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Bottlethrower

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    Bottlethrower got a reaction from Red Sun King in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    Poste das mal auf Reddit. Der Diskussionsstrang wird lang. 
     
     
    Kein Ding. 
     
    Bei einer erneuten Unentschlossenheit deinerseits kaufst du das nächste Spiel direkt, wozu ich Dir rate. 
  2. Haha
    Bottlethrower got a reaction from Roxas1997 in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    Poste das mal auf Reddit. Der Diskussionsstrang wird lang. 
     
     
    Kein Ding. 
     
    Bei einer erneuten Unentschlossenheit deinerseits kaufst du das nächste Spiel direkt, wozu ich Dir rate. 
  3. Haha
    Bottlethrower got a reaction from ElPatron in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    Poste das mal auf Reddit. Der Diskussionsstrang wird lang. 
     
     
    Kein Ding. 
     
    Bei einer erneuten Unentschlossenheit deinerseits kaufst du das nächste Spiel direkt, wozu ich Dir rate. 
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    Bottlethrower reacted to Daniel Bubel in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    The Last of Us ist eines der bestbewerteten Videospiele aller Zeiten. Es ist auch gleichzeitig eines der bei den Fans beliebtesten Games der letzten Konsolengeneration und war Naughty Dogs erste neue IP seit Uncharted, das mit Drakes Schicksal im Jahr 2007 seinen Einstand auf der PlayStation 3 feierte. Während wir mittlerweile fünf Uncharted-Ableger spendiert bekommen haben (sechs, wenn man das von einem anderen Studio entwickelte Uncharted: Golden Abyss, das lediglich für die PS Vita erschienen ist, dazu zählen), wurde ein zweiter Teil von The Last of Us nun vor knapp zwei Wochen und somit sieben Jahre nach Release des Erstlings veröffentlicht.
     
    Dabei hatte The Last of Us: Part 2 bereits im Vorfeld mit einigen Kontroversen zu kämpfen. Durch Leaks zahlreicher Spielszenen und Zwischensequenzen zeichneten vor allem durch und durch fanatische Fans ein von Hass und Enttäuschung erfülltes Bild des sonst mit Spannung erwarteten Sequels. Ein zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal veröffentlichtes Produkt wurde von diesem selbsternannten Teil der Fanbase auseinander genommen, den Entwicklern angeblich politisch motivierte Propaganda unterstellt und Fakten soweit verzerrt, dass sich daraus eine Lüge stricken ließ, die sich letzten Endes auch in meinem Kopf festzusetzen begann. Was genau das war und welche Auswirkungen das auf meine Wahrnehmung hatte, können wir gerne im Anschluss an diesen Test und unter Nutzung des entsprechenden Spoilerkastens klären.

     
    Aber dieses Review wird weitestgehend spoilerfrei bleiben. Zumindest in Bezug auf die gesamte Narrative und spezielle Entwicklungen und Wendungen innerhalb der Story. Grundthemen der Handlung werden durchaus Erwähnung finden. Denn alles andere wäre nach zwei Wochen doch etwas arg restriktiv. Gleichzeitig möchte ich hier auch niemandem den Spaß nehmen, der den Titel erst noch spielen wird. Also keine Sorge, die großen Twists und Kniffe bleiben auch weiterhin ein Geheimnis.
     
    Aber es hier ja auch gar nicht mal um die Kontroverse vor und während der Veröffentlichung gehen, sondern um das Produkt, das Naughty Dog auf den Markt gebracht hat. Also lasst uns nun über den PlayStation 4-Exklusivtitel The Last of Us: Part 2 reden.
     
    Die Charaktermodelle der Hauptfiguren sind ebenso über alle Zweifel erhaben. Wer dachte ein Uncharted 4: A Thief's End habe besonders toll dargestellte Figuren in beeindruckend gespielten Cutscenes, der wird aus dem Staunen kaum herauskommen. Im neusten Streich des Entwicklerstudios sieht man beispielsweise Ellies gesamte emotionale Bandbreite nicht nur dann, wenn das Drehbuch gerade eine Nahaufnahme verlangt, sondern auch wenn sie nicht im Mittelpunkt der Szene steht. Ein Stirnrunzeln hier, ein Biss auf die Unterlippe kurz bevor ihr etwas über selbige rutscht, oder auch den Zorn oder die Verzweiflung in den Augen. All das ist da. Und all das ist auf einer rein grafischen Ebene herausragend gelungen.
     
    Kojima Productions Death Stranding hatte ebenfalls fantastische Schauspieler, die dank aufwendigem Motion Capturing-Verfahren digitalisiert wurden. Aber im direkten Vergleich ist der Sprung in die digitale Welt meiner Meinung nach bei The Last of Us: Part 2 nochmals besser gelungen. Nicht rein vom technischen Standpunkt aus betrachtet, aber wie sich diese Figuren in die Welt einfügen wirkt weniger artifiziell und im Endergebnis authentischer. Kurzum, was Naughty Dog in den Zwischensequenzen, im Detailgrad der Spielumgebungen und in Hinblick auf die Charaktermodelle abgeliefert hat, gehört nicht einfach „nur“ zu dem Besten, was ich bisher gesehen habe, es ist das Beste.
     
    Getragen wird dieses zurschaustellen der durch die Bank rundum gelungenen Animationen, der Mimik und Gestik aller Figuren selbstverständlich von den Sprechern, die ihre ganze Emotionalität oder deren Fernbleiben in die Stimmen legen. Eine wunderschöne Hülle bliebe ohne entsprechendes Füllmaterial eben nur das, eine Hülle. Und egal ob das nun Ashley Johnson als Ellie, Troy Baker als Joel, Shannon Woodward als Dina oder Laura Bailey sind -  sie alle haben großartige Arbeit geleistet. Die englische Synchronfassung ist eine absolute Punktlandung und bietet keinerlei Anlass zur Kritik. Ähnliches gilt auch für die deutsche Fassung, die dank wiederkehrender Sprecher wie Anette Ptempa (als junge Ellie) oder auch Carlos Lobo als Joel gerade Fans des Vorgängers begeistern wird. Die Abmischung erschien mir bei meinem kurzen Ausflug in die Welt der deutschen Synchronarbeit etwas weniger rund und manche Unterschiede in der Lautstärke störten mich, aber nichtsdestotrotz ist sie sehr gut gelungen.
     

     
    Naughty Dogs technische und grafische Brillanz tragen die Story des Spiels also mindestens im gleichen Maße wie es die Sprecher jener Figuren tun, aus deren Perspektive wir sie erleben. Doch worum geht es eigentlich?
     
    Ich habe mich, wie eingangs erwähnt, dagegen entschieden, auch mittlerweile gewiss bekannte Story-Wendungen explizit zu nennen. Deshalb halte ich es folgend bewusst etwas schwammig, wenn ich sage, dass The Last of Us: Part II in erster Linie eine Fortsetzung der Geschichte von Joel und Ellie ist. Zwar rückt der Fokus sichtlich auf die nun vollständig spielbare weibliche Protagonistin des ersten Teils, aber Joels Handeln und seine Gegenwart sind narrativ immer spürbar. Selbst wenn wir Ellie aus den Augen zu verlieren glauben, macht uns das Drehbuch immer wieder bewusst, dass ohne Joel nichts von dem geschehen würde, was wir erleben müssen. Neue Charaktere wie Dina, Jesse und Abby erweitern den Cast hierbei nicht nur, sie ergänzen ihn, um wichtige Komponenten und notwendige Perspektiven.
     
    Immerhin sind seit den Ereignissen des ersten Teils fünf Jahre vergangen und Ellie und Joel sind in Jackson, einer Siedlung Überlebender zur vermeintlichen Ruhe gekommen. Doch als sich die Ereignisse überschlagen, stehlen sich Ellie und ihre Freundin Dina aus der Sicherheit ihrer Heimat. Ihr Ziel ist Seattle, wo sie nach Jemandem suchen müssen, um Frieden finden zu können.
     
    Als Spieler sind viele von uns innerhalb der letzten sieben Jahre  seit Release gewiss zu dem Schluss gekommen, dass das wofür sich Joel am Ende des ersten Teils auch für uns entschieden hat, die womöglich richtige Entscheidung in einem Szenario gewesen sein könnte, in der die Grenzen zwischen dem was Richtig und dem was Falsch ist, ohnehin verschwommen waren. Doch egal, wie wir dazu stehen, egal was wir denken, Naughty Dog konfrontiert uns mit einer Zukunft, in der wir mit den Konsequenzen dieser Entscheidung leben müssen. Wir können dabei nur machtlos zusehen und spielerisch wie narrativ auf vorgebenen Pfaden wandeln. Beeinflussen können wir nur wie wir den Weg von Punkt A zu Punkt B gestalten. Die weiteren Reaktionen der Figuren, ihre Motivation und ihr Handeln sind von den Entwicklern vorgegebenen. Das ist innerhalb der knapp dreißig Stunden langen Rahmenhandlung, die sich mit Themen wie Wut, Trauer, Ohnmacht und Rache auseinandersetzt aber gewiss nicht tragisch.
     

     
    Ganz im Gegenteil schaffen es die Entwickler und nicht zuletzt die Drehbuchautoren, uns die drei Ingame-Tage, in denen wir den verschiedenen Pfaden der Spielfiguren folgen, auch dadurch so intensiv erleben zu lassen. Von extremen Emotionen getriebene Menschen sind nur selten anfällig für Vernunft. Ob wir das nun wahrhaben wollen, oder nicht. Uns als Spieler in die Rolle von Zuschauern zu drängen, die - und das verspreche ich jedem, der den Titel bisher noch nicht gespielt hat - früher oder später im Spiel anfängt, die Motivationen bekannter Figuren und die Eindeutigkeit, mit der wie diese vor uns rechtfertigen, zu hinterfragen, ist schlichtweg brillant. Es gab mehr als eine Stelle, an der ich mich weigern wollte, ein einfaches Quick Time-Event zu meistern. Einfach weil ich mich aus der von den Entwicklern aufgezwungenen Determination befreien wollte. Auch weil sie letzten Endes Teil einer Gewaltspirale war, in der ich nicht mehr stecken wollte. Vor allem aber, weil es mir mitunter unangenehm war, dem Handlungsverlauf zu folgen. Zu oft wird mit der Erwartungshaltung gespielt und zu oft, wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen.
     
    Und das lag nicht etwa ausschließlich an der Gewalt, mit deren expliziten Darstellung man sich dauerhaft konfrontiert sieht. Nicht falsch verstehen, The Last of Us: Part 2 schlägt das ein oder andere Mal durchaus über die Stränge, was diverse Verstümmelungen angeht, aber man kann und sollte durchaus zu akzeptieren bereit sein, dass diese Darstellung nicht ausschließlich dem Befriedigen irgendwelcher voyeuristischer Triebe dienlich ist. Naughty Dogs postapokalyptische Zukunft ist eine gewalttätige Zukunft. Egal ob es der notwendige Umgang mit den diversen Infizierten, oder der von fragwürdigen Motivationen gestützte Kampf zwischen zwei verfeindeten Gruppierungen ist. Am Ende sind alle Überlebenden am Leben, weil sie bereit sind, Gewalt zu nutzen, oder sich mit Gewalt zu nehmen, was sie zu brauchen meinen.
     
    Und für Ellie gilt das genauso wie für andere Figuren. Naughty Dog spielt auch in der Darstellung der Gewaltspitzen mit unseren Gefühlen und unserer Erwartungshaltung. Im einen Moment können wir die Verstümmelung eines Charakters nur hinter einem Tränenschleier betrachten und im nächsten finden wir es vollkommen okay, mit der Vorstellung zu leben, das einem anderen das gleiche angetan werden könnte. Innerhalb der Spielwelt, in der wir verschwunden sind, versteht sich.
     

     
    Da ist es dann auch egal, ob das der gelungene Kopfschuss oder das erfolgreiche Anschleichen nebst befriedigendem Stealth-Kill ist. Beides funktioniert übrigens hervorragend. Das Gameplay des ersten Teils wurde in jeder Hinsicht verbessert, wenn man das nach wie vor etwas sehr träge Gunplay mal außer Acht lässt. Die Movesets wurden indes erweitert und Ellie kann beispielsweise kriechen, sich in hohem Gras verstecken, von Erhöhungen oder über Abgründe springen. Seile und Kabel können genutzt werden, um physikalisch weitestgehend korrekt neue Wege zu erschaffen, und auch auf dem Rücken von Pferden ist man mitunter unterwegs.
     
    Ansonsten bleibt es bei der gleichen spielmechanischen Mischung, die wir auch aus The Last of Us kennen. Es stehen diverse Schusswaffen und Sprengfallen zur Verfügung, die man entweder innerhalb der Spielwelt findet oder dank eines rudimentären und sehr übersichtlichen Crafting-Systems selbst herstellen kann. Gerade als Stealth-Spiel macht The Last of Us: Part 2 nochmals mehr Spaß als der Vorgänger. Da die Gegnertypen des Vorgängers natürlich weiterhin dabei sind, aber um neue Varianten ergänzt wurden, kommt auch mehr Abwechslung auf. Die Infizierten, zombieähnlichen Wesen, freuen sich über drei Neuzugänge, wobei auch der Survival Horror-Aspekt erweitert wurde. Eine Begegnung bleibt dabei in besonders intensiver Erinnerung, wohl auch, weil man sich für einen kurzen Moment in einem Resident Evil-Ableger wähnt.
     
    Die menschlichen Gegner sind nun auch mit Hunden unterwegs, welche die Fährte der Spielfigur aufnehmen können, während sich die religiösen Seraphiten durch Pfeifgeräusche untereinander verständigen Können. Erledigt man einen Gegner und er antwortet nicht mehr auf das entsprechende Pfeifsignal, geht ein gepfiffenes Raunen schnell in Alarmbereitschaft über. Zudem wurde auch ordentlich an der KI geschraubt. Die Feindkontakte fühlen sich nicht nur deshalb lebendiger und dynamischer an.
     
    Auch das Leveldesign hat gefühlt noch mal einen Sprung nach vorne, beziehungsweise oben gemacht und bietet mehr Vertikalität. Egal ob man sich in einem oberen Stockwerk zu verstecken versucht oder unter einem Lastwagen zu Kräften kommen möchte, The Last of Us: Part 2 bietet mehr Möglichkeiten als noch der Vorgänger. Das zeigt sich auch in diversen Talentbäumen, die man nach und nach freischalten kann - und die neue Crafting-Rezepte oder Erweiterungen bereits vorhandener Fähigkeiten mit sich bringen.
     

     
    Allerdings könnte es vom einen gerne mehr und vom anderen weniger geben. Naughty Dogs neuster Titel ist ein langes Spiel und ab und an macht man sich doch schon mal wegen des Pacings Gedanken. Nicht falsch verstehen, ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass The Last of Us: Part 2 zu lang wäre, wohl aber, dass es beispielsweise zu wenige Tötungsanimationen gibt und zu viele gleich ablaufende Feindkontakte. Zudem kam mir der ein oder andere Spielabschnitt zu gestreckt vor. Das ist Meckern auf hohem Niveau, da ich dennoch immer Spaß hatte, aber eben auch mein subjekties Empfinden. Vier, fünf Stunden weniger Spielzeit und ich hätte diese Gedanken niemals zu "Papier" gebracht.
     
    Zumal sich die Entwickler alle Mühe gegeben haben, die Abschnitte weitestgehend übersichtlich zu gestalten, mit einer löblichen Ausnahme, in der man ein größeres Gebiet nach Art einer Miniatur-Open World erkunden kann - komplett mit Weltkarte. Die gefundenen Hinweise auf Rätsel, Safes oder Lager werden dabei von Ellie auf dieser eingetragen. Auch das erinnerte mich übrigens stark an Silent Hill.
     
    Noch ein paar Worte zum Sounddesign und dann kommen wir zum wohlverdienten Schluss. Wer mit einer ordentlichen Anlage oder einem guten Headset spielt, wird an The Last of Us: Part 2 mehr Spaß haben. Gegner pfeifen sich nicht nur aus unterschiedlichen Richtungen zu, sonder es knarrt an jeder Ecke, oder Äste wiegen im Wind. Pfützen und Glasscherben können einen durchaus mal zusammenzucken lassen, wenn man selbst unabsichtlich hineintritt und die Clicker sind klanglich ohnehin eine ganze eigene Hausnummer. Auch hier wurde viel Arbeit investiert, was man nicht nur an den Safes merkt, die man jederzeit mit gefundenem Code, aber auch nach Gehör knacken kann (allerdings klappte das bei mir nur via Headset), sondern auch an den menschlichen Feinden. Sie benennen ihre Kameraden durchaus beim Namen, wenn sie Zeuge werden, wie er stirbt, oder seinen Leichnam finden. Beim offenen Feuerduell empfand ich das tatsächlich etwas unrealistisch und mitunter nervig, bei meinen hauptsächlichen Stealth-lastigen Kontakten äußerst intensiv. Vermutlich weil die Namensnennungsrate hier nicht ganz so hoch war.
     

     
    Des Weiteren sind die diversen Einstellungsmöglichkeiten zu loben. Egal ob diese im Rahmen des Schwierigkeitsgrades oder in Bezug auf Hilfstellungen für beispielsweise Menschen mit Sehbehinderungen sind. Es gibt so viele Anpassungen, dass man sich sein eigenes Spielerlebnis zusammenstellen kann, sei es die Stärke der Gegner, die Häufigkeit der Ressourcen oder sonstige spielrevelante Optionen betreffend. Dass Text-to-Speech aktiviert werden kann, und dass bestimmte Darstellungsarten und Soundeffekte aktiviert werden können, um auch Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu bieten, dieses Spiel zu erleben, ist im Rahmen der Barrierefreiheit in Videospielen insgesamt ein neuer Maßstab. Und sollte zu einem neuen Standard werden.
     
    FAZIT
     
    The Last of Us: Part 2 aus dem Hause Naughty Dog ist ein Meisterwerk. Grafisch und technisch wird Alles aus der PlayStation 4 herausgekitzelt. Da verzeiht man auch gerne mal die immerhin stabilen 30 fps. Dass dieses Spiel auf einer sechs Jahre alten Konsole läuft, hat mich mehr als einmal beeindruckt. Aber auch narrativ kann der Titel überzeugen, auch wenn gewiss nicht jeder mit Story zufrieden sein wird.
     
    Und damit komme ich zu meiner kleinen Obsession zurück, den Spiegeln. Nicht nur die offensichtlichen, innerhalb der Spielwelt, sondern auch die inhaltlichen und sinnbildlichen, die sich wie Ankerpunkte für einen roten Faden durch diese Geschichte über Hass und Liebe verteilt finden lassen. Was der Spiegel zeigt ist nicht immer das, was wir sehen wollen, er lügt aber auch nicht. Was auf der einen Seite des Spiegels geschieht, geschieht auch auf der anderen. Mit der einzigen Ausnahme, dass die Entwickler sich trauen, das Spiegelbild im Rahmen der Handlung dann doch zu verzerren und uns Perspektiven aufzuzeigen, die wir nicht wahrhaben wollen. Wir sehen plötzlich auf beiden Seiten zwar das Selbe, aber nicht mehr das Gleiche. Mehr kann ich ohne zu spoilern an dieser Stelle nicht schreiben. Wer den Titel durchgespielt hat, wird die Intention dahinter aber gewiss verstehen.
     
    The Last of Us: Part 2 ist mehr als eine einfache Rachemär und doch genau das - je nachdem wie weit man gewillt ist in den Kaninchenbau hinabzusteigen. Denn hinter aller Oberflächlichkeit - egal ob Gewalt oder Handlungsmotive betreffend - wartet eine weitere Ebene. Eine, die tiefer blicken lässt. Die Figuren machen allesamt Fehler, keiner dieser "Helden" ist perfekt. Niemand wirklich Gut oder Böse.
     
    Sie folgen ihren Gefühlen und geben sich ihnen viel zu oft auch vollkommen hin. Nicht immer sind die daraus resultierenden Reaktionen logisch nachvollziehbar. Wohl aber menschlich. Und das macht die Darstellung in diesem Spiel zu etwas Besonderem. Sie wirkt überraschend reif und realistisch.
     
    The Last of Us: Part 2 teilt sich hier als Spiel etwas mit seinen vermeintlichen Heldenfiguren. Es ist rein objektiv kein perfektes Spiel. Es gibt repetitive Elemente, sowie Probleme mit der Steuerung und lediglich solides Gunplay. Aber es ist die perfekte Inszenierung einer natürlich unperfekten und somit zutiefst menschlichen Geschichte. Eine, die von unterm Strich hervorragendem Gameplay getragen wird. Es ist ein Meisterwerk in vielerlei aber eben nicht in jeder Hinsicht. Es ist aber auf alle Fälle eine der beeindruckendsten Erfahrungen, die ich jemals in einem Videospiel machen durfte. Und eine, die mich emotional berührt und getroffen hat. Die mich zu Tränen rührte, aus so vielen verschiedenen Situationen heraus. Und das sehr oft. 
     
    Es ist als Spiel in vielerlei Hinsicht besser als der Vorgänger, aber eben auch anders. Naughty Dog haben gerade in Hinblick auf die Story einen mutigen Weg bestritten und gerade dadurch neue Maßstäbe gesetzt. Hut ab! 
     

  5. Danke
    Bottlethrower got a reaction from Philipp Schürmann in [Ankündigung] PS4-Magazin.de - Ich verabschiede mich für ein paar Tage in den Urlaub   
    Schönen Urlaub. 
     
    Ich bin dann wohl auch erstmal ne Woche hier raus. Gibt ja nun keine News mehr
     
  6. Haha
    Bottlethrower got a reaction from Nightcrow in [Ankündigung] PS4-Magazin.de - Ich verabschiede mich für ein paar Tage in den Urlaub   
    Schönen Urlaub. 
     
    Ich bin dann wohl auch erstmal ne Woche hier raus. Gibt ja nun keine News mehr
     
  7. Haha
    Bottlethrower got a reaction from Fragstar1 in [Ankündigung] PS4-Magazin.de - Ich verabschiede mich für ein paar Tage in den Urlaub   
    Schönen Urlaub. 
     
    Ich bin dann wohl auch erstmal ne Woche hier raus. Gibt ja nun keine News mehr
     
  8. Haha
    Bottlethrower got a reaction from Pulverblitz in [Ankündigung] PS4-Magazin.de - Ich verabschiede mich für ein paar Tage in den Urlaub   
    Du brauchst noch nicht einmal was schreiben.
     
    Es ist für mich einfach ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass du über das Forum schwebst wie eine zarte Sommerbrise und deine schützende Hand über unsere Häupter hältst.  
  9. Like
    Bottlethrower got a reaction from Lunte der Echte in [Ankündigung] PS4-Magazin.de - Ich verabschiede mich für ein paar Tage in den Urlaub   
    Du brauchst noch nicht einmal was schreiben.
     
    Es ist für mich einfach ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass du über das Forum schwebst wie eine zarte Sommerbrise und deine schützende Hand über unsere Häupter hältst.  
  10. Haha
    Bottlethrower reacted to DoktorOege in [Ankündigung] PS4-Magazin.de - Ich verabschiede mich für ein paar Tage in den Urlaub   
    Solange hier noch gegrillt wird, bleibst du schön wo du bist!
  11. Danke
    Bottlethrower got a reaction from Pulverblitz in [Ankündigung] PS4-Magazin.de - Ich verabschiede mich für ein paar Tage in den Urlaub   
    Schönen Urlaub. 
     
    Ich bin dann wohl auch erstmal ne Woche hier raus. Gibt ja nun keine News mehr
     
  12. Danke
    Bottlethrower reacted to m0rcin in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Alle Objekte bis auf die Trainingshefte sind im Spiel.
    Du kannst aber in den Einstellungen, die im ersten durchlauf schon eingesammelt Objekte kennzeichnen lassen - neben dem Dreieck Symbol am Objekt wird zusätzlich ein Häkchen angezeigt.
  13. Haha
    Bottlethrower reacted to Andy (Raptor__MUC) in Lustige Bilder,Gif's und Video's.   
  14. Haha
    Bottlethrower reacted to Red Sun King in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Oh, die edle PC Masterrace-Fraktion ist wieder da 😋
     

  15. Danke
    Bottlethrower reacted to Roxas1997 in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Kannst einfach die Kapitel laden für jede Trophy: https://www.playstationtrophies.org/game/the-last-of-us-part-2/guide/
     
    Für zwei Trophies scheint aber eh nochmal ein halber Durchgang erforderlich zu sein, das sind die bezogen auf alle Upgrades für Spieler und Waffen. Ich würde das zuerst angehen und alle verpassten collectibles bis zu diesem Punkt nachholen, danach einfach das restliche Spiel per Kapitelauswahl durchgehen für die restlichen.
  16. Haha
    Bottlethrower reacted to Lunte der Echte in Das "Was habt ihr euch zuletzt gekauft" Topic !   
    Das lese ich regelmäßig.
     
    Ich habe eine Demoka M203 Mühle und bin ein bisschen genervt vom Totraum  Allerdings möchte ich keine Unsummen in die Handnehmen und sie durchtauschen. 
     
    Keine Birkies???? Sag mal hast du die letzten Jahre verschlafen?
  17. Danke
    Bottlethrower reacted to Devian in Was habt ihr euch zuletzt angeschaut?   
    Experte bin ich beim besten Willen nicht, aber Gotham basiert nur auf den Comics, hält sich aber nicht wirklich dran.
     
    Finde auch, das diese drei Charactere die aufälligsten, und unterhaltsamsten der Serie waren, vor allem Pinguin hatte es mir angetan.
    Völlig durchgeknallter Choleriker.
     
  18. Danke
    Bottlethrower reacted to _Raschi_ in Das "Was habt ihr euch zuletzt gekauft" Topic !   
    Haben meine Eltern seit Jahren stehen, wird immer weniger genutzt und aktuell überlegen die, ob sie sich wieder eine richtige fettige friteuse kaufen. 
    Das gesund und so ist ja ein tolles Argument, aber es fehlt bei diversen Sachen einfach der Geschmack...
    Pommes, Kroketten, Schnitzel, Mozzarellasticks und co werden halt einfach nur trocken und fest, Süßkartoffel-Pommes werden nur dunkel und matschig, dazu kommt, dass dieser "frittierte Geschmack" fehlt, mein (bzw unser) Fall ist es also nicht. 
    Oder anders ausgedrückt, es kann oftmals eine klassische Friteuse nicht ersetzen. 
    Auf der anderen Seite hat man deutlich weniger Dreck und Gestank in der Bude. 
     
     
    2T: einen Skin für einen Warframe (Nidus) aus dem Spiel Warframe über Steam -> 6,99€ 🙈
  19. Danke
    Bottlethrower reacted to DoktorOege in Was habt ihr euch zuletzt angeschaut?   
    Gestern die erste Folge von Staffel 3 gesehen. Ich verstehe nichts mehr und muss erstmal hier und da was nachlesen, aber Dark ist einfach geil 😍

     
     
    ach und 1UP
     
  20. Danke
    Bottlethrower reacted to Red Sun King in Das "Was habt ihr euch zuletzt gekauft" Topic !   
    Eine Kaffeemaschine mit Mahlwerk, weil es
    a) nichts Besseres als Filterkaffee gibt und dieser
    b) am besten schmeckt, wenn er frisch gemahlen ist.
     

     
    Zusätzlich noch eine neue Heißluft-Friteuse, weil
    a) Backofen-Pommes einfach scheiße schmecken und
    b) die Heißluft-Variante erstaunlich gut mit der Fett-Variante mithält und natürlich etwas gesünder ist.
     

  21. Danke
    Bottlethrower got a reaction from MaDDoG1207 in Star Wars Episode I: Racer - Rennspiel-Klassiker jetzt für PS4 erhältlich & Launch-Trailer veröffentlicht   
    Was für ein Schrott. 
     
    Damals, kurz nach dem Krieg, fand ich das Game auf dem N64 (?) ganz cool. Für das Geld, was hier nun aber aufgerufen wird, hol ich mir lieber 2 Kisten Bier. Sieht optisch besser aus. 
  22. Danke
    Bottlethrower reacted to Roxas1997 in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Für alle, die sich vielleicht noch zukünftig deswegen wundern: War bei mir auch so, liegt wohl an diesem ersten Kapitel selbst. Sobald man auf Patrouille geht, verschwinden die Tonprobleme. Ich vermute mal, diese hörbare Pause zwischen den Soundloops (sind also eigentlich keine wirklichen Tonaussetzer, man merkt einfach nur, dass der Loop von vorne beginnt für die Soundspur) durch die vielen NPCs verursacht wurde.
     
    Ansonsten - ich bin nach rund 40 Stunden (sic!) Spielzeit auch endlich durch, und wow - das Spiel war schwere Kost. Ein absolutes Meisterwerk, und einige Kommentare hier zum Storytelling und der Revolution, die ND in diesen Bereich reingebracht hat, kann ich nur so unterschreiben. Ich werde jetzt aber definitiv ein paar Tage und Diskussionen brauchen, um meine Gefühle zur Geschichte in diesem Spiel ausführlicher in Worte fassen zu können...
     
    Ansonsten:
     
    Das Spiel habe ich direkt auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und bin auch echt froh darüber - gerade Bosskämpfe oder Herdenangriffe von Infizierten waren der pure Wahnsinn, so einen Nervenkitzel habe ich schon sehr lange nicht mehr verspürt - in Kombination mit der smoothen Steuerung, der brachialen und hochwertigen Soundkulisse und der exorbitanten Inszenierung musste ich einfach weinen vor Freude, so meisterhaft in Szene gesetzt wurden einzelne Gameplayabschnitte, wie 
    Deshalb würde ich echt behaupten: Dieses Spiel setzt wirklich die Messlatte für alle zukünftigen Projekte Sonys auf ein ganz neues Level, und mein minderwertiges Hirn kann sich noch gar nicht ausmalen, wie ND erst auf der PS5 abliefern wird. The Last of Us Part 2 ist technisch und von der Präsentation her wirklich eine geölte Maschine, da passt alles und alles greift perfekt ineinander. Ich ziehe meinen Hut vor ND ♥️
     
    Und ich mag es nochmals jeden ans Herz legen: Spielt auf einem hohen, am besten den höchsten Schwierigkeitsgrad. Nur so kann man die Anspannung in den Konflikten mit Menschen und Infizierten wirklich fühlen.
  23. Danke
    Bottlethrower reacted to Mr_Aufziehvogel in Star Wars Episode I: Racer - Rennspiel-Klassiker jetzt für PS4 erhältlich & Launch-Trailer veröffentlicht   
    Ja, ist tatsächlich so. Ich hatte vor ein paar Jahren mal so eine Retro-Phase, in der ich viele alte Spiele noch einmal angespielt habe und ich war überrascht, wie schlecht gealtert die meisten Spiele sind und wie viel besser man sie in Erinnerung behält.
     
    Definitiv schlecht gealtert sind: die alten Tomb Raider Teile, die Syphone Filter Trilogie, GTA 3, Vice City und San Andreas sind aus heutiger Sicht auch furchtbar.
     
    Gut gealtert sind: Final Fantasy 9 und 10, Need for Speed Hot Pursuit, Underground, Underground 2, Most Wanted, Tony Hawks Pro Skater 1-4, Jade Cocoon.
  24. Haha
    Bottlethrower reacted to Martok in Star Wars Episode I: Racer - Rennspiel-Klassiker jetzt für PS4 erhältlich & Launch-Trailer veröffentlicht   
    Moment mal ich hatte im März 1997 die PlayStation bekommen sonst hatte keiner eine in der Klasse ..... langsam verstehe ich ...
  25. Like
    Bottlethrower got a reaction from DoktorOege in Star Wars Episode I: Racer - Rennspiel-Klassiker jetzt für PS4 erhältlich & Launch-Trailer veröffentlicht   
    Was für ein Schrott. 
     
    Damals, kurz nach dem Krieg, fand ich das Game auf dem N64 (?) ganz cool. Für das Geld, was hier nun aber aufgerufen wird, hol ich mir lieber 2 Kisten Bier. Sieht optisch besser aus. 
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