Jump to content
PS4-Magazin auf allen Kanälen - Folge uns!
PS4-Magazin.de

DoktorOege

Members
  • Gesamte Inhalte

    450
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch


Reputationsaktivitäten

  1. Danke
    DoktorOege got a reaction from Bottlethrower in Bitte um Hilfe in persönlichem Dilemma   
    Wie wird deine Schwester denn sonst über tag betreut? Besteht ein soziales Netzwerk? Wie alt ist sie jetzt? Überlegt ihr sie in einer wohngruppe unterzubringen oder würde sie evtl. sogar eine eigene Wohnung stemmen können? Geistige Behinderung und körperliche Einschränkung kann so ziemlich alles bedeuten. Benötigt sie ständig hilfe? Ich habe selbst einen sohn mit down syndrom. Unsere anderen kinder sollen in Zukunft nicht ihr leben danach richten müssen. Er soll so eigenständig wie möglich sein und auch früh ausziehen um sein Leben möglichst normal hinzubekommen. Ist aber auch von meiner Seite leicht gesagt. Wir sind beide heilerziehungspfleger und kennen Werkstätten, wohnheime und das ganze helfernetzwerk. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das die leute bei unserer arbeit besser klar kommen wenn sie sich früh vom elternhaus "trennen". Die leute die erst mit 50 ins Wohnheim ziehen, weil die Eltern es nicht mehr schaffen, haben die meisten Probleme sich irgendwie einzufinden und sind die unselbstständigsten. Oft haben Angehörige das Gefühl ihr kind abzuschieben, aber das ist ein persönliches Problem. Möchte man dem kind gut helfen versucht man ein breites helfernetzwerk aufzubauen. Was sagt deine ma dazu? Weiß sie das du mit dem Gedanken spielst deine zukunft hinten anzustellen? 
  2. Danke
    DoktorOege got a reaction from Lunte der Echte in Stammtisch   
    Naja die frau hat wahrscheinlich gar keine Krankenversicherung? Sie ist ja anscheinend erst seit 2 wochen hier und hat wahrscheinlich keinen cent in der tasche. Die Flüchtlinge bekommen hier ja auch nur ein Taschengeld und dürfen erstmal gar nicht arbeiten. Wenn man dieser frau hilft finde ich es sogar moralisch richtig. Die deutschen sind allgemein eher neidisch auf das was andere haben oder bekommen. Und dann kommen da noch welche um hier schutz zu suchen und dann bekommen die auch noch eine Perücke geschenkt um ihr etwas Lebensgefühl nach einer chemo wiederzugeben. Die Aussage das es keinen Sinn macht kann ich auch nicht nachvollziehen. Sie ist verschleiert, ja das können wir nicht verstehen und wir müssen das auch nicht gut finden. Der Mann zahlt ja auch nirgendwo was ein, dann soll der wenigstens seiner frau auf die platte gucken oder wie darf man das verstehen? 
    Mal abgesehen davon bin ich durchaus dafür, das brillen und auch Perücken ohne Zuzahlung sein sollten. Das sind Dinge die was bringen, also sollte man hier auch die volle Unterstützung bekommen. Dafür können die Flüchtlinge aber nix. 
    Meinetwegen können wir hier jedem helfen, der Hilfe annehmen möchte. Bzgl. Rechtskeule muss ich auch noch schreiben, dass das anscheinend ein Gefühl ist von leuten die sich falsch verstanden fühlen. Ich habe (und kenne auch sonst niemanden) der alles und jeden nazi nennt weil man mal seine meinung sagt. Das ist ja das schöne an einer Demokratie. Man darf natürlich was gegen die art und weise haben, wie hier die Flüchtlinge aufgenommen wurden. Fakt ist aber auch: wer afd wählt (und sei es aus protest) ist nicht sofort ein nazi, aber derjenige wählt nazis in den bundestag. Die halten damit ja nicht hinterm berg, was sie so vorhaben. 
     
    Das Pendel schlägt übrigens auch in die andere Richtung. Nur weil ich nichts gegen Flüchtlinge habe, mich sogar für sie ausspreche, bin ich noch lange kein linksgrünversiffter Gutmensch (was soll Gutmensch eigentlich für eine beleidigung sein?) 
     
    Fazit: man darf auch mal gönnen. Gerade denjenigen die ihre heimat, ihr Zuhause und ihre Familie verlassen haben um ein leben ohne Verfolgung und angst zu leben. Wie es in deutschland läuft, ist nicht gut. Das würde alles besser gehen, wenn man denn etwas zeit gehabt hätte sich darauf einzustellen. Diese Leute zu integrieren sollte doch machbar sein. Ich kenne einige gute Leute die hierhergekommen sind und Dankbarkeit zeigen. Aber ich kenne und habe auch schon negative Sachen erlebt. Da liegt es am Staat diese Probleme in den griff zu bekommen. Das läuft leider noch gar nicht rund. Und das obwohl wir eine partei mit christlichen werten an der macht haben 😀 außerdem muss ich sagen das ich persönlich durch die Flüchtlinge keinerlei Einschränkungen habe. Ich habe weder weniger geld, noch wurde mein haus zwangsenteignet und ich hab sogar noch meinen job. 
     
    Irgendwie wissen alle, ob rechts, links, grün, blau, pink,..., das die politik das größte Problem ist. Jeder fühlt sich irgendwo verarscht. Aber am Ende des Tages kommt dann: die Flüchtlinge sind schuld, oder bekommen sachen die ihnen nicht zustehen. Ist ja nunmal nicht so das die die leute im Amt mit einer waffe bedrohen wenn sie nicht bekommen was sie wollen. Die Probleme in Deutschland liegen woanders, da können die Flüchtlinge auch nichts dafür.
  3. Like
    DoktorOege got a reaction from joschi486 in Stammtisch   
    Naja die frau hat wahrscheinlich gar keine Krankenversicherung? Sie ist ja anscheinend erst seit 2 wochen hier und hat wahrscheinlich keinen cent in der tasche. Die Flüchtlinge bekommen hier ja auch nur ein Taschengeld und dürfen erstmal gar nicht arbeiten. Wenn man dieser frau hilft finde ich es sogar moralisch richtig. Die deutschen sind allgemein eher neidisch auf das was andere haben oder bekommen. Und dann kommen da noch welche um hier schutz zu suchen und dann bekommen die auch noch eine Perücke geschenkt um ihr etwas Lebensgefühl nach einer chemo wiederzugeben. Die Aussage das es keinen Sinn macht kann ich auch nicht nachvollziehen. Sie ist verschleiert, ja das können wir nicht verstehen und wir müssen das auch nicht gut finden. Der Mann zahlt ja auch nirgendwo was ein, dann soll der wenigstens seiner frau auf die platte gucken oder wie darf man das verstehen? 
    Mal abgesehen davon bin ich durchaus dafür, das brillen und auch Perücken ohne Zuzahlung sein sollten. Das sind Dinge die was bringen, also sollte man hier auch die volle Unterstützung bekommen. Dafür können die Flüchtlinge aber nix. 
    Meinetwegen können wir hier jedem helfen, der Hilfe annehmen möchte. Bzgl. Rechtskeule muss ich auch noch schreiben, dass das anscheinend ein Gefühl ist von leuten die sich falsch verstanden fühlen. Ich habe (und kenne auch sonst niemanden) der alles und jeden nazi nennt weil man mal seine meinung sagt. Das ist ja das schöne an einer Demokratie. Man darf natürlich was gegen die art und weise haben, wie hier die Flüchtlinge aufgenommen wurden. Fakt ist aber auch: wer afd wählt (und sei es aus protest) ist nicht sofort ein nazi, aber derjenige wählt nazis in den bundestag. Die halten damit ja nicht hinterm berg, was sie so vorhaben. 
     
    Das Pendel schlägt übrigens auch in die andere Richtung. Nur weil ich nichts gegen Flüchtlinge habe, mich sogar für sie ausspreche, bin ich noch lange kein linksgrünversiffter Gutmensch (was soll Gutmensch eigentlich für eine beleidigung sein?) 
     
    Fazit: man darf auch mal gönnen. Gerade denjenigen die ihre heimat, ihr Zuhause und ihre Familie verlassen haben um ein leben ohne Verfolgung und angst zu leben. Wie es in deutschland läuft, ist nicht gut. Das würde alles besser gehen, wenn man denn etwas zeit gehabt hätte sich darauf einzustellen. Diese Leute zu integrieren sollte doch machbar sein. Ich kenne einige gute Leute die hierhergekommen sind und Dankbarkeit zeigen. Aber ich kenne und habe auch schon negative Sachen erlebt. Da liegt es am Staat diese Probleme in den griff zu bekommen. Das läuft leider noch gar nicht rund. Und das obwohl wir eine partei mit christlichen werten an der macht haben 😀 außerdem muss ich sagen das ich persönlich durch die Flüchtlinge keinerlei Einschränkungen habe. Ich habe weder weniger geld, noch wurde mein haus zwangsenteignet und ich hab sogar noch meinen job. 
     
    Irgendwie wissen alle, ob rechts, links, grün, blau, pink,..., das die politik das größte Problem ist. Jeder fühlt sich irgendwo verarscht. Aber am Ende des Tages kommt dann: die Flüchtlinge sind schuld, oder bekommen sachen die ihnen nicht zustehen. Ist ja nunmal nicht so das die die leute im Amt mit einer waffe bedrohen wenn sie nicht bekommen was sie wollen. Die Probleme in Deutschland liegen woanders, da können die Flüchtlinge auch nichts dafür.
  4. Like
    DoktorOege reacted to MaNuEeL in Stammtisch   
    Also was die Flüchtlinge und Arbeit betrifft, kann ich aus Erfahrung sprechen. Wir hatten bei uns in de Arbeit einen Flüchtling, der war auch ne verdammt coole Socke und konnte auch gut deutsch. Er hat uns dann erzählt wie das abläuft. Er muss sich ein Zimmer mit 3 oder 4 Leuten teilen, wie viel genau weiß ich jetzt nicht mehr. Aber jetzt kommts, weil er arbeiten geht! Muss er für dieses Zimmer 450€ im Monat zahlen!! Und die anderen natürlich nicht, er meinte auch, dass die sich auch sagen, warum soll ich arbeitn gehen, wenn ich dann so viel abdrücken muss?? 
     
    Was die ganzen Keulen betrifft, ich würd sagen, ich stehe irgendwo in der Mitte. Mensch bleibt Mensch, so wie ein Arschloch ein Arschloch bleibt, da spielts keine Rolle woher wer kommt
  5. Like
    DoktorOege reacted to Prodigy in No Man's Sky's Beyond - Neues Update ist online mit umfangreichen Patch Notes   
    Auch an dieser Stelle nochmal. Bin schwer begeistert vom Update. Konnte noch keine Bugs feststellen, habe aber auch einen neuen Speicherstand angefangen.
     
    Mittlerweile gut 5h im All verbracht und schon 1-2 Planeten bereist. Bin gerade im Basisbau und von den Möglichkeiten noch recht erschlagen. Hab schon ein paar Alienworte gelernt und kurz davor, mal eine Raumstation zu besuchen.
     
    Hab die Teleportation deaktiviert und spiele komplett mit "flüssiger" Bewegung und trotz Fliegen, Hypersprüngen und Jetpackreisen kann ich stundenlang ohne Motion Sickness spielen. Hatte ich selbst bei Skyrim nicht so perfekt ohne Probleme.
     
    Die Steuerung der Menüs erledige über die zwei Motion Controller. In der ersten Stunde habe ich geflucht, mittlerweile ist es sehr natürlich geworden. Man bedient die Menüs praktisch wie einen Minicomputer am Handgelenk. Mit beiden Händen, wie bei einer Armbanduhr. Total geil.
     
    Die grafischen Details bei den Raumschiffen und Fahrzeugen sind absolut beeindruckend. Es gibt noch mehr zu entdecken und zu bauen, als bei den letzten beiden Updates zusammen. Gigantischer Umfang.
     
    Für mich hatte Hello Games schon mit dem letzten Update richtig einen rausgeballert, mit "Beyond" haben sie ihre Schuld nicht nur beglichen... sondern das beste PSVR Spiel derzeit geschaffen.
  6. Danke
    DoktorOege got a reaction from Daniel Bubel in [Angebot] Media Markt - 3 Spiele für 49 € oder 79 € - Aktion gestartet   
    Marktabholung in 5-6 Tagen, sonst kommt ja wieder versand oben drauf. Letztendlich bin ich einigermaßen froh. Geld gespart und ich kann noch alte games durchkloppen. Hätte metro so langsam mal gerne für einen guten preis, aber ich bin ein geduldiger mensch 🙄
  7. Like
    DoktorOege reacted to ak666mod in Was hört Ihr gerade?   
    Die 2. Band vom Sänger der oben genannten musizierenden Gruppe: 
     
     
    🤘
  8. Like
    DoktorOege reacted to Bottlethrower in Stammtisch   
    Was soll ich dazu sagen? Ich esse nicht täglich Fleisch und ich halte es da mit dem Motto vom Filetshop: Esst weniger Fleisch, aber besseres. Angefangen habe ich damit allerdings wegen der Massentierhaltung und nicht wegen dem Klima.
     
    Ich versuche schon auf Qualität, Nachhaltigkeit, regional und die Tierhaltung allgemein zu achten. Oder auch nicht mehr zu kaufen, als ich wirklich auch esse, so dass nichts weggeschmissen werden muss. Aber gänzlich auf Fleisch verzichten möchte ich eben auch nicht.
     
    Das aber einige mal Ihre Essgewohnheiten überdenken sollten, steht außer Frage. Mehr Fleischverbrauch = mehr Tiere = mehr Co2-Ausstoß. Gestern noch einen Bericht gesehen, dass die Abholzung der grünen Lunge unseres Planeten, des Amazonas-Regenwaldes, wieder schneller voran getrieben wird. Grund: Mehr Weideflächen für Rinder und für die Nutzpflanze Soja. Menschen sind echt dumm.
     
    Einer Erhöhung der MwSt. stehe ich da eher gleichgültig gegenüber. Es wird mich jetzt nicht arm sterben lassen. Allerdings bezweifel ich, dass sich dadurch etwas in der Tierhaltung ändern wird. 
     
     
  9. Verwirrt
    DoktorOege reacted to joschi486 in Was hört Ihr gerade?   
  10. Danke
    DoktorOege got a reaction from BiGBuRn83 in Was habt ihr euch zuletzt angeschaut?   
    The boys auf Prime 
    9/10 
    Mal wieder eine richtig gute Serie, danke für den Tipp von irgendjemanden hier 😀
  11. Danke
    DoktorOege reacted to BiGBuRn83 in Stammtisch   
    Ich  Katzen sind scheiße, Hunde beste 
  12. Like
    DoktorOege got a reaction from ak666mod in Was hört Ihr gerade?   
    Sooo geil! Läuft bei mir rauf und runter. Album ist vorbestellt und kommt dann zum rest der Sammlung. Ich höre es gleich nochmal...
  13. Like
    DoktorOege reacted to ak666mod in Was hört Ihr gerade?   
  14. Like
    DoktorOege got a reaction from Bottlethrower in Stammtisch   
    Schon krass, fast beängstigend was du hier so schreibst. Bin sonst ein Fan von deinen Beiträgen hier, aber das tut schon weh. 
    Zuerst einmal und das scheinen viele Legalisierungsgegner zu vergessen: ihr müsst keine Drogen nehmen, nur weil es plötzlich legal ist! Euer Feierabendbierchen wird euch auch nicht verboten. Die Leute, die Drogen nehmen, machen es so oder so. Es geht um Entlastung der Polizei und die Entkriminalisierung von Millionen normaler Bürger, die weder abhängig noch kriminell sind. Kenne genug Beispiele von ganz normalen Leuten die rein zufällig mal kontrolliert wurden und dann ihren job und Führerschein verloren haben weil sie mal wochen vorher einen joint geraucht haben. Das geht einfach in der heutigen Zeit nicht mehr. Alkohol dagegen ist überall verfügbar, ja wir feiern sogar Feste rund um unseren tollen Alkohol. Oktoberfest, schützenfest, malle und ja selbst am Geburtstag oder beim gemütlichen Grillen darf das Bierchen nicht fehlen. Aber wehe jemand verkauft gras, dann gleich her mit der Todesstrafe!? Was geht bei euch denn ab? 🙄 Ich arbeite unter anderem mit Suchtkranken. Was glaubt ihr ist unser größtes Problem bei der Arbeit mit den Leuten, bzw. welche Gruppe hebt sich da besonders ab? Die Alkis. Familie kaputt, job weg, das volle Programm bis zur obdachlosigkeit. Danke Alkohol, cool das sich jeder 13 jährige am kiosk nebenan damit versorgen kann. 
    Und wenn du die Leute in den Kliniken besuchst und mal fragst was sie so kaputt gemacht hat und sie antworten die schlimmen Drogen, dann frag sie bitte auch nach ihrer Lebensgeschichte. Hier spielen Missbrauch, vernachlässigung, usw. eine große Rolle. Drogen sind dann ein Weg diese Traumata zu vergessen/auszublenden. Wenn es nicht Drogen sind wird halt was anderes genommen um diesen Effekt zu erzielen. Das ist aber bei den Drogenkonsumenten auch nur ein kleiner teil. Die meisten kommen tatsächlich mit Drogenkonsum gut klar. Zahlen trotzdem ihre Steuern und sind gute Eltern oder halt einfach gute Menschen. Schaut doch mal in die USA, die Niederlande oder bestes Beispiel Portugal. Kein Anstieg von Drogenkonsum durch eine Legalisierung. Den Suchtkranken kann besser geholfen werden da sie sich nicht dauerhaft verstecken müssen, usw. Hat nur Vorteile für die gesamte Bevölkerung. Ich fand es früher eher erschreckend wenn ich beim Dealer alles angeboten bekomme, was es so gibt, ich aber lediglich 2gr. Gras haben wollte für mich und die Jungs am Wochenende. Durch eine Legalisierung wäre ich mit diesen Typen gar nicht erst in Verbindung gekommen. Und zum Glück leben wir in einem Land das die Todesstrafe nicht durchführt. China ist jetzt auch nicht das beste Beispiel für ein Land in dem ich gut und gerne leben würde. Wie schon gesagt ihr müsst keine Drogen nehmen um euch ein differenziertes Bild davon zu machen. Man kann sich schon ganz gut in die Thematik einlesen. Ich hoffe für euch das ihr dann merkt das Drogen nicht die Schuld an dem ganzen Elend haben. Das Elend war schon vorher da und Menschen ohne Hilfe fallen da sehr oft in Löcher. Auch hier kann ein vernünftiger Umgang mit Drogen dazu führen Menschen besser zu helfen. Ich kenne genug Einrichtungen wo Menschen rausgeworfen werden, wenn sie Rückfällig werden. Das gehört aber leider oft dazu, egal ob Alkohol oder Drogen. Danach ist die einzige Hilfe die bleibt mal wieder der Entzug in einer Klinik. Danach dreht es sich weiter wie bisher. Ganz los kommen so nur die wenigsten und oft nur die mit einem guten sozialen Umfeld. Verkauft wird das ganze dann als ein endloser Kampf gegen Drogen. 
    Was wäre also so schlimm an einer Legalisierung von z.B. Cannabis? Die von dir angesprochenen Probleme im Verkehr haben wir ja jetzt schon. Durch eine Legalisierung wird das nicht schlimmer, man könnte aber bessere Aufklärung umsetzen in der Hoffnung das sich dieses Problem vllt sogar bessert. Ich bezweifle auch das wir dann plötzlich mehr Probleme mit meth und heroin bekommen, weil Dealer ihre Taschen füllen müssen. Ich gehe eher davon aus das weniger Leute überhaupt mit sowas in Kontakt kommen. Nebenbei kann man Arbeitsplätze schaffen und von den Millionen an Einnahmen die der Staat bekommt könnte man auch viel gutes machen. Ein Blick über den Teich öffnet vllt die Augen. 
     
    PS: in Amsterdam gibt es eine Gruppe harter Alkoholiker. Die bekommen Hilfe in dem ihnen Arbeit angeboten wird. Die ziehen den ganzen Tag durch Amsterdam und sammeln Müll ein. Bezahlt werden sie mit: Dosenbier. Außerdem bekommen sie sofort Hilfe wenn sie davon loskommen wollen. Die Leute bringen sich in die Gesellschaft ein und bekommen Hilfe. Sie lungern nicht mehr den ganzen Tag herum, sondern bekommen eine Aufgabe und fühlen sich wieder etwas mehr der Gesellschaft zugehörig. Sowas sollte gefördert werden aber in Deutschland sind Spritzenausgaben und Drugchecking vorm Club ja schon zuviel...
     
  15. Like
    DoktorOege reacted to RaviRashud in Stammtisch   
    Ja ok .... dein Beitrag nimmt einem den Wind aus den Segeln. Das war eine wirklich schlüssige Argumentationskette. 
    Sollte meine Einstellung etwas überdenken Bzw anpassen. In der Familie hab ich einen der schwer Crystal abhängig ist... dadurch bin ich etwas „geschädigt“ ,...ansich ein feiner Kerl... allerdings unberechenbar geworden. 
     
    Ich danke Dir für das Lob bezüglich einiger Beiträge von mir und für den Hinweis, meine festgefahrenen Einstellungen hinsichtlich einiger Themen zu überdenken. ....no body is perfect.... aber man kann ja dran arbeiten  
     
    ps. Hab mal eben bissel zu den Thema Recherche betrieben... wenn verschriebenes Thc deutlich teurer für den Patienten ist als beim Dealer um die Ecke... ja dann wird das glaub ich von der Politik nicht gewünscht... Bzw dann ist ein Fehler im System. Ist wirklich ein tief gehendes Thema... und ich hab’s mir wohl etwas zu einfach gemacht.... 
  16. Like
    DoktorOege got a reaction from RaviRashud in Stammtisch   
    Schon krass, fast beängstigend was du hier so schreibst. Bin sonst ein Fan von deinen Beiträgen hier, aber das tut schon weh. 
    Zuerst einmal und das scheinen viele Legalisierungsgegner zu vergessen: ihr müsst keine Drogen nehmen, nur weil es plötzlich legal ist! Euer Feierabendbierchen wird euch auch nicht verboten. Die Leute, die Drogen nehmen, machen es so oder so. Es geht um Entlastung der Polizei und die Entkriminalisierung von Millionen normaler Bürger, die weder abhängig noch kriminell sind. Kenne genug Beispiele von ganz normalen Leuten die rein zufällig mal kontrolliert wurden und dann ihren job und Führerschein verloren haben weil sie mal wochen vorher einen joint geraucht haben. Das geht einfach in der heutigen Zeit nicht mehr. Alkohol dagegen ist überall verfügbar, ja wir feiern sogar Feste rund um unseren tollen Alkohol. Oktoberfest, schützenfest, malle und ja selbst am Geburtstag oder beim gemütlichen Grillen darf das Bierchen nicht fehlen. Aber wehe jemand verkauft gras, dann gleich her mit der Todesstrafe!? Was geht bei euch denn ab? 🙄 Ich arbeite unter anderem mit Suchtkranken. Was glaubt ihr ist unser größtes Problem bei der Arbeit mit den Leuten, bzw. welche Gruppe hebt sich da besonders ab? Die Alkis. Familie kaputt, job weg, das volle Programm bis zur obdachlosigkeit. Danke Alkohol, cool das sich jeder 13 jährige am kiosk nebenan damit versorgen kann. 
    Und wenn du die Leute in den Kliniken besuchst und mal fragst was sie so kaputt gemacht hat und sie antworten die schlimmen Drogen, dann frag sie bitte auch nach ihrer Lebensgeschichte. Hier spielen Missbrauch, vernachlässigung, usw. eine große Rolle. Drogen sind dann ein Weg diese Traumata zu vergessen/auszublenden. Wenn es nicht Drogen sind wird halt was anderes genommen um diesen Effekt zu erzielen. Das ist aber bei den Drogenkonsumenten auch nur ein kleiner teil. Die meisten kommen tatsächlich mit Drogenkonsum gut klar. Zahlen trotzdem ihre Steuern und sind gute Eltern oder halt einfach gute Menschen. Schaut doch mal in die USA, die Niederlande oder bestes Beispiel Portugal. Kein Anstieg von Drogenkonsum durch eine Legalisierung. Den Suchtkranken kann besser geholfen werden da sie sich nicht dauerhaft verstecken müssen, usw. Hat nur Vorteile für die gesamte Bevölkerung. Ich fand es früher eher erschreckend wenn ich beim Dealer alles angeboten bekomme, was es so gibt, ich aber lediglich 2gr. Gras haben wollte für mich und die Jungs am Wochenende. Durch eine Legalisierung wäre ich mit diesen Typen gar nicht erst in Verbindung gekommen. Und zum Glück leben wir in einem Land das die Todesstrafe nicht durchführt. China ist jetzt auch nicht das beste Beispiel für ein Land in dem ich gut und gerne leben würde. Wie schon gesagt ihr müsst keine Drogen nehmen um euch ein differenziertes Bild davon zu machen. Man kann sich schon ganz gut in die Thematik einlesen. Ich hoffe für euch das ihr dann merkt das Drogen nicht die Schuld an dem ganzen Elend haben. Das Elend war schon vorher da und Menschen ohne Hilfe fallen da sehr oft in Löcher. Auch hier kann ein vernünftiger Umgang mit Drogen dazu führen Menschen besser zu helfen. Ich kenne genug Einrichtungen wo Menschen rausgeworfen werden, wenn sie Rückfällig werden. Das gehört aber leider oft dazu, egal ob Alkohol oder Drogen. Danach ist die einzige Hilfe die bleibt mal wieder der Entzug in einer Klinik. Danach dreht es sich weiter wie bisher. Ganz los kommen so nur die wenigsten und oft nur die mit einem guten sozialen Umfeld. Verkauft wird das ganze dann als ein endloser Kampf gegen Drogen. 
    Was wäre also so schlimm an einer Legalisierung von z.B. Cannabis? Die von dir angesprochenen Probleme im Verkehr haben wir ja jetzt schon. Durch eine Legalisierung wird das nicht schlimmer, man könnte aber bessere Aufklärung umsetzen in der Hoffnung das sich dieses Problem vllt sogar bessert. Ich bezweifle auch das wir dann plötzlich mehr Probleme mit meth und heroin bekommen, weil Dealer ihre Taschen füllen müssen. Ich gehe eher davon aus das weniger Leute überhaupt mit sowas in Kontakt kommen. Nebenbei kann man Arbeitsplätze schaffen und von den Millionen an Einnahmen die der Staat bekommt könnte man auch viel gutes machen. Ein Blick über den Teich öffnet vllt die Augen. 
     
    PS: in Amsterdam gibt es eine Gruppe harter Alkoholiker. Die bekommen Hilfe in dem ihnen Arbeit angeboten wird. Die ziehen den ganzen Tag durch Amsterdam und sammeln Müll ein. Bezahlt werden sie mit: Dosenbier. Außerdem bekommen sie sofort Hilfe wenn sie davon loskommen wollen. Die Leute bringen sich in die Gesellschaft ein und bekommen Hilfe. Sie lungern nicht mehr den ganzen Tag herum, sondern bekommen eine Aufgabe und fühlen sich wieder etwas mehr der Gesellschaft zugehörig. Sowas sollte gefördert werden aber in Deutschland sind Spritzenausgaben und Drugchecking vorm Club ja schon zuviel...
     
  17. Danke
    DoktorOege got a reaction from Andy (Raptor__MUC) in Stammtisch   
    Schon krass, fast beängstigend was du hier so schreibst. Bin sonst ein Fan von deinen Beiträgen hier, aber das tut schon weh. 
    Zuerst einmal und das scheinen viele Legalisierungsgegner zu vergessen: ihr müsst keine Drogen nehmen, nur weil es plötzlich legal ist! Euer Feierabendbierchen wird euch auch nicht verboten. Die Leute, die Drogen nehmen, machen es so oder so. Es geht um Entlastung der Polizei und die Entkriminalisierung von Millionen normaler Bürger, die weder abhängig noch kriminell sind. Kenne genug Beispiele von ganz normalen Leuten die rein zufällig mal kontrolliert wurden und dann ihren job und Führerschein verloren haben weil sie mal wochen vorher einen joint geraucht haben. Das geht einfach in der heutigen Zeit nicht mehr. Alkohol dagegen ist überall verfügbar, ja wir feiern sogar Feste rund um unseren tollen Alkohol. Oktoberfest, schützenfest, malle und ja selbst am Geburtstag oder beim gemütlichen Grillen darf das Bierchen nicht fehlen. Aber wehe jemand verkauft gras, dann gleich her mit der Todesstrafe!? Was geht bei euch denn ab? 🙄 Ich arbeite unter anderem mit Suchtkranken. Was glaubt ihr ist unser größtes Problem bei der Arbeit mit den Leuten, bzw. welche Gruppe hebt sich da besonders ab? Die Alkis. Familie kaputt, job weg, das volle Programm bis zur obdachlosigkeit. Danke Alkohol, cool das sich jeder 13 jährige am kiosk nebenan damit versorgen kann. 
    Und wenn du die Leute in den Kliniken besuchst und mal fragst was sie so kaputt gemacht hat und sie antworten die schlimmen Drogen, dann frag sie bitte auch nach ihrer Lebensgeschichte. Hier spielen Missbrauch, vernachlässigung, usw. eine große Rolle. Drogen sind dann ein Weg diese Traumata zu vergessen/auszublenden. Wenn es nicht Drogen sind wird halt was anderes genommen um diesen Effekt zu erzielen. Das ist aber bei den Drogenkonsumenten auch nur ein kleiner teil. Die meisten kommen tatsächlich mit Drogenkonsum gut klar. Zahlen trotzdem ihre Steuern und sind gute Eltern oder halt einfach gute Menschen. Schaut doch mal in die USA, die Niederlande oder bestes Beispiel Portugal. Kein Anstieg von Drogenkonsum durch eine Legalisierung. Den Suchtkranken kann besser geholfen werden da sie sich nicht dauerhaft verstecken müssen, usw. Hat nur Vorteile für die gesamte Bevölkerung. Ich fand es früher eher erschreckend wenn ich beim Dealer alles angeboten bekomme, was es so gibt, ich aber lediglich 2gr. Gras haben wollte für mich und die Jungs am Wochenende. Durch eine Legalisierung wäre ich mit diesen Typen gar nicht erst in Verbindung gekommen. Und zum Glück leben wir in einem Land das die Todesstrafe nicht durchführt. China ist jetzt auch nicht das beste Beispiel für ein Land in dem ich gut und gerne leben würde. Wie schon gesagt ihr müsst keine Drogen nehmen um euch ein differenziertes Bild davon zu machen. Man kann sich schon ganz gut in die Thematik einlesen. Ich hoffe für euch das ihr dann merkt das Drogen nicht die Schuld an dem ganzen Elend haben. Das Elend war schon vorher da und Menschen ohne Hilfe fallen da sehr oft in Löcher. Auch hier kann ein vernünftiger Umgang mit Drogen dazu führen Menschen besser zu helfen. Ich kenne genug Einrichtungen wo Menschen rausgeworfen werden, wenn sie Rückfällig werden. Das gehört aber leider oft dazu, egal ob Alkohol oder Drogen. Danach ist die einzige Hilfe die bleibt mal wieder der Entzug in einer Klinik. Danach dreht es sich weiter wie bisher. Ganz los kommen so nur die wenigsten und oft nur die mit einem guten sozialen Umfeld. Verkauft wird das ganze dann als ein endloser Kampf gegen Drogen. 
    Was wäre also so schlimm an einer Legalisierung von z.B. Cannabis? Die von dir angesprochenen Probleme im Verkehr haben wir ja jetzt schon. Durch eine Legalisierung wird das nicht schlimmer, man könnte aber bessere Aufklärung umsetzen in der Hoffnung das sich dieses Problem vllt sogar bessert. Ich bezweifle auch das wir dann plötzlich mehr Probleme mit meth und heroin bekommen, weil Dealer ihre Taschen füllen müssen. Ich gehe eher davon aus das weniger Leute überhaupt mit sowas in Kontakt kommen. Nebenbei kann man Arbeitsplätze schaffen und von den Millionen an Einnahmen die der Staat bekommt könnte man auch viel gutes machen. Ein Blick über den Teich öffnet vllt die Augen. 
     
    PS: in Amsterdam gibt es eine Gruppe harter Alkoholiker. Die bekommen Hilfe in dem ihnen Arbeit angeboten wird. Die ziehen den ganzen Tag durch Amsterdam und sammeln Müll ein. Bezahlt werden sie mit: Dosenbier. Außerdem bekommen sie sofort Hilfe wenn sie davon loskommen wollen. Die Leute bringen sich in die Gesellschaft ein und bekommen Hilfe. Sie lungern nicht mehr den ganzen Tag herum, sondern bekommen eine Aufgabe und fühlen sich wieder etwas mehr der Gesellschaft zugehörig. Sowas sollte gefördert werden aber in Deutschland sind Spritzenausgaben und Drugchecking vorm Club ja schon zuviel...
     
  18. Like
    DoktorOege reacted to Roxas1997 in Stammtisch   
    Danke, bei dem Punkt musste ich nämlich kurz lachen.
    Die Legalisierung ist keine Erlaubnis zum berauschten Fahren. Und ich bin für harte, sehr harte Strafen, wenn man sich daran nicht hält.
     
    Im Übrigen bin ich sogar für eine absolute Nulltoleranz am Steuer - also auch das geliebte Bierchen vorm Fahren wäre in meinen Augen schon zu viel, am Steuer sollten es 0,0 Promille sein. Und alle anderen psychoaktiven Substanzen müssten dahingehend untersucht und eine sinnvolle Regelung gefunden werden. Kein Ding der Unmöglichkeit.
  19. Danke
    DoktorOege got a reaction from Lunte der Echte in Stammtisch   
    Schon krass, fast beängstigend was du hier so schreibst. Bin sonst ein Fan von deinen Beiträgen hier, aber das tut schon weh. 
    Zuerst einmal und das scheinen viele Legalisierungsgegner zu vergessen: ihr müsst keine Drogen nehmen, nur weil es plötzlich legal ist! Euer Feierabendbierchen wird euch auch nicht verboten. Die Leute, die Drogen nehmen, machen es so oder so. Es geht um Entlastung der Polizei und die Entkriminalisierung von Millionen normaler Bürger, die weder abhängig noch kriminell sind. Kenne genug Beispiele von ganz normalen Leuten die rein zufällig mal kontrolliert wurden und dann ihren job und Führerschein verloren haben weil sie mal wochen vorher einen joint geraucht haben. Das geht einfach in der heutigen Zeit nicht mehr. Alkohol dagegen ist überall verfügbar, ja wir feiern sogar Feste rund um unseren tollen Alkohol. Oktoberfest, schützenfest, malle und ja selbst am Geburtstag oder beim gemütlichen Grillen darf das Bierchen nicht fehlen. Aber wehe jemand verkauft gras, dann gleich her mit der Todesstrafe!? Was geht bei euch denn ab? 🙄 Ich arbeite unter anderem mit Suchtkranken. Was glaubt ihr ist unser größtes Problem bei der Arbeit mit den Leuten, bzw. welche Gruppe hebt sich da besonders ab? Die Alkis. Familie kaputt, job weg, das volle Programm bis zur obdachlosigkeit. Danke Alkohol, cool das sich jeder 13 jährige am kiosk nebenan damit versorgen kann. 
    Und wenn du die Leute in den Kliniken besuchst und mal fragst was sie so kaputt gemacht hat und sie antworten die schlimmen Drogen, dann frag sie bitte auch nach ihrer Lebensgeschichte. Hier spielen Missbrauch, vernachlässigung, usw. eine große Rolle. Drogen sind dann ein Weg diese Traumata zu vergessen/auszublenden. Wenn es nicht Drogen sind wird halt was anderes genommen um diesen Effekt zu erzielen. Das ist aber bei den Drogenkonsumenten auch nur ein kleiner teil. Die meisten kommen tatsächlich mit Drogenkonsum gut klar. Zahlen trotzdem ihre Steuern und sind gute Eltern oder halt einfach gute Menschen. Schaut doch mal in die USA, die Niederlande oder bestes Beispiel Portugal. Kein Anstieg von Drogenkonsum durch eine Legalisierung. Den Suchtkranken kann besser geholfen werden da sie sich nicht dauerhaft verstecken müssen, usw. Hat nur Vorteile für die gesamte Bevölkerung. Ich fand es früher eher erschreckend wenn ich beim Dealer alles angeboten bekomme, was es so gibt, ich aber lediglich 2gr. Gras haben wollte für mich und die Jungs am Wochenende. Durch eine Legalisierung wäre ich mit diesen Typen gar nicht erst in Verbindung gekommen. Und zum Glück leben wir in einem Land das die Todesstrafe nicht durchführt. China ist jetzt auch nicht das beste Beispiel für ein Land in dem ich gut und gerne leben würde. Wie schon gesagt ihr müsst keine Drogen nehmen um euch ein differenziertes Bild davon zu machen. Man kann sich schon ganz gut in die Thematik einlesen. Ich hoffe für euch das ihr dann merkt das Drogen nicht die Schuld an dem ganzen Elend haben. Das Elend war schon vorher da und Menschen ohne Hilfe fallen da sehr oft in Löcher. Auch hier kann ein vernünftiger Umgang mit Drogen dazu führen Menschen besser zu helfen. Ich kenne genug Einrichtungen wo Menschen rausgeworfen werden, wenn sie Rückfällig werden. Das gehört aber leider oft dazu, egal ob Alkohol oder Drogen. Danach ist die einzige Hilfe die bleibt mal wieder der Entzug in einer Klinik. Danach dreht es sich weiter wie bisher. Ganz los kommen so nur die wenigsten und oft nur die mit einem guten sozialen Umfeld. Verkauft wird das ganze dann als ein endloser Kampf gegen Drogen. 
    Was wäre also so schlimm an einer Legalisierung von z.B. Cannabis? Die von dir angesprochenen Probleme im Verkehr haben wir ja jetzt schon. Durch eine Legalisierung wird das nicht schlimmer, man könnte aber bessere Aufklärung umsetzen in der Hoffnung das sich dieses Problem vllt sogar bessert. Ich bezweifle auch das wir dann plötzlich mehr Probleme mit meth und heroin bekommen, weil Dealer ihre Taschen füllen müssen. Ich gehe eher davon aus das weniger Leute überhaupt mit sowas in Kontakt kommen. Nebenbei kann man Arbeitsplätze schaffen und von den Millionen an Einnahmen die der Staat bekommt könnte man auch viel gutes machen. Ein Blick über den Teich öffnet vllt die Augen. 
     
    PS: in Amsterdam gibt es eine Gruppe harter Alkoholiker. Die bekommen Hilfe in dem ihnen Arbeit angeboten wird. Die ziehen den ganzen Tag durch Amsterdam und sammeln Müll ein. Bezahlt werden sie mit: Dosenbier. Außerdem bekommen sie sofort Hilfe wenn sie davon loskommen wollen. Die Leute bringen sich in die Gesellschaft ein und bekommen Hilfe. Sie lungern nicht mehr den ganzen Tag herum, sondern bekommen eine Aufgabe und fühlen sich wieder etwas mehr der Gesellschaft zugehörig. Sowas sollte gefördert werden aber in Deutschland sind Spritzenausgaben und Drugchecking vorm Club ja schon zuviel...
     
  20. Danke
    DoktorOege got a reaction from Roxas1997 in Stammtisch   
    Schon krass, fast beängstigend was du hier so schreibst. Bin sonst ein Fan von deinen Beiträgen hier, aber das tut schon weh. 
    Zuerst einmal und das scheinen viele Legalisierungsgegner zu vergessen: ihr müsst keine Drogen nehmen, nur weil es plötzlich legal ist! Euer Feierabendbierchen wird euch auch nicht verboten. Die Leute, die Drogen nehmen, machen es so oder so. Es geht um Entlastung der Polizei und die Entkriminalisierung von Millionen normaler Bürger, die weder abhängig noch kriminell sind. Kenne genug Beispiele von ganz normalen Leuten die rein zufällig mal kontrolliert wurden und dann ihren job und Führerschein verloren haben weil sie mal wochen vorher einen joint geraucht haben. Das geht einfach in der heutigen Zeit nicht mehr. Alkohol dagegen ist überall verfügbar, ja wir feiern sogar Feste rund um unseren tollen Alkohol. Oktoberfest, schützenfest, malle und ja selbst am Geburtstag oder beim gemütlichen Grillen darf das Bierchen nicht fehlen. Aber wehe jemand verkauft gras, dann gleich her mit der Todesstrafe!? Was geht bei euch denn ab? 🙄 Ich arbeite unter anderem mit Suchtkranken. Was glaubt ihr ist unser größtes Problem bei der Arbeit mit den Leuten, bzw. welche Gruppe hebt sich da besonders ab? Die Alkis. Familie kaputt, job weg, das volle Programm bis zur obdachlosigkeit. Danke Alkohol, cool das sich jeder 13 jährige am kiosk nebenan damit versorgen kann. 
    Und wenn du die Leute in den Kliniken besuchst und mal fragst was sie so kaputt gemacht hat und sie antworten die schlimmen Drogen, dann frag sie bitte auch nach ihrer Lebensgeschichte. Hier spielen Missbrauch, vernachlässigung, usw. eine große Rolle. Drogen sind dann ein Weg diese Traumata zu vergessen/auszublenden. Wenn es nicht Drogen sind wird halt was anderes genommen um diesen Effekt zu erzielen. Das ist aber bei den Drogenkonsumenten auch nur ein kleiner teil. Die meisten kommen tatsächlich mit Drogenkonsum gut klar. Zahlen trotzdem ihre Steuern und sind gute Eltern oder halt einfach gute Menschen. Schaut doch mal in die USA, die Niederlande oder bestes Beispiel Portugal. Kein Anstieg von Drogenkonsum durch eine Legalisierung. Den Suchtkranken kann besser geholfen werden da sie sich nicht dauerhaft verstecken müssen, usw. Hat nur Vorteile für die gesamte Bevölkerung. Ich fand es früher eher erschreckend wenn ich beim Dealer alles angeboten bekomme, was es so gibt, ich aber lediglich 2gr. Gras haben wollte für mich und die Jungs am Wochenende. Durch eine Legalisierung wäre ich mit diesen Typen gar nicht erst in Verbindung gekommen. Und zum Glück leben wir in einem Land das die Todesstrafe nicht durchführt. China ist jetzt auch nicht das beste Beispiel für ein Land in dem ich gut und gerne leben würde. Wie schon gesagt ihr müsst keine Drogen nehmen um euch ein differenziertes Bild davon zu machen. Man kann sich schon ganz gut in die Thematik einlesen. Ich hoffe für euch das ihr dann merkt das Drogen nicht die Schuld an dem ganzen Elend haben. Das Elend war schon vorher da und Menschen ohne Hilfe fallen da sehr oft in Löcher. Auch hier kann ein vernünftiger Umgang mit Drogen dazu führen Menschen besser zu helfen. Ich kenne genug Einrichtungen wo Menschen rausgeworfen werden, wenn sie Rückfällig werden. Das gehört aber leider oft dazu, egal ob Alkohol oder Drogen. Danach ist die einzige Hilfe die bleibt mal wieder der Entzug in einer Klinik. Danach dreht es sich weiter wie bisher. Ganz los kommen so nur die wenigsten und oft nur die mit einem guten sozialen Umfeld. Verkauft wird das ganze dann als ein endloser Kampf gegen Drogen. 
    Was wäre also so schlimm an einer Legalisierung von z.B. Cannabis? Die von dir angesprochenen Probleme im Verkehr haben wir ja jetzt schon. Durch eine Legalisierung wird das nicht schlimmer, man könnte aber bessere Aufklärung umsetzen in der Hoffnung das sich dieses Problem vllt sogar bessert. Ich bezweifle auch das wir dann plötzlich mehr Probleme mit meth und heroin bekommen, weil Dealer ihre Taschen füllen müssen. Ich gehe eher davon aus das weniger Leute überhaupt mit sowas in Kontakt kommen. Nebenbei kann man Arbeitsplätze schaffen und von den Millionen an Einnahmen die der Staat bekommt könnte man auch viel gutes machen. Ein Blick über den Teich öffnet vllt die Augen. 
     
    PS: in Amsterdam gibt es eine Gruppe harter Alkoholiker. Die bekommen Hilfe in dem ihnen Arbeit angeboten wird. Die ziehen den ganzen Tag durch Amsterdam und sammeln Müll ein. Bezahlt werden sie mit: Dosenbier. Außerdem bekommen sie sofort Hilfe wenn sie davon loskommen wollen. Die Leute bringen sich in die Gesellschaft ein und bekommen Hilfe. Sie lungern nicht mehr den ganzen Tag herum, sondern bekommen eine Aufgabe und fühlen sich wieder etwas mehr der Gesellschaft zugehörig. Sowas sollte gefördert werden aber in Deutschland sind Spritzenausgaben und Drugchecking vorm Club ja schon zuviel...
     
  21. Verwirrt
    DoktorOege reacted to RaviRashud in Stammtisch   
    Schon krass, fast beängstigend, wie viele hier sagen Drogen müsste es legal geben... 
    Das in Hamburg Menschen im Rausch andere umfahren kommt so häufig vor. Grade kiffer sind eine absolute Gefahr im Straßenverkehr ... mit ihrer Reaktionszeit.... selbst noch zwei Tage nach dem Konsum. 
    Häusliche Gewalt, oder auch Gewalt auf der Straße, wo dann vor Gericht verminderte schuldfähigkeig atestiert wird, da, stand unter Drogen Einfluss.... auch immer öfter... und hier sagen gefühlt 80% Drogen sind „super“. 
    Finde es sollte wie in China sein. Dealer = Todesstrafe. 
    Vielleicht sollte man mal in eine Entzugsklinik gehen und sich mit betroffenen unterhalten. Die meisten dort sehen das anders als die meisten hier. Aber solange keiner selbst betroffen ist, durch Familie, Bruder oder sonst um zwei Ecken.... sind Drogen super.... 
    stimme da dem Ritti zu. Hier gibt’s schon viele mit ner klatsche...
    Welche die meinen nur alle zwei Wochen ein joint ist ok, andere wollen mit nachtsichtgeräten ins Schlafzimmer der Nachbarin spannen und andere feiern das auch noch ... hier sind Figuren, unglaublich.....
    Ich sollte mal morgen unsere Anwälte in der Firma fragen (sind zwar nur Wirtschaft spezialisiert aber vielleicht kennen die sich da auch aus) ob das ok geht, wenn selbst die Mods hier schreiben das sie mit der Freundin Kiffen und das absolut normal und ok sei ...das in nem Forum wo jeder sechsjährige ohne Probleme drauf zugreifen kann.... 
  22. Like
    DoktorOege got a reaction from Roxas1997 in Stammtisch   
    Mein lieblingscomedymann hatte damals schon recht. Übrigens schön zu lesen das sich die meisten hier mit dem Thema gut auseinandergesetzt haben. Wenigstens ein Thema bei dem wir uns mal einig sein können 😁
     
     
  23. Like
    DoktorOege got a reaction from Andy (Raptor__MUC) in Stammtisch   
    Mein lieblingscomedymann hatte damals schon recht. Übrigens schön zu lesen das sich die meisten hier mit dem Thema gut auseinandergesetzt haben. Wenigstens ein Thema bei dem wir uns mal einig sein können 😁
     
     
  24. Like
    DoktorOege reacted to Osendorfer in Netflix - Diskussionen | Empfehlungen | Neuerscheinungen (Filme, Serien, Netflix Originale etc.)   
    Da ich ja nun GoT beendet habe, konnte ich endlich Strangers Things 3 gucken. Habe zwei Tage gebraucht, weil ich gestern doch ab und zu etwas schläfrig wurde. Was nicht an der Serie lag. Die war wiedermal top.
     
    Absolutes Highlight. Jedenfalls musste ich sehr lachen bei der Szene.
     
  25. Danke
    DoktorOege reacted to Devian in Death Stranding – Laut Hideo Kojima wird das Game was ganz Besonderes   
    Ich muss jetzt ganz ehrlich mal sagen,.......ich kann es nicht mehr hören...
     
    Kann ja sein das es was gaaanz besonderes wird, aber mich langweilt der "Hype" und das Geschwafel einfach nur noch.
     
    @Hideo Kojima
    Nicht quatschen, -->LIEFERN<--
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Informationen!

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung und Community-Regeln.