen zum Kühlschrank laufen muss und wieder zurück und dass auch noch meist recht schnell, wenn man online spielt... Finde das schon sportlich und sollte als Sport eingestuft werden...

 

Ne im Ernst... Sport hat was mit Bewegung und Muskelleistung zu tun... Punkt...

 

Geben wir der Sache noch 30-50 Jahre, da kann sich dann keiner mehr bewegen, weil alles nur noch am Smartphone, an der Konsole usw hängt... da bekommt Sport bestimmt ne neue Einstufung und dann wird es vielleicht als Sport empor gehoben, weil die Bewegung mit den Fingern reicht...

 

Aber net falsch verstehen, erkenne die Leistung die da erbracht wird schon an, aber eben nicht als Sport im eigentlichen Sinne... 

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vor 5 Stunden schrieb Matze Derich:

Also beim zocken bekomme ich immer Hunger, so das ich in die Küchen zum Kühlschrank laufen muss und wieder zurück und dass auch noch meist recht schnell,

 

ich vergesse das essen und das trinken beim zocken :D

fett bin ich trotzdem. ich muss mehr zocken

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vor 14 Stunden schrieb Ritti1987:

Schießen, Schach und synchronschwimmen

Schach ist auch (noch) nicht olympisch. Bei den anderen beiden Sportarten bin ich mir sicher, dass Du sie noch nie gemacht hast. Sonst würdest Du nicht so einen Unsinn erzählen 🤓 Als Untrainierter traue ich Dir keine 60 sec beim Synchronschwimmen zu und beim Schießen wird wohl nach einem Drittel der benötigten Schusszahl und zwei toten Zuschauern Schluss bei Dir sein.

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vor 16 Stunden schrieb Marcel Keith:

Nach Ausführungen aus dem Gutachten wäre der Begriff „Sport“ durch eine langjährige Rechtsprechung mit einer Anforderung an körperliche Bewegung oder Anstrengung verbunden.

 

Also diese Begründung ist mit Blick auf Schach und ähnliche "Sportarten" bullshit! Beim eSport oder halt Videospielen muss man z.T. auch intensiv und taktisch denken, vielleicht andere Regionen als bei Schach, aber das Gehirn ist hier auch gut gefordert.

 

eSport ist sicherlich kein Sport im olympischen Sinne, verstehe auch nicht, warum es Bemühungen aus dem Verband gibt das da hin zu bugsieren. Ein legitimer Wettkampf ist aber mMn bei eSports durchaus gegeben und es ist auch großes Interesse von Zuschauerseite vorhanden. Bei uns noch nicht so immens, aber wenn man mal in die USA und vor allem nach Asien blickt ist das ein großer "Markt" dessen anschluss man schon fast verpasst hat.

eSports ist viel vielleicht auch einfach der falsche Begriff, passender wäre wohl eCompetition oder ähnliches, dann würden sich die Sportverbände auch nicht so aufführen.

 

Eine gewisse öffentliche Förderung und bei richtiger Organisation und Herangehensweise auch ein Vereinswesen mit entsprechenden Vorteilen sehe ich bei eSports durchaus als gerechtfertigt. So wie für viele der Fußball- oder anderer Sportverein durch das drumherum für Integration und Beschäftigung sorgt, kann das heutzutage auch der eSport. Diese Kategorusche Ablehnung durch die großen Sportverbände kommt sicherlich aus der Angst, selbst Fördermittel an den eSport zu verlieren (aber selbst mit Sponsoring und sonstigem auf der obersten Ebene zig Millionen scheffeln...).

 

Ich verfolge eSports selbst überhaupt nicht, was aber nicht heißt, dass ich es verteufeln muss und werde.

 

vor 14 Minuten schrieb Red Sun King:

Schach ist auch (noch) nicht olympisch.

 

Was auchgut so ist, vom Vereinswesen und damit einhergehenden steuerlichen und sonstigen Vorteilen profitieren sie trotzdem. Genau das stört mich bei dem Gutachten, dass das dem eSports abgsprochen werden soll.

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Ist das euer Ernst? Gerade hier im Forum hätte ich das nicht erwartet... für mich ist eSport definitiv eine Form von Sport.

 

Ich selbst genieße viel eSport. Schaue mir die Rainbow Six Siege Masters und die ProLeague an. Ich schaue mir die GT Sport FIA Championships an. Und noch einiges mehr...

 

Die Profis sitzen nicht zuhause vorm Monitor, wenns an die Championships geht. Die sitzen in Arenen und Stadien und im Training haben die eigene Trainingszentren. Die trainieren 8h+ am Tag. Die GT Sport Fahrer trainieren auch körperlich recht hart, die gehen Laufen und ins Studio, um sich Kondition für die 24h Rennen anzutrainieren. Schaut euch mal die Qualifikationen dafür an. Die Schwitzen auch im Rennen ausreichend, die sitzen halt im Simulator und haben keinen Helm auf, haben aber nach den mehrere Stunden dauernden Rennen auch Muskelkater und verschwitzte Klamotten.

 

Von mir aus sollen die Spießer bei der Bezeichnung eSport bleiben. Die werden sich noch umschauen, wenn die EA Sports FIFA 2026 WM mehr Zuschauer hat als die "echte" Fußball WM :)

 

 

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vor 48 Minuten schrieb Red Sun King:

 Als Untrainierter traue ich Dir keine 60 sec beim Synchronschwimmen zu und beim Schießen wird wohl nach einem Drittel der benötigten Schusszahl und zwei toten Zuschauern Schluss bei Dir sein.

 

synchronschwimmen ist wie tanzen. klar körperlich aber dennoch kein wirklicher sport.

schießen? mit zwei toten zuschauern bist du aber sehr pessimistisch :D

aber auch beim schießen machst du nix großartig an körperlicher bewegung. du brauchst nur ein einigermaßen gutes körpergefühl um dich nicht zu bewegen. deinen atem kontrollieren und mental dabei zu sein.

 

mit esport ist das mentale aber auch gefragt. daher schon vergleichbar.

 

und nochmal esport steht für elektronischen sport.

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Olympischer sport ist Esport in meinen augen nicht, aber sport ist es auf alle fälle.

Da bin ich etwas "old school", für mich ist olympyischer sport mehr traditionell...aber ich könnte sehen das man da irgendwann "new school" sportarten in einem anderen rahmen einbringt...aber das ist nicht der eigentliche punkt.

 

Man stellt sich Esport glaub ich etwas zu einfach vor, ich kann mir schon vorstellen das man da körperlich fit sein muss, man muss sich da reinhängen usw.

Mit ein paar stunden am tag locker lustig spielen ist es nicht getan...aber da habe ich mich nicht stark genug befasst bisher.

Ding ist das man sobald man schach als sport anerkennt, eine grauzone errichtet hat und somit muss in meinen augen auch Esport als sport angesehen werden.

Klar kann man abstriche machen bei sachen WOW oder so denn rennspiele als beispiel brauchen noch ein größeres maß an körperlichem und geistigem einsatz...aber für mich ist das alles auf alle fälle sport und ich hab respekt vor den leuten.

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vor 32 Minuten schrieb Prodigy:

Ich selbst genieße viel eSport. Schaue mir die Rainbow Six Siege Masters und die ProLeague an. Ich schaue mir die GT Sport FIA Championships an. Und noch einiges mehr...

 

Ich würde mir so etwas aus der Neugier heraus gerne mal anschauen, wie wird man auf diese besonderen Events aufmerksam und über welches Medium werden die dann ausgestrahlt?

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vor 57 Minuten schrieb ManiMan:

denn rennspiele als beispiel brauchen noch ein größeres maß an körperlichem und geistigem einsatz

 

wenn ich daran denke wie herbe ich schwitze nach 90 minuten fahren mit lenkrad bei F1 2019 ist das echt heftig

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vor 42 Minuten schrieb Swami:

 

Ich würde mir so etwas aus der Neugier heraus gerne mal anschauen, wie wird man auf diese besonderen Events aufmerksam und über welches Medium werden die dann ausgestrahlt?

 

Ich guck mir das über Youtube an: Hauptquelle ist dabei Gran-Turismo.com

 

https://www.gran-turismo.com/at/gtsport/sportmode/

https://www.youtube.com/user/GranTurismoOfficial/featured

 

Hier das Event mit den Highlights von gestern Abend:

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Ritti1987:

 

wenn ich daran denke wie herbe ich schwitze nach 90 minuten fahren mit lenkrad bei F1 2019 ist das echt heftig

🙄 im Ernst? Heftig? 

 

Is doch Mega affig das Sport zu nennen.

Nix gegen Leute die gerne und viel zocken, das zocken oberste Priorität hat oder „professionell“ zocken aber nennt das doch nicht Sport.

Ist man ein sportlicher Typ wenn man gute Stats in spielen hat?! 

 

„Schatz, ich kann grade nicht, mach gleich sport“ piep Playse an.

 

Sorry, lächerlich hoch 10 zu glauben das eSport auch nur ein Bruchteil so anstrengend ist wie richtiger Sport oder es den selben oder mehr „Skills“ erfordert

 

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Genaus witzig ist deine Satz aber auch so

 

vor 11 Minuten schrieb BlackMilk:

„Schatz, ich kann grade nicht, mach gleich sport“

 

*ans Schachbrett gesetzt*

Witzigerweise ist das nach Definition des DOSB dann nämlich Sport und hat auch nichts mit deiner individuellen Definition von "richtigem Sport" zu tun...

 

Witzigerweise ist Ultimate Fighting und Profiboxen nach Definition des DOSB auch kein Sport im Olympischen Sinne und somit, wie auch weiterhin eSport, nicht als Sportart anzusehen.

 

Zitat

Ultimate Fighting und Profiboxen fallen raus, weil es auch um "die Einhaltung ethischer Werte wie etwa Fairplay, Chancengleichheit" geht.

 

"Was ist eine Sportart? Und was nicht?" (Zeit)

 

Die Frage ist, warum will der ESBD eine Anerkennung als Sportart? Ich vermute es geht vor allem um Fördermittel und Steuervorteile, und hier wohl nicht für die Spitzen-eSportler sondern für die vielen kleineren Vereine, die sich dann gründen würden um der Jugend eine Alternative zu den klassischen Sportvereinen zu bieten. Denn auch im eSport ist Training und das Miteinander in einer Gruppe nicht zu verachten und sicherlich förderlich für das solzialverhalten der Einzelpersonen.

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vor 1 Stunde schrieb BlackMilk:

Sorry, lächerlich hoch 10 zu glauben das eSport auch nur ein Bruchteil so anstrengend ist wie richtiger Sport oder es den selben oder mehr „Skills“ erfordert

 

Hui. Wo soll man da noch anfangen? Wahrscheinlich werde ich mal wieder getrollt...

 

Wer Abends mal kurz rausgeht und eine Runde laufen geht, der braucht keinen Skill. Kann jeder. Macht aber sicher nach eigener Aussage "Sport".

 

Dann gibts den ambitionierten Freizeitläufer. Der auch ab und zu mal bei einem lokalen Halbmarathon oder dem Stadtlauf mitmacht. Der braucht etwas mehr "Skill". Der kennt sich vielleicht mit Laufstil und Einteilung eines Rennens aus. Oder mit guter Ernährung und lebt gesünder.

 

Dann der Amateur. Der läuft Marathon in Berlin. Um dabei zu sein. Der kennt sich schon gut mit seinem Körper aus. Der stellt die Ernährung um und arbeitet auf sein Ziel hin. Der läuft schon mehrere hundert Kilometer im Monat.

 

Wie im eSport.

 

Wer in der Freizeit zockt redet sicher noch nicht von eSport. Also ich z.B. spiele zum Spass, meist ohne Skill. Und ich gehe Abends mal eine Runde joggen... rede aber auch da nicht von "ich geh Sport machen...".

 

Dann gibts die ambitionierten Zocker. Die haben Clans und zocken zusammen regelmäßig WoW oder CS, haben Skill. Reden vermutlich auch noch nicht von eSport.

 

Dann kommt der Amateur. Die sind schon so ambitioniert, dass sie gemeinsam versuchen "World Firsts" zu schaffen oder in Onlineligen spielen. Die trainieren täglich und haben viel Skill. Reden eventuell schon von eSport.

 

Dann kommt der Profi. Der trainiert jeden Tag. 8+ Stunden. Hat ein Team das gesponsort wird. Ist sozialversichert. Verdient damit Geld. Hat einen Youtube / Twitch Kanal. Hat einen Coach, einen Manager eventuell. Der zieht von Event zu Event, gibt Interviews, tritt im TV auf. Der redet von eSport oder Sport. Und das völlig zurecht. Denn der ist einer von 10.000 und hat nicht nur Skill sondern auch Talent.

 

Ich sehe wenig Unterschied. Außer dass nicht jeder eSportler den ganzen Tag schwitzt. Weil er eben in seinem Sport eher technische Skills benötigt (Konzentration, Geschwindigkeit, Fingerfertigkeit, Koordination etc.). All das trainiert er täglich. Wie ein Sportschütze, Tischfußball.- oder Dartspieler z.B. auch die Schwitzen selten...

 

Zudem kann es dem eSport fast egal sein, ob er im klassischen Sinne als Sport zählt (öffentliche Sportförderung, Steuervergünstigungen.. wer braucht das schon?). Die brauchen nicht an einer Olympiade teilnehmen, die haben eigene Events. eSport wird sich durchsetzen, immer größer werden und zwar so rapide, dass sich klassicher Sportarten die Finger danach lecken würden.

 

Irgendwann wird eSport als Sport anerkannt, merkt euch meine Worte. Die senilen Greise werden aussterben. Und das sage ich mit 47.

 

Solmecke wie immer sehr interessant, aktuell zum Thema.

 

 

 

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@BlackMilk du versuchst über etwas zu urteilen was du selber anscheind nicht garnicht ausprobiert hast. 

 

Bist du schon mal 90 Minuten im raceseat samt teuren Lenkrad mit vollen Force Feedback gefahren? 

Ich vermute nein deshalb Urteile über nichts was du nicht probiert hast. 

Frag doch mal Leute die sowas tun die werden dir das im Großteil bestätigen können. 

 

Das ist nicht nur 2 Pedale treten und ein wenig Links und rechts lenken. Im Rennen bist du in einem Zweikampf immer am Limit das ist körperlich anstrengend und mental stark fordernd. Aber kannst du nicht wissen. 

 

@Prodigy hat recht irgendwann wird eSport als Sport anerkannt.

Und @joschi486 spricht völlig richtig die soziale Komponente an. Dieses wir Gefühl usw. 

Zudem ist eSport ein riesiges Genre mit Potenzial. Teilweise verdient manch ein eSportler weitaus mehr Geld als der ein oder andere bekannte Olympionike. Liegt einfach daran dass eSport nicht nur Potenzial im Bereich Sport hat sondern auch im Bereich wirtschaftliche Interessen. 

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