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Philipp Schürmann

PlayStation 5 - Kann uns eine KI helfen, wenn wir in einem Spiel nicht mehr weiterkommen?

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Manchmal gibt es den ein oder anderen Moment, wo man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht und in einem Spiel einfach nicht weiter weiß oder man hängt an einen Bossgegner fest und schafft es einfach nicht, ihn zu besiegen. "Ist er zu schwer für mich oder gehe ich die Sache einfach falsch an", fragen sich sicherlich einige Spieler. 

 

Laut einem neuen Patent seitens Sony könnten diese Momente bald der Vergangenheit angehören, soweit man es dann möchte. Die Beschreibung jenes Schriftstücks ist recht kompliziert, jedoch lässt sich im groben und ganzen herauslesen, dass eine Technologie sämtliche Daten sammelt, welche Mittel Spieler zum Beispiel gegen einen Gegner anwenden oder welche Charakter-Einstellungen sie nutzten und so weiter. So könnte man sich eventuell auf der PlayStation 5 unter anderen Hilfe anzeigen lassen, sobald man an einer Stelle eines Titels nicht mehr weiter kommt. Welche Waffe oder Fähigkeit wurde vorzugsweise genutzt oder wie ist der schnellste Weg von A nach B.

 

Ein Nachteil dieser Methode könnte sein, dass man dies mit Mikrotransaktionen verbindet und man so Echtgeld für Hilfestellungen hinlegen muss, aber auch Ingame-Ressourcen könnten als "Zahlungsmittel" dienen. 

 

Abschließend ist nur zu erwähnen, dass derzeit weiterhin kaum etwas genaues zur PlayStation 5 bestätigt ist und das Patent lediglich eine derartige Technologie zeigt. Ob und in welcher Form diese Wirklichkeit wird, werden wir mit der Zeit erfahren.

 

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Wie steht ihr zu diesem Patent? Wäre es ein willkommenes Hilfsmittel oder eher überflüssig?

 

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Spontanes Brainstorming bringt mich zu dem Ergebnis: Ich bin dagegen!

 

Ich komme noch aus einer Zeit, in der man sich alles hart erarbeiten musste, sei es im Real Life oder in Videospielen. Es gab weder Komplettlösungen noch irgendwelche Tutorials. Heutzutage wird einem alles vorgekaut, man muss es einfach nur konsumieren. Egal, welches Thema. Man sieht diese Entwicklung auch in der Erziehung, es gibt da schon einen Fachbegriff dafür: Rasenmähereltern - bloß keine Widerstände für meinen Sprößling! Jetzt schweife ich ab.

 

Ich bin dafür, dass es Widerstände geben und man lernen muss mit diesen umzugehen. Klar, manchmal ist eine Hilfe nett, aber ich sehe das im großen Ganzen: Man nimmt damit den Jugendlichen/Menschen noch mehr diese Mentalität sich mit etwas beschäftigen zu müssen, um voran zu kommen. Aber so ist die Mentalität von heute. Vielleicht bin auch ich das "Problem" mit meinem antiquierten Denken. Trotzdem bin ich erstmal dieser Meinung und bin gespannt zu sehen wie andere darüber denken.

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vor 2 Minuten schrieb Swami:

Spontanes Brainstorming bringt mich zu dem Ergebnis: Ich bin dagegen!

 

Ich komme noch aus einer Zeit, in der man sich alles hart erarbeiten musste, sei es im Real Life oder in Videospielen. Es gab weder Komplettlösungen noch irgendwelche Tutorials. Heutzutage wird einem alles vorgekaut, man muss es einfach nur konsumieren. Egal, welches Thema. Man sieht diese Entwicklung auch in der Erziehung, es gibt da schon einen Fachbegriff dafür: Rasenmähereltern - bloß keine Widerstände für meinen Sprößling! Jetzt schweife ich ab.

 

Ich bin dafür, dass es Widerstände geben und man lernen muss mit diesen umzugehen. Klar, manchmal ist eine Hilfe nett, aber ich sehe das im großen Ganzen: Man nimmt damit den Jugendlichen/Menschen noch mehr diese Mentalität sich mit etwas beschäftigen zu müssen, um voran zu kommen. Aber so ist die Mentalität von heute. Vielleicht bin auch ich das "Problem" mit meinem antiquierten Denken. Trotzdem bin ich erstmal dieser Meinung und bin gespannt zu sehen wie andere darüber denken.

Sehe das wie du aber denke das aus wirtschaftlicher Sicht Unternemen dazu neigen es den Spieler leicht zu machen für echt Geld, damit die das Spiel schneller fertig kriegen um sich ein neues kaufen. Früher hat man 1 Spiel geholt im Jahr und es durchgesuchtet bis nichts mehr ging. Und heute sieht man schon am release Zeitfenster das einfach auch viel zuviele und vorallem zugute (früher war es nicht so) Spiele erscheinen. Wenn wir nicht immer alles neue mit hype abfeiern würden und alles Monate vorher schon vorbestellen würden ,dann gäbe es teilweise diese Entwicklung nicht. Der konsument trägt immer ein teil dazu bei mit seinem Konsum das der Markt Sachen anbietet der der konsument wieder haben will ,ist ein Kreislauf. 

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Ich schließe mich hier @Swami an.

Früher (und teilweise heute noch) war mal der Kamerawinkel mist oder die Steuerung war schlecht, die Gegner waren (dem Level angemessen) stark und dann, im selben Level, vielleicht auch mal völlig overpowered. Mal hatte man es, mit einer hartnäckigen Gummiband-KI in Rennspielen zu tun oder auch mal mit nervigen Gegnern z.B.  Nemesis aus Resident Evil 3.

Das war aber alles machbar. Und wenn es Gamer vor 20 Jahren (oder auf noch älteren Systemen) geschafft haben, diese Spiele durch zu spielen und Spaß dabei hatten, dann dürfte das heute doch auch kein großes Problem sein.

Klar, "soulslike"-Spiele sind.....ich nenn es mal anstregend^^ Aber wer meint, das diese Spiele ihm zu schwer wären, soll sich solche Spiel doch nicht kaufen. So wie ich 😛 Man muss halt am Ball bleiben, auch wenn es mal nervig wird.

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Prinzipiell eine interessante Entwicklung, es kommt halt auf die Umsetzung an.

 

Entgegen @Swamis Warnehmung gab es Kompettlösungen durchaus auch früher schon, sei es als eigenständiges Buch oder als Bestandteil der Tipps & Tricks Kategorie in Spielemagazinen. Das hat sich halt immer mehr ins Internet verlagert und ist heutzutage neben textlicher Form auch sehr oft als Video verfügbar. Aber die Möglichkeit sich Tipps zu holen, wie man an einer festgefahrenen Stelle weiter kommt gibt es schon ewig, nur der Weg dran zu komen wurde immer leichter.

So lange die Schwierigkeit am Ende aber auf dem Skill aufbaut, den man im Laufe des Spiels entwickelt, kann man noch so viel nachschauen, spielen muss man es am Ende selbst.

 

Die Spiele wie die Souls-Reihe sind auch ein positives Beispiel von herausfordernden Titeln. Negativer wird es dann, wenn ein Spiel auf Grind ausgelegt ist und dieser die Herausforderung darstellt, und für sowas gibt es ja jetzt schon Timesaver, Mini-DLC und so weiter.

 

Die Funktion von Sony verstehe ich hier so, dass es die Spielerdaten aller Spieler an einer Passage zusammenführt, analysiert und auf Nachfrage einem "Strauchelnden" an der Stelle Tipps gibt. Das kann natürlich der Vorschlag eines Ressourcen-Paketes sein, aber auch der Hinweis, eine bessere Waffe in dem Level zu suchen. Vom Prinzip her also eigentlich ein ergebnisoffenes System, das die Tipps halt wieder eine Stufe schneller greifbar macht (im Vergleich zur Suche auf dem Smartphone, das man erstmal in der Couchritze suchen muss).

 

Schwierig wird das dann nur, wenn Entwickler das ausnutzen und Stellen so unfai gestalten, dass man quasi genötigt wird einen bestimmten DLC schnell zu kaufen, z.B. eine neue Waffe weil man ohne diese ewig auf den Gegner einklopfen muss ohne zu sterben oder erstmal 5 Stunden Material farmen um sich die kaufbare Waffe bauen zu können.

Aber ob ich das aus dem Internet erfahre oder durch den "Sony-Asistent" ist am Ende eher nur ein zeitlicher Unterschied.

 

Hier nochmal das Patent zu dem System inkl Bild (auch im Spoiler)

Spoiler

spacer.png

 

Technology is described for surfacing contextually related resources to a player of a video game by way of a surfacing platform. In a method embodiment, an operation processes a query from a player of a video game that is related to completing an objective. The method includes operations for processing game data of the player for determining a current state and processing game data of other players that have completed the objective. The method further includes operations for identifying successful attempts of completing the objective by other players and the resources used in doing so. The method selects a resource that is usable by the player to complete the objective based on those resources by the other players in the successful attempts and presents the resource to the player for immediate use.

 

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vor 36 Minuten schrieb joschi486:

Entgegen @Swamis Warnehmung gab es Kompettlösungen durchaus auch früher schon, sei es als eigenständiges Buch oder als Bestandteil der Tipps & Tricks Kategorie in Spielemagazinen.

 

Du weißt doch gar nicht wie alt ich bin! :D

 

Ne, du hast schon Recht, das hatte ich völlig ausgeblendet, ich hatte damals irgendwie keinen Zugang .. besser gesagt ich hatte kein Bedürfnis .. zu solchen Medien.

 

Ich erinnere mich aber zurück, dass ich die Komplettlösung von Simon the Sorcerer damals sowas von verschlungen hatte, weil ich das spiel unbedingt spielen wollte, aber mir nicht kaufen konnte. :D

 

Edit: 

 

Hach, das waren noch Zeiten.

 

image.png

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Halte ich nicht viel von... 

Wo bleibt dann noch der Reiz etwas selbst zu schaffen? 

Das ist ja wie mit Klausuren damals in der Schule, es fühlt sich doch viel besser an wenn man es selbst geschafft hat zu bestehen und dafür muss man eben lernen, wobei einige es schneller lernen, andere brauchen mehr Zeit bis sie es kapieren, wiederum andere brauchen gar nicht lernen, weil sie es von Anfang an verstanden haben. 

Und dann gibt es noch die Unbelehrbaren, die einfach keine Lust haben etwas zu lernen, die brauchen dann einen sogenannten Spicker um zu bestehen, aber verstehen dann nicht was sie da eigentlich tun und machen sollen und wenn sie das nächste mal wieder vor einer Herausforderung stehen brauchen sie wieder Hilfe, weil sie vom letzten Mal nichts dazu gelernt haben. 

 

Ich steigere mich da wohl gerade zu sehr rein 😅

Ich werde es einfach abstellen sofern diese Funktion wirklich kommt. Wenn ich 100 mal bei einem Boss scheitere, dann ist es eben so, weil ich weiß ich werde es schon früher oder später schaffen.

Die Soulslike Spiele haben mich viel gelehrt. 

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Sorry,

aber ich weiß noch wie ich als kleiner Junge zur Telefonzelle gerannt bin, bei der Nintendo Hilfe Hotline angerufen habe, weil ich bei Super Mario World nicht weiter kam. Das war eine speziell eingerichtete Hotline wenn man bei Games Hilfe brauchte.

Die nette Dame (ich hoffe es geht ihr gut) hat mir auch für gefühlt 1,99 DM pro Minute weitergeholfen. Die gemischte Tüte musste dann halt mal ausfallen.

Zustimm, dass das heute natürlich andere Ausmaße hat und bis zur Unendlichkeit ausgeschlachtet wird.

Bin auch ganz dabei, dass man nen Game immer noch möglichst eigenständig ohne Hilfsmittel durchspielen sollte. Von daher, kann so eine Funktion auch gerne fernbleiben

 

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das wird die datenschützer freuen, nochmehr persönliche daten die gesammelt werden. benutzten würde ich sowas nicht, aber wenn wer hilfe braucht schaut er sowieso auf dem handy oder sonst wo nach. da gibts wichtigere dinge die die ps5 können sollte, z.b. trophäenfortschritt anzeigen wie die xbox oder steam es kann.

 

aber ganz neu ist die idee nicht, ich meine mindestens einer der super mario teile hatte eine autospiel funktion. einfach im menü oder so auswählen und die schwere stelle wird von der ki gespielt.

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vor 2 Stunden schrieb joschi486:

Schwierig wird das dann nur, wenn Entwickler das ausnutzen und Stellen so unfai gestalten, dass man quasi genötigt wird einen bestimmten DLC schnell zu kaufen, z.B. eine neue Waffe weil man ohne diese ewig auf den Gegner einklopfen muss ohne zu sterben oder erstmal 5 Stunden Material farmen um sich die kaufbare Waffe bauen zu können.

Diese Sorge ist schon berechtigt.

 

Die Entwickler werden natürlich´sagen, dass jedes Spiel auch ohne Hilfe durchspielbar sein wird, aber wenn da der ein oder andere "Knotenpunkt" eingepflanzt wird, dann ist es ja total toll und nett von den Spielmachern, dass ich mir den Weg freikaufen kann.

 

Virtuellen Wegezoll nenne ich das, und das brauch wirklich kein Mensch.

Entweder ich schaffe ein Game oder eben nicht.

Mir aber KI Hilfe zu holen, um mein Ego zu polieren, oder meine evtl. eigene Blödheit zu kaschieren ist mir persönlich zu dumm.

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Das meiste wurde ja schon geschrieben, deswegen fasse ich mich kurz ->

 

Reicht es denn nicht, dass mittlerweile jedes zweite Spiel einen Ultra-einfach-story-mode bekommt? Mit zusätzlichem und kostenpflichtigem Time-Saver-Pack?

Sollen die Leute doch einen Film gucken, wenn ihnen Spiele zu schwer sind 🤷😅

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Man muss es schon etwas differenzierter sehen. Die meisten hier sind wahrscheinlich gesund, haben gesunde Augen, sind einigermaßen helle und irgendwo zwischen 20 und 50 Jahre alt. Aber es gibt ja auch noch andere Menschen, z. B. Senioren, die immer öfter das Gaming für sich entdecken, Farbenblinde (für die aktuell schon viel getan wird), aber auch Kranke und Behinderte.

 

Oder nehmen wir ein Beispiel aus meinem RL: Meine Mitarbeiterin (26 Jahre) war letzte Woche im Büro, hat aktuell Chemo und Bestrahlung hinter sich und ist erstmal krebsfrei. Neben den verlorenen Haaren fehlt ihr aber aktuell aufgrund der Behandlungen noch jedes Konzentrationsvermögen. Sie kann derzeit nicht mal 90 min Film gucken. Jetzt geht bald die Reha los, danach die ganz langsame Eingliederung. Die ganze letzte Zeit und die meiste Zeit der kommenden Monate sitzt sie zu Hause und das im langweiligen Winter. Sie zockt nicht, aber wenn ich sie wäre, würde ich wohl versuchen die Zeit irgendwie mit gelegentlichen, wenn auch kurzen Zock-Sessions zu überbrücken. Wenn ich aber geistig nicht wirklich am Damm bin, tut jede Hilfe gut.

 

Mein Fazit: So lange es den Standard-Gamer nicht in seinem Spielerlebnis beeinträchtigt, sind spielseitige Erleichterungen für Menschen, die es schwerer haben oder in einer schwierigen Situation stecken nicht zu verteufeln.

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Da es sich mal wieder nur um irgendwelche Gerüchte handelt (mit einer Patent Anmeldung hin oder her) denke ich nicht das zbs. Sony auf solch ein verhetztes System zurückgreifen wird.
Das würde auch jegliche Herausforderung im Keim eliminieren, da jeder Noob behaupten könnte wie toll er gewisse Aufgaben gelöst bzw. gemeistert hat.
Ich würde solch ein System eher begrüßen um „Camper“ per Headshot direkt zu eliminieren.
 

Mal abwarten was da so kommt in naher Zukunft. Eventuell wird EA sämtliche Patente noch vorher aufkaufen!

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vor 15 Minuten schrieb Red Sun King:

Mein Fazit: So lange es den Standard-Gamer nicht in seinem Spielerlebnis beeinträchtigt, sind spielseitige Erleichterungen für Menschen, die es schwerer haben oder in einer schwierigen Situation stecken nicht zu verteufeln.

Grundsätzlich nichts gegen einzuwenden, aber dann sollte diese "Hilfe" nicht automatisch integriert sein, sondern als eine Art (kostenloser) Sonder-DLC angeboten werden.

So kann sich der Entwickler wenigstens keine vorsätzlichen Knackpunkte in das Spiel einbauen.

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Oh nein, bitte nicht sowas. Schon heute wird man als Spieler zu sehr an der Hand geführt, praktisch jedes Spiel bietet mittlerweile dieses "Händchen halten" Prinzip. Eine Spielwelt selbständig erkunden? Das war einmal. Heute wird der nächste Ort oder Quest stets direkt auf dem HUD angezeigt, so dass man sich ja nicht verlaufen kann. Vom den heutigen allgemein lächerlichen Schwierigkeitsgraden ganz zu schweigen. Und nun wollen die das noch einfacher machen? Auf Knopfdruck die Lösung präsentiert zu bekommen, oder den Abschnitt gar überspringen zu können? Was hat das noch mit Spielen zu tun?

 

Witzige Notiz am Rande:

Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir ein ähnliches Thema, wo ich mit meiner Meinung, dass Spiele eine gewisse Herausforderung brauchen, gänzlich alleine da stand. Auch wurde auf mir rum gebasht weil ich die Meinung vertrete, dass sich dieses vermeiden von Herausforderungen irgendwann auch im echten Leben wiederspiegelt. Wenn ich mir so die meisten vorangehenden Kommentare so durchlese, scheint der Wind doch mächtig gedreht zu haben, besonders der erste Post von @Swami spricht mir sowas von aus der Seele.

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Als ob heutige Spiele irgendwie schwer sind mit all den helferlein im Spiel selbst.

Die Zeiten wo man der Geschichte lauschen muss ist doch vorbei, fette Marker auf der Karte zeigen ja schon wo hin man muss.

 

Wozu brauche ich eine KI? Damit das einzige was Games können (Hirnzellen anregen) auch noch verschwindet?

Zudem mit der heutigen Lets-Plays ect.. gucksch halt einfach nach wies weiter geht.

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vor 5 Stunden schrieb Mr.Ash:

Eine Spielwelt selbständig erkunden? Das war einmal. Heute wird der nächste Ort oder Quest stets direkt auf dem HUD angezeigt, so dass man sich ja nicht verlaufen kann.

 

Ich hole gerade Resident Evil 6 nach, hatte ich bis dato nie gespielt. Drückt man L1 wird einem per Wegweiser angezeigt, wo man hinlaufen muss - und das in einem Spiel mit durchgehendem Schlauchlevelsystem! Ich wiederhole: EIN FUCKING WEGWEISER IN EINEM SPIEL MIT SCHLAUCHLEVELN!?! Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

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Interessant, was für eine Missgunst sich breit macht. Keiner ist in seinem Spielerlebnis eingeschränkt, nur weil leichtere Schwierigkeitsgrade oder optionale Hilfen angeboten werden. Gute Entwickler machen das alles einstellbar, viele Spiele könnt ihr also gerne ohne HUD und alles spielen.

Ich hoffe mal, die meisten Spiele packen in Zukunft wieder Trophäen rein, die man nur auf bestimmten Schwierigkeitsgraden bekommt, dann bekommen die "Hardcore-auf-schwer-Zocker" wenigstens noch etwas Anerkennung und werden nicht mit dem Schwall an "Easy-Spielern" und "KI-Nutzern" gleichgesetzt...

 

Ich spiel so ziemlich alles auf Normal bis eine Stufe schwerer, es könnt mir aber nicht egaler sein, was der Rest der Spielerschaft sich als Herausforderung (oder eben nicht sucht).

Der Trend geht zum Herausforderungen vermeiden? Besser für euch, dann habt ihr ja einen Vorteil im Leben, da ihr euch Herausforderungen noch stellt. Jetzt vermittelt diese Einstellung noch euren Nachkommen und euer "Vorteil" wir nur noch größer...

Und jetzt Manege frei, haut nur drauf auf meine Meinung...

  

vor 12 Minuten schrieb Swami:

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

 

Du solltest die Taste einfach nicht benutzen, wenn sie nicht ausstellbar ist...

 

@Red Sun King dann hoffe ich mal das wars mit Krebs bei deiner Mitarbeiterin. Krebs an sich ist ja schon richtig Ka%&, aber mit 26 schon...

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Natürlich wird es immer jene Kommentare geben, dass die Nutzung dieser Funktionen freiwillig sind und man dies ja auch deaktivieren kann, bzw. nicht nutzen muss. Tatsache ist jedeoch, dass einen diese Funktionen im Spiel regelrecht aufgedrängt werden. Sei es weil diese standardmaässig aktiv sind, oder weil schlicht nicht abschatbar. Und seien wir mal ehrlich, wie klein ist der Prozentsatz an Spielern welche bewusst auf diese Komfortfunktionen verzichten? Ich tippe mal auf  unter <1%.

 

Ich vermisse Spiele wo's nichts derartiges gab, höchstens eine selbstlaufende Demo wenn man im Titelbilschrim nichts macht und einfach abwartet. Heute muss man sich bei nahezu jedem Spiel zuerst mal durch einen quasi Tutorial Level quälen, und auch im späteren Spielverlauf wird man mit Tutorials regelrecht zugeschissen.

 

Das erste was ich in heutigen Spielen meist mache ist, zuerst mal in den Optionen alle Helferfunktionen deaktivieren und den Schwierigkeitsgrad auf die höchste Stufe zu stellen (sofern überhaupt möglich). Souls-like Spiele und schwer? Verglichen mit so machen Spielen aus den 1980 und 1990ziger Jahren sind diese Spiele ein entspanter Abendspaziergang. Zudem finde ich diese Art von Schwierigkeit in den Souls-like Spielen nicht wirklich gelungen, denn diese basiert auf einem absichtlich mühsamen und träge gestalteten Gameplay. Sowas ist für mich kein Grund zu feiern, sondern einfach nur schlecht gemacht. Dass Spiele auch mit griffigen, schnellen und präzisen Gameplay richtig schwer sein können beweisen schliesslich auch z.B. die Ninja Gaiden Spiele, bzw. NieR: Automata (vorausgesetzt man Spiel auf schwer und höher).

 

Aber eben, die heutigen ENtwickler/Publisher betrachten das Ganze aus wirtschaftlicher Sicht, und da ist es eben wichtig möglichst vielen zu gefallen und ja niemanden zu verschrecken oder gar zu frustrieren. Resultat sind Händchen-Halte und Wegweiser Funktionen von A-Z, lächerlich einfache Schwierigkeitsgrade, und nun eben auch Kompletlösung out of the box.

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vor einer Stunde schrieb Mr.Ash:

Das erste was ich in heutigen Spielen meist mache ist, zuerst mal in den Optionen alle Helferfunktionen deaktivieren und den Schwierigkeitsgrad auf die höchste Stufe zu stellen (sofern überhaupt möglich). Souls-like Spiele und schwer? Verglichen mit so machen Spielen aus den 1980 und 1990ziger Jahren sind diese Spiele ein entspanter Abendspaziergang. Zudem finde ich diese Art von Schwierigkeit in den Souls-like Spielen nicht wirklich gelungen, denn diese basiert auf einem absichtlich mühsamen und träge gestalteten Gameplay. Sowas ist für mich kein Grund zu feiern, sondern einfach nur schlecht gemacht. Dass Spiele auch mit griffigen, schnellen und präzisen Gameplay richtig schwer sein können beweisen schliesslich auch z.B. die Ninja Gaiden Spiele, bzw. NieR: Automata (vorausgesetzt man Spiel auf schwer und höher).

Ich bin zu 100% deiner Meinung! Auch ich starte jedes Spiel erstmal auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, wobei ich es im aktuellen Fall von The Forest etwas bereue, um den Schwierigkeitsgrad zu senken, muss ich von vorn anfangen...

 

Spiele wie Dark Souls, aber auch Monster Hunter World oder Witcher 3 (ja, es soll Leute geben, die das echt schwer fanden 🤨) scheinen nur im ersten Moment schwer zu sein, wenn man sich aber Mal die Bewegungen der Gegner anschaut und studiert, kann man das alles relativ einfach durchschauen und somit kontern oder man wartet auf diesen Moment, in dem sich ein mögliches Zeitfenster öffnet, in dem man angreifen kann. 

Meistens ist es ja die Ungeduld des Spielers, die einen Fehler machen lässt. 

 

Anderes Thema:

Auch die ganzen "Quality of Life Features", die sich mit der Zeit entwickeln, können positiv sein, aber auch mächtig nach hinten losgehen. 

Ein gutes Beispiel ist Assassin's Creed. 

Im ersten Teil konnte man den Adlerblick nur verwenden, wenn man still steht und nur so lange, bis man sich bewegt. In Brotherhood konnte man im Adlerblick Gegner anstarren, dann hatten die für einige Zeit einen roten Punkt über ihrem Kopf. In Revelations wurden einem dann noch zusätzlich die Laufwege angezeigt. 

Und in Unity (glaub ich? Also der Teil, der in London spielt) wurden dann, sobald man den Adlerblick aktivierte, alle Gegner im Umkreis von 50 Metern automatisch markiert, man musste die nicht Mal sehen, selbst Gegner 3 Straßen weiter, also durch 3 Häuser hindurch, quasi durch mindestens 6 Wände hindurch ploppten auf einmal auf. 

Wozu also noch die Umgebung erkunden und vor einem Attentat sich einen Fluchtweg zurecht legen, wenn mir das Spiel eh alles vorgibt???

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vor 9 Minuten schrieb _Raschi_:

Ein gutes Beispiel ist Assassin's Creed. 

Im ersten Teil konnte man den Adlerblick nur verwenden, wenn man still steht und nur so lange, bis man sich bewegt. In Brotherhood konnte man im Adlerblick Gegner anstarren, dann hatten die für einige Zeit einen roten Punkt über ihrem Kopf. In Revelations wurden einem dann noch zusätzlich die Laufwege angezeigt. 

Und in Unity (glaub ich? Also der Teil, der in London spielt) wurden dann, sobald man den Adlerblick aktivierte, alle Gegner im Umkreis von 50 Metern automatisch markiert, man musste die nicht Mal sehen, selbst Gegner 3 Straßen weiter, also durch 3 Häuser hindurch, quasi durch mindestens 6 Wände hindurch ploppten auf einmal auf. 

Ich bewundere immer was Dir alles auffällt 🙂

Das ist ernst gemeint, solche Details fallen mir nicht die Bohne auf. Ich bin da mehr so "Oh, cool. Adlerblick geht auch noch." und dann wird der so hingenommen wie er ist 😅

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vor einer Stunde schrieb _Raschi_:

Anderes Thema:

Auch die ganzen "Quality of Life Features", die sich mit der Zeit entwickeln, können positiv sein, aber auch mächtig nach hinten losgehen. 

Ein gutes Beispiel ist Assassin's Creed. 

Im ersten Teil konnte man den Adlerblick nur verwenden, wenn man still steht und nur so lange, bis man sich bewegt. In Brotherhood konnte man im Adlerblick Gegner anstarren, dann hatten die für einige Zeit einen roten Punkt über ihrem Kopf. In Revelations wurden einem dann noch zusätzlich die Laufwege angezeigt. 

Und in Unity (glaub ich? Also der Teil, der in London spielt) wurden dann, sobald man den Adlerblick aktivierte, alle Gegner im Umkreis von 50 Metern automatisch markiert, man musste die nicht Mal sehen, selbst Gegner 3 Straßen weiter, also durch 3 Häuser hindurch, quasi durch mindestens 6 Wände hindurch ploppten auf einmal auf. 

Wozu also noch die Umgebung erkunden und vor einem Attentat sich einen Fluchtweg zurecht legen, wenn mir das Spiel eh alles vorgibt???

Da stimme ich voll mit dir überein, manche "Verbesserungen" schreien ja danach, dass der Spieler nen geringeren IQ als nen Stück Brot haben muss. Richtig peinlich...

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vor 21 Stunden schrieb Red Sun King:

ch bewundere immer was Dir alles auffällt 🙂

Das ist ernst gemeint, solche Details fallen mir nicht die Bohne auf. Ich bin da mehr so "Oh, cool. Adlerblick geht auch noch." und dann wird der so hingenommen wie er ist 😅

 

Genau das ist das Problem der meisten Spieler, sie nehmen alles so hin wie es ist und nehmen gar nicht wahr (bzw. hinterfragen gar nicht) ob es sich nun um eine Schlimmbesserung handelt oder nicht. Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier welches mehr als nur allzu oft den Weg des geringsten Widerstands wählt. Mit diesen ganzen Komfortfunktionen seitens der Entwickler wird dieses eher besorgniserregende Verhalten noch weiter gefördert.

 

Auch duch meine Vereinsaktivitäten stelle ich fest, dass heutige Spieler schlicht gar kein Durchhaltevermögen mehr an den Tag legen. Wenn es z.B. nach einem Game Over nicht unmittelbar wieder dort weiter geht wo man gescheitert ist, dann wird der Controller sofort gelangweilt/frustriert zur Seite gelegt. Nicht selten stelle ich dabei fest, dass sich diese Art auch mehr und mehr im echten Leben widerspiegelt. Sprich wer in Spielen sofort immer frurstriert aufgibt, tut das irgendwann auch im echten Leben mehr und mehr. Ganz gut zu beobachten ist dies auch bei unseren Vereinsmitgliedern. Die aktivsten und zuverlässigsten Mitglieder sind allesammt gute und hartnäckige Spieler, welche auch in den Bezug auf den Verein mitdenken und anpacken. Die Passivmitglieder und Helfer hingegen legen kaum nennenswertes Durchaltevermögen oder Eigeninintiative an den Tag, weder im Spiel noch in Bezug auf Vereinsaktivitäten.

 

Natürlich spielen da noch andere Faktoren wie Erziehung, soziales Umfeld, usw. eine Rolle, auffällig ist es aber allemal.

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