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ManiMan

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke
    ManiMan reacted to Philipp Schürmann in PlayStation 5 - Sony zeigt zum ersten Mal ein offizielles Spiele-Cover   
    Nachdem wir nun wissen, wie die PlayStation 5-Konsole und das zahlreiche Zubehör wie Controller, Kamera und so weiter aussieht, hat Sony nun eine weitere Information mit der Welt geteilt.
     
    So stellte man nun das erste, offizielle Cover zu einem Spiel vor. Dabei handelt es sich um das Boxart zum Spinnen-Abenteuer Spider-Man: Miles Morales. Am oberen Rand sehen wir nun das PlayStation 5-Logo auf weißen Grund. Dies war bei der PlayStation 4 noch blau. Außerdem wird nun bei hauseigenen Titeln unten rechts auch das PlayStation Studios-Logo mit aufgedruckt. Und unten links sieht man wie gewohnt die Altersfreigabe. Aber seht am besten selbst:
     

     
    Wie findet ihr das Design der Spielehüllen?
  2. Danke
    ManiMan got a reaction from Sebi82 in PlayStation 5 - Sony zeigt zum ersten Mal ein offizielles Spiele-Cover   
    Find es doch ganz ok, bringt schön das schwarz, blau, weiß ein...passt.
    Würde mir generell aber mehr "boom" bei den covern usw wünschen.
    Gerade wo der trend richtung digital geht, würde ich gerne mehr Originalität bei den Spielehüllen sehen. 
  3. Danke
    ManiMan reacted to DoktorOege in For Honor - "Dämpfe von Horkos"-Effekt jetzt für alle Helden verfügbar   
    Geht mir genauso. Eigentlich ja echt mal was neues, aber ich bin auf die steuerung nicht klargekommen. Ich glaube es gibt aber eine "kleine" fanbase die es noch immer zockt.
  4. Like
    ManiMan got a reaction from Hohmer in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Ist natürlich scheiße das solche sachen passieren.
    Gerade der mantel der anonymität lässt leute mutiger und auch dreckiger sein als sie sonst wären.

    Leider sind wir menschen, was ein absolut friedliches zusammenleben einfach unmöglich leider macht.
    Dafür müsste man weit mehr tun und auch beständiger.
    Wir neigen einfach dazu aggressiv und zornig etc zu sein, es fällt uns leichter als die andere backe hinzuhalten oder empathie zu zeigen.
     
    Man könnte aber kontrollierter auf die sozialen medien usw reagieren.
    Als beispiel würde ich absolut ohne wenn und aber jeden bannen der morddrohungen versendet.
    Ist für mich ein rotes tuch, genau wie solche deutlichen wünsche dass jemand schaden zugefügt bekommt oder so.
    Würde ich durchgreifen.
    Vor allem weil die sozialen medien regeln haben und nicht unter diesem mantel von "Meinungsfreiheit" stehen in der einem die hände gebunden sind.
    Twitter etc gehören firmen die ihre platform unter regeln zur verfügung stellen, deswegen würde ich da hart durchgreifen.
  5. Like
    ManiMan reacted to Daniel Bubel in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Es ist vor allem so armselig, was man da lesen muss.
     
    Dass diese Menschen a) nichts besseres zu tun haben, als dieses Spiel quasi rund um die Uhr zu hassen und dass seit nunmehr über zwei Wochen und b) die Beteiligten und Entwickler mit diesem Hass, Morddrohungen, homophoben und antisemitischen Äußerungen überschüttet werden, ist so dermaßen unverhältnismäßig und dumm, dass es jegliche berechtigte Kritik zu überschatten droht und vor allem gefährlich ist.
     
    Der circlejerk auf Reddit ist da ein gutes, weil besonders abstoßendes Beispiel.
  6. Haha
    ManiMan reacted to Roxas1997 in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    bOaH wAs FüR hÄsSlIcHe BrAtZeN! Sind bestimmt Transgender! Immer diese Agenda! Lass mich doch in Ruhe meine Lesbenpornos von geilen Weibern schauen, die sollen mir nicht meine Laune vermiesen!
     
    @sunn_o_ falls das Spongebob Meme es noch nicht klar genug gemacht hat - das war Sarkasmus
  7. Like
    ManiMan reacted to Mr_Aufziehvogel in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    Abbys Körper-Modell ist übrigens Coleen Fotsch, eine der promientesten weiblichen Bodybuilderinnen der Welt. 
     

     
    Das Gesicht von Abby stammt von Jocelyn Mettler, einer Entwicklerin von Naughty Dog.
     

  8. Like
    ManiMan reacted to Mr_Aufziehvogel in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    Abby war eine der profiliertesten Mitglieder bei der WLF, die einfach super gut ausgestattet sind. Man hat ja kurz den riesigen Sportraum sehen können und in der Kantine gab es auch genug zu Essen. Und dadurch, dass Abby so ein hochangesehenes Mitglied war, hat sie sicher auch Vorteile genießen dürfen, wie etwa eine deutlich größere Nahrungsration und gewisse Medilamentenbestände.
     
    Ich hab Abbys Aussehen auch als ein Statement für starke Frauen in der Entertainment-Branche wahrgenommen, da der männerdominierten Action-Welt der Spiegel vorgehalten wird.
     
    Es ist nämlich so, dass Abby den totalen Klischee-Actionstar verkörpert, der bereits zig-mal vom Schwarzenegger, Lundgren, Van Damme, Stallone, Segal und Co. verkörpert wurde. Ich meine:
     
    - Der Action-Held gehört zu einer Elite-Einheit
    - Er ist natürlich der Beste der Besten
    - Er ist körperlich fitter als als jeder andere Verbündete oder Feind und ist so allen immer körperlich überlegen
    - Er verkörpert die absolute Männlichkeit und zeigt wenige bis keine Gefühle, als könne ihm nichts anhaben
     
    Dieses jahrzehntelanges, vollkommen abgenutze Klischee erfüllt Abby voll und ganz - nur mit dem Twist, dass Abby eine Frau ist. Und die abfälligen Reaktionen der vielen Leute darauf, zeigt einfach wie stark Sexismus in der Gesellschaft verbreitet ist. Hätte man Abby mit all ihren Eigenschaften so beibehalten und nur einen Mann drauß gemacht, hätte das ganz bestimmt nie so einen Aufschrei gegeben.
     
     
  9. Danke
    ManiMan reacted to Philipp Schürmann in [Angebot] Amazon - 4 Blu-rays für 30 Euro   
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  10. Danke
    ManiMan reacted to Sienanntenihn Mücke in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Ich glaube das Grundproblem, dass viele mit dem Spiel haben ist zu akzeptieren, dass die Protagonisten in dem Spiel ihre Entscheidungen quasi selbst treffen. Aus Gefühlen, aus Situationen und aus dem Affekt... und ganz menschlich. Das beinhaltet eben auch unvernünftige Entscheidungen.
    Allerdings sind die für mich ausnahmslos ALLE nachvollziehbar und glaubwürdig. Und das macht für mich den ganz großen Punkt an dem Spiel aus.
  11. Danke
    ManiMan got a reaction from Starfey_ in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Angry Joe war mal ein super typ, aber wie bei vielen geht es ihm halt auch mittlerweile nur um die klicks und dieses "gimmick".
    Wundert mich aber dass er noch so ne große community hat, vor ein paar jahren ist er ja übelst über seine eigene community hergefallen und hat diese schlimm beschimpft.
    Ist so einer dem der "erfolg" zu kopf gestiegen ist und bei dem man gut verfolgen kann wie er zu einem absolut ekelhaften typen wurde.
    Wobei es auch gut sein kann das er eben nur weiter das gimmick spielt für seine community die auch nicht zu den hellsten gehört und auch des öfteren leute sind die man auch bei einem Thequartering usw sieht. 
    Das mit dem unlogisch habe ich bisher auch nicht kapiert, einfach weil nichts in TLOU1 u 2 eine "normale" situation ist.
    Ich würde zustimmen wenn wir quasi ne gleiche story oder so hätten und Ellie usw anders handeln, aber TLOU2 hat ne komplett andere story...es sind ja wie du schon sagst "Extremsituationen".
    Da ist "unlogisch" einfach kein argument denn der gesamte Kern der reihe generell, liegt darauf wie charaktere in unerwarteten und unbekannten situationen handeln.
    Ist als würde man von einem charakter der stetig lustig und froh handelt, erwarten dass er nach der größten tragödie weiter so handelt...das wäre eher unlogisch. 
  12. Danke
    ManiMan got a reaction from Roxas1997 in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Angry Joe war mal ein super typ, aber wie bei vielen geht es ihm halt auch mittlerweile nur um die klicks und dieses "gimmick".
    Wundert mich aber dass er noch so ne große community hat, vor ein paar jahren ist er ja übelst über seine eigene community hergefallen und hat diese schlimm beschimpft.
    Ist so einer dem der "erfolg" zu kopf gestiegen ist und bei dem man gut verfolgen kann wie er zu einem absolut ekelhaften typen wurde.
    Wobei es auch gut sein kann das er eben nur weiter das gimmick spielt für seine community die auch nicht zu den hellsten gehört und auch des öfteren leute sind die man auch bei einem Thequartering usw sieht. 
    Das mit dem unlogisch habe ich bisher auch nicht kapiert, einfach weil nichts in TLOU1 u 2 eine "normale" situation ist.
    Ich würde zustimmen wenn wir quasi ne gleiche story oder so hätten und Ellie usw anders handeln, aber TLOU2 hat ne komplett andere story...es sind ja wie du schon sagst "Extremsituationen".
    Da ist "unlogisch" einfach kein argument denn der gesamte Kern der reihe generell, liegt darauf wie charaktere in unerwarteten und unbekannten situationen handeln.
    Ist als würde man von einem charakter der stetig lustig und froh handelt, erwarten dass er nach der größten tragödie weiter so handelt...das wäre eher unlogisch. 
  13. Danke
    ManiMan reacted to Starfey_ in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Generiert halt Klicks, damit "verdienen" die Pfosten eben ihr Geld. 
     
    Viele sagen auch, daß die Charaktere unlogisch handeln. Jetzt soll mir mal einer sagen WANN agieren Menschen schon logisch? Vor allem in extremsituatuonen. Meine fresse, solche Affen. 
  14. Like
    ManiMan reacted to Daniel Bubel in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    The Last of Us ist eines der bestbewerteten Videospiele aller Zeiten. Es ist auch gleichzeitig eines der bei den Fans beliebtesten Games der letzten Konsolengeneration und war Naughty Dogs erste neue IP seit Uncharted, das mit Drakes Schicksal im Jahr 2007 seinen Einstand auf der PlayStation 3 feierte. Während wir mittlerweile fünf Uncharted-Ableger spendiert bekommen haben (sechs, wenn man das von einem anderen Studio entwickelte Uncharted: Golden Abyss, das lediglich für die PS Vita erschienen ist, dazu zählen), wurde ein zweiter Teil von The Last of Us nun vor knapp zwei Wochen und somit sieben Jahre nach Release des Erstlings veröffentlicht.
     
    Dabei hatte The Last of Us: Part 2 bereits im Vorfeld mit einigen Kontroversen zu kämpfen. Durch Leaks zahlreicher Spielszenen und Zwischensequenzen zeichneten vor allem durch und durch fanatische Fans ein von Hass und Enttäuschung erfülltes Bild des sonst mit Spannung erwarteten Sequels. Ein zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal veröffentlichtes Produkt wurde von diesem selbsternannten Teil der Fanbase auseinander genommen, den Entwicklern angeblich politisch motivierte Propaganda unterstellt und Fakten soweit verzerrt, dass sich daraus eine Lüge stricken ließ, die sich letzten Endes auch in meinem Kopf festzusetzen begann. Was genau das war und welche Auswirkungen das auf meine Wahrnehmung hatte, können wir gerne im Anschluss an diesen Test und unter Nutzung des entsprechenden Spoilerkastens klären.

     
    Aber dieses Review wird weitestgehend spoilerfrei bleiben. Zumindest in Bezug auf die gesamte Narrative und spezielle Entwicklungen und Wendungen innerhalb der Story. Grundthemen der Handlung werden durchaus Erwähnung finden. Denn alles andere wäre nach zwei Wochen doch etwas arg restriktiv. Gleichzeitig möchte ich hier auch niemandem den Spaß nehmen, der den Titel erst noch spielen wird. Also keine Sorge, die großen Twists und Kniffe bleiben auch weiterhin ein Geheimnis.
     
    Aber es hier ja auch gar nicht mal um die Kontroverse vor und während der Veröffentlichung gehen, sondern um das Produkt, das Naughty Dog auf den Markt gebracht hat. Also lasst uns nun über den PlayStation 4-Exklusivtitel The Last of Us: Part 2 reden.
     
    Die Charaktermodelle der Hauptfiguren sind ebenso über alle Zweifel erhaben. Wer dachte ein Uncharted 4: A Thief's End habe besonders toll dargestellte Figuren in beeindruckend gespielten Cutscenes, der wird aus dem Staunen kaum herauskommen. Im neusten Streich des Entwicklerstudios sieht man beispielsweise Ellies gesamte emotionale Bandbreite nicht nur dann, wenn das Drehbuch gerade eine Nahaufnahme verlangt, sondern auch wenn sie nicht im Mittelpunkt der Szene steht. Ein Stirnrunzeln hier, ein Biss auf die Unterlippe kurz bevor ihr etwas über selbige rutscht, oder auch den Zorn oder die Verzweiflung in den Augen. All das ist da. Und all das ist auf einer rein grafischen Ebene herausragend gelungen.
     
    Kojima Productions Death Stranding hatte ebenfalls fantastische Schauspieler, die dank aufwendigem Motion Capturing-Verfahren digitalisiert wurden. Aber im direkten Vergleich ist der Sprung in die digitale Welt meiner Meinung nach bei The Last of Us: Part 2 nochmals besser gelungen. Nicht rein vom technischen Standpunkt aus betrachtet, aber wie sich diese Figuren in die Welt einfügen wirkt weniger artifiziell und im Endergebnis authentischer. Kurzum, was Naughty Dog in den Zwischensequenzen, im Detailgrad der Spielumgebungen und in Hinblick auf die Charaktermodelle abgeliefert hat, gehört nicht einfach „nur“ zu dem Besten, was ich bisher gesehen habe, es ist das Beste.
     
    Getragen wird dieses zurschaustellen der durch die Bank rundum gelungenen Animationen, der Mimik und Gestik aller Figuren selbstverständlich von den Sprechern, die ihre ganze Emotionalität oder deren Fernbleiben in die Stimmen legen. Eine wunderschöne Hülle bliebe ohne entsprechendes Füllmaterial eben nur das, eine Hülle. Und egal ob das nun Ashley Johnson als Ellie, Troy Baker als Joel, Shannon Woodward als Dina oder Laura Bailey sind -  sie alle haben großartige Arbeit geleistet. Die englische Synchronfassung ist eine absolute Punktlandung und bietet keinerlei Anlass zur Kritik. Ähnliches gilt auch für die deutsche Fassung, die dank wiederkehrender Sprecher wie Anette Ptempa (als junge Ellie) oder auch Carlos Lobo als Joel gerade Fans des Vorgängers begeistern wird. Die Abmischung erschien mir bei meinem kurzen Ausflug in die Welt der deutschen Synchronarbeit etwas weniger rund und manche Unterschiede in der Lautstärke störten mich, aber nichtsdestotrotz ist sie sehr gut gelungen.
     

     
    Naughty Dogs technische und grafische Brillanz tragen die Story des Spiels also mindestens im gleichen Maße wie es die Sprecher jener Figuren tun, aus deren Perspektive wir sie erleben. Doch worum geht es eigentlich?
     
    Ich habe mich, wie eingangs erwähnt, dagegen entschieden, auch mittlerweile gewiss bekannte Story-Wendungen explizit zu nennen. Deshalb halte ich es folgend bewusst etwas schwammig, wenn ich sage, dass The Last of Us: Part II in erster Linie eine Fortsetzung der Geschichte von Joel und Ellie ist. Zwar rückt der Fokus sichtlich auf die nun vollständig spielbare weibliche Protagonistin des ersten Teils, aber Joels Handeln und seine Gegenwart sind narrativ immer spürbar. Selbst wenn wir Ellie aus den Augen zu verlieren glauben, macht uns das Drehbuch immer wieder bewusst, dass ohne Joel nichts von dem geschehen würde, was wir erleben müssen. Neue Charaktere wie Dina, Jesse und Abby erweitern den Cast hierbei nicht nur, sie ergänzen ihn, um wichtige Komponenten und notwendige Perspektiven.
     
    Immerhin sind seit den Ereignissen des ersten Teils fünf Jahre vergangen und Ellie und Joel sind in Jackson, einer Siedlung Überlebender zur vermeintlichen Ruhe gekommen. Doch als sich die Ereignisse überschlagen, stehlen sich Ellie und ihre Freundin Dina aus der Sicherheit ihrer Heimat. Ihr Ziel ist Seattle, wo sie nach Jemandem suchen müssen, um Frieden finden zu können.
     
    Als Spieler sind viele von uns innerhalb der letzten sieben Jahre  seit Release gewiss zu dem Schluss gekommen, dass das wofür sich Joel am Ende des ersten Teils auch für uns entschieden hat, die womöglich richtige Entscheidung in einem Szenario gewesen sein könnte, in der die Grenzen zwischen dem was Richtig und dem was Falsch ist, ohnehin verschwommen waren. Doch egal, wie wir dazu stehen, egal was wir denken, Naughty Dog konfrontiert uns mit einer Zukunft, in der wir mit den Konsequenzen dieser Entscheidung leben müssen. Wir können dabei nur machtlos zusehen und spielerisch wie narrativ auf vorgebenen Pfaden wandeln. Beeinflussen können wir nur wie wir den Weg von Punkt A zu Punkt B gestalten. Die weiteren Reaktionen der Figuren, ihre Motivation und ihr Handeln sind von den Entwicklern vorgegebenen. Das ist innerhalb der knapp dreißig Stunden langen Rahmenhandlung, die sich mit Themen wie Wut, Trauer, Ohnmacht und Rache auseinandersetzt aber gewiss nicht tragisch.
     

     
    Ganz im Gegenteil schaffen es die Entwickler und nicht zuletzt die Drehbuchautoren, uns die drei Ingame-Tage, in denen wir den verschiedenen Pfaden der Spielfiguren folgen, auch dadurch so intensiv erleben zu lassen. Von extremen Emotionen getriebene Menschen sind nur selten anfällig für Vernunft. Ob wir das nun wahrhaben wollen, oder nicht. Uns als Spieler in die Rolle von Zuschauern zu drängen, die - und das verspreche ich jedem, der den Titel bisher noch nicht gespielt hat - früher oder später im Spiel anfängt, die Motivationen bekannter Figuren und die Eindeutigkeit, mit der wie diese vor uns rechtfertigen, zu hinterfragen, ist schlichtweg brillant. Es gab mehr als eine Stelle, an der ich mich weigern wollte, ein einfaches Quick Time-Event zu meistern. Einfach weil ich mich aus der von den Entwicklern aufgezwungenen Determination befreien wollte. Auch weil sie letzten Endes Teil einer Gewaltspirale war, in der ich nicht mehr stecken wollte. Vor allem aber, weil es mir mitunter unangenehm war, dem Handlungsverlauf zu folgen. Zu oft wird mit der Erwartungshaltung gespielt und zu oft, wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen.
     
    Und das lag nicht etwa ausschließlich an der Gewalt, mit deren expliziten Darstellung man sich dauerhaft konfrontiert sieht. Nicht falsch verstehen, The Last of Us: Part 2 schlägt das ein oder andere Mal durchaus über die Stränge, was diverse Verstümmelungen angeht, aber man kann und sollte durchaus zu akzeptieren bereit sein, dass diese Darstellung nicht ausschließlich dem Befriedigen irgendwelcher voyeuristischer Triebe dienlich ist. Naughty Dogs postapokalyptische Zukunft ist eine gewalttätige Zukunft. Egal ob es der notwendige Umgang mit den diversen Infizierten, oder der von fragwürdigen Motivationen gestützte Kampf zwischen zwei verfeindeten Gruppierungen ist. Am Ende sind alle Überlebenden am Leben, weil sie bereit sind, Gewalt zu nutzen, oder sich mit Gewalt zu nehmen, was sie zu brauchen meinen.
     
    Und für Ellie gilt das genauso wie für andere Figuren. Naughty Dog spielt auch in der Darstellung der Gewaltspitzen mit unseren Gefühlen und unserer Erwartungshaltung. Im einen Moment können wir die Verstümmelung eines Charakters nur hinter einem Tränenschleier betrachten und im nächsten finden wir es vollkommen okay, mit der Vorstellung zu leben, das einem anderen das gleiche angetan werden könnte. Innerhalb der Spielwelt, in der wir verschwunden sind, versteht sich.
     

     
    Da ist es dann auch egal, ob das der gelungene Kopfschuss oder das erfolgreiche Anschleichen nebst befriedigendem Stealth-Kill ist. Beides funktioniert übrigens hervorragend. Das Gameplay des ersten Teils wurde in jeder Hinsicht verbessert, wenn man das nach wie vor etwas sehr träge Gunplay mal außer Acht lässt. Die Movesets wurden indes erweitert und Ellie kann beispielsweise kriechen, sich in hohem Gras verstecken, von Erhöhungen oder über Abgründe springen. Seile und Kabel können genutzt werden, um physikalisch weitestgehend korrekt neue Wege zu erschaffen, und auch auf dem Rücken von Pferden ist man mitunter unterwegs.
     
    Ansonsten bleibt es bei der gleichen spielmechanischen Mischung, die wir auch aus The Last of Us kennen. Es stehen diverse Schusswaffen und Sprengfallen zur Verfügung, die man entweder innerhalb der Spielwelt findet oder dank eines rudimentären und sehr übersichtlichen Crafting-Systems selbst herstellen kann. Gerade als Stealth-Spiel macht The Last of Us: Part 2 nochmals mehr Spaß als der Vorgänger. Da die Gegnertypen des Vorgängers natürlich weiterhin dabei sind, aber um neue Varianten ergänzt wurden, kommt auch mehr Abwechslung auf. Die Infizierten, zombieähnlichen Wesen, freuen sich über drei Neuzugänge, wobei auch der Survival Horror-Aspekt erweitert wurde. Eine Begegnung bleibt dabei in besonders intensiver Erinnerung, wohl auch, weil man sich für einen kurzen Moment in einem Resident Evil-Ableger wähnt.
     
    Die menschlichen Gegner sind nun auch mit Hunden unterwegs, welche die Fährte der Spielfigur aufnehmen können, während sich die religiösen Seraphiten durch Pfeifgeräusche untereinander verständigen Können. Erledigt man einen Gegner und er antwortet nicht mehr auf das entsprechende Pfeifsignal, geht ein gepfiffenes Raunen schnell in Alarmbereitschaft über. Zudem wurde auch ordentlich an der KI geschraubt. Die Feindkontakte fühlen sich nicht nur deshalb lebendiger und dynamischer an.
     
    Auch das Leveldesign hat gefühlt noch mal einen Sprung nach vorne, beziehungsweise oben gemacht und bietet mehr Vertikalität. Egal ob man sich in einem oberen Stockwerk zu verstecken versucht oder unter einem Lastwagen zu Kräften kommen möchte, The Last of Us: Part 2 bietet mehr Möglichkeiten als noch der Vorgänger. Das zeigt sich auch in diversen Talentbäumen, die man nach und nach freischalten kann - und die neue Crafting-Rezepte oder Erweiterungen bereits vorhandener Fähigkeiten mit sich bringen.
     

     
    Allerdings könnte es vom einen gerne mehr und vom anderen weniger geben. Naughty Dogs neuster Titel ist ein langes Spiel und ab und an macht man sich doch schon mal wegen des Pacings Gedanken. Nicht falsch verstehen, ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass The Last of Us: Part 2 zu lang wäre, wohl aber, dass es beispielsweise zu wenige Tötungsanimationen gibt und zu viele gleich ablaufende Feindkontakte. Zudem kam mir der ein oder andere Spielabschnitt zu gestreckt vor. Das ist Meckern auf hohem Niveau, da ich dennoch immer Spaß hatte, aber eben auch mein subjekties Empfinden. Vier, fünf Stunden weniger Spielzeit und ich hätte diese Gedanken niemals zu "Papier" gebracht.
     
    Zumal sich die Entwickler alle Mühe gegeben haben, die Abschnitte weitestgehend übersichtlich zu gestalten, mit einer löblichen Ausnahme, in der man ein größeres Gebiet nach Art einer Miniatur-Open World erkunden kann - komplett mit Weltkarte. Die gefundenen Hinweise auf Rätsel, Safes oder Lager werden dabei von Ellie auf dieser eingetragen. Auch das erinnerte mich übrigens stark an Silent Hill.
     
    Noch ein paar Worte zum Sounddesign und dann kommen wir zum wohlverdienten Schluss. Wer mit einer ordentlichen Anlage oder einem guten Headset spielt, wird an The Last of Us: Part 2 mehr Spaß haben. Gegner pfeifen sich nicht nur aus unterschiedlichen Richtungen zu, sonder es knarrt an jeder Ecke, oder Äste wiegen im Wind. Pfützen und Glasscherben können einen durchaus mal zusammenzucken lassen, wenn man selbst unabsichtlich hineintritt und die Clicker sind klanglich ohnehin eine ganze eigene Hausnummer. Auch hier wurde viel Arbeit investiert, was man nicht nur an den Safes merkt, die man jederzeit mit gefundenem Code, aber auch nach Gehör knacken kann (allerdings klappte das bei mir nur via Headset), sondern auch an den menschlichen Feinden. Sie benennen ihre Kameraden durchaus beim Namen, wenn sie Zeuge werden, wie er stirbt, oder seinen Leichnam finden. Beim offenen Feuerduell empfand ich das tatsächlich etwas unrealistisch und mitunter nervig, bei meinen hauptsächlichen Stealth-lastigen Kontakten äußerst intensiv. Vermutlich weil die Namensnennungsrate hier nicht ganz so hoch war.
     

     
    Des Weiteren sind die diversen Einstellungsmöglichkeiten zu loben. Egal ob diese im Rahmen des Schwierigkeitsgrades oder in Bezug auf Hilfstellungen für beispielsweise Menschen mit Sehbehinderungen sind. Es gibt so viele Anpassungen, dass man sich sein eigenes Spielerlebnis zusammenstellen kann, sei es die Stärke der Gegner, die Häufigkeit der Ressourcen oder sonstige spielrevelante Optionen betreffend. Dass Text-to-Speech aktiviert werden kann, und dass bestimmte Darstellungsarten und Soundeffekte aktiviert werden können, um auch Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu bieten, dieses Spiel zu erleben, ist im Rahmen der Barrierefreiheit in Videospielen insgesamt ein neuer Maßstab. Und sollte zu einem neuen Standard werden.
     
    FAZIT
     
    The Last of Us: Part 2 aus dem Hause Naughty Dog ist ein Meisterwerk. Grafisch und technisch wird Alles aus der PlayStation 4 herausgekitzelt. Da verzeiht man auch gerne mal die immerhin stabilen 30 fps. Dass dieses Spiel auf einer sechs Jahre alten Konsole läuft, hat mich mehr als einmal beeindruckt. Aber auch narrativ kann der Titel überzeugen, auch wenn gewiss nicht jeder mit Story zufrieden sein wird.
     
    Und damit komme ich zu meiner kleinen Obsession zurück, den Spiegeln. Nicht nur die offensichtlichen, innerhalb der Spielwelt, sondern auch die inhaltlichen und sinnbildlichen, die sich wie Ankerpunkte für einen roten Faden durch diese Geschichte über Hass und Liebe verteilt finden lassen. Was der Spiegel zeigt ist nicht immer das, was wir sehen wollen, er lügt aber auch nicht. Was auf der einen Seite des Spiegels geschieht, geschieht auch auf der anderen. Mit der einzigen Ausnahme, dass die Entwickler sich trauen, das Spiegelbild im Rahmen der Handlung dann doch zu verzerren und uns Perspektiven aufzuzeigen, die wir nicht wahrhaben wollen. Wir sehen plötzlich auf beiden Seiten zwar das Selbe, aber nicht mehr das Gleiche. Mehr kann ich ohne zu spoilern an dieser Stelle nicht schreiben. Wer den Titel durchgespielt hat, wird die Intention dahinter aber gewiss verstehen.
     
    The Last of Us: Part 2 ist mehr als eine einfache Rachemär und doch genau das - je nachdem wie weit man gewillt ist in den Kaninchenbau hinabzusteigen. Denn hinter aller Oberflächlichkeit - egal ob Gewalt oder Handlungsmotive betreffend - wartet eine weitere Ebene. Eine, die tiefer blicken lässt. Die Figuren machen allesamt Fehler, keiner dieser "Helden" ist perfekt. Niemand wirklich Gut oder Böse.
     
    Sie folgen ihren Gefühlen und geben sich ihnen viel zu oft auch vollkommen hin. Nicht immer sind die daraus resultierenden Reaktionen logisch nachvollziehbar. Wohl aber menschlich. Und das macht die Darstellung in diesem Spiel zu etwas Besonderem. Sie wirkt überraschend reif und realistisch.
     
    The Last of Us: Part 2 teilt sich hier als Spiel etwas mit seinen vermeintlichen Heldenfiguren. Es ist rein objektiv kein perfektes Spiel. Es gibt repetitive Elemente, sowie Probleme mit der Steuerung und lediglich solides Gunplay. Aber es ist die perfekte Inszenierung einer natürlich unperfekten und somit zutiefst menschlichen Geschichte. Eine, die von unterm Strich hervorragendem Gameplay getragen wird. Es ist ein Meisterwerk in vielerlei aber eben nicht in jeder Hinsicht. Es ist aber auf alle Fälle eine der beeindruckendsten Erfahrungen, die ich jemals in einem Videospiel machen durfte. Und eine, die mich emotional berührt und getroffen hat. Die mich zu Tränen rührte, aus so vielen verschiedenen Situationen heraus. Und das sehr oft. 
     
    Es ist als Spiel in vielerlei Hinsicht besser als der Vorgänger, aber eben auch anders. Naughty Dog haben gerade in Hinblick auf die Story einen mutigen Weg bestritten und gerade dadurch neue Maßstäbe gesetzt. Hut ab! 
     

  15. Like
    ManiMan reacted to Andy (Raptor__MUC) in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Nicht schlecht.
     
  16. Like
    ManiMan got a reaction from Tekks23 in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Nicht unbedingt.
    Setting ist nicht unbedingt ausschlaggebend für den Ton einer story usw.
    Days gone ist da ein gutes beispiel.
    Ne recht finstere welt von der basis her, aber die story ist nicht einmal annährend so "deprimierend" und finster.
    Genau genommen ist die story von Days gone recht leicht und erbaulich...hat ein absolutes schema F ende usw.
    Insofern, wenn man nach setting gehen würde...dann wäre Days Gone verdammt finster geworden.

    Natürlich hätte man aber mit einer Gewisse denkweise in TLOU2 gehen sollen, wenn man bedenkt was für sachen TLOU1 brachte.
    So ne butterweiche story mit froher botschaft zu erwarten, besonders wenn das marketing von TLOU2 dir stetig sagt dass es um Rache usw geht...ist ein wenig seltsam.
    Sich dann aufzuregen und das ding schlecht zu bewerten weil man das falsche erwartet hat...ist natürlich wenig klug.

    Aber als fan der charakter usw, will man halt doch glückliche menschen sehen, niemand will seinen liebling leiden sehen, egal in welcher welt die stecken.
    Da will man plot rüstung und dass sie an allem wirklich schmerzhaften vorbei kommen.
    Genau das gegenteil zu machen und dieses Leid als benzin für die charaktere zu nutzen, kann einfach nicht jeder akzeptieren.

    Ich bin absolut für Künstlerische freiheit, egal ob das endprodukt gut oder schlecht ist.
    Fanservice kann gut sein, aber kann auch ne krücke sein.

    TLOU2 ist einfach ein super beispiel wie weit die Gaming industrie doch noch wachsen muss.
    Was TLOU2 macht, ist etwas absolut grandioses und mutiges.
     
    Das natürlich auch.
    Diese halben Leaks die null context brachten usw, fokus auf eh schon "verhasste" themen legte wie mögliche Trans charaktere und LGBT fokus.
    Natürlich hat sich da wut ungemeine aufgebaut...auch weil es sich eben um ein spiel von solch größer handelte.
    Ja dieses bewertungen werden erst in 2-3 wochen von leuten kommen die dem spiel ne chance gegeben haben und es wirklich durchgespielt haben.
    2 tage nach launch kannst du davon ausgehen das mindestens 70% von diesen bewertungen nicht von leuten kam die das spiel gespielt hatten.

    Traurige ist ja dass eine nicht kleine menge nicht nur wegen dem storyverlauf "unzufrieden" sind, sondern wegen den anderen dingen.
    Wir müssen einfach ehrlich sein und offen sagen das LGBT, Frauen als hauptcharakter usw noch ein sehr "kontroverses" thema sind leider.
    Diese dinge sind teil dieses Großen unmut.
    Ich sage nicht das jeder der ein problem mit TLOU2 hat, ist jemand der ein problem mit Frauen und LGBT hat...aber ein nicht geringer prozentteil hat dies.
    Und so schauckelt sich das alles so weit nach oben...was schade ist denn TLOU2 verdient absolut mehr.
    Einfach weil man den mut hatte, weil man risiken einging und den leuten mehr bietet als "standard" kost.

    Ich hoffe nicht dass es dafür sorgt dass andere entwickler sich zurückhalten was ihre Künstlerische freiheit anbelangt.
  17. Like
    ManiMan got a reaction from Tekks23 in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Für alle Fortschritte die in der gaming industrie gemacht wurden, diese art storytelling ist noch sehr neu für viele.
    Wir sind im jahr 2020 wo frauen als hauptcharakter, lgbt usw representation sehr dünn gestreut ist.
    An vielen ecken ist die industrie nicht wirklich so weit gekommen wie man denkt.

    Es gibt einen grund warum spiele wie spec ops usw nicht so ankommen wie das material verdient hätte.
    Für viele ist gaming halt spaß und freude, nicht jeder möchte da tiefer in die materie und sich möglicherweise mit problematischen themen beschäftigen.
    Viele wollen einfach nur spielen und spaß haben.
    Ist ja bei filmen usw auch so, nicht jeder will dramas, tragödien usw.
    Dazu kommt auch, dass viele die charaktere ins herz schließen und deswegen düstere und traumatische storys nicht unbedingt mögen, denn diese lieblinge leiden zu sehen...ist nicht unbedingt etwas auf das sich jeder freut oder einlassen will.

    Insofern kann ich schon verstehen das jemanden TLOU2 nicht schmeckt.
    Ja das storytelling ist stellenweise nicht da wo es sein müsste um das material besser zu verarbeiten...aber wenn man sich drauf einlässt dann denke ich, kann man drüber hinwegsehen und sieht eine extrem starke story.
    Natürlich ist es keine fröhliche story die nach schema F geht, es ist dreckig, menschlich und schmerzhaft.
  18. Danke
    ManiMan got a reaction from Roxas1997 in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Für alle Fortschritte die in der gaming industrie gemacht wurden, diese art storytelling ist noch sehr neu für viele.
    Wir sind im jahr 2020 wo frauen als hauptcharakter, lgbt usw representation sehr dünn gestreut ist.
    An vielen ecken ist die industrie nicht wirklich so weit gekommen wie man denkt.

    Es gibt einen grund warum spiele wie spec ops usw nicht so ankommen wie das material verdient hätte.
    Für viele ist gaming halt spaß und freude, nicht jeder möchte da tiefer in die materie und sich möglicherweise mit problematischen themen beschäftigen.
    Viele wollen einfach nur spielen und spaß haben.
    Ist ja bei filmen usw auch so, nicht jeder will dramas, tragödien usw.
    Dazu kommt auch, dass viele die charaktere ins herz schließen und deswegen düstere und traumatische storys nicht unbedingt mögen, denn diese lieblinge leiden zu sehen...ist nicht unbedingt etwas auf das sich jeder freut oder einlassen will.

    Insofern kann ich schon verstehen das jemanden TLOU2 nicht schmeckt.
    Ja das storytelling ist stellenweise nicht da wo es sein müsste um das material besser zu verarbeiten...aber wenn man sich drauf einlässt dann denke ich, kann man drüber hinwegsehen und sieht eine extrem starke story.
    Natürlich ist es keine fröhliche story die nach schema F geht, es ist dreckig, menschlich und schmerzhaft.
  19. Danke
    ManiMan got a reaction from monthy19 in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Nicht unbedingt.
    Setting ist nicht unbedingt ausschlaggebend für den Ton einer story usw.
    Days gone ist da ein gutes beispiel.
    Ne recht finstere welt von der basis her, aber die story ist nicht einmal annährend so "deprimierend" und finster.
    Genau genommen ist die story von Days gone recht leicht und erbaulich...hat ein absolutes schema F ende usw.
    Insofern, wenn man nach setting gehen würde...dann wäre Days Gone verdammt finster geworden.

    Natürlich hätte man aber mit einer Gewisse denkweise in TLOU2 gehen sollen, wenn man bedenkt was für sachen TLOU1 brachte.
    So ne butterweiche story mit froher botschaft zu erwarten, besonders wenn das marketing von TLOU2 dir stetig sagt dass es um Rache usw geht...ist ein wenig seltsam.
    Sich dann aufzuregen und das ding schlecht zu bewerten weil man das falsche erwartet hat...ist natürlich wenig klug.

    Aber als fan der charakter usw, will man halt doch glückliche menschen sehen, niemand will seinen liebling leiden sehen, egal in welcher welt die stecken.
    Da will man plot rüstung und dass sie an allem wirklich schmerzhaften vorbei kommen.
    Genau das gegenteil zu machen und dieses Leid als benzin für die charaktere zu nutzen, kann einfach nicht jeder akzeptieren.

    Ich bin absolut für Künstlerische freiheit, egal ob das endprodukt gut oder schlecht ist.
    Fanservice kann gut sein, aber kann auch ne krücke sein.

    TLOU2 ist einfach ein super beispiel wie weit die Gaming industrie doch noch wachsen muss.
    Was TLOU2 macht, ist etwas absolut grandioses und mutiges.
     
    Das natürlich auch.
    Diese halben Leaks die null context brachten usw, fokus auf eh schon "verhasste" themen legte wie mögliche Trans charaktere und LGBT fokus.
    Natürlich hat sich da wut ungemeine aufgebaut...auch weil es sich eben um ein spiel von solch größer handelte.
    Ja dieses bewertungen werden erst in 2-3 wochen von leuten kommen die dem spiel ne chance gegeben haben und es wirklich durchgespielt haben.
    2 tage nach launch kannst du davon ausgehen das mindestens 70% von diesen bewertungen nicht von leuten kam die das spiel gespielt hatten.

    Traurige ist ja dass eine nicht kleine menge nicht nur wegen dem storyverlauf "unzufrieden" sind, sondern wegen den anderen dingen.
    Wir müssen einfach ehrlich sein und offen sagen das LGBT, Frauen als hauptcharakter usw noch ein sehr "kontroverses" thema sind leider.
    Diese dinge sind teil dieses Großen unmut.
    Ich sage nicht das jeder der ein problem mit TLOU2 hat, ist jemand der ein problem mit Frauen und LGBT hat...aber ein nicht geringer prozentteil hat dies.
    Und so schauckelt sich das alles so weit nach oben...was schade ist denn TLOU2 verdient absolut mehr.
    Einfach weil man den mut hatte, weil man risiken einging und den leuten mehr bietet als "standard" kost.

    Ich hoffe nicht dass es dafür sorgt dass andere entwickler sich zurückhalten was ihre Künstlerische freiheit anbelangt.
  20. Danke
    ManiMan got a reaction from m0rcin in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Nicht unbedingt.
    Setting ist nicht unbedingt ausschlaggebend für den Ton einer story usw.
    Days gone ist da ein gutes beispiel.
    Ne recht finstere welt von der basis her, aber die story ist nicht einmal annährend so "deprimierend" und finster.
    Genau genommen ist die story von Days gone recht leicht und erbaulich...hat ein absolutes schema F ende usw.
    Insofern, wenn man nach setting gehen würde...dann wäre Days Gone verdammt finster geworden.

    Natürlich hätte man aber mit einer Gewisse denkweise in TLOU2 gehen sollen, wenn man bedenkt was für sachen TLOU1 brachte.
    So ne butterweiche story mit froher botschaft zu erwarten, besonders wenn das marketing von TLOU2 dir stetig sagt dass es um Rache usw geht...ist ein wenig seltsam.
    Sich dann aufzuregen und das ding schlecht zu bewerten weil man das falsche erwartet hat...ist natürlich wenig klug.

    Aber als fan der charakter usw, will man halt doch glückliche menschen sehen, niemand will seinen liebling leiden sehen, egal in welcher welt die stecken.
    Da will man plot rüstung und dass sie an allem wirklich schmerzhaften vorbei kommen.
    Genau das gegenteil zu machen und dieses Leid als benzin für die charaktere zu nutzen, kann einfach nicht jeder akzeptieren.

    Ich bin absolut für Künstlerische freiheit, egal ob das endprodukt gut oder schlecht ist.
    Fanservice kann gut sein, aber kann auch ne krücke sein.

    TLOU2 ist einfach ein super beispiel wie weit die Gaming industrie doch noch wachsen muss.
    Was TLOU2 macht, ist etwas absolut grandioses und mutiges.
     
    Das natürlich auch.
    Diese halben Leaks die null context brachten usw, fokus auf eh schon "verhasste" themen legte wie mögliche Trans charaktere und LGBT fokus.
    Natürlich hat sich da wut ungemeine aufgebaut...auch weil es sich eben um ein spiel von solch größer handelte.
    Ja dieses bewertungen werden erst in 2-3 wochen von leuten kommen die dem spiel ne chance gegeben haben und es wirklich durchgespielt haben.
    2 tage nach launch kannst du davon ausgehen das mindestens 70% von diesen bewertungen nicht von leuten kam die das spiel gespielt hatten.

    Traurige ist ja dass eine nicht kleine menge nicht nur wegen dem storyverlauf "unzufrieden" sind, sondern wegen den anderen dingen.
    Wir müssen einfach ehrlich sein und offen sagen das LGBT, Frauen als hauptcharakter usw noch ein sehr "kontroverses" thema sind leider.
    Diese dinge sind teil dieses Großen unmut.
    Ich sage nicht das jeder der ein problem mit TLOU2 hat, ist jemand der ein problem mit Frauen und LGBT hat...aber ein nicht geringer prozentteil hat dies.
    Und so schauckelt sich das alles so weit nach oben...was schade ist denn TLOU2 verdient absolut mehr.
    Einfach weil man den mut hatte, weil man risiken einging und den leuten mehr bietet als "standard" kost.

    Ich hoffe nicht dass es dafür sorgt dass andere entwickler sich zurückhalten was ihre Künstlerische freiheit anbelangt.
  21. Danke
    ManiMan got a reaction from Bottlethrower in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Nicht unbedingt.
    Setting ist nicht unbedingt ausschlaggebend für den Ton einer story usw.
    Days gone ist da ein gutes beispiel.
    Ne recht finstere welt von der basis her, aber die story ist nicht einmal annährend so "deprimierend" und finster.
    Genau genommen ist die story von Days gone recht leicht und erbaulich...hat ein absolutes schema F ende usw.
    Insofern, wenn man nach setting gehen würde...dann wäre Days Gone verdammt finster geworden.

    Natürlich hätte man aber mit einer Gewisse denkweise in TLOU2 gehen sollen, wenn man bedenkt was für sachen TLOU1 brachte.
    So ne butterweiche story mit froher botschaft zu erwarten, besonders wenn das marketing von TLOU2 dir stetig sagt dass es um Rache usw geht...ist ein wenig seltsam.
    Sich dann aufzuregen und das ding schlecht zu bewerten weil man das falsche erwartet hat...ist natürlich wenig klug.

    Aber als fan der charakter usw, will man halt doch glückliche menschen sehen, niemand will seinen liebling leiden sehen, egal in welcher welt die stecken.
    Da will man plot rüstung und dass sie an allem wirklich schmerzhaften vorbei kommen.
    Genau das gegenteil zu machen und dieses Leid als benzin für die charaktere zu nutzen, kann einfach nicht jeder akzeptieren.

    Ich bin absolut für Künstlerische freiheit, egal ob das endprodukt gut oder schlecht ist.
    Fanservice kann gut sein, aber kann auch ne krücke sein.

    TLOU2 ist einfach ein super beispiel wie weit die Gaming industrie doch noch wachsen muss.
    Was TLOU2 macht, ist etwas absolut grandioses und mutiges.
     
    Das natürlich auch.
    Diese halben Leaks die null context brachten usw, fokus auf eh schon "verhasste" themen legte wie mögliche Trans charaktere und LGBT fokus.
    Natürlich hat sich da wut ungemeine aufgebaut...auch weil es sich eben um ein spiel von solch größer handelte.
    Ja dieses bewertungen werden erst in 2-3 wochen von leuten kommen die dem spiel ne chance gegeben haben und es wirklich durchgespielt haben.
    2 tage nach launch kannst du davon ausgehen das mindestens 70% von diesen bewertungen nicht von leuten kam die das spiel gespielt hatten.

    Traurige ist ja dass eine nicht kleine menge nicht nur wegen dem storyverlauf "unzufrieden" sind, sondern wegen den anderen dingen.
    Wir müssen einfach ehrlich sein und offen sagen das LGBT, Frauen als hauptcharakter usw noch ein sehr "kontroverses" thema sind leider.
    Diese dinge sind teil dieses Großen unmut.
    Ich sage nicht das jeder der ein problem mit TLOU2 hat, ist jemand der ein problem mit Frauen und LGBT hat...aber ein nicht geringer prozentteil hat dies.
    Und so schauckelt sich das alles so weit nach oben...was schade ist denn TLOU2 verdient absolut mehr.
    Einfach weil man den mut hatte, weil man risiken einging und den leuten mehr bietet als "standard" kost.

    Ich hoffe nicht dass es dafür sorgt dass andere entwickler sich zurückhalten was ihre Künstlerische freiheit anbelangt.
  22. Like
    ManiMan got a reaction from m0rcin in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Für alle Fortschritte die in der gaming industrie gemacht wurden, diese art storytelling ist noch sehr neu für viele.
    Wir sind im jahr 2020 wo frauen als hauptcharakter, lgbt usw representation sehr dünn gestreut ist.
    An vielen ecken ist die industrie nicht wirklich so weit gekommen wie man denkt.

    Es gibt einen grund warum spiele wie spec ops usw nicht so ankommen wie das material verdient hätte.
    Für viele ist gaming halt spaß und freude, nicht jeder möchte da tiefer in die materie und sich möglicherweise mit problematischen themen beschäftigen.
    Viele wollen einfach nur spielen und spaß haben.
    Ist ja bei filmen usw auch so, nicht jeder will dramas, tragödien usw.
    Dazu kommt auch, dass viele die charaktere ins herz schließen und deswegen düstere und traumatische storys nicht unbedingt mögen, denn diese lieblinge leiden zu sehen...ist nicht unbedingt etwas auf das sich jeder freut oder einlassen will.

    Insofern kann ich schon verstehen das jemanden TLOU2 nicht schmeckt.
    Ja das storytelling ist stellenweise nicht da wo es sein müsste um das material besser zu verarbeiten...aber wenn man sich drauf einlässt dann denke ich, kann man drüber hinwegsehen und sieht eine extrem starke story.
    Natürlich ist es keine fröhliche story die nach schema F geht, es ist dreckig, menschlich und schmerzhaft.
  23. Danke
    ManiMan reacted to Mr_Aufziehvogel in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Die Leaks waren eben sehr ungünstig für das Spiel. Darüber hat sich monatelang Wut aufgebaut. Diese Wut haben die Leute weiterverbreitet. 2 Tage nach dem Launch des Spiels gab es schon 15.000 negative Metacritics-Bewertungen. Nie im Leben haben die die Story in der kurzen Zeit alle durchgezockt.
     
    Mittlerweile werden selbst Youtube-Lets-Plays und Videos, die die Story näher erleutern wollen, zu tausenden downgevoted. Tests werden downgevoted. Die Leute sind wie eine dumme, kindische Meute, die nicht ertragen können, dass die Story nicht so verlaufen ist, wie sie es hätten haben wollen und nicht ertragen können, dass andere Spieler auch andere Meinungen haben.
     
    Da bin ich mal gespannt, wie in Zukunft der nächste Teil von God of War wird. Wenn man am Ende des Spiels die Prophezeiungen an der Wand zu Kratos' und Atreus' Schicksal sieht, könnte das ja auch heikel ausgehen. Oder vielleicht überdenken die Entwickler bei Sony Santa Monica gerade ihr Drehbuch aufgrund der Reaktionen mit Part II.
     
     
    Fun Fact am Rande: Ursprünglich wollte Neil Druckman Nathan Drake in Uncharted 4 sterben lassen. Es gab dann aber intern zu viel Gegenwind.
     
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    ManiMan got a reaction from Andy (Raptor__MUC) in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Für alle Fortschritte die in der gaming industrie gemacht wurden, diese art storytelling ist noch sehr neu für viele.
    Wir sind im jahr 2020 wo frauen als hauptcharakter, lgbt usw representation sehr dünn gestreut ist.
    An vielen ecken ist die industrie nicht wirklich so weit gekommen wie man denkt.

    Es gibt einen grund warum spiele wie spec ops usw nicht so ankommen wie das material verdient hätte.
    Für viele ist gaming halt spaß und freude, nicht jeder möchte da tiefer in die materie und sich möglicherweise mit problematischen themen beschäftigen.
    Viele wollen einfach nur spielen und spaß haben.
    Ist ja bei filmen usw auch so, nicht jeder will dramas, tragödien usw.
    Dazu kommt auch, dass viele die charaktere ins herz schließen und deswegen düstere und traumatische storys nicht unbedingt mögen, denn diese lieblinge leiden zu sehen...ist nicht unbedingt etwas auf das sich jeder freut oder einlassen will.

    Insofern kann ich schon verstehen das jemanden TLOU2 nicht schmeckt.
    Ja das storytelling ist stellenweise nicht da wo es sein müsste um das material besser zu verarbeiten...aber wenn man sich drauf einlässt dann denke ich, kann man drüber hinwegsehen und sieht eine extrem starke story.
    Natürlich ist es keine fröhliche story die nach schema F geht, es ist dreckig, menschlich und schmerzhaft.
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    ManiMan reacted to jBeatz in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    @ManiMan @Mr_Aufziehvogel
     
    Das mit dem Storytelling unterschreibe ich zu 100%. Viele wollen sich mit solchen Thematiken gar nicht auseinander setzen.
    Ich beispielsweise habe als erstes Feedback auf das Spiel auch viele Lücken gefunden und war unzufrieden mit der Story  und/oder dem Ende.
    Danach habe ich mich hier und auf reddit intensiv mit anderen Meinungen, Ideen auseinander gesetzt und musste meine Meinung einfach korrigieren. Es gibt immer noch Aspekte der Story, die man hätte besser machen können. Aber am Ende ist die Welt von The Last of Us weder schön noch gerecht. Warum sollte es also die Story sein?
     
    Viele bewerten die Story wahrscheinlich einfach schlecht, weil sie ihnen nicht passt oder weil Ellie bzw. Joel ihnen ans Herz gewachsen sind. Man hängt immer an dem Charakter, den man bereits kennengelernt und mit dem man die Story von TLOU1 durchlebt hat. Und wie @ManiMan schon richtig sagte - Videospiele sind für viele Entspannung und Ablenkung und da passt TLOU2 nun mal gar nicht rein. Mich persönlich hat das Spiel einfach unglaublich mitgenommen und beschäftigt. Und am Ende ist die Story keinesfalls schlecht - ich mag sie einfach nicht,
     
    Und so ist die Welt eben nicht. Und genau so soll es wohl sein.

     
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