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Reputationsaktivitäten

  1. Like
    manu reacted to str1ker2k7 in Uncharted der Film - Synchronsprecher der Spielereihe verrät seinen Lieblingsdarsteller für die Rolle des Nathan Drake   
    Also ich bin noch immer für Nathan Fillion in der Hauptrolle eines erwachsenen Nathan Drake. 
  2. Like
    manu reacted to N0ICEBuTTerS in PlayStation 5 & Xbox Series X - Galileo vergleicht die kommende Generation inkl. der Nintendo Switch   
    Ich vermisse Jumbo... Der hat sich um die wichtigen Dinge gekümmert! 
  3. Danke
    manu reacted to Daniel Bubel in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    The Last of Us ist eines der bestbewerteten Videospiele aller Zeiten. Es ist auch gleichzeitig eines der bei den Fans beliebtesten Games der letzten Konsolengeneration und war Naughty Dogs erste neue IP seit Uncharted, das mit Drakes Schicksal im Jahr 2007 seinen Einstand auf der PlayStation 3 feierte. Während wir mittlerweile fünf Uncharted-Ableger spendiert bekommen haben (sechs, wenn man das von einem anderen Studio entwickelte Uncharted: Golden Abyss, das lediglich für die PS Vita erschienen ist, dazu zählen), wurde ein zweiter Teil von The Last of Us nun vor knapp zwei Wochen und somit sieben Jahre nach Release des Erstlings veröffentlicht.
     
    Dabei hatte The Last of Us: Part 2 bereits im Vorfeld mit einigen Kontroversen zu kämpfen. Durch Leaks zahlreicher Spielszenen und Zwischensequenzen zeichneten vor allem durch und durch fanatische Fans ein von Hass und Enttäuschung erfülltes Bild des sonst mit Spannung erwarteten Sequels. Ein zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal veröffentlichtes Produkt wurde von diesem selbsternannten Teil der Fanbase auseinander genommen, den Entwicklern angeblich politisch motivierte Propaganda unterstellt und Fakten soweit verzerrt, dass sich daraus eine Lüge stricken ließ, die sich letzten Endes auch in meinem Kopf festzusetzen begann. Was genau das war und welche Auswirkungen das auf meine Wahrnehmung hatte, können wir gerne im Anschluss an diesen Test und unter Nutzung des entsprechenden Spoilerkastens klären.

     
    Aber dieses Review wird weitestgehend spoilerfrei bleiben. Zumindest in Bezug auf die gesamte Narrative und spezielle Entwicklungen und Wendungen innerhalb der Story. Grundthemen der Handlung werden durchaus Erwähnung finden. Denn alles andere wäre nach zwei Wochen doch etwas arg restriktiv. Gleichzeitig möchte ich hier auch niemandem den Spaß nehmen, der den Titel erst noch spielen wird. Also keine Sorge, die großen Twists und Kniffe bleiben auch weiterhin ein Geheimnis.
     
    Aber es hier ja auch gar nicht mal um die Kontroverse vor und während der Veröffentlichung gehen, sondern um das Produkt, das Naughty Dog auf den Markt gebracht hat. Also lasst uns nun über den PlayStation 4-Exklusivtitel The Last of Us: Part 2 reden.
     
    Die Charaktermodelle der Hauptfiguren sind ebenso über alle Zweifel erhaben. Wer dachte ein Uncharted 4: A Thief's End habe besonders toll dargestellte Figuren in beeindruckend gespielten Cutscenes, der wird aus dem Staunen kaum herauskommen. Im neusten Streich des Entwicklerstudios sieht man beispielsweise Ellies gesamte emotionale Bandbreite nicht nur dann, wenn das Drehbuch gerade eine Nahaufnahme verlangt, sondern auch wenn sie nicht im Mittelpunkt der Szene steht. Ein Stirnrunzeln hier, ein Biss auf die Unterlippe kurz bevor ihr etwas über selbige rutscht, oder auch den Zorn oder die Verzweiflung in den Augen. All das ist da. Und all das ist auf einer rein grafischen Ebene herausragend gelungen.
     
    Kojima Productions Death Stranding hatte ebenfalls fantastische Schauspieler, die dank aufwendigem Motion Capturing-Verfahren digitalisiert wurden. Aber im direkten Vergleich ist der Sprung in die digitale Welt meiner Meinung nach bei The Last of Us: Part 2 nochmals besser gelungen. Nicht rein vom technischen Standpunkt aus betrachtet, aber wie sich diese Figuren in die Welt einfügen wirkt weniger artifiziell und im Endergebnis authentischer. Kurzum, was Naughty Dog in den Zwischensequenzen, im Detailgrad der Spielumgebungen und in Hinblick auf die Charaktermodelle abgeliefert hat, gehört nicht einfach „nur“ zu dem Besten, was ich bisher gesehen habe, es ist das Beste.
     
    Getragen wird dieses zurschaustellen der durch die Bank rundum gelungenen Animationen, der Mimik und Gestik aller Figuren selbstverständlich von den Sprechern, die ihre ganze Emotionalität oder deren Fernbleiben in die Stimmen legen. Eine wunderschöne Hülle bliebe ohne entsprechendes Füllmaterial eben nur das, eine Hülle. Und egal ob das nun Ashley Johnson als Ellie, Troy Baker als Joel, Shannon Woodward als Dina oder Laura Bailey sind -  sie alle haben großartige Arbeit geleistet. Die englische Synchronfassung ist eine absolute Punktlandung und bietet keinerlei Anlass zur Kritik. Ähnliches gilt auch für die deutsche Fassung, die dank wiederkehrender Sprecher wie Anette Ptempa (als junge Ellie) oder auch Carlos Lobo als Joel gerade Fans des Vorgängers begeistern wird. Die Abmischung erschien mir bei meinem kurzen Ausflug in die Welt der deutschen Synchronarbeit etwas weniger rund und manche Unterschiede in der Lautstärke störten mich, aber nichtsdestotrotz ist sie sehr gut gelungen.
     

     
    Naughty Dogs technische und grafische Brillanz tragen die Story des Spiels also mindestens im gleichen Maße wie es die Sprecher jener Figuren tun, aus deren Perspektive wir sie erleben. Doch worum geht es eigentlich?
     
    Ich habe mich, wie eingangs erwähnt, dagegen entschieden, auch mittlerweile gewiss bekannte Story-Wendungen explizit zu nennen. Deshalb halte ich es folgend bewusst etwas schwammig, wenn ich sage, dass The Last of Us: Part II in erster Linie eine Fortsetzung der Geschichte von Joel und Ellie ist. Zwar rückt der Fokus sichtlich auf die nun vollständig spielbare weibliche Protagonistin des ersten Teils, aber Joels Handeln und seine Gegenwart sind narrativ immer spürbar. Selbst wenn wir Ellie aus den Augen zu verlieren glauben, macht uns das Drehbuch immer wieder bewusst, dass ohne Joel nichts von dem geschehen würde, was wir erleben müssen. Neue Charaktere wie Dina, Jesse und Abby erweitern den Cast hierbei nicht nur, sie ergänzen ihn, um wichtige Komponenten und notwendige Perspektiven.
     
    Immerhin sind seit den Ereignissen des ersten Teils fünf Jahre vergangen und Ellie und Joel sind in Jackson, einer Siedlung Überlebender zur vermeintlichen Ruhe gekommen. Doch als sich die Ereignisse überschlagen, stehlen sich Ellie und ihre Freundin Dina aus der Sicherheit ihrer Heimat. Ihr Ziel ist Seattle, wo sie nach Jemandem suchen müssen, um Frieden finden zu können.
     
    Als Spieler sind viele von uns innerhalb der letzten sieben Jahre  seit Release gewiss zu dem Schluss gekommen, dass das wofür sich Joel am Ende des ersten Teils auch für uns entschieden hat, die womöglich richtige Entscheidung in einem Szenario gewesen sein könnte, in der die Grenzen zwischen dem was Richtig und dem was Falsch ist, ohnehin verschwommen waren. Doch egal, wie wir dazu stehen, egal was wir denken, Naughty Dog konfrontiert uns mit einer Zukunft, in der wir mit den Konsequenzen dieser Entscheidung leben müssen. Wir können dabei nur machtlos zusehen und spielerisch wie narrativ auf vorgebenen Pfaden wandeln. Beeinflussen können wir nur wie wir den Weg von Punkt A zu Punkt B gestalten. Die weiteren Reaktionen der Figuren, ihre Motivation und ihr Handeln sind von den Entwicklern vorgegebenen. Das ist innerhalb der knapp dreißig Stunden langen Rahmenhandlung, die sich mit Themen wie Wut, Trauer, Ohnmacht und Rache auseinandersetzt aber gewiss nicht tragisch.
     

     
    Ganz im Gegenteil schaffen es die Entwickler und nicht zuletzt die Drehbuchautoren, uns die drei Ingame-Tage, in denen wir den verschiedenen Pfaden der Spielfiguren folgen, auch dadurch so intensiv erleben zu lassen. Von extremen Emotionen getriebene Menschen sind nur selten anfällig für Vernunft. Ob wir das nun wahrhaben wollen, oder nicht. Uns als Spieler in die Rolle von Zuschauern zu drängen, die - und das verspreche ich jedem, der den Titel bisher noch nicht gespielt hat - früher oder später im Spiel anfängt, die Motivationen bekannter Figuren und die Eindeutigkeit, mit der wie diese vor uns rechtfertigen, zu hinterfragen, ist schlichtweg brillant. Es gab mehr als eine Stelle, an der ich mich weigern wollte, ein einfaches Quick Time-Event zu meistern. Einfach weil ich mich aus der von den Entwicklern aufgezwungenen Determination befreien wollte. Auch weil sie letzten Endes Teil einer Gewaltspirale war, in der ich nicht mehr stecken wollte. Vor allem aber, weil es mir mitunter unangenehm war, dem Handlungsverlauf zu folgen. Zu oft wird mit der Erwartungshaltung gespielt und zu oft, wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen.
     
    Und das lag nicht etwa ausschließlich an der Gewalt, mit deren expliziten Darstellung man sich dauerhaft konfrontiert sieht. Nicht falsch verstehen, The Last of Us: Part 2 schlägt das ein oder andere Mal durchaus über die Stränge, was diverse Verstümmelungen angeht, aber man kann und sollte durchaus zu akzeptieren bereit sein, dass diese Darstellung nicht ausschließlich dem Befriedigen irgendwelcher voyeuristischer Triebe dienlich ist. Naughty Dogs postapokalyptische Zukunft ist eine gewalttätige Zukunft. Egal ob es der notwendige Umgang mit den diversen Infizierten, oder der von fragwürdigen Motivationen gestützte Kampf zwischen zwei verfeindeten Gruppierungen ist. Am Ende sind alle Überlebenden am Leben, weil sie bereit sind, Gewalt zu nutzen, oder sich mit Gewalt zu nehmen, was sie zu brauchen meinen.
     
    Und für Ellie gilt das genauso wie für andere Figuren. Naughty Dog spielt auch in der Darstellung der Gewaltspitzen mit unseren Gefühlen und unserer Erwartungshaltung. Im einen Moment können wir die Verstümmelung eines Charakters nur hinter einem Tränenschleier betrachten und im nächsten finden wir es vollkommen okay, mit der Vorstellung zu leben, das einem anderen das gleiche angetan werden könnte. Innerhalb der Spielwelt, in der wir verschwunden sind, versteht sich.
     

     
    Da ist es dann auch egal, ob das der gelungene Kopfschuss oder das erfolgreiche Anschleichen nebst befriedigendem Stealth-Kill ist. Beides funktioniert übrigens hervorragend. Das Gameplay des ersten Teils wurde in jeder Hinsicht verbessert, wenn man das nach wie vor etwas sehr träge Gunplay mal außer Acht lässt. Die Movesets wurden indes erweitert und Ellie kann beispielsweise kriechen, sich in hohem Gras verstecken, von Erhöhungen oder über Abgründe springen. Seile und Kabel können genutzt werden, um physikalisch weitestgehend korrekt neue Wege zu erschaffen, und auch auf dem Rücken von Pferden ist man mitunter unterwegs.
     
    Ansonsten bleibt es bei der gleichen spielmechanischen Mischung, die wir auch aus The Last of Us kennen. Es stehen diverse Schusswaffen und Sprengfallen zur Verfügung, die man entweder innerhalb der Spielwelt findet oder dank eines rudimentären und sehr übersichtlichen Crafting-Systems selbst herstellen kann. Gerade als Stealth-Spiel macht The Last of Us: Part 2 nochmals mehr Spaß als der Vorgänger. Da die Gegnertypen des Vorgängers natürlich weiterhin dabei sind, aber um neue Varianten ergänzt wurden, kommt auch mehr Abwechslung auf. Die Infizierten, zombieähnlichen Wesen, freuen sich über drei Neuzugänge, wobei auch der Survival Horror-Aspekt erweitert wurde. Eine Begegnung bleibt dabei in besonders intensiver Erinnerung, wohl auch, weil man sich für einen kurzen Moment in einem Resident Evil-Ableger wähnt.
     
    Die menschlichen Gegner sind nun auch mit Hunden unterwegs, welche die Fährte der Spielfigur aufnehmen können, während sich die religiösen Seraphiten durch Pfeifgeräusche untereinander verständigen Können. Erledigt man einen Gegner und er antwortet nicht mehr auf das entsprechende Pfeifsignal, geht ein gepfiffenes Raunen schnell in Alarmbereitschaft über. Zudem wurde auch ordentlich an der KI geschraubt. Die Feindkontakte fühlen sich nicht nur deshalb lebendiger und dynamischer an.
     
    Auch das Leveldesign hat gefühlt noch mal einen Sprung nach vorne, beziehungsweise oben gemacht und bietet mehr Vertikalität. Egal ob man sich in einem oberen Stockwerk zu verstecken versucht oder unter einem Lastwagen zu Kräften kommen möchte, The Last of Us: Part 2 bietet mehr Möglichkeiten als noch der Vorgänger. Das zeigt sich auch in diversen Talentbäumen, die man nach und nach freischalten kann - und die neue Crafting-Rezepte oder Erweiterungen bereits vorhandener Fähigkeiten mit sich bringen.
     

     
    Allerdings könnte es vom einen gerne mehr und vom anderen weniger geben. Naughty Dogs neuster Titel ist ein langes Spiel und ab und an macht man sich doch schon mal wegen des Pacings Gedanken. Nicht falsch verstehen, ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass The Last of Us: Part 2 zu lang wäre, wohl aber, dass es beispielsweise zu wenige Tötungsanimationen gibt und zu viele gleich ablaufende Feindkontakte. Zudem kam mir der ein oder andere Spielabschnitt zu gestreckt vor. Das ist Meckern auf hohem Niveau, da ich dennoch immer Spaß hatte, aber eben auch mein subjekties Empfinden. Vier, fünf Stunden weniger Spielzeit und ich hätte diese Gedanken niemals zu "Papier" gebracht.
     
    Zumal sich die Entwickler alle Mühe gegeben haben, die Abschnitte weitestgehend übersichtlich zu gestalten, mit einer löblichen Ausnahme, in der man ein größeres Gebiet nach Art einer Miniatur-Open World erkunden kann - komplett mit Weltkarte. Die gefundenen Hinweise auf Rätsel, Safes oder Lager werden dabei von Ellie auf dieser eingetragen. Auch das erinnerte mich übrigens stark an Silent Hill.
     
    Noch ein paar Worte zum Sounddesign und dann kommen wir zum wohlverdienten Schluss. Wer mit einer ordentlichen Anlage oder einem guten Headset spielt, wird an The Last of Us: Part 2 mehr Spaß haben. Gegner pfeifen sich nicht nur aus unterschiedlichen Richtungen zu, sonder es knarrt an jeder Ecke, oder Äste wiegen im Wind. Pfützen und Glasscherben können einen durchaus mal zusammenzucken lassen, wenn man selbst unabsichtlich hineintritt und die Clicker sind klanglich ohnehin eine ganze eigene Hausnummer. Auch hier wurde viel Arbeit investiert, was man nicht nur an den Safes merkt, die man jederzeit mit gefundenem Code, aber auch nach Gehör knacken kann (allerdings klappte das bei mir nur via Headset), sondern auch an den menschlichen Feinden. Sie benennen ihre Kameraden durchaus beim Namen, wenn sie Zeuge werden, wie er stirbt, oder seinen Leichnam finden. Beim offenen Feuerduell empfand ich das tatsächlich etwas unrealistisch und mitunter nervig, bei meinen hauptsächlichen Stealth-lastigen Kontakten äußerst intensiv. Vermutlich weil die Namensnennungsrate hier nicht ganz so hoch war.
     

     
    Des Weiteren sind die diversen Einstellungsmöglichkeiten zu loben. Egal ob diese im Rahmen des Schwierigkeitsgrades oder in Bezug auf Hilfstellungen für beispielsweise Menschen mit Sehbehinderungen sind. Es gibt so viele Anpassungen, dass man sich sein eigenes Spielerlebnis zusammenstellen kann, sei es die Stärke der Gegner, die Häufigkeit der Ressourcen oder sonstige spielrevelante Optionen betreffend. Dass Text-to-Speech aktiviert werden kann, und dass bestimmte Darstellungsarten und Soundeffekte aktiviert werden können, um auch Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu bieten, dieses Spiel zu erleben, ist im Rahmen der Barrierefreiheit in Videospielen insgesamt ein neuer Maßstab. Und sollte zu einem neuen Standard werden.
     
    FAZIT
     
    The Last of Us: Part 2 aus dem Hause Naughty Dog ist ein Meisterwerk. Grafisch und technisch wird Alles aus der PlayStation 4 herausgekitzelt. Da verzeiht man auch gerne mal die immerhin stabilen 30 fps. Dass dieses Spiel auf einer sechs Jahre alten Konsole läuft, hat mich mehr als einmal beeindruckt. Aber auch narrativ kann der Titel überzeugen, auch wenn gewiss nicht jeder mit Story zufrieden sein wird.
     
    Und damit komme ich zu meiner kleinen Obsession zurück, den Spiegeln. Nicht nur die offensichtlichen, innerhalb der Spielwelt, sondern auch die inhaltlichen und sinnbildlichen, die sich wie Ankerpunkte für einen roten Faden durch diese Geschichte über Hass und Liebe verteilt finden lassen. Was der Spiegel zeigt ist nicht immer das, was wir sehen wollen, er lügt aber auch nicht. Was auf der einen Seite des Spiegels geschieht, geschieht auch auf der anderen. Mit der einzigen Ausnahme, dass die Entwickler sich trauen, das Spiegelbild im Rahmen der Handlung dann doch zu verzerren und uns Perspektiven aufzuzeigen, die wir nicht wahrhaben wollen. Wir sehen plötzlich auf beiden Seiten zwar das Selbe, aber nicht mehr das Gleiche. Mehr kann ich ohne zu spoilern an dieser Stelle nicht schreiben. Wer den Titel durchgespielt hat, wird die Intention dahinter aber gewiss verstehen.
     
    The Last of Us: Part 2 ist mehr als eine einfache Rachemär und doch genau das - je nachdem wie weit man gewillt ist in den Kaninchenbau hinabzusteigen. Denn hinter aller Oberflächlichkeit - egal ob Gewalt oder Handlungsmotive betreffend - wartet eine weitere Ebene. Eine, die tiefer blicken lässt. Die Figuren machen allesamt Fehler, keiner dieser "Helden" ist perfekt. Niemand wirklich Gut oder Böse.
     
    Sie folgen ihren Gefühlen und geben sich ihnen viel zu oft auch vollkommen hin. Nicht immer sind die daraus resultierenden Reaktionen logisch nachvollziehbar. Wohl aber menschlich. Und das macht die Darstellung in diesem Spiel zu etwas Besonderem. Sie wirkt überraschend reif und realistisch.
     
    The Last of Us: Part 2 teilt sich hier als Spiel etwas mit seinen vermeintlichen Heldenfiguren. Es ist rein objektiv kein perfektes Spiel. Es gibt repetitive Elemente, sowie Probleme mit der Steuerung und lediglich solides Gunplay. Aber es ist die perfekte Inszenierung einer natürlich unperfekten und somit zutiefst menschlichen Geschichte. Eine, die von unterm Strich hervorragendem Gameplay getragen wird. Es ist ein Meisterwerk in vielerlei aber eben nicht in jeder Hinsicht. Es ist aber auf alle Fälle eine der beeindruckendsten Erfahrungen, die ich jemals in einem Videospiel machen durfte. Und eine, die mich emotional berührt und getroffen hat. Die mich zu Tränen rührte, aus so vielen verschiedenen Situationen heraus. Und das sehr oft. 
     
    Es ist als Spiel in vielerlei Hinsicht besser als der Vorgänger, aber eben auch anders. Naughty Dog haben gerade in Hinblick auf die Story einen mutigen Weg bestritten und gerade dadurch neue Maßstäbe gesetzt. Hut ab! 
     

  4. Like
    manu got a reaction from Burzum_85 in Fallout 76: Aus dem Vault - Season 1 geht heute an den Start   
    bin erst vor 2 Monaten so ca eingestiegen und habe viel Freude im Coop mit Freunden.
    Leider bin ich noch nicht mit Last of us 2 durch.... erst danach werd ich wohl wieder rein schauen.
  5. Danke
    manu reacted to Philipp Schürmann in Fallout 76: Aus dem Vault - Season 1 geht heute an den Start   
    Mit Fallout 76: Aus dem Vault starten die Verantwortlichen von Bethesda Softworks heute mit dem Update 20 in die erste Season. 
     
    Diese kommt mit einem neuen Fortschrittssystem daher, welches die täglichen und wöchentliche Challenges überbietet und euch tonnenweise neue Möglichkeiten bringt. Jeder kann kostenlos teilnehmen und eine Vielzahl von Belohnungen abstauben sowie in den Rängen steigen. Außerdem wird es neue Verbrauchs- und Kosmetik-Gegenstände geben und vieles mehr. Wer gerne alles bis ins Detail dazu wissen möchte, der kann sich hier auf der offiziellen Internetseite mehr Informationen einholen. Spielt ihr noch Fallout 76 oder werdet ihr nun mal wieder reinschauen?
     

     
    Danke an @Burzum_85 für das Einsenden der News.
     
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  6. Like
    manu reacted to Philipp Schürmann in The Dark Pictures: Little Hope - Knapp 8min Gameplay zum Horror-Titel   
    Mit The Dark Pictures: Little Hope haben die Entwickler von Supermassive Games sowie der Publisher Bandai Namco Entertainment das zweite Spiel aus der Horror-Reihe in Entwicklung. Dieses soll im Sommer des Jahres 2020 für PlayStation 4 veröffentlicht werden.
     
    Dort müsst ihr mit vier Studenten und deren Professor den Alptraum in der Stadt Little Hope überstehen, in der eine furchtbare Hexe ihr Unwesen treiben soll. Wie auch im Vorgänger sind eure Entscheidungen hier wieder von Bedeutung und beeinflussen die Handlung. Im nun neuen, knapp acht Minuten langen Gameplay-Video könnt ihr euch einen ersten Einblick gönnen. Und das Ganze wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Viel Spaß dabei:
     
     
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  7. Traurig
    manu reacted to Philipp Schürmann in Two Point Hospital - Kostenloser "Sandbox-Modus" via Update hinzugefügt   
    Am 25. Februar 2020 war es soweit und die Entwickler der Two Point Studios sowie der Publisher SEGA haben mit Two Point Hospital die witzige Krankenhaus-Simulation veröffentlicht.
     
    Diesbezüglich präsentieren uns die Mannen nun ein neues, kostenloses Update. So könnt ihr euch ab sofort auf den "Sandbox-Modus" freuen, welcher euch nun zur Verfügung steht. Dort könnt ihr mit unbegrenzten Mitteln an Geld und Kudosh euer Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem könnt ihr jeden Gegenstand im Spiel freischalten. Ein Trailer gewährt euch diesbezüglich noch einen kleinen Einblick. Diesen könnt ihr euch hier anschauen:
     
     
  8. Danke
    manu reacted to Philipp Schürmann in The Last of Us: Part II - Erste Infos zur Spielzeit im Netz   
    Am 19. Juni 2020 ist es soweit und die Entwickler von Naughty Dog und der Publisher Sony Computer Entertainment veröffentlichen mit The Last of Us: Part II die heiß ersehnte Fortsetzung des Action-Adventure exklusiv für PlayStation 4.
     
    Nun gibt es erste Infos zur Spielzeit. So berichtet die Internetseite gq-magazine.co.uk, dass ungefähr 25-30 Spielstunden benötigt werden, jenen Titel zu beenden. Dies wäre rund doppelt so viel wie noch im Vorgänger. Wer jedoch nach allen Extras und Geheimnissen sucht, soll wohl noch länger an den Controller gefesselt sein. Nicht mehr lange und wir werden es alle selbst erfahren und uns in das Abenteuer stürzen können.
     

     
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  9. Danke
    manu reacted to Philipp Schürmann in PlayStation 5 - Offiziell! PS5-Spiele werden am 04. Juni vorgestellt   
    Ich musste die News leider unterwegs schreiben, da ich nicht zugegen war (deswegen etwas kurz ausgefallen). Hab auch nur den Trailer bis dato gesehen gehabt. Aber es werden PlayStation 5-Sachen gezeigt. Also freuen wir uns einfach, dass endlich etwas passiert
     
    Und wer meckert, wir suchen immer gern Redakteure, die uns unterstützen. Leider bin auch ich nicht 24/7 am PC😛 Ich geb mir aber stets Mühe, alles soweit möglich aufs Portal zu bringen 😁✌️
  10. Danke
    manu reacted to Bottlethrower in The Last of Us: Part II - Gameplay von der State of Play, kleine Story-Details und Gameplay-Mechaniken   
    Thread zur Kenntnis genommen. 
    Ein paar Likes da gelassen. 
    Wieder verschwunden. 
  11. Danke
    manu reacted to Philipp Schürmann in The Last of Us: Part II - Gameplay von der State of Play, kleine Story-Details und Gameplay-Mechaniken   
    Am 19. Juni 2020 ist es soweit und die Entwickler von Naughty Dog und der Publisher Sony Computer Entertainment veröffentlichen mit The Last of Us: Part II die heiß ersehnte Fortsetzung des Action-Adventure exklusiv für PlayStation 4.
     
    [Achtung!] Text enthält zwar keine wirklichen Story-Details, geht aber ein wenig auf den Grundgedanken der Geschichte ein. So wie man es zum Beispiel von der Rückseite der Spielecover oder eines Films kennt. 
     
    Wie wir bereits im Vorfeld berichtet haben, wurde nun am gestrigen Abend im Rahmen der State of Play neues Gameplay-Material zum Spiel präsentiert. Dabei wurde unter anderem einiges zur Geschichte bekannt. So ist die Hauptprotagonistin Ellie inzwischen 19 Jahre alt. Sie lebt mit Joel in einer sicheren Umgebung namens Jackson. Jedoch ergibt sich ein Ereignis, welches sie dazu zwingt, sich wieder in das ferne Land zu bewegen. Dabei ist der Hauptschauplatz rund um Seattle, jedoch gibt es auch andere Gebiete. Für Abwechslung sei gesorgt und über die ganze Spielzeit hinweg wird es verschiedene Jahreszeiten geben.
     
    Außerdem wurde das Gameplay etwas erweitert. So agiert Ellie nun agiler. Sie kann tauchen, springen, Seile benutzen und mehr. Um die verschiedenen Gegnertypen zu bekämpfen, könnt ihr verschiedene Taktiken anwenden sowie seit ihr in der Welt sowohl zu Fuß, als auch mit Boot oder mit einem Pferd unterwegs. Fähigkeiten könnt ihr durch gefundene Trainingsbücher je nach eurem Spielstil ausbauen und auch Waffen lassen sich anpassen.
     
    Abschließend könnt ihr euch das gezeigte Video nun hier noch einmal anschauen. Viel Spaß dabei:
     
     
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  12. Danke
    manu got a reaction from Neodamus in [Umfrage] Welche exklusiven Franchises anderer Konsolen-Hersteller würdet ihr gerne auf der PlayStation sehen?   
    ich vermisse davon ehrlich gesagt.... NICHTS
  13. Danke
    manu reacted to Philipp Schürmann in PlayStation 5 - Epic Games zeigen Unreal Engine 5 für PlayStation 5 + Tech-Demo   
    Im Zuge des heutigen Summer Game 2020-Showcase präsentierten uns die Mannen von Epic Games die neue Unreal Engine 5 für die PlayStation 5-Konsole, welche im Jahr 2021 erscheinen soll.
     
    Diesbezüglich zeigte man eine Tech.Demo, welche die Leistung jener Engine eindrucksvoll darstellt. Dort zu sehen ist ein Szene, die etwas an Tomb Raider erinnert. Das Ganze könnt ihr euch hier anschauen und weitere Informationen werden folgen. 
     
     
  14. Haha
    manu reacted to Prodigy in PlayStation 5 - Große Enthüllung womoglich im Juni   
    Die kündigen die PS5 Pro im Bundle mit Half Life 3 auf PSVR 2.0 in 4k bei 120fps für 299€ an. Für Weihnachten 2020.
     
    Glaubt mir!
  15. Haha
    manu got a reaction from Schtarek in The Last of Us: Part II - Leaks kamen durch einen Hack zustande   
    Klar die wollen auch mal wissen wie ne gute Story aussieht ;D
  16. Danke
    manu reacted to Philipp Schürmann in DOOM Eternal - Entwickler reagieren im Video auf Speedrun   
    Am 20. März 2020 war es soweit und die Entwickler von id Software und der Publisher Bethesda Softworks veröffentlichten mit DOOM Eternal den neuesten Ableger der Shooter-Reihe für unter anderem PlayStation 4.
     
    Schon jetzt haben es einige Speedrunner geschafft, das Spiel in unter 30 Minuten zu beenden. Diesbezüglich präsentieren uns die Kollegen von IGN nun ein Video mit dem Rekord vom Spieler "Xamide", auf welchen die Entwickler Marty Stratton (Executive Producer), Hugo Martin (Game Director), Jerry Keehan (Level Design Director) und Evan Eubanks (Lead Game Programmer) reagieren. Das Ganze könnt ihr euch hier anschauen:
     
     
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  17. Danke
    manu reacted to Neodamus in PlayStation 5 - Neuer Controller offiziell vorgestellt   
    Ich bin heilfroh, dass sie die Joysticks wieder symmetrisch angeordnet haben. Dieser Unsinn wie bei der X-Box mit ihren versetzten Sticks fand ich beim Spielen wirklich katastrophal. Und weil alle 3rd Party Controller, die ich mal angesehen habe, ebenso asymmetrische Positionen anbieten, hatte ich Angst, Sony geht mit diesem Trend. 
    Glück gehabt! 
  18. Haha
    manu reacted to joschi486 in The Last of Us: Part II - Nach Release Verschiebung aus dem PlayStation Store verschwunden   
    "Playstation-Version gestrichen, exclusiver Deal mit Epic auf dem PC" 🙊
  19. Like
    manu got a reaction from orbit1 in [Umfrage] Zu welchem Spiel würdet ihr euch auf der PlayStation 5 eine Fortsetzung wünschen, die es nicht auf die PlayStation 4 geschafft hat?   
    Ganz klar Resistance... aber nicht wie Resistance 3.... sondern wie das 2. gerade wegen dem coop multiplayer. Und Der single player darf auch gern wieder so gut werden
  20. Danke
  21. Like
    manu reacted to Philipp Schürmann in PlayStation 5 - Entwickler loben die Konsole und sehen sie in vielerlei Hinsicht als Überlegen an   
    Nachdem nun sowohl die X-Box Series X, als auch die PlayStation 5 offiziell vorgestellt worden ist, zumindest was die Hardware-Specs angeht, sind die Lager der Community gespalten. So hat Microsofts Konsole auf den Papier die Nase vorn. Jedenfalls wenn man sich rein auf die Zahlen beschränkt.
     

     
    Doch Zahlen sind eben nicht alles. Dies zumindest haben die Kollegen von Kotaku herausgefunden, die mit einigen Entwicklern gesprochen haben. So heißt es dort, dass die Next-Gen-Konsole von Sony trotz der etwas niedrigen Teraflops-Zahl nicht leistungsschwächer ist, als die Series X. Denn jene Zahl mag zwar marketingtechnisch einiges her machen, in der Theorie sei sie jedoch nur eine theoretische Höchstgeschwindigkeit. 
     
    Weiterhin fügen die Mannen rund um "Jason Schreier" (Kotaku) hinzu, dass man von drei nicht näher genannten Entwicklern gehört hat, dass die PlayStation 5 trotz der Datenblätter die überlegende Hardware bietet. 
     
    Und das ist noch nicht alles. Auch die Entwickler von Ready at Dawn (The Order: 1886) sehen in der PS5 eine revolutionäre Konsole, welche die Spieler nach rund einem Jahr voll und ganz zu schätzen werden wissen. Sie soll die inspirierendste Heimkonsole sein, die jemals entwickelt wurde, heißt es weiter. 
     
    Also heißt es auf jeden Fall nun weiter abwarten und letztendlich spätestens, wenn unsere geliebte PlayStation veröffentlicht wurde, selbst zu entscheiden, welche für jeden einzelnen die bessere Konsole ist. Denn neben der guten Hardware sind es vor allem die Spiele, die uns vor dem Fernseher locken.
  22. Danke
  23. Danke
    manu reacted to fuzy in PlayStation 5 - Das sind die offiziellen technischen Spezifikationen der Konsole   
    also ich bin echt chronischer playstation fan aber die zahlen überzeugen wirklich nicht. ich hoffe, dass das spiele line-up das kompensiert. 825GB festplatte finde ich ehrlich gesagt eine frechheit bei den datenmengen der heutigen spielen. 
  24. Haha
    manu reacted to R123Rob in [Umfrage] Kauft ihr euch die kommende Next-Gen-Konsole PlayStation 5 direkt zum Release?   
    Wird sehr zeitnah gekauft.
     
    Wer da nicht rechtzeitig zuschlägt, hat Sony's Playstation nie geliebt.
  25. Danke
    manu reacted to KAESEFUSSXXL in PlayStation Store - "Unerlässliche Favoriten" und "Spiele unter 20 €" im Angebot   
    Pfeif drauf ich zock Terminator Resistance .
    Gefällt mir .
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