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Daniel Bubel

Rockstar Games-Gründer Dan Houser verlässt das Studio

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Das mag heute zwar keine taufrische Meldung mehr sein, aber nichtsdestotrotz eine wichtige: Wie Take-Two bekannt gegeben hat, wird Rockstar Games-Gründer Dan Houser das Studio im März diesen Jahres verlassen. Diese Entscheidung folgt einer längeren Auszeit, die sich Houser im Frühjahr 2019 - also nicht allzu lange nach der Veröffentlichung von Red Red Redemption 2 - genommen hatte. Sein Bruder, ebenfalls Mitbegründer und aktueller Präsident des Studios, wird in seiner Position erhalten bleiben.

 

In einem offiziellen Statement dazu heißt es:

 

"Nach einer verlängerten Auszeit, die im Frühling 2019 begonnen hat, wird Dan Houser, Vizepräsident von Rockstar Games, die Firma verlassen. Dan Housers letzter Tag wird der 11. März 2020 sein. Wir sind ihm für seinen Beitrag überaus dankbar. Rockstar Games hat einige der von der Kritik am meisten gefeierten und kommerziell erfolgreichsten Spielwelten, eine globale Community leidenschaftlicher Fans und ein unglaublich talentiertes Team erschaffen, das auch weiterhin an aktuellen und zukünftigen Projekten arbeiten wird."

 

Dan Housers Weggang wird durchaus eine Lücke hinterlassen, die gefüllt werden muss. Denn er war letztlich nicht nur einer der Gründer des Studios und Vizepräsident, sondern auch ausführender Produzent und einer der Autoren der Spiele Grand Theft Auto V, Red Dead Redemption Teil 1 und 2, sowie Max Payne 3 und L.A. Noire.

 

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Danke @R123Rob für den Hinweis

 

Quelle

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vor 35 Minuten schrieb Sienanntenihn Mücke:

Bleibt zu hoffen, dass das keine negativen Auswirkungen auf zukünftige Spiele hat. Kann schwer abschätzen, wie viel Anteil er ab den ganzen großartigen Titeln hatte.

 

Er war der Haupt-Drehbuchschreiber für fast alle vergangenen Spiele aus dem Hause Rockstar und hatte damit großen Einfluss auf sehr große Teile der Spiele. Dan Houser ist wohl einer der besten Autoren, die es in der Gaming-Industrie gibt.

 

Und ich denke schon, dass sich in den kommenden Jahren viel bei Take2 ändern wird. Das Unternehmen tritt in seinem Finanzberichten durchaus mit aggressiven Expansionswünschen auf.  man hat bereits angekündigt, dass man künftig schneller und regelmäßiger Spiele veröffentlichen will.

 

Auch Rockstar wird unter Druck gesetzt, ihre Spiel zum Launch mit weniger Inhalt anzubieten, dafür aber regelmäßiger Spiele zu releasen.

 

Druck auszuüben, hat eigentlich noch keinem Entwicklerstudio gut getan. Ich ahne nicht unbedingt Gutes. Es kann durchaus möglich sein, dass wir im nächsten Konsolenzyklus mehrere GTA-Ableger erleben werden, diese dann aber eher nur noch lauwarme Aufgüsse sind. Das wäre aus finanzieller Sicht ja eh egal, denn überall wo GTA drauf steht - es wird sich immer hervorragend verkaufen. Die Qualität bliebe aber der Strecke.

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vor 6 Minuten schrieb Mr_Aufziehvogel:

Druck auszuüben, hat eigentlich noch keinem Entwicklerstudio gut getan. Ich ahne nicht unbedingt Gutes. Es kann durchaus möglich sein, dass wir im nächsten Konsolenzyklus mehrere GTA-Ableger erleben werden, diese dann aber eher nur noch lauwarme Aufgüsse sind. Das wäre aus finanzieller Sicht ja eh egal, denn überall wo GTA drauf steht - es wird sich immer hervorragend verkaufen. Die Qualität bliebe aber der Strecke.

 

Nun ja, bleibt letzten Endes abzuwarten wie es mit der Qualität aussieht, aber GTA 3, Vice City und San Andreas erscheinen auch alle während eines Konsolenzyklus und das in Abständen von 1-2 Jahren. Natürlich hat sich seitdem vieles in der Spielebranche verändert, aber mehr Singleplayer-Ableger müssen nicht generell abnehmende Qualität bedeuten, wenn das richtig gehandhabt wird.

 

Da mache ich mir schon eher Sorgen, welchen Einfluss der Weggang von Houser haben wird. Man muss die bisherigen Spiele nicht einmal unbedingt mögen, um zu erkennen, welch qualitativ hochwertige Story und Dialoge da drin stecken.

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vor einer Stunde schrieb Daniel Bubel:

"Nach einer verlängerten Auszeit, die im Frühling 2019 begonnen hat, wird Dan Houser, Vizepräsident von Rockstar Games, die Firma verlassen. Dan Housers letzter Tag wird der 11. März 2020 sein. Wir sind ihm für seinen Beitrag überaus dankbar.

Hm, dass liest sich eher so, als wäre er einfach ausgebrannt, und geht jetzt (erstmal) in Rente.

 

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vor 1 Stunde schrieb Daniel Bubel:

 

Nun ja, bleibt letzten Endes abzuwarten wie es mit der Qualität aussieht, aber GTA 3, Vice City und San Andreas erscheinen auch alle während eines Konsolenzyklus und das in Abständen von 1-2 Jahren. Natürlich hat sich seitdem vieles in der Spielebranche verändert, aber mehr Singleplayer-Ableger müssen nicht generell abnehmende Qualität bedeuten, wenn das richtig gehandhabt wird.

 

Da mache ich mir schon eher Sorgen, welchen Einfluss der Weggang von Houser haben wird. Man muss die bisherigen Spiele nicht einmal unbedingt mögen, um zu erkennen, welch qualitativ hochwertige Story und Dialoge da drin stecken.

 

Das kann man aber nicht miteinander vergleichen. Die Spiele der PS2-Ära sind vom Umfang, Technik und Inhalt einfach sehr einfach aufgebaut gewesen.

 

Wenn man sich mal ansieht, wie klein etwa die Spielwelten in GTA Vice City ist. Ein Add-On zu einem Open World Spiel ist heute locker um ein vielfaches größer und bietet mehr Inhalte als es GTA 3, Vice City und San Andreas vor knapp 20 Jahren getan haben.

 

Die Ansprüche haben sich seitdem massiv vergrößert. Allein schon die Tatsache, dass das Liberty City aus GTA3 nur sehr lose auf New York beruht und die Gebäude im Grunde genommen alle aus einfachen Polygon-Klötzchen bestehen. Macht einen riesen Unterschied zum Liberty City aus GTA 4, dass sehr genau von New York inspiriert ist und mit tonnenweise Details aufwartet, Physikeffekte, Lichteffekte, aufwendige Kameraeinstellungen in den Zwischensequenzen, Motion-Capture Aufnahmen, Tausende Seiten gesprochene Skripts und und und.

 

Man bekommt so ein Open World Spiel wie GTA einfach nicht mehr in 2-3 Jahren hin dafür gibt es in der heutigen Technik einfach viel zu viel zu beachten. 

 

Oder um mal noch ein kleines Beispiel anzuführen: In den 80er Jahren wurden Spiele fast immer von 1-2 Leuten in wenigen Wochen programmiert. Mehr war nicht nötig. In den 90ern galt Crash Bandicoot mit einem Entwicklerteam von 20 Leuten und einem Budget von 2 Millionen Dollar bereits als Großproduktion. Anfang der 00er Jahre arbeiteten nicht selten 50 bis 100 Leute an einem Spiel. Und spätestens zur PS3/Xbox360 Ära explodierte der Produktionsaufwand. Jetzt musste man schon 100 Millionen Dollar in die Hand nehmen und 500 Leute beschäftigen, um ein AAA-Spiel zu entwickeln.

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@Mr_Aufziehvogel

 

Ja, aber das widerspricht nicht dem, was ich gesagt habe und ich glaube, dass du meine Beispiele da falsch verstanden hast, oder ich mich umständlich ausgedrückt habe...

 

Ich meinte nämlich, dass die Qualität der Singleplayer-Erfahrung nicht generell leiden muss, wenn mehr Ableger in einem kürzeren Abstand kommen. Mir geht es hier nicht um irgendwelchen grafischen Abstriche oder einen Vergleich in dieser Hinsicht, sondern was Weiterentwicklung von Mechaniken, Gameplay und auch Narrative angeht. Und das kann man (theoretisch) auch erreichen, wenn man mehrere Spiele in einer Generation veröffentlicht. Mein Beispiel waren eben GTA III - San Andreas, die eine stetige Weiterentwicklung verschiedener Mechaniken und Features mit sich brachten. Unabhängig einer grafischen / technischen Weiterentwicklung. Dies meinte ich nicht mit "Qualität".

 

Aktueller wären da beispielsweise Assassin's Creed: Black Flag, Unity, Syndicate, Origins und Odyssey während einer Konsolengeneration. Und auch wenn da jeweils unterschiedliche Studios dran beteiligt waren, sehen wir einmal zu Beginn der Generation und dann wieder gegen Ende die größte spielerische Weiterentwicklung / Neuausrichtung innerhalb der Reihe.

 

Dass uns aber selbst im "schlechtesten" Fall nicht mehr als zwei GTA-Spiele in diesem höchst theoretischen und unwahrscheinlichen Zukunftsszenario während einer Konsolengeneration erwarten können, sollte ebenfalls absolut klar sein. Außerdem kommt ja bestimmt erst einmal Red Dead Redemption 2 in Form einer verbesserten PC-Version für die PS5 ;)

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Die PS4 hatte als Generation gar kein GTA, denn GTA 5 kam 2013 für PS3 und Xbox360 raus, nur zur Erinnerung.

 

GTA 3, VC und San Andreas sind zeitlose Klassiker, grade SA hat viel Kult Potential bis heute. Die kamen alle in relativ kurzer Reihenfolge aus.

 

Bei einem Release 2021 wären es diesmal 8 Jahre Abstand, vermutlich wegen online. Viel zu lange.

 

Ich persönlich verzichte gerne auf einen Onlinemodus, wenn dafür die Ressourcen in Qualität für neue Stories gesteckt werden.

 

Bin dahingehend etwas pissed auf Rockstar.

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vor 50 Minuten schrieb StadionGehn:

Ich persönlich verzichte gerne auf einen Onlinemodus, wenn dafür die Ressourcen in Qualität für neue Stories gesteckt werden.

 

Bin dahingehend etwas pissed auf Rockstar.

Leider lohnt sich der Teil des Spiels halt am meisten, daran wird sich also kaum was ändern.

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GTA V Online ist auch einfach großartig. So etwas möchte ich zukünftig in GTA VI nicht vermissen. Das Business Ding mit den Unternehmen, Lagerhallen, Casino, Heißt, Clubs etc. machen extrem viel Laune und durch wöchentliche Events wird man immer bei der Stange gehalten.

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vor 4 Stunden schrieb Roxas1997:

Leider lohnt sich der Teil des Spiels halt am meisten, daran wird sich also kaum was ändern.

Leider. Der Markt dafür ist absolut vorhanden, weil die Leute auch ihre Kohle in die Cash Cards stecken. Rein unternehmerisch wäre also eine Änderung der Strategie dumm.

 

Dafür leiden eben neue GTA's, was die Ressourcen für die Entwicklung betrifft, auch wenn Rockstar immer gute Qualität abliefert, 8 Jahre sind einfach zu viel.

 

Frag mich nur, was jetzt die Konsequenzen des Rückzuges sind. 

 

Dass GTA 6 schon in der Entwicklung ist, kann man sich denken, aber ist der Rücktritt jetzt positiv oder negativ?

 

Gibts good Houser, bad Houser? =)

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Der Rückzug von Dan Houser gefällt mir gar nicht. Für die Cash Cow GTA online ist das sicherlich egal, das kann ganz easy auf den 6. Teil ausgeweitet werden, was man da an Story benötigt bekommt man auch mit ein paar durchschnittlichen Drehbuchstudenten hin.

Für Singleplayer GTA und vor allem weitere Rockstar Spiele seh ich da schon eher schwarz, Houser hat mit seinen Storys und seiner detailverliebtheit viel zu den Spielen beigetragen. Beim kommenden GTA wird man vielleicht noch nicht so viel merken, aber sein kritischer Blick auf Gesellschaft und aktuelle Trends und die Umsetzung dessen kann man sicher nur sehr schwer ersetzen (man denke z.B. an die Kontroverse Folter-Szene in GTA V).

Wenn der kommende Teil von Spielmechaniken und der KI her aber wieder so eintönig wird wie GTA V, wird das für mich kein Release Kauf mehr. Da war der Rückgang im Vergleich zu IV schon krass.

 

vor 12 Minuten schrieb Vanewod.Art:

vergleicht man GTA 5 mit GTA 4 merkt man wie genial der 4. Teil war

 

Hab ich vor einiger Zeit auch mal was dazu gesehen. Erstaunlich, was da bei GTA IV alles an Mechaniken im Spiel und von der KI implementiert waren, da stinkt GTA V gewaltig dagegen ab. Der Unterschied ist mit solchen Video erst so wirklich auffällig, ich hatte das zumindest beim Spielen vom 5. Teil nicht so stark registriert. Frage mich da schon, ob man da einfach keinen Bock drauf hatte, oder die Grafik so viele Ressourcen gefressen hat, so dass der Rest nicht mehr funktioniert hat. Glaube eher an ersteres.

Wollte mir letztens mal GTA IV auf Steam holen, nur wurde das leider kurz davor raus genommen, weil es scheinbar Probleme mit einer veralteten Microsoft Schnittstelle gibt.

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