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Daniel Bubel

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  1. Während Naughty Dogs The Last of Us: Part 2 und das an diesem Freitag erscheinende Ghost of Tsushima beinahe das komplette mediale Rampenlicht einzunehmen verstehen, bleibt der von Camouflaj entwickelte PlayStation VR-Titel Marvel's Iron Man VR in der Berichterstattung leider etwas auf der Strecke. Um das zu ändern, versuche ich folgend mal zu klären, ob sich das Virtual Reality-Spiel mit der teuren Lizenz lohnt. Und falls ja, für wen. Zu Iron Man, also Tony Starks Alter Ego, braucht man spätestens nach dem Start des Marvel Cinematic Universe eigentlich nicht mehr viel sagen. Nachdem seine Firma, Stark Industries, jahrzehntelang Waffen hergestellt hat, wandte er sich irgendwann davon ab und setzt nun auf erneuerbare Energiequellen. Doch seine Vergangenheit holt ihn in Form der mechanisch verbesserten Widersacherin Ghost ein, die nicht nur den Superhelden Iron Man attackiert, sondern ihre zahlreichen Drohnen gegen Verbündete und Geliebte einsetzt. Zeit also selbst in den maßgeschneiderten eisernen Anzug Tony Starks zu schlüpfen und als Iron Man gegen diese mächtige Gegnerin anzutreten. Wir erleben das Geschehen dabei immer aus Tonys Perspektive, was sich in der virtuellen Realität selbstverständlich anbietet. Doch nicht nur in den zahlreichen verschiedenen Level, sondern auch zwischen den Missionen werden wir zu Iron Man, beziehungsweise Tony Stark. Dabei können mitunter Entscheidungen getroffen und so der Gesprächsverlauf marginal beeinflusst werden. Auswirkungen auf die Handlung hat das alles zwar nicht, steigert die Immersion aber allemal. Leider ist die Story über weite Teile sehr vorhersehbar, aber dafür ganz ordentlich erzählt. Und gerade Fans der Comics und Filme dürfen sich auf ein Wiedersehen mit der ein oder anderen bekannten Figur freuen. Zwischen acht und zehn Stunden dauert es, sich durch die Kampagne zu kämpfen und zu fliegen, wobei man zwischen den Missionen immer in Tonys Anwesen in Kalifornien landet. Dort kann man das nächste Level auswählen, bereits besuchte nochmals spielen oder sich an verschiedenen Herausforderungsmissionen versuchen. VR-typisch warten hier auch einige Spielereien - wie beispielsweise das Aufheben verschiedener Gegenstände, die sich aus der Nähe begutachten lassen, oder Nahrungsmittel, die man dank des Move Controller-Trackings an den eigenen virtuellen Mund führen kann - einen spielerischen Mehrwert haben diese aber nicht. Dagegen überzeugt das kleine Basketballspiel schon eher, wenngleich auch dieses nicht viel mehr als ein nettes Gimmick ist. Den spielerischen Mehrwert haben wir dann in den eigentlichen Missionen, in denen wir gefühlt zum Superhelden Iron Man werden können. Die ersten Male war das zugegebenermaßen noch überfordernd, nach einiger Eingewöhnungszeit macht aber gerade das Fliegen und die Kämpfe gegen die zahlreichen Gegner richtig viel Spaß. Dabei setzt Entwickler Camouflaj auf die erwähnten Move Controller als Steuerungsmethode. Und das macht hier sogar richtig viel Sinn. Denn jeder Controller simuliert quasi eine der Hände des Helden. Werden die Handflächen nach unten gerichtet, kann man sich durch Knopfdruck schwebend in der Luft halten, beziehungsweise nach oben und unten beqegen, werden sie indes nach hinten gerichtet, fliegt man geradeaus. Und wem das doch nicht wild und schnell genug ist, der kann zusätzlich einen Boost-Modus aktivieren, dank dem man kurzzeitig mit hoher Geschwindigkeit durch die virtuellen Welten rasen kann. Die Steuerung wirkt im ersten Moment noch recht intuitiv, doch gerade die ersten Feindkontakte, verpassen diesem ersten freien Spielgefühl einen leichten Dämpfer. Plötzlich muss man nicht nur darauf achten, in welche Richtung man fliegt, sondern schnelle Drehungen vollführen und die Move Controller nach vorne bewegen, um Gegner anzuvisieren. Auf Knopfdruck feuert man dann aus allen Rohren, kann späterhin noch auf Raketen und Iron Mans Unibeam-Attacke, einen mächtigen Energiestrahl zurückgreifen. Mit fortschreitender Spielzeit gehen die verschiedensten Manöver allerdings gut und angenehm von der Hand. Das liegt einerseits an der Übung, andererseits daran, dass es nur eine überschaubare Anzahl verschiedener Gegnertypen gibt. Bei den einen muss man erst die Schilde deaktivieren, während andere empfindlicher auf diesen oder jenen Angriff reagieren. Es ist taktisch überschaubar und wird sehr schnell zur reinen Arcade-Ballerei. Eine die auf Dauer dann sogar etwas monoton wird, weil lediglich die Boss-Kämpfe etwas Abwechslung ins Spielgeschehen bringen. Auch hier sollte man keine Superheldenfilm-typische Epik erwarten, aber Spaß machen sie allemal. Zumal man sich zwischen den Missionen auch damit beschäftigen kann, das perfekte Loadout für Iron Man zu finden. Die Schubdüsen lassen sich verbessern, oder es werden neue Waffentypen freigeschaltet, sowie Notfallsysteme ausgebaut. Die dafür benötigten Punkte gibts durch Abschluss der Hauptmissionen. Je besser man sich dort schlägt, umso schneller kann man seine Systeme aufrüsten. Das motiviert durchaus, zumindest wenn man sich auf das repetive Spieldesign einlassen kann. Grafisch bewegt sich Iron Man VR gerade für PlayStation VR-Verhältnisse auf solidem Niveau. Die Effekte sind mitunter schön anzusehen und gerade andere Charaktere wirken in Gesprächen - und somit in Nahaufnahme - durchaus hübsch anzusehen. Die Level selbst lassen zwar einige Details vermissen, aber wenn man sich mit gefühlter Überschallgeschwindigkeit durch diese bewegt und gleichzeitig damit beschäftigt ist, eine Drohnenarmee auszuschalten, fällt das nicht weiter negativ auf. Bis man stirbt oder ein neues Kapitel laden muss, heißt das. Denn die Ladezeiten gehören mit zu dem längsten, was ich in den letzten Jahren aushalten musste. Zeit ist ja durchaus subjektiv, aber mit aufgesetztem VR-Headset mitten im Sommer zwei, drei Minuten auf einen monotonen Bildschirm starren zu müssen, fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Aber auch ohne diese Übertreibung gilt, dass die Ladezeiten zu lange sind und den Spielfluss enorm ausbremsen. Dadurch wird dann auch die Immersion gestört. Und diese ist eigentlich einer der größten Pluspunkte des Spiels. Denn tatsächlich fühlt es sich fantastisch an, in die Rolle von Iron Man zu schlüpfen. Die verschiedenen Level im Flugmodus zu bereisen und mit den Thrustern auf Gegner zu feuern, fühlt sich tatsächlich wahnsinnig gut an. Ich wollte erst authentisch schreiben, aber dazu fehlt mir der Vergleich. Nichtsdestotrotz würde ich an dieser Stelle schreiben wollen, dass sich Marvel's Iron Man VR so nah am virtuellen Heldensein anfühlt, wie nur irgendwie möglich. Zumindest ohne sich selbst einen mehrere Milliarden teuren Anzug zu bauen. Die Steuerung funktioniert ebenfalls sehr gut, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Und dank mehrerer Anpassungsmöglichkeiten lässt sich auch die Motion Sickness bei besonders anfälligen Personen weitestgehend verhindern. Ich für meinen Teil hatte zwar das ein oder andere Mal Probleme mich im Spiel zu orientieren, aber Übelkeit oder Kopfschmerzen kamen zu keinem Zeitpunkt auf - und das obwohl ich die Vignette abgeschaltet hatte und im Stehen spielte. Aufgrund der Verkabelung des PlayStation VR-Headsets und dem doch eher unzeitgemäßen Tracking via Lichtkugeln der Move Controller würde ich ohnehin das Spielen im Stehen empfehlen. Zwar könnte man auch in einem Sessel ohne Armlehnen spielen, aber selbst das erscheint mir eher suboptimal. Allerdings sollte man so oder so bei schnellen, beziehungsweise allzu häufigen Drehungen manchmal kurz das Visier lüften, um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, wo man sich gerade im realen Raum bewegt. Das ein oder andere Mal habe ich mich aus dem Trackingbereich herausgedreht und hatte die Kabel schon halb um den eigenen Körper gewickelt. Zum Glück hat Marvel's Iron Man VR auch dafür einen Warnbildschirm, der einen sogar ins Pausemenü befördert, sollten sich Kabel zu sehr um die Achse des Spielenden geschlungen haben. FAZIT Marvel's Iron Man VR bietet viele tolle Ideen und einige sehr gut funktionierende Spielmechaniken, die leider nicht vollends ausgereizt werden. Dafür sind es leider zu wenig Gegnertypen und generell zu wenig Abwechslung. Die Spielzeit ist mit acht bis zehn Stunden überraschend lang, was den soeben erwähnten Kritikpunkte allerdings noch mehr Gewicht zukommen lässt. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass das Tracking meist sehr gut funktioniert und das Spiel vor allem einfach sehr viel Spaß machen kann - auch wenn es bei einigen Spielmechaniken erst nach einigen Kapiteln Klick macht. Unterm Strich fand ich Batman: Arkham VR stimmungsvoller, aber auch der Ausflug zur direkten Konkurrenz von Marvel hat ein paar richtig gute und vor allem beeindruckende Momente. Und wie so oft gilt auch bei Marvel's Iron Man VR, dass man den durch die virtuelle Realität entstehenden Wow-Effekt nicht wirklich in Worte fassen kann. Dementsprechend ist meine Empfehlung für alle Zweifelnden, die kostenlose Demo-Version aus dem PlayStation Store zu laden. Aber auch die Vollversion lohnt sich für all diejenigen, denen es nach schneller Action dürstet. Suit up!
  2. In VR fand ich es nochmals ganz cool. Nur zwanzig Minuten, denn dann kamen Riesenspinnen. Aber bis dahin gut investierte 30 €
  3. Ja, das macht halt tatsächlich viel zu viele Platin-Trophäen von vorneherein unmöglich. Also für mich zumindest. Finde das auch immer schade, wenn ich die Listen schaue und denke mir "Ja cool. Voll machbar." Und dann fängt es mit den MP- oder Online-Trophäen an. Red Dead Redemption 2 wurde dadurch von "Klar, voll gerne" zu "Nope. Keine Chance, Rockstar".
  4. Wie verhält sich das mit Multiplayer-Trophäen bei dir? Da ziehe ich nämlich immer die Grenze. Ich habe kein Problem ein Spiel zwei Mal durchzuspielen, wenn es denn gut ist, aber wenn ich hunderte Stunden in den MP investieren soll, bin ich raus. Dafür reicht die Motivation nämlich grundsätzlich nicht Edit: Einzige bisherige Ausnahme ist da glaube ich Destiny 2. Da fehlt eigentlich nur der Raid auf Normal und Prestige. Hab aber nicht genügend Leute... Aber das "grundsätzlich" war da dann wohl falsch
  5. Fand ich in diesem Fall aber äußerst interessant und angenehm. Es gbt einige zusätzliche Dialoge oder Gespräche von NPC, die sehr viel mehr Sinn ergeben, wenn man beim zweiten Durchgang ist.
  6. Ja, ich werde auch nicht wirklich warm. Manchmal versinke ich regelrecht darin und manchmal verlässt mich die Lust nach kurzer Zeit. Ich meine, ich habe es auch schon so ziemlich seit Release und bin immer noch nicht durch. Aber das kommt jetzt hoffentlich bald, damit ich das Projekt mal abhaken kann. Im Vergleich zu den alten zelda Titeln, die ich immer so schnell wie möglich durch gespielt habe, habe ich mit Breath of the Wild einfach nicht so viel Spaß. Ich verstehe warum es so gut bewertet wurde und so beliebt ist, es ist nur einfach nicht wirklich was für mich. Schade, aber ich werde das Ende sehen. Koste es was es wolle! (vermutlich Zeit) Windbound schaue ich mir gleich mal an.
  7. Jesses. Ich bin auf den 2013-Vergleich eines anderen Users eingegangen, der im Vorfeld mit dir diskutiert hat. Und bin da mal überspitzt mit Assassin's Creed: Black Flag reingegrätscht. Etwas, das @joschi486 auch direkt verstanden hat, als er The Last of Us: Remastered erwähnt hat. Das sind Titel aus dem Jahr 2013, die eben durchaus noch hübsch aussehen. Auch im direkten Vergleich zu Fallout 76, das - natürlich - nur fünf Jahre später kam. Sie sehen oberflächlich natürlich nicht per se besser aus, auch deshalb weil die Pro-Version von F76 zum Beispiel 4K-Checkerboarding und Fake HDR bietet. Aber schon zum Release war die Grafik von Fallout 76 eben lediglich durschnittlich. Das haben mehrere Leute hier zum Ausdruck gebracht und du hast das direkt als "Bashing" verstanden. Ich hätte mich besser ausdrücken können, aber lächerlich ist auch meine Aussage keinesfalls. Genau so wenig wie deine. Und damit von meiner Seite nun wirklich genug zu diesem Spiel... Edit zum Thema : Hab in Zelda gestern den dritten Titanen bezwungen. Es wird doch langsam...
  8. Bis auf den vergleich mit AC kam nichts von dem mir vorgeworfenen von mir. Aber gut, passt schon. Eine Verwechslung womöglich. Edit: Außerdem schrieb ich, dass Fallout 76 womöglich ein wenig besser aussähe als Assassin's creed, nicht umgekehrt. (Was ich nach wie vor nicht wirklich glaube, aber auch keine Rolle spielt).
  9. Fallout 76 sieht im Vergleich zu - sagen wir - einem Assassin's Creed Black Flag (aus dem Jahr 2013) mitnichten "sehr schön", sondern im besten Fall ein wenig besser aus (wobei ich mir selbst da nicht sicher bin). Und das ist sechs Jahre später nun wirklich keine Leistung. Daran ändert auch Fake-HDR nichts. Also man kann dieses Spiel genau wie jedes andere mögen, man kann es sogar subjektiv hübsch finden, aber das technische Gerüst von Fallout 76 objektiv zu verteidigen bringt in dieser Diskussion wirklich nicht viel. Aber Grafik ist nun wirklich nicht alles und solange es Spaß macht (machen kann), ist doch alles super. Wurde mit dem Spiel nie warm und habe früher Fallout als Reihe echt geliebt. Nun ja, auch andere Entwickler haben sympathische Spiele. Da ich jetzt mit The Last of Us: Part 2 durch bin und es platiniert habe, brauche ich mal etwas entspannteres und verschwende jetzt wieder viel zu viel Zeit mit Zelda: Breath of the Wild und Animal Crossing. Brauche jetzt das andere extrem zu "dunkel, düster, brutal, traurig".
  10. Das mal noch als Zusatz. Auch wenn es natürlich nicht mehr als eine Geste ist.
  11. Es ist vor allem so armselig, was man da lesen muss. Dass diese Menschen a) nichts besseres zu tun haben, als dieses Spiel quasi rund um die Uhr zu hassen und dass seit nunmehr über zwei Wochen und b) die Beteiligten und Entwickler mit diesem Hass, Morddrohungen, homophoben und antisemitischen Äußerungen überschüttet werden, ist so dermaßen unverhältnismäßig und dumm, dass es jegliche berechtigte Kritik zu überschatten droht und vor allem gefährlich ist. Der circlejerk auf Reddit ist da ein gutes, weil besonders abstoßendes Beispiel.
  12. Super! Mir fehlen auch nur noch zwei. Hatte ähnlich wie du beim ersten Spieldurchgang alles rigoros abgegrast und war nach knapp 40 Stunden am Ende. Dadurch musste ich per Kapitelauswahl nur noch zwei Sammelobjekte holen. Jetzt auch noch der Durchgang auf Moderat+, damit ich die Waffen und Fähigkeiten komplett ausbauen kann. Da ist aber eine Hälfte auch schon geschafft. Ein fantastisches Spiel, ich muss immer noch ständig an die Story denken...
  13. Ja. Und ich war verwirrt, weil ich natürlich dachte, dass ich den kompletten Sound (Chat und Spiel) in den Einstellungen über das Headset laufen lassen müste. Tatsächlich stellt man dort aber nur das Chat-Audio ein, damit gleichzeitig der normale 5.1 Sound über den Audio-Ausgang zum Fernseher / Anlage geht. Da das aber auch über das Toslink geht, wird dieser separat an den USB Stick übermittelt / aufgegriffen. Den TV muss man dann muten, damit die komplette Sound-Bandbreite tatsächlich nur über das TB kommt. Mit einer Anleitung hätte ich das vermutlich schneller raus gefunden. Erschien mir erst einmal auch nicht so schlüssig, mittlerweile macht es Sinn.
  14. Ich hatte beim Output natürlich das Headset eingestellt, aber auch All Audio statt nur Chat Audio. Da lag der Hund begraben... Jetzt passt aber alles Danke dir!
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