Jump to content
PS4-Magazin auf allen Kanälen - Folge uns!
PS4-Magazin.de

Daniel Bubel

Redakteur
  • Gesamte Inhalte

    5.816
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    97

Reputationsaktivitäten

  1. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from hinge in [Test] - Marvel's Iron Man VR   
    Während Naughty Dogs The Last of Us: Part 2 und das an diesem Freitag erscheinende Ghost of Tsushima beinahe das komplette mediale Rampenlicht einzunehmen verstehen, bleibt der von Camouflaj entwickelte PlayStation VR-Titel Marvel's Iron Man VR in der Berichterstattung leider etwas auf der Strecke. Um das zu ändern, versuche ich folgend mal zu klären, ob sich das Virtual Reality-Spiel mit der teuren Lizenz lohnt. Und falls ja, für wen.
     
     
    Zu Iron Man, also Tony Starks Alter Ego, braucht man spätestens nach dem Start des Marvel Cinematic Universe eigentlich nicht mehr viel sagen. Nachdem seine Firma, Stark Industries, jahrzehntelang Waffen hergestellt hat, wandte er sich irgendwann davon ab und setzt nun auf erneuerbare Energiequellen. Doch seine Vergangenheit holt ihn in Form der mechanisch verbesserten Widersacherin Ghost ein, die nicht nur den Superhelden Iron Man attackiert, sondern ihre zahlreichen Drohnen gegen Verbündete und Geliebte einsetzt.
     
    Zeit also selbst in den maßgeschneiderten eisernen Anzug Tony Starks zu schlüpfen und als Iron Man gegen diese mächtige Gegnerin anzutreten. Wir erleben das Geschehen dabei immer aus Tonys Perspektive, was sich in der virtuellen Realität selbstverständlich anbietet. Doch nicht nur in den zahlreichen verschiedenen Level, sondern auch zwischen den Missionen werden wir zu Iron Man, beziehungsweise Tony Stark. Dabei können mitunter Entscheidungen getroffen und so der Gesprächsverlauf marginal beeinflusst werden. Auswirkungen auf die Handlung hat das alles zwar nicht, steigert die Immersion aber allemal. Leider ist die Story über weite Teile sehr vorhersehbar, aber dafür ganz ordentlich erzählt. Und gerade Fans der Comics und Filme dürfen sich auf ein Wiedersehen mit der ein oder anderen bekannten Figur freuen.
     
    Zwischen acht und zehn Stunden dauert es, sich durch die Kampagne zu kämpfen und zu fliegen, wobei man zwischen den Missionen immer in Tonys Anwesen in Kalifornien landet. Dort kann man das nächste Level auswählen, bereits besuchte nochmals spielen oder sich an verschiedenen Herausforderungsmissionen versuchen. VR-typisch warten hier auch einige Spielereien - wie beispielsweise das Aufheben verschiedener Gegenstände, die sich aus der Nähe begutachten lassen, oder Nahrungsmittel, die man dank des Move Controller-Trackings an den eigenen virtuellen Mund führen kann - einen spielerischen Mehrwert haben diese aber nicht. Dagegen überzeugt das kleine Basketballspiel schon eher, wenngleich auch dieses nicht viel mehr als ein nettes Gimmick ist.
     

     
    Den spielerischen Mehrwert haben wir dann in den eigentlichen Missionen, in denen wir gefühlt zum Superhelden Iron Man werden können. Die ersten Male war das zugegebenermaßen noch überfordernd, nach einiger Eingewöhnungszeit macht aber gerade das Fliegen und die Kämpfe gegen die zahlreichen Gegner richtig viel Spaß. Dabei setzt Entwickler Camouflaj auf die erwähnten Move Controller als Steuerungsmethode. Und das macht hier sogar richtig viel Sinn. Denn jeder Controller simuliert quasi eine der Hände des Helden. Werden die Handflächen nach unten gerichtet, kann man sich durch Knopfdruck schwebend in der Luft halten, beziehungsweise nach oben und unten beqegen, werden sie indes nach hinten gerichtet, fliegt man geradeaus. Und wem das doch nicht wild und schnell genug ist, der kann zusätzlich einen Boost-Modus aktivieren, dank dem man kurzzeitig mit hoher Geschwindigkeit durch die virtuellen Welten rasen kann.
     
    Die Steuerung wirkt im ersten Moment noch recht intuitiv, doch gerade die ersten Feindkontakte, verpassen diesem ersten freien Spielgefühl einen leichten Dämpfer. Plötzlich muss man nicht nur darauf achten, in welche Richtung man fliegt, sondern schnelle Drehungen vollführen und die Move Controller nach vorne bewegen, um Gegner anzuvisieren. Auf Knopfdruck feuert man dann aus allen Rohren, kann späterhin noch auf Raketen und Iron Mans Unibeam-Attacke, einen mächtigen Energiestrahl zurückgreifen. Mit fortschreitender Spielzeit gehen die verschiedensten Manöver allerdings gut und angenehm von der Hand. Das liegt einerseits an der Übung, andererseits daran, dass es nur eine überschaubare Anzahl verschiedener Gegnertypen gibt. Bei den einen muss man erst die Schilde deaktivieren, während andere empfindlicher auf diesen oder jenen Angriff reagieren. Es ist taktisch überschaubar und wird sehr schnell zur reinen Arcade-Ballerei.
     

     
    Eine die auf Dauer dann sogar etwas monoton wird, weil lediglich die Boss-Kämpfe etwas Abwechslung ins Spielgeschehen bringen. Auch hier sollte man keine Superheldenfilm-typische Epik erwarten, aber Spaß machen sie allemal. Zumal man sich zwischen den Missionen auch damit beschäftigen kann, das perfekte Loadout für Iron Man zu finden. Die Schubdüsen lassen sich verbessern, oder es werden neue Waffentypen freigeschaltet, sowie Notfallsysteme ausgebaut. Die dafür benötigten Punkte gibts durch Abschluss der Hauptmissionen. Je besser man sich dort schlägt, umso schneller kann man seine Systeme aufrüsten. Das motiviert durchaus, zumindest wenn man sich auf das repetive Spieldesign einlassen kann.
     
    Grafisch bewegt sich Iron Man VR gerade für PlayStation VR-Verhältnisse auf solidem Niveau. Die Effekte sind mitunter schön anzusehen und gerade andere Charaktere wirken in Gesprächen - und somit in Nahaufnahme - durchaus hübsch anzusehen. Die Level selbst lassen zwar einige Details vermissen, aber wenn man sich mit gefühlter Überschallgeschwindigkeit durch diese bewegt und gleichzeitig damit beschäftigt ist, eine Drohnenarmee auszuschalten, fällt das nicht weiter negativ auf. Bis man stirbt oder ein neues Kapitel laden muss, heißt das.
     
    Denn die Ladezeiten gehören mit zu dem längsten, was ich in den letzten Jahren aushalten musste. Zeit ist ja durchaus subjektiv, aber mit aufgesetztem VR-Headset mitten im Sommer zwei, drei Minuten auf einen monotonen Bildschirm starren zu müssen, fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Aber auch ohne diese Übertreibung gilt, dass die Ladezeiten zu lange sind und den Spielfluss enorm ausbremsen. Dadurch wird dann auch die Immersion gestört.
     

     
    Und diese ist eigentlich einer der größten Pluspunkte des Spiels. Denn tatsächlich fühlt es sich fantastisch an, in die Rolle von Iron Man zu schlüpfen. Die verschiedenen Level im Flugmodus zu bereisen und mit den Thrustern auf Gegner zu feuern, fühlt sich tatsächlich wahnsinnig gut an. Ich wollte erst authentisch schreiben, aber dazu fehlt mir der Vergleich. Nichtsdestotrotz würde ich an dieser Stelle schreiben wollen, dass sich Marvel's Iron Man VR so nah am virtuellen Heldensein anfühlt, wie nur irgendwie möglich. Zumindest ohne sich selbst einen mehrere Milliarden teuren Anzug zu bauen.
     
    Die Steuerung funktioniert ebenfalls sehr gut, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Und dank mehrerer Anpassungsmöglichkeiten lässt sich auch die Motion Sickness bei besonders anfälligen Personen weitestgehend verhindern. Ich für meinen Teil hatte zwar das ein oder andere Mal Probleme mich im Spiel zu orientieren, aber Übelkeit oder Kopfschmerzen kamen zu keinem Zeitpunkt auf - und das obwohl ich die Vignette abgeschaltet hatte und im Stehen spielte.
     
    Aufgrund der Verkabelung des PlayStation VR-Headsets und dem doch eher unzeitgemäßen Tracking via Lichtkugeln der Move Controller würde ich ohnehin das Spielen im Stehen empfehlen. Zwar könnte man auch in einem Sessel ohne Armlehnen spielen, aber selbst das erscheint mir eher suboptimal. Allerdings sollte man so oder so bei schnellen, beziehungsweise allzu häufigen Drehungen manchmal kurz das Visier lüften, um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, wo man sich gerade im realen Raum bewegt. Das ein oder andere Mal habe ich mich aus dem Trackingbereich herausgedreht und hatte die Kabel schon halb um den eigenen Körper gewickelt. Zum Glück hat Marvel's Iron Man VR auch dafür einen Warnbildschirm, der einen sogar ins Pausemenü befördert, sollten sich Kabel zu sehr um die Achse des Spielenden geschlungen haben.
     

     
    FAZIT
     
    Marvel's Iron Man VR bietet viele tolle Ideen und einige sehr gut funktionierende Spielmechaniken, die leider nicht vollends ausgereizt werden. Dafür sind es leider zu wenig Gegnertypen und generell zu wenig Abwechslung. Die Spielzeit ist mit acht bis zehn Stunden überraschend lang, was den soeben erwähnten Kritikpunkte allerdings noch mehr Gewicht zukommen lässt. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass das Tracking meist sehr gut funktioniert und das Spiel vor allem einfach sehr viel Spaß machen kann - auch wenn es bei einigen Spielmechaniken erst nach einigen Kapiteln Klick macht.
     
    Unterm Strich fand ich Batman: Arkham VR stimmungsvoller, aber auch der Ausflug zur direkten Konkurrenz von Marvel hat ein paar richtig gute und vor allem beeindruckende Momente. Und wie so oft gilt auch bei Marvel's Iron Man VR, dass man den durch die virtuelle Realität entstehenden Wow-Effekt nicht wirklich in Worte fassen kann. Dementsprechend ist meine Empfehlung für alle Zweifelnden, die kostenlose Demo-Version aus dem PlayStation Store zu laden. Aber auch die Vollversion lohnt sich für all diejenigen, denen es nach schneller Action dürstet. Suit up!
  2. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from Prodigy in [Test] - Marvel's Iron Man VR   
    Während Naughty Dogs The Last of Us: Part 2 und das an diesem Freitag erscheinende Ghost of Tsushima beinahe das komplette mediale Rampenlicht einzunehmen verstehen, bleibt der von Camouflaj entwickelte PlayStation VR-Titel Marvel's Iron Man VR in der Berichterstattung leider etwas auf der Strecke. Um das zu ändern, versuche ich folgend mal zu klären, ob sich das Virtual Reality-Spiel mit der teuren Lizenz lohnt. Und falls ja, für wen.
     
     
    Zu Iron Man, also Tony Starks Alter Ego, braucht man spätestens nach dem Start des Marvel Cinematic Universe eigentlich nicht mehr viel sagen. Nachdem seine Firma, Stark Industries, jahrzehntelang Waffen hergestellt hat, wandte er sich irgendwann davon ab und setzt nun auf erneuerbare Energiequellen. Doch seine Vergangenheit holt ihn in Form der mechanisch verbesserten Widersacherin Ghost ein, die nicht nur den Superhelden Iron Man attackiert, sondern ihre zahlreichen Drohnen gegen Verbündete und Geliebte einsetzt.
     
    Zeit also selbst in den maßgeschneiderten eisernen Anzug Tony Starks zu schlüpfen und als Iron Man gegen diese mächtige Gegnerin anzutreten. Wir erleben das Geschehen dabei immer aus Tonys Perspektive, was sich in der virtuellen Realität selbstverständlich anbietet. Doch nicht nur in den zahlreichen verschiedenen Level, sondern auch zwischen den Missionen werden wir zu Iron Man, beziehungsweise Tony Stark. Dabei können mitunter Entscheidungen getroffen und so der Gesprächsverlauf marginal beeinflusst werden. Auswirkungen auf die Handlung hat das alles zwar nicht, steigert die Immersion aber allemal. Leider ist die Story über weite Teile sehr vorhersehbar, aber dafür ganz ordentlich erzählt. Und gerade Fans der Comics und Filme dürfen sich auf ein Wiedersehen mit der ein oder anderen bekannten Figur freuen.
     
    Zwischen acht und zehn Stunden dauert es, sich durch die Kampagne zu kämpfen und zu fliegen, wobei man zwischen den Missionen immer in Tonys Anwesen in Kalifornien landet. Dort kann man das nächste Level auswählen, bereits besuchte nochmals spielen oder sich an verschiedenen Herausforderungsmissionen versuchen. VR-typisch warten hier auch einige Spielereien - wie beispielsweise das Aufheben verschiedener Gegenstände, die sich aus der Nähe begutachten lassen, oder Nahrungsmittel, die man dank des Move Controller-Trackings an den eigenen virtuellen Mund führen kann - einen spielerischen Mehrwert haben diese aber nicht. Dagegen überzeugt das kleine Basketballspiel schon eher, wenngleich auch dieses nicht viel mehr als ein nettes Gimmick ist.
     

     
    Den spielerischen Mehrwert haben wir dann in den eigentlichen Missionen, in denen wir gefühlt zum Superhelden Iron Man werden können. Die ersten Male war das zugegebenermaßen noch überfordernd, nach einiger Eingewöhnungszeit macht aber gerade das Fliegen und die Kämpfe gegen die zahlreichen Gegner richtig viel Spaß. Dabei setzt Entwickler Camouflaj auf die erwähnten Move Controller als Steuerungsmethode. Und das macht hier sogar richtig viel Sinn. Denn jeder Controller simuliert quasi eine der Hände des Helden. Werden die Handflächen nach unten gerichtet, kann man sich durch Knopfdruck schwebend in der Luft halten, beziehungsweise nach oben und unten beqegen, werden sie indes nach hinten gerichtet, fliegt man geradeaus. Und wem das doch nicht wild und schnell genug ist, der kann zusätzlich einen Boost-Modus aktivieren, dank dem man kurzzeitig mit hoher Geschwindigkeit durch die virtuellen Welten rasen kann.
     
    Die Steuerung wirkt im ersten Moment noch recht intuitiv, doch gerade die ersten Feindkontakte, verpassen diesem ersten freien Spielgefühl einen leichten Dämpfer. Plötzlich muss man nicht nur darauf achten, in welche Richtung man fliegt, sondern schnelle Drehungen vollführen und die Move Controller nach vorne bewegen, um Gegner anzuvisieren. Auf Knopfdruck feuert man dann aus allen Rohren, kann späterhin noch auf Raketen und Iron Mans Unibeam-Attacke, einen mächtigen Energiestrahl zurückgreifen. Mit fortschreitender Spielzeit gehen die verschiedensten Manöver allerdings gut und angenehm von der Hand. Das liegt einerseits an der Übung, andererseits daran, dass es nur eine überschaubare Anzahl verschiedener Gegnertypen gibt. Bei den einen muss man erst die Schilde deaktivieren, während andere empfindlicher auf diesen oder jenen Angriff reagieren. Es ist taktisch überschaubar und wird sehr schnell zur reinen Arcade-Ballerei.
     

     
    Eine die auf Dauer dann sogar etwas monoton wird, weil lediglich die Boss-Kämpfe etwas Abwechslung ins Spielgeschehen bringen. Auch hier sollte man keine Superheldenfilm-typische Epik erwarten, aber Spaß machen sie allemal. Zumal man sich zwischen den Missionen auch damit beschäftigen kann, das perfekte Loadout für Iron Man zu finden. Die Schubdüsen lassen sich verbessern, oder es werden neue Waffentypen freigeschaltet, sowie Notfallsysteme ausgebaut. Die dafür benötigten Punkte gibts durch Abschluss der Hauptmissionen. Je besser man sich dort schlägt, umso schneller kann man seine Systeme aufrüsten. Das motiviert durchaus, zumindest wenn man sich auf das repetive Spieldesign einlassen kann.
     
    Grafisch bewegt sich Iron Man VR gerade für PlayStation VR-Verhältnisse auf solidem Niveau. Die Effekte sind mitunter schön anzusehen und gerade andere Charaktere wirken in Gesprächen - und somit in Nahaufnahme - durchaus hübsch anzusehen. Die Level selbst lassen zwar einige Details vermissen, aber wenn man sich mit gefühlter Überschallgeschwindigkeit durch diese bewegt und gleichzeitig damit beschäftigt ist, eine Drohnenarmee auszuschalten, fällt das nicht weiter negativ auf. Bis man stirbt oder ein neues Kapitel laden muss, heißt das.
     
    Denn die Ladezeiten gehören mit zu dem längsten, was ich in den letzten Jahren aushalten musste. Zeit ist ja durchaus subjektiv, aber mit aufgesetztem VR-Headset mitten im Sommer zwei, drei Minuten auf einen monotonen Bildschirm starren zu müssen, fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Aber auch ohne diese Übertreibung gilt, dass die Ladezeiten zu lange sind und den Spielfluss enorm ausbremsen. Dadurch wird dann auch die Immersion gestört.
     

     
    Und diese ist eigentlich einer der größten Pluspunkte des Spiels. Denn tatsächlich fühlt es sich fantastisch an, in die Rolle von Iron Man zu schlüpfen. Die verschiedenen Level im Flugmodus zu bereisen und mit den Thrustern auf Gegner zu feuern, fühlt sich tatsächlich wahnsinnig gut an. Ich wollte erst authentisch schreiben, aber dazu fehlt mir der Vergleich. Nichtsdestotrotz würde ich an dieser Stelle schreiben wollen, dass sich Marvel's Iron Man VR so nah am virtuellen Heldensein anfühlt, wie nur irgendwie möglich. Zumindest ohne sich selbst einen mehrere Milliarden teuren Anzug zu bauen.
     
    Die Steuerung funktioniert ebenfalls sehr gut, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Und dank mehrerer Anpassungsmöglichkeiten lässt sich auch die Motion Sickness bei besonders anfälligen Personen weitestgehend verhindern. Ich für meinen Teil hatte zwar das ein oder andere Mal Probleme mich im Spiel zu orientieren, aber Übelkeit oder Kopfschmerzen kamen zu keinem Zeitpunkt auf - und das obwohl ich die Vignette abgeschaltet hatte und im Stehen spielte.
     
    Aufgrund der Verkabelung des PlayStation VR-Headsets und dem doch eher unzeitgemäßen Tracking via Lichtkugeln der Move Controller würde ich ohnehin das Spielen im Stehen empfehlen. Zwar könnte man auch in einem Sessel ohne Armlehnen spielen, aber selbst das erscheint mir eher suboptimal. Allerdings sollte man so oder so bei schnellen, beziehungsweise allzu häufigen Drehungen manchmal kurz das Visier lüften, um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, wo man sich gerade im realen Raum bewegt. Das ein oder andere Mal habe ich mich aus dem Trackingbereich herausgedreht und hatte die Kabel schon halb um den eigenen Körper gewickelt. Zum Glück hat Marvel's Iron Man VR auch dafür einen Warnbildschirm, der einen sogar ins Pausemenü befördert, sollten sich Kabel zu sehr um die Achse des Spielenden geschlungen haben.
     

     
    FAZIT
     
    Marvel's Iron Man VR bietet viele tolle Ideen und einige sehr gut funktionierende Spielmechaniken, die leider nicht vollends ausgereizt werden. Dafür sind es leider zu wenig Gegnertypen und generell zu wenig Abwechslung. Die Spielzeit ist mit acht bis zehn Stunden überraschend lang, was den soeben erwähnten Kritikpunkte allerdings noch mehr Gewicht zukommen lässt. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass das Tracking meist sehr gut funktioniert und das Spiel vor allem einfach sehr viel Spaß machen kann - auch wenn es bei einigen Spielmechaniken erst nach einigen Kapiteln Klick macht.
     
    Unterm Strich fand ich Batman: Arkham VR stimmungsvoller, aber auch der Ausflug zur direkten Konkurrenz von Marvel hat ein paar richtig gute und vor allem beeindruckende Momente. Und wie so oft gilt auch bei Marvel's Iron Man VR, dass man den durch die virtuelle Realität entstehenden Wow-Effekt nicht wirklich in Worte fassen kann. Dementsprechend ist meine Empfehlung für alle Zweifelnden, die kostenlose Demo-Version aus dem PlayStation Store zu laden. Aber auch die Vollversion lohnt sich für all diejenigen, denen es nach schneller Action dürstet. Suit up!
  3. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from Sebi82 in [Test] - Marvel's Iron Man VR   
    Während Naughty Dogs The Last of Us: Part 2 und das an diesem Freitag erscheinende Ghost of Tsushima beinahe das komplette mediale Rampenlicht einzunehmen verstehen, bleibt der von Camouflaj entwickelte PlayStation VR-Titel Marvel's Iron Man VR in der Berichterstattung leider etwas auf der Strecke. Um das zu ändern, versuche ich folgend mal zu klären, ob sich das Virtual Reality-Spiel mit der teuren Lizenz lohnt. Und falls ja, für wen.
     
     
    Zu Iron Man, also Tony Starks Alter Ego, braucht man spätestens nach dem Start des Marvel Cinematic Universe eigentlich nicht mehr viel sagen. Nachdem seine Firma, Stark Industries, jahrzehntelang Waffen hergestellt hat, wandte er sich irgendwann davon ab und setzt nun auf erneuerbare Energiequellen. Doch seine Vergangenheit holt ihn in Form der mechanisch verbesserten Widersacherin Ghost ein, die nicht nur den Superhelden Iron Man attackiert, sondern ihre zahlreichen Drohnen gegen Verbündete und Geliebte einsetzt.
     
    Zeit also selbst in den maßgeschneiderten eisernen Anzug Tony Starks zu schlüpfen und als Iron Man gegen diese mächtige Gegnerin anzutreten. Wir erleben das Geschehen dabei immer aus Tonys Perspektive, was sich in der virtuellen Realität selbstverständlich anbietet. Doch nicht nur in den zahlreichen verschiedenen Level, sondern auch zwischen den Missionen werden wir zu Iron Man, beziehungsweise Tony Stark. Dabei können mitunter Entscheidungen getroffen und so der Gesprächsverlauf marginal beeinflusst werden. Auswirkungen auf die Handlung hat das alles zwar nicht, steigert die Immersion aber allemal. Leider ist die Story über weite Teile sehr vorhersehbar, aber dafür ganz ordentlich erzählt. Und gerade Fans der Comics und Filme dürfen sich auf ein Wiedersehen mit der ein oder anderen bekannten Figur freuen.
     
    Zwischen acht und zehn Stunden dauert es, sich durch die Kampagne zu kämpfen und zu fliegen, wobei man zwischen den Missionen immer in Tonys Anwesen in Kalifornien landet. Dort kann man das nächste Level auswählen, bereits besuchte nochmals spielen oder sich an verschiedenen Herausforderungsmissionen versuchen. VR-typisch warten hier auch einige Spielereien - wie beispielsweise das Aufheben verschiedener Gegenstände, die sich aus der Nähe begutachten lassen, oder Nahrungsmittel, die man dank des Move Controller-Trackings an den eigenen virtuellen Mund führen kann - einen spielerischen Mehrwert haben diese aber nicht. Dagegen überzeugt das kleine Basketballspiel schon eher, wenngleich auch dieses nicht viel mehr als ein nettes Gimmick ist.
     

     
    Den spielerischen Mehrwert haben wir dann in den eigentlichen Missionen, in denen wir gefühlt zum Superhelden Iron Man werden können. Die ersten Male war das zugegebenermaßen noch überfordernd, nach einiger Eingewöhnungszeit macht aber gerade das Fliegen und die Kämpfe gegen die zahlreichen Gegner richtig viel Spaß. Dabei setzt Entwickler Camouflaj auf die erwähnten Move Controller als Steuerungsmethode. Und das macht hier sogar richtig viel Sinn. Denn jeder Controller simuliert quasi eine der Hände des Helden. Werden die Handflächen nach unten gerichtet, kann man sich durch Knopfdruck schwebend in der Luft halten, beziehungsweise nach oben und unten beqegen, werden sie indes nach hinten gerichtet, fliegt man geradeaus. Und wem das doch nicht wild und schnell genug ist, der kann zusätzlich einen Boost-Modus aktivieren, dank dem man kurzzeitig mit hoher Geschwindigkeit durch die virtuellen Welten rasen kann.
     
    Die Steuerung wirkt im ersten Moment noch recht intuitiv, doch gerade die ersten Feindkontakte, verpassen diesem ersten freien Spielgefühl einen leichten Dämpfer. Plötzlich muss man nicht nur darauf achten, in welche Richtung man fliegt, sondern schnelle Drehungen vollführen und die Move Controller nach vorne bewegen, um Gegner anzuvisieren. Auf Knopfdruck feuert man dann aus allen Rohren, kann späterhin noch auf Raketen und Iron Mans Unibeam-Attacke, einen mächtigen Energiestrahl zurückgreifen. Mit fortschreitender Spielzeit gehen die verschiedensten Manöver allerdings gut und angenehm von der Hand. Das liegt einerseits an der Übung, andererseits daran, dass es nur eine überschaubare Anzahl verschiedener Gegnertypen gibt. Bei den einen muss man erst die Schilde deaktivieren, während andere empfindlicher auf diesen oder jenen Angriff reagieren. Es ist taktisch überschaubar und wird sehr schnell zur reinen Arcade-Ballerei.
     

     
    Eine die auf Dauer dann sogar etwas monoton wird, weil lediglich die Boss-Kämpfe etwas Abwechslung ins Spielgeschehen bringen. Auch hier sollte man keine Superheldenfilm-typische Epik erwarten, aber Spaß machen sie allemal. Zumal man sich zwischen den Missionen auch damit beschäftigen kann, das perfekte Loadout für Iron Man zu finden. Die Schubdüsen lassen sich verbessern, oder es werden neue Waffentypen freigeschaltet, sowie Notfallsysteme ausgebaut. Die dafür benötigten Punkte gibts durch Abschluss der Hauptmissionen. Je besser man sich dort schlägt, umso schneller kann man seine Systeme aufrüsten. Das motiviert durchaus, zumindest wenn man sich auf das repetive Spieldesign einlassen kann.
     
    Grafisch bewegt sich Iron Man VR gerade für PlayStation VR-Verhältnisse auf solidem Niveau. Die Effekte sind mitunter schön anzusehen und gerade andere Charaktere wirken in Gesprächen - und somit in Nahaufnahme - durchaus hübsch anzusehen. Die Level selbst lassen zwar einige Details vermissen, aber wenn man sich mit gefühlter Überschallgeschwindigkeit durch diese bewegt und gleichzeitig damit beschäftigt ist, eine Drohnenarmee auszuschalten, fällt das nicht weiter negativ auf. Bis man stirbt oder ein neues Kapitel laden muss, heißt das.
     
    Denn die Ladezeiten gehören mit zu dem längsten, was ich in den letzten Jahren aushalten musste. Zeit ist ja durchaus subjektiv, aber mit aufgesetztem VR-Headset mitten im Sommer zwei, drei Minuten auf einen monotonen Bildschirm starren zu müssen, fühlt sich an wie eine Ewigkeit. Aber auch ohne diese Übertreibung gilt, dass die Ladezeiten zu lange sind und den Spielfluss enorm ausbremsen. Dadurch wird dann auch die Immersion gestört.
     

     
    Und diese ist eigentlich einer der größten Pluspunkte des Spiels. Denn tatsächlich fühlt es sich fantastisch an, in die Rolle von Iron Man zu schlüpfen. Die verschiedenen Level im Flugmodus zu bereisen und mit den Thrustern auf Gegner zu feuern, fühlt sich tatsächlich wahnsinnig gut an. Ich wollte erst authentisch schreiben, aber dazu fehlt mir der Vergleich. Nichtsdestotrotz würde ich an dieser Stelle schreiben wollen, dass sich Marvel's Iron Man VR so nah am virtuellen Heldensein anfühlt, wie nur irgendwie möglich. Zumindest ohne sich selbst einen mehrere Milliarden teuren Anzug zu bauen.
     
    Die Steuerung funktioniert ebenfalls sehr gut, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Und dank mehrerer Anpassungsmöglichkeiten lässt sich auch die Motion Sickness bei besonders anfälligen Personen weitestgehend verhindern. Ich für meinen Teil hatte zwar das ein oder andere Mal Probleme mich im Spiel zu orientieren, aber Übelkeit oder Kopfschmerzen kamen zu keinem Zeitpunkt auf - und das obwohl ich die Vignette abgeschaltet hatte und im Stehen spielte.
     
    Aufgrund der Verkabelung des PlayStation VR-Headsets und dem doch eher unzeitgemäßen Tracking via Lichtkugeln der Move Controller würde ich ohnehin das Spielen im Stehen empfehlen. Zwar könnte man auch in einem Sessel ohne Armlehnen spielen, aber selbst das erscheint mir eher suboptimal. Allerdings sollte man so oder so bei schnellen, beziehungsweise allzu häufigen Drehungen manchmal kurz das Visier lüften, um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, wo man sich gerade im realen Raum bewegt. Das ein oder andere Mal habe ich mich aus dem Trackingbereich herausgedreht und hatte die Kabel schon halb um den eigenen Körper gewickelt. Zum Glück hat Marvel's Iron Man VR auch dafür einen Warnbildschirm, der einen sogar ins Pausemenü befördert, sollten sich Kabel zu sehr um die Achse des Spielenden geschlungen haben.
     

     
    FAZIT
     
    Marvel's Iron Man VR bietet viele tolle Ideen und einige sehr gut funktionierende Spielmechaniken, die leider nicht vollends ausgereizt werden. Dafür sind es leider zu wenig Gegnertypen und generell zu wenig Abwechslung. Die Spielzeit ist mit acht bis zehn Stunden überraschend lang, was den soeben erwähnten Kritikpunkte allerdings noch mehr Gewicht zukommen lässt. Nichtsdestotrotz muss man sagen, dass das Tracking meist sehr gut funktioniert und das Spiel vor allem einfach sehr viel Spaß machen kann - auch wenn es bei einigen Spielmechaniken erst nach einigen Kapiteln Klick macht.
     
    Unterm Strich fand ich Batman: Arkham VR stimmungsvoller, aber auch der Ausflug zur direkten Konkurrenz von Marvel hat ein paar richtig gute und vor allem beeindruckende Momente. Und wie so oft gilt auch bei Marvel's Iron Man VR, dass man den durch die virtuelle Realität entstehenden Wow-Effekt nicht wirklich in Worte fassen kann. Dementsprechend ist meine Empfehlung für alle Zweifelnden, die kostenlose Demo-Version aus dem PlayStation Store zu laden. Aber auch die Vollversion lohnt sich für all diejenigen, denen es nach schneller Action dürstet. Suit up!
  4. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from ElPatron in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Jesses. Ich bin auf den 2013-Vergleich eines anderen Users eingegangen, der im Vorfeld mit dir diskutiert hat. Und bin da mal überspitzt mit Assassin's Creed: Black Flag reingegrätscht. Etwas, das @joschi486 auch direkt verstanden hat, als er The Last of Us: Remastered erwähnt hat. Das sind Titel aus dem Jahr 2013, die eben durchaus noch hübsch aussehen. Auch im direkten Vergleich zu Fallout 76, das - natürlich - nur fünf Jahre später kam.
     
    Sie sehen oberflächlich natürlich nicht per se besser aus, auch deshalb weil die Pro-Version von F76 zum Beispiel 4K-Checkerboarding und Fake HDR bietet. Aber schon zum Release war die Grafik von Fallout 76 eben lediglich durschnittlich. Das haben mehrere Leute hier zum Ausdruck gebracht und du hast das direkt als "Bashing" verstanden.
     
    Ich hätte mich besser ausdrücken können, aber lächerlich ist auch meine Aussage keinesfalls. Genau so wenig wie deine.
     
    Und damit von meiner Seite nun wirklich genug zu diesem Spiel...
     
    Edit zum Thema : Hab in Zelda gestern den dritten Titanen bezwungen. Es wird doch langsam...
     
  5. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from ElPatron in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Fallout 76 sieht im Vergleich zu - sagen wir - einem Assassin's Creed Black Flag (aus dem Jahr 2013) mitnichten "sehr schön", sondern im besten Fall ein wenig besser aus (wobei ich mir selbst da nicht sicher bin). Und das ist sechs Jahre später nun wirklich keine Leistung. Daran ändert auch Fake-HDR nichts.
     
    Also man kann dieses Spiel genau wie jedes andere mögen, man kann es sogar subjektiv hübsch finden, aber das technische Gerüst von Fallout 76 objektiv zu verteidigen bringt in dieser Diskussion wirklich nicht viel.
     
    Aber Grafik ist nun wirklich nicht alles und solange es Spaß macht (machen kann), ist doch alles super. Wurde mit dem Spiel nie warm und habe früher Fallout als Reihe echt geliebt. Nun ja, auch andere Entwickler haben sympathische Spiele.
     
     
    Da ich jetzt mit The Last of Us: Part 2 durch bin und es platiniert habe, brauche ich mal etwas entspannteres und verschwende jetzt wieder viel zu viel Zeit mit Zelda: Breath of the Wild und Animal Crossing. Brauche jetzt das andere extrem zu "dunkel, düster, brutal, traurig".
     
     
  6. Like
    Daniel Bubel got a reaction from Swami in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    In VR fand ich es nochmals ganz cool. Nur zwanzig Minuten, denn dann kamen Riesenspinnen. Aber bis dahin gut investierte 30 €
     
  7. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from ElPatron in Welche Platin-Trophäen habt ihr?   
    Ja, das macht halt tatsächlich viel zu viele Platin-Trophäen von vorneherein unmöglich. Also für mich zumindest. Finde das auch immer schade, wenn ich die Listen schaue und denke mir "Ja cool. Voll machbar." Und dann fängt es mit den MP- oder Online-Trophäen an.
     
    Red Dead Redemption 2 wurde dadurch von "Klar, voll gerne" zu "Nope. Keine Chance, Rockstar".
     
  8. Danke
    Daniel Bubel reacted to ElPatron in Welche Platin-Trophäen habt ihr?   
    Da bin ich ganz bei dir! Wenn ich hunderte Stunden in ein MP investieren muss, dann bin ich da definitiv raus. Insbesondere dann, wenn das Spiel eigentlich ein klassischer SP ist und der MP nur angehängt wird, dass man ihn halt hat, obwohl ihn keiner braucht und kaum jemand spielt. Nach meinem Dafürhalten, gehören diese MP-Trophäen, bei solchen Spielen aus der Liste für die nötigen Platin-Trophäen, ausgeklammert. 
  9. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from Pulverblitz in Welche Platin-Trophäen habt ihr?   
    Fand ich in diesem Fall aber äußerst interessant und angenehm. Es gbt einige zusätzliche Dialoge oder Gespräche von NPC, die sehr viel mehr Sinn ergeben, wenn man beim zweiten Durchgang ist.
  10. Like
    Daniel Bubel reacted to monthy19 in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Ni No Kuni Der Fluch der weißen Königin.
    Ist mein 2 mal. Erstes mal auf der PS3, jetzt am PC mit allem was geht und um 100 FPS in 4K.
    Das Spiel ist einfach nur schön und macht laune.
    Die Kämpfe sind angenehm fordern, teilweise aber dann doch zu oft.
    Die Geschichte ist cool und zwingt mich zum weiter spielen.
     
    Dazu spiele ich noch Moss auf der Oculus Quest.
    Mega. Liebe es.
  11. Like
    Daniel Bubel reacted to Lasse Laters in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder weniger auf das Erspielen von Platintrophäen konzentriert und mehr auf das Spielerlebnis. Vor Kurzem hatte die beiden Titel Desperados 3 und Fury Unleashed im Test, weswegen ich mich eine Zeit lang vollends darauf konzentrierte. Nun habe ich aber seit zwei Tagen wieder die Disc von The Division 2 im Laufwerk rattern. Mittlerweile bin ich Level 16 und mache Hauptmission nach Hauptmission, Nebenmission nach Nebenmission und habe mich wieder richtig in das Spiel verliebt.
     
    Jetzt heißt es, schnell durch die "Kampagne" zu kommen und das maximale Level zu erreichen, um mich dann einenm Clan anschließen zu können, damit man auch so Spaß mit dem Endgame-Content haben kann. Ich bin eher der gesellige Typ und zu Zeiten des PC mit Guild Wars oder Counter Strike war ich auch in Clans und Gilden vertreten. So machten mir die Titel weit mehr Spaß. Und ich denke, dass dies auch im Fall von The Division 2 so sein wird, da es alleine auf Dauer doch langweilig wird.
  12. Like
    Daniel Bubel got a reaction from Tekks23 in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Es ist vor allem so armselig, was man da lesen muss.
     
    Dass diese Menschen a) nichts besseres zu tun haben, als dieses Spiel quasi rund um die Uhr zu hassen und dass seit nunmehr über zwei Wochen und b) die Beteiligten und Entwickler mit diesem Hass, Morddrohungen, homophoben und antisemitischen Äußerungen überschüttet werden, ist so dermaßen unverhältnismäßig und dumm, dass es jegliche berechtigte Kritik zu überschatten droht und vor allem gefährlich ist.
     
    Der circlejerk auf Reddit ist da ein gutes, weil besonders abstoßendes Beispiel.
  13. Danke
    Daniel Bubel reacted to Sienanntenihn Mücke in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Naja, vielleicht hast du dich auch einfach zurückgelehnt und die Optik genossen. Hab gehört die soll super sein so vong HDR und Weitsicht her
     
     
    Mit dem Zelda von der Switch bin ich irgendwie nicht warm geworden. Bin aktuell aber sehr auf Windbound im August gespannt, das könnte auch so in die Richtung gehen, vielleicht mit ein bisschen mehr Survival-Aspekten.
     
  14. Danke
    Daniel Bubel reacted to N0ICEBuTTerS in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Was ich - ohne Spoiler natürlich - einfach nicht clever fand ist, dass das Spiel nach dem Kampf gegen den Endboss einfach fertig ist. Ich habe gehofft, dass ich weiter Zeit in der Open World verbringen kann um alle fehlenden Schreine etc. zu machen aber das klappt nur, wenn man einen alten Speicherstand lädt. Also wenn du alles weitesgehend abgrasen willst empfehle ich es vorher zu tun. Ich hab gedacht ich falle vom Glauben ab 😤
  15. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from Sienanntenihn Mücke in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Jesses. Ich bin auf den 2013-Vergleich eines anderen Users eingegangen, der im Vorfeld mit dir diskutiert hat. Und bin da mal überspitzt mit Assassin's Creed: Black Flag reingegrätscht. Etwas, das @joschi486 auch direkt verstanden hat, als er The Last of Us: Remastered erwähnt hat. Das sind Titel aus dem Jahr 2013, die eben durchaus noch hübsch aussehen. Auch im direkten Vergleich zu Fallout 76, das - natürlich - nur fünf Jahre später kam.
     
    Sie sehen oberflächlich natürlich nicht per se besser aus, auch deshalb weil die Pro-Version von F76 zum Beispiel 4K-Checkerboarding und Fake HDR bietet. Aber schon zum Release war die Grafik von Fallout 76 eben lediglich durschnittlich. Das haben mehrere Leute hier zum Ausdruck gebracht und du hast das direkt als "Bashing" verstanden.
     
    Ich hätte mich besser ausdrücken können, aber lächerlich ist auch meine Aussage keinesfalls. Genau so wenig wie deine.
     
    Und damit von meiner Seite nun wirklich genug zu diesem Spiel...
     
    Edit zum Thema : Hab in Zelda gestern den dritten Titanen bezwungen. Es wird doch langsam...
     
  16. Verwirrt
    Daniel Bubel got a reaction from Burzum_85 in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Bis auf den vergleich mit AC kam nichts von dem mir vorgeworfenen von mir. 
     
    Aber gut, passt schon. Eine Verwechslung womöglich. 
     
    Edit: Außerdem schrieb ich, dass Fallout 76 womöglich ein wenig besser aussähe als Assassin's creed, nicht umgekehrt. (Was ich nach wie vor nicht wirklich glaube, aber auch keine Rolle spielt). 
  17. Traurig
    Daniel Bubel got a reaction from Infant_Prodigy in The Last Of Us Part II - Sammelthread   
    Super! Mir fehlen auch nur noch zwei. Hatte ähnlich wie du beim ersten Spieldurchgang alles rigoros abgegrast und war nach knapp 40 Stunden am Ende. Dadurch musste ich per Kapitelauswahl nur noch zwei Sammelobjekte holen.
     
    Jetzt auch noch der Durchgang auf Moderat+, damit ich die Waffen und Fähigkeiten komplett ausbauen kann. Da ist aber eine Hälfte auch schon geschafft.
     
    Ein fantastisches Spiel, ich muss immer noch ständig an die Story denken...
  18. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from N0ICEBuTTerS in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Fallout 76 sieht im Vergleich zu - sagen wir - einem Assassin's Creed Black Flag (aus dem Jahr 2013) mitnichten "sehr schön", sondern im besten Fall ein wenig besser aus (wobei ich mir selbst da nicht sicher bin). Und das ist sechs Jahre später nun wirklich keine Leistung. Daran ändert auch Fake-HDR nichts.
     
    Also man kann dieses Spiel genau wie jedes andere mögen, man kann es sogar subjektiv hübsch finden, aber das technische Gerüst von Fallout 76 objektiv zu verteidigen bringt in dieser Diskussion wirklich nicht viel.
     
    Aber Grafik ist nun wirklich nicht alles und solange es Spaß macht (machen kann), ist doch alles super. Wurde mit dem Spiel nie warm und habe früher Fallout als Reihe echt geliebt. Nun ja, auch andere Entwickler haben sympathische Spiele.
     
     
    Da ich jetzt mit The Last of Us: Part 2 durch bin und es platiniert habe, brauche ich mal etwas entspannteres und verschwende jetzt wieder viel zu viel Zeit mit Zelda: Breath of the Wild und Animal Crossing. Brauche jetzt das andere extrem zu "dunkel, düster, brutal, traurig".
     
     
  19. Like
    Daniel Bubel got a reaction from ManiMan in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Es ist vor allem so armselig, was man da lesen muss.
     
    Dass diese Menschen a) nichts besseres zu tun haben, als dieses Spiel quasi rund um die Uhr zu hassen und dass seit nunmehr über zwei Wochen und b) die Beteiligten und Entwickler mit diesem Hass, Morddrohungen, homophoben und antisemitischen Äußerungen überschüttet werden, ist so dermaßen unverhältnismäßig und dumm, dass es jegliche berechtigte Kritik zu überschatten droht und vor allem gefährlich ist.
     
    Der circlejerk auf Reddit ist da ein gutes, weil besonders abstoßendes Beispiel.
  20. Like
    Daniel Bubel got a reaction from Muschglu in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Das mal noch als Zusatz. Auch wenn es natürlich nicht mehr als eine Geste ist.
  21. Like
    Daniel Bubel reacted to jBeatz in [Test] - The Last of Us: Part 2   
    @Daniel Bubel Toller Test.

    Sehe ich in vielen Punkten genauso.
    Eins was ich allerdings nicht nur unterschreibe, sondern noch viel extremer sehe:
     
     
    Viele Strecken hätten nicht nur kürzer sein können, sondern müssen. Da passiert im Spiel inhaltlich sehr wenig und im Nachhinein kam bei mir eher das Gefühl auf, dass die Zeit hier gestreckt wurde. Die Zeit hätte man in meinen Augen vor allem in die Nebencharaktere, Geschichten und Zusammenhänge zwischen den Personen stecken können. Die sind leider teilweise absolut austauschbar.
     
    Die Story ist nicht immer logisch und nicht immer so wie man sie es sich wünscht. Aber so ist die Welt eben auch nicht. Und ich glaube, dass Naughty Dog genau das zeigen möchte.
     
    Ich würde am Ende irgendwas zwischen 9-9,5 geben.
    Gameplay, Grafik, Sound ist für mich atemberaubend.
    Da kann man die ein oder andere Lücke doch ignorieren 😍
  22. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from RorOnoa_ZorO in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Es ist vor allem so armselig, was man da lesen muss.
     
    Dass diese Menschen a) nichts besseres zu tun haben, als dieses Spiel quasi rund um die Uhr zu hassen und dass seit nunmehr über zwei Wochen und b) die Beteiligten und Entwickler mit diesem Hass, Morddrohungen, homophoben und antisemitischen Äußerungen überschüttet werden, ist so dermaßen unverhältnismäßig und dumm, dass es jegliche berechtigte Kritik zu überschatten droht und vor allem gefährlich ist.
     
    Der circlejerk auf Reddit ist da ein gutes, weil besonders abstoßendes Beispiel.
  23. Like
    Daniel Bubel reacted to RaviRashud in Welches Spiel spielt ihr gerade ?   
    Seit zwei Tagen Versuch ich mich an Surviving Mars und muss sagen, dass das Spiel überraschend gut ist. Macht süchtig und die Zeit vergeht wie im Flug. 
  24. Danke
    Daniel Bubel got a reaction from m0rcin in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Das mal noch als Zusatz. Auch wenn es natürlich nicht mehr als eine Geste ist.
  25. Like
    Daniel Bubel got a reaction from m0rcin in The Last of Us: Part II - Abby-Sprecherin Laura Bailey mit Hass und Morddrohungen konfrontiert   
    Es ist vor allem so armselig, was man da lesen muss.
     
    Dass diese Menschen a) nichts besseres zu tun haben, als dieses Spiel quasi rund um die Uhr zu hassen und dass seit nunmehr über zwei Wochen und b) die Beteiligten und Entwickler mit diesem Hass, Morddrohungen, homophoben und antisemitischen Äußerungen überschüttet werden, ist so dermaßen unverhältnismäßig und dumm, dass es jegliche berechtigte Kritik zu überschatten droht und vor allem gefährlich ist.
     
    Der circlejerk auf Reddit ist da ein gutes, weil besonders abstoßendes Beispiel.
×
×
  • Neu erstellen...