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Serdar Yazici

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Reputationsaktivitäten

  1. Like
    Serdar Yazici got a reaction from Stritzel in The Sinking City - Stimmiger Launch-Trailer zum Verkaufsstart   
    In wenigen Tagen dürfen wir in The Sinking City in die Haut eines Schnüfflers schlüpfen, um das mysteriöse Verschwinden der vermeintlich ansässigen Bewohner aufzuklären. Vor wenigen Wochen entschieden sich die Verantwortlichen von Frogwares dazu, den Mystery-Horror-Thriller in das Sommerloch zu verschieben, um starken Konkurrenten wie A Plague Tale: Innocence und Co aus dem Weg zu gehen (wir berichteten). Um an den nahenden Launch am 28. Juni zu erinnern, haben die Mannen den dazugehörigen Launch-Trailer veröffentlicht.
     
     
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  2. Like
    Serdar Yazici got a reaction from Nightcrow in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
  3. Like
    Serdar Yazici reacted to Daniel Bubel in Elden Ring - Ist laut Game Director eine "Weiterentwicklung" von Dark Souls   
    Nach der offiziellen Ankündigung des kommenden From Software-Titels Elden Ring, die im Rahmen der diesjährigen E3 stattfand, traf sich Game Director Hidetaka Miyazaki zum Gespräch mit den Kollegen von IGN und stand dort Rede und Antwort zu all den brennenden Fragen rund um das Action-Rollenspiel. So erklärte er, dass das Gameplay ähnlich ausfallen werde wie das der berühmten Dark Souls-Reihe, aber eben auch neue Kniffe mit sich bringen werde. Dennoch sei es generell das gleiche Genre. Die Spielwelt soll indes sehr viel größer und offener ausfallen als die anderer From Software-Spiele.
     
    "Mit einer größeren Welt ist es unvermeidlich, dass neue Systeme und Action-Mechaniken notwendig werden.", sagt Miyazaki, "In diesem Sinne ist Elden Ring mehr eine natürliche Weiterentwicklung von Dark Souls."
     
    Und tatsächlich möchten die Entwickler eine offenere Spielwelt erschaffen, eine, die direkte Auswirkungen auf die gesamten Spielmechaniken haben wird. So soll die Erkundung noch mehr belohnt werden, aber auch die Art der Fortbewegung verändert werden. Der Protagonist des Spiels wird beispielsweise auf einem Pferd reiten und sogar von dessen Rücken aus Gegner attackieren können. Die Areale müssen entsprechend weitläufig sein, um dies zu gewährleisten.
     
     
    Belebte Städte sollten wir allerdings keine erwarten, man wird sich weiterhin von anderen Open World-Spielen abheben. So erklärt Miyazaki lachend "Dörfer werden die düsteren Dungeon-artigen Ruinen sein, die man von uns kennt." Und weiter "Ein offeneres Spiel zu kreieren ist für uns eine große Herausforderung. Wenn wir nun auch noch zusätzlich Städte  hinzufügen müssten, wäre das etwas zu viel. Also haben wir uns entschlossen ein Open World-Style Spiel zu erschaffen, das sich auf das konzentriert was wir am besten können."
     
    Und das bedeutet eben auch wieder jene düsteren Welten, die wir bereits aus Demon Souls, Darks Souls,  Bloodborne, Déraciné oder dem 2019 veröffentlichten Sekiro: Shadows Die Twice kennen. Auch wenn sich Elden Ring wieder eher bei den westlichen Fantasy-Einflüssen bedienen wird. Die Spielwelt wird also wieder jenen einzigartigen From Software-Look haben, den Fans weltweit so sehr schätzen.
     
    "Licht sieht in der Dunkelheit viel schöner aus.", erklärt der Game Director, "Wenn etwas Wunderschönes in der Mitte einer Einöde ist, wissen wir das mehr zu schätzen. Ein einzelnes Juwel scheint unbedeutend, wenn wir es inmitten eines Haufens finden. Aber wenn du eines im Schlamm entdeckst, bedeutet es so viel mehr."
     
    Gleichzeitig ist Miyazaki der Meinung, dass Dunkelheit und Schönheit zum Leben dazugehören. "Eine Welt, die glücklich und hell ist, erscheint mir persönlich nicht sehr realistisch. Das mag jetzt klingen als hätte ich eine Art Trauma oder so", führt er lachend aus, "aber ich glaube, dass die Welt eine Einöde ist, die nicht sehr gut zu uns ist. So sehe ich das eben."
     
    Elden Ring hat zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen Releasetermin. Wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden.
     
    Was haltet ihr von den neuen Informationen?
    Und freut ihr euch nach wie vor auf das Spiel?
     
    Quelle
  4. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from Roxas1997 in Neue Redakteure gesucht - Bewerbt euch hier!   
    Und gerade die fehlen uns oftmals. Also warum nicht? Nichts muss, alles kann  
  5. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from R123Rob in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
  6. Danke
    Serdar Yazici reacted to Pazzo in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ich gehörte auch zu den Personen, die in der Einleitung beschrieben wurde, bis auf dieses Jahr. Die einzige PK, die ich mir live angeschaut habe, war die von Ubisoft. Beim Rest dachte ich mir nur "Ach, die Trailer auf YouTube reichen locker". Gut, Nintendo hätte ich mir noch angeschaut, passte aber nicht in meinen Zeitplan.
    Es war aber sowieso schon vorher klar, dass die E3 nicht so dolle wird. Spätestens als Sony abgesagt hatte, war mir bewusst, dass man da nichts großes erwarten braucht. Am Ende gabs zwar doch noch schöne Ankündigungen, aber naja, der große Knall blieb aus. Am meisten habe ich mich wohl über Luigis Mansion 3 gefreut, da ich Teil 1 damals mega geliebt habe und es bis heute zu einem meiner Lieblingsspiele gehört.

    Nächste E3 wird hoffentlich wieder deutlich spannender.
  7. Danke
    Serdar Yazici reacted to R123Rob in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Die E3 2019 zusammengefasst:
     

  8. Danke
    Serdar Yazici reacted to xXGAMER14 in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ich fand die diesjährige E3 auch so naja, Das einzige was ich gefeiert habe und mich auch wirklich darauf freue, ist Watch Dogs Legion. Das war einfach super 😂👍🏼. Aber sonst, die Xbox PK war so joa, aber so toll wars auch nicht. Sony fehlt, es wurde so gut wie kein Gameplay gezeigt, dünnes Programm und dieses ganze geleake! Das hatte dieses Jahr so viel zerstört und macht einfach keinen Spaß mehr! 😿 
  9. Danke
    Serdar Yazici reacted to Christian Streich in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Die E3 war dieses Jahr sehr dünn das lag nicht nur an Sony . Für mich war Ubisoft der Gewinner sie haben ihre Produkte am besten präsentiert. Microsoft / Scarlett waren einer der Verlierer . 
    Stadia war interessant denke aber es wird sehr schwer sich durchzusetzen ?
    Wie viele Games sind bereit 10 € Gebühr zu bezahlen + wenn ein neues Spiel auf dem Markt nochmal ca 60 € zu investieren?  Nicht zu vergessen die Geschwindigkeit der Leitung umso schneller = bessere Qualität  ( und das in Deutschland ) .
    Ich fand insgesamt wurde wenig Gameplay gezeigt und viele Trailer 
  10. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from Pazzo in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
  11. Like
    Serdar Yazici reacted to Unknown Identity in Neue Redakteure gesucht - Bewerbt euch hier!   
    Grundsätzlich hätte ich schon ein gewisses Interesse daran, mir geht es allerdings wie Ancore, im Grunde seit ihr hier meine Quelle für News.
    Wenn ich auf der anderen Seite lese dass BiGBuRn News verschickt un es dann nur an der Umsetzung hapert aufgrund der Auslastung ändert das die Sache schon wieder.
     
    Um selber das Netz nach News zu durchforsten fehlt mir ein wenig die Zeit, News zu bearbeiten die mir "vorgesetzt" werden sieht dann schon wieder anders aus.
     
    Mhhm ich denk mal drüber nach, vllt. kommt in den nächsten Tagen mal eine Bewerbung von mir, mal schaun.
  12. Like
    Serdar Yazici got a reaction from Apollon in Neue Redakteure gesucht - Bewerbt euch hier!   
    Und gerade die fehlen uns oftmals. Also warum nicht? Nichts muss, alles kann  
  13. Like
    Serdar Yazici got a reaction from Philipp Schürmann in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
  14. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from Red Sun King in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
  15. Like
    Serdar Yazici got a reaction from Muschglu in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
  16. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from Swami in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
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    Serdar Yazici got a reaction from Daniel Bubel in E3 2019 - Unser Fazit zur größten Videospiel-Messe   
    Ach was haben wir noch vor einigen Jahren bis in die Morgenstunden vor den Live-Streams gesessen. Uns frei genommen, wenn auch nicht selten ärztliche Unterstützung von Nöten war. Wir haben mitgefiebert, gejubelt, gestichelt… Waren eins um andere Mal überrascht, oder auch enttäuscht. Denn die E3 stand dick umrandet in unserem Kalender. Die Messe, wo neue Zeitfresser angekündigt, unsere tiefsten Wünsche erfüllt oder auch knallharte Konkurrenz-Kämpfe ausgetragen werden sollten. Alle relevanten Namen im Videospiel Segment kamen bei diesem Event zusammen, um uns zu tangieren. Und das mit Erfolg! Kaum war die Messe vorüber, haben wir uns sehnlichst die nächste Zusammenkunft herbeigewünscht.
     
    Und wer nun sagt, „jetzt kommt wieder das früher war alles besser Gejammere“ dem kann ich nichts entgegensetzen. Außer vielleicht, dass vor wenigen Jahren noch weniger geleakt und mehr spekuliert werden durfte. Dass mehr Publisher an Board waren. Oder Konsolen-Kriege dort ihren Ursprung fanden. Spätestens als Sony den Dienst quittierte war auch dieses Thema gegessen. Aber in diesem Artikel möchten wir nicht in Erinnerungen schwelgen, sondern mit euch zusammen die vergangene E3 resümieren. Trotz zahlreicher im Vorfeld der Messe geleakten Titel, gab es freudige Überraschungen. Momente, die uns vor Augen geführt haben, warum wir an der E3 festhalten.
     
    Denn trotz der Abstinenz von Sony war die diesjährige E3 bei weitem nicht schlecht. Square Enix punktete mit nostalgischen Marken. Nintendo lieferte nach einem schwachen 2018 ein wahres Feuerwerk an Ankündigungen. Microsoft nutzte die Bühne, um neue Spiele zu präsentieren und die Xbox Scarlett vorzustellen. Beinahe schon unfair, den Gewinner und Verlierer zu küren. Und doch möchten wir auch in diesem Jahr nicht mit der Tradition brechen, zumindest unsere Highlights und Tiefpunkte mit euch zu teilen. Dazu habe ich unsere geschätzten Kollegen befragt.
     
    Moderator (im Weiteren M):  Muschglu, was sind deine ersten Gedanken zum Thema E3 2019? War für dich ein Highlight dabei?
     
    Muschglu: Meine Highlights der E3 waren eigentlich zwei Sachen, einmal das Final Fantasy 7 Remake und Keanu Reeves Auftritt bei der Cyberpunk 2077-Präsentation. Während das Erstere mich immer mehr überzeugt und geil aussieht, war das Letztere eine faustdicke Überraschung.
     

     
    M: Denke, damit stehst du nicht alleine. Irgendwelche Enttäuschungen oder gar erledigte Vorbestellungen?
     
    Muschglu: Eine Enttäuschung habe ich an sich nicht, weil ich im Grunde nichts erwarte und mich im Vorfeld der Messe nicht so sehr hypen lasse. Am Ende entscheidet für mich der Metascore-Wert über einen Kauf. Also nada Vorbestellungen.
     
    M: Was denkst du Philipp? Eine E3 ohne Sony… Geht’s eigentlich noch?
     
    Philipp: Sony-Fans gingen dieses Mal etwas leerer aus. Anders als in der Vergangenheit, glänzte der PlayStation-Konzern höchstens mit ihrer Abwesenheit. Trotz dessen gab es auch für mich einige Highlights.
     
    M: Die da wären?
     
    Philipp: Dazu zählt zum einen der alljährliche Ableger von FIFA. Mit dem neuen FIFA-Street-Modus kommt wieder etwas frischer Wind in die Reihe. Außerdem hoffe ich auf Neuerungen des Karrieremodus. Ein weiteres Highlight ist ein Remaster. So freue ich mich sehr, dass das erste Ni Nu Kuni erneut für PlayStation 4 und Nintendo Switch erscheint. War es doch eins meiner absoluten Lieblingsspiele auf der PlayStation 3 und für mich persönlich deutlich besser als Teil 2, in welchem ich das "Pokemon"-Gameplay sehr vermisste. Das dritte Highlight ist Ubisofts Watch_Dogs Legion. Da mir die ersten beiden Teile sehr gut gefallen haben, ist auch der dritte ein Must-Have für mich.
     
    M: Geht also doch ohne Sony?
     
    Philipp: Klar, Konkurrenz belebt das Geschäft. Apropos Konkurrenz, zwei Nintendo-Titel haben es mir besonders angetan. Als riesen Fan der Zelda-Reihe brauch ich nicht zu erwähnen, dass ich mich sehr auf das Sequel zu Breath of the Wild freue. Luigis Mansion 3 ist ebenfalls in meinem Blickfeld, erinnere ich mich doch gerne an Teil 1, welches ich auf dem Nintendo GameCube spielte.
     

     
    M: *Räusper* Wir sind hier in einem PlayStation Forum, also bitte ich…
     
    Philipp: ….Außerdem habe ich auf Amazon einen Eintrag gefunden, in dem ein Banjo Kazooie unter der Flagge von Nintendo gelistet ist und bereits vorbestellt werden kann, auch wenn dieses explizit gar nicht auf der E3 erwähnte wurde, war das Duo doch lediglich als neuer Kämpfer für Super Smash Bros. zu sehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. 😁
     
    M: (Einschneidend) Ja, Stichwort „Träume“ lieber Daniel. Wo führen uns diese hin?
     
    Daniel: In das erste Quartal 2020, das kann man wohl so als Konsens der diesjährigen Messe mitnehmen, wird für uns Spieler fantastisch werden. Egal ob Watch Dogs: Legion, das Final Fantasy VII Remake oder natürlich der Keanu Reeves-Simulator Cyberpunk 2077, all das – und vieles mehr – wird ganz großes Videospielkino.
     
    M: Und danach?
     
    Daniel: Ja, danach wartet die nächste Konsolengeneration auf uns. Über der E3 thronte eine Art spürbares Ablaufdatum. So sehr ich mich beispielsweise auf das „From Software-George R.R. Martin-Crossover“ Elden Ring freue, so sicher bin ich mir, dass ich es auf der nächsten Konsolengeneration spielen werde. Und gleiches vermute ich bei Ghostwire: Tokyo und Deathloop. Und das ist auch nicht schlimm, aber im Moment noch so uninteressant, da weit weg.
     

     
    M: Ein paar Worte über die Abwesenheit von Sony?
     
    Daniel: Sony wusste, dass sie in diesem Jahr nicht mehr sagen können würden, als das was sie zur PlayStation 5 bereits gesagt haben und wussten, dass sie Spiele-mäßig so wenig für dieses Jahr parat haben, dass es sich schlicht nicht lohnt, zur E3 zu fahren. Sollte Microsoft doch die Vorstellung der Third Party-Titel übernehmen – was sie dann auch taten.
     
    M: Und mit Erfolg. Also nur ein Dank an Microsoft oder mehr?
     
    Daniel: Vielleicht lehne ich mich nun etwas zu weit aus dem Fenster, aber Sony ist für mich so etwas wie der heimliche Gewinner der diesjährigen E3. Man sprach über sie, ohne dass sie überhaupt da gewesen wären. Und selbst Phil Spencer, Chef der Xbox-Sparte bei Microsoft, fand die Messe ohne den direkten Mitbewerber nicht so gut wie sonst. Die Abwesenheit hatte zudem den meiner Meinung nach spürbaren Effekt, dass man während der Xbox-Pressekonferenz den Eindruck hatte auch PlayStation-Werbung zu bewundern. Und das nicht nur, weil sie buchstäblich mit einem bestätigten Multiplattform-Titel eröffnet wurde.
     
    M: Und wenn du einen von den tatsächlichen Anwesenden auswählen müsstest?
     
    Daniel: Nintendo. Klar, mag man über die gezeigten Spiele streiten können – und vieles interessiert mich persönlich auch weniger – aber was da an qualitativ mutmaßlich hochwertigen Titeln innerhalb der nächsten Monate auf uns zukommt, ist durchaus beeindruckend. Und gleich zwei The Legend of Zelda-Titel, nämlich Link's Awakening und Breath of the Wild 2 in Entwicklung zu haben, verursacht bei mir eben jenes Gefühl, das ich mit der E3 verbinde: Unbändige Vorfreude – und eine Leere, jetzt da alles vorbei ist.
     

     
    M: Jetzt heißt es wieder warten…
     
    Daniel: Das Ende einer jeden E3 bedeutet eben auch immer ein gewisses Maß an Leere, das in dem an Videospielen interessierten Zocker zurückbleibt. Es sind jene drei, vier Tage im Jahr, an dem sich nicht nur die fantastischsten Neuankündigungen häufen, sondern sich die komplette Industrie so ekstatisch zelebriert, wie sonst nie.
     
    M: Zum Glück gibt es da noch andere Events.
     
    Daniel: Klar, es gibt sie noch, die gamescom, und – logisch! - die Electronic Entertainment Expo läuft länger als die drei Pressekonferenztage, aber tatsächlich ist das für mich das Wichtigste am Event. Auch deshalb ist die eingangs erwähnte Leere in diesem Jahr eine andere als sonst. Wo üblicherweise so etwas wie ein kalter Entzug einsetzt, wenn die unzähligen Leaks, Gerüchte und offiziellen Enthüllungen so abrupt enden, nachdem man zuvor noch auf dieser seltsamen, einen mit Glückseligkeit umspülenden Welle audiovisueller Reizüberflutung reiten durfte, liegt der Grund in diesem Jahr vor allem in der gefühlten Bedeutungslosigkeit.
     
    M: Bedeutungslosigkeit?
     
    Daniel: Uff! Da habe ich mich wohl mitreißen lassen. Natürlich war die Messe als solche nicht bedeutungslos, so weit kommt es noch. Also, wahrscheinlich wortwörtlich. Aber das ist ein anderes Thema. Nein, vielmehr ging es mir darum, wie sehr man gemerkt hat, dass dieses Jahr – trotz fantastischer Titel, die da noch kommen – keine allzu großen Überraschungen mehr im petto haben wird. Stattdessen dürfen wir uns auf das nächste Jahr freuen.
     
    M: Deine Hoffnungen für die E3 2020?
     
    Daniel: Auch wenn die Leere sich in diesem Jahr etwas anders anfühlen mag, bin ich gespannt auf das nächste Jahr. Und irgendwie gilt ja auch, dass es nur besser werden kann. Dann wieder mit Sony und mehr Überraschungen vielleicht.
     
     
    Herzlichen Dank an meine Gäste. Und doch ist uns die Meinung des Publikums nicht minder wichtig! Teilt uns eure Eindrücke von der E3 2019 mit!
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    Serdar Yazici got a reaction from CyrusLPs in Monster Hunter: World - Beta-Termine zur Iceborn-Erweiterung bekannt   
    Capcom kündigte zwei Beta-Termine für die gewaltige Iceborn-Erweiterung zum Action-Rollenspiel Monster Hunter: World an. Die Betas finden exklusiv auf der PS4 statt. Bekanntlich soll die Erweiterung fast so umfangreich wie das Hauptspiel ausfallen. Dementsprechend sind auch Beta-Phasen zur Optimierung notwendig. Hierzu haben die Verantwortlichen nun auch die entsprechenden Termine verkündet. Der erste Termin betrifft alle PS-Plus Mitglieder. Ausschließlich diese können am kommenden Wochenende vom 21. Juni bis zum 24. Juni an der ersten Beta teilnehmen. Nicht-PS-Plus Mitglieder müssen sich bis zum 28. Juni gedulden, ehe die zweite und öffentliche Beta bis zum 31. Juni folgt.
     
    Was erwartet euch in der Beta?
    "Die Beta bietet den Spielern drei Questoptionen, darunter die anfängerfreundliche Große Jagras-Jagd, diese richtet sich an Neulingen. Der brandneue, gehörnte Rohling Banbaro ist für eine Zwischenherausforderung gut und der Serienfavorit Tigrex ist nur für die härtesten Jäger geeignet. In der Beta können die Spieler alle 14 Waffentypen in allen drei Quests und im Trainingsbereich ausprobieren. Die Waffen beinhalten neue Funktionen und es gibt neue Slinger-Werkzeugoptionen wie den Kupplungskrallengreifer. Nach Abschluss jeder Quest können Jäger insgesamt drei Item-Pakete mit hilfreichen Verbrauchsmaterialien erhalten, die in der Vollversion der Iceborne-Erweiterung verwendet werden können."
     
    Die Vollversion erscheint am 9. September und ist als Stand-alone Version erhältlich.
     
     
    Quelle
     
    Monster Hunter: World Erweiterung Iceborn auf Amazon vorbestellen
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    Serdar Yazici reacted to Bottlethrower in Neue Redakteure gesucht - Bewerbt euch hier!   
    Vielleicht sucht man auch mal einen weiteren technischen "Redakteur", der sich zum Beispiel um das Uhrzeit-Problem kümmert. 
    Denn diese Dinge dauern hier immer unsäglich lange, falls sie denn überhaupt behoben werden. Da gibt es, vor allem auch im Zusammenhang mit der Umstellung der Foren-Software vor einiger Zeit, einige Beispiele. 
     
     
    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Die News kommen - wenn auch vergleichsweise etwas später als anderswo. Finde ich persönlich jedenfalls nicht schlimm.
     
    Aber eventuell entlastet diese Neueinstellung dann ein wenig @Daniel Bubel , @Muschglu und @Serdar Yazici . Gerade in den Sommermonaten. Und neuer Input ist sowieso immer gut. So dass man nicht immer nur News rauskloppen muss / kann, sondern eventuell auch Diskussionsthemen rund ums Thema Gaming starten kann. Die Kategorien "Specials und Kolumnen" oder auch die Vorschau sind nämlich schon ein wenig stark verwaist und gerade diese Sachen würden das Ganze hier qualitativ schon noch etwas nach vorne bringen. Das Gleiche mit den Spiele-Tests. Bemüht wird sich, aber der Output ist eher so "meeh".
     
    Eventuell könnte der Chef-Redakteur @Mario Bartlewski das Ganze steuern und koordinieren. Aber der war seit 2 Jahren nicht mehr hier  Das schreit ja fast nach einem neuen Chefredakteur. Andere Redakteure sind verschollen ( @BaseyD , @Selles155 ) und andere auf der Suche nach dem heiligen Vodka-Gral ( @Philipp Schürmann).
     
    Mir ist bewusst, dass der Zeitaufwand oft unterschätz wird und die Leute dann verschwinden. Der Zeitaufwand hindert mich ja auch daran, solche Tätigkeiten auszuführen (muss ja schließlich grillen und so..). Aber vielleicht findet sich ja jemand, der das erledigen möchte und auch mal etwas länger im Team bleibt. Wäre zumindest wünschenswert.
     
  20. Like
    Serdar Yazici got a reaction from xXGAMER14 in Neue Redakteure gesucht - Bewerbt euch hier!   
    Und gerade die fehlen uns oftmals. Also warum nicht? Nichts muss, alles kann  
  21. Like
    Serdar Yazici got a reaction from BiGBuRn83 in Neue Redakteure gesucht - Bewerbt euch hier!   
    Und gerade die fehlen uns oftmals. Also warum nicht? Nichts muss, alles kann  
  22. Like
    Serdar Yazici reacted to Daniel Bubel in [Test] - Blood & Truth   
    Bereits zum Launch des PlayStation VR-Headsets hat Sonys London Studio bewiesen, dass sie sich im Genre des britischen Gangsterfilms wohlfühlen. The London Heist war eine circa halbstündige Spielerfahrung, die man beim Kauf der PlayStation VR Worlds genannten Spielesammlung erleben konnte. Hier schoss und spielte man sich durch einen Kurzfilm, in dessen Rahmen es eine Verfolgungsjagd, ein Verhör und andere brenzlige Situationen zu überstehen galt. Da das bei Spielern gut ankam und es mindestens ebenso gut spielbar wie hübsch war, gab Sony grünes Licht und den Entwicklern freie Hand, ihren Kurzfilm in einen Blockbuster-Spielfilm zu verwandeln. Heraus kam Blood & Truth, das seit kurzem exklusiv für das PS VR-Headset erhältlich ist. Ob sich der virtuelle Ausflug nach London lohnt, wollen wir folgend herausfinden.
     
     
    Die Handlung von Blood & Truth gewinnt gewiss keinen Innovationspreis. Der Elitesoldat Ryan Marks kehrt nach einem Einsatz außerhalb der Landesgrenzen zurück nach London, um dort mit seiner Familie wiedervereint zu werden. Der Anlass dafür ist allerdings kein allzu freudiger, denn sein alter Herr hat das Zeitliche gesegnet und dessen Beerdigung steht nun an. Als wären das und die unter der Oberfläche brodelnden Familienstreitigkeiten nicht schon genug des Dramas, versucht ein krimineller Geschäftsmann das Imperium der Marks an sich zu reißen, wofür ihm alle Mittel recht zu sein scheinen. Doch wie bereits Newton wusste, folgt auf jede Aktion auch eine Reaktion, und so sieht sich der Protagonist und Soldat Marks gezwungen all seine Fähigkeiten dazu zu nutzen, um sich sowie seine Familie aus dem Schussfeld zu bringen.
     
    Dass die Story dabei zu Beginn im Rahmen eines Verhörs Stück für Stück in der Form von Rückblenden erzählt wird, passt dabei wunderbar zum Genre des britischen Gangsterkinos und weckt in den besten Momenten durchaus Erinnerungen an die frühen Werke Guy Ritchies. Diesen Eindruck bestätigen auch die toll gezeichneten Haupt- und Nebencharaktere, denen man im Laufe der circa 6 Stunden dauernden Kampagne begegnen wird. Klar, sie bedienen alle mal mehr mal weniger unterhaltsame und glaubwürdige Klischees, aber es handelt sich bei Blood & Truth eben auch nicht um Der Pate, sondern eher um eine actionreichere Variante von Bube, Dame, König, GrAs, oder meinetwegen Snatch. Daneben wartet vor allem eine gute Prise Mission Impossible oder Bourne Ultimatum, was hier so viel bedeuten soll wie: Eine cool inszenierte "Bang, Bang, Boom"-Action-Überdosis.
     

     
    Und davon gibt es reichlich, also von der Action eben, wenn man sich immer wieder Mittendrin im Gefecht findet. Ähnlich wie in dem (leider mieserablen) Bravo Team kann man sich zwar nicht frei bewegen, Ryan Marks aber auf Knopfdruck von Punkt A nach Punkt B laufen lassen. Hinter niedrigen Deckungen geht er automatisch in die Hocke, ansonsten muss man sich eben selbst ducken. Hey, es ist ein VR-Titel, so viel Bewegungsbereitschaft muss man mitbringen. Oder eben doch die Knöpfe nutzen um zumindest nach links oder rechts zu strafen und so den feindlichen Geschossen auszuweichen. Nutzbar sind hierfür sowohl der DualShock 4-Controller als auch die Move Controller. Der Aim Controller wird nicht unterstützt.
     
    Und während letzteres zwar generell sehr schade ist, hätte er einem in diesem Spiel auch einfach keine Freude gebracht, sondern hätte aufgrund des Designs schlicht gestört. Umso besser also, dass sich die Entwickler auf die zwei ohnehin gängigsten Steuerungsmethoden konzentrieren konnten. Und selbst dazu muss gesagt werden, dass der DualShock 4 zwar funktioniert, aber nur mit den Move Controllern wirklich Spaß aufkommt. Hier kann man die beiden Hände unabhängig voneinander bewegen, was - wie im echten Leben auch - den ein oder anderen Vorteil mit sich bringt. So muss man beispielsweise vorne an die eigene Brust, bzw. den dort angebrachten Waffengurt, fassen, um ein Magazin zu entnehmen, sollte das jetzige leer sein oder bald werden. Was in anderen Spielen mit einem einfachen Knopfdruck erledigt ist, wird hier zum befriedigenden Erlebnis. Um nachzuladen, schiebt man das Magazin nun in die dafür vorgesehene Waffe. Klack!, weiter gehts.
     
    Und damit auch zurück zur Action: Ist die Waffe geladen, sind die Feinde nur selten ein Problem. Zwar muss man sich manches Mal mit besonders gut gepanzerten Gegnern herumärgern, aber meist laufen sie doch eher bereitwillig in den Kugelhagel - sie sind ein wenig mit besonders flinken sowie ab und an den Kopf einziehenden Moorhühnern zu vergleichen, deren größte intellektuelle Errungenschaft es ist, verstanden zu haben, dass man sich hinter Deckungen ducken kann. Dass der Feindkontakt dennoch so großen Spaß macht, liegt wiederum am Sog der virtuellen Realität. Denn Hand aufs Herz: Als 2D-TV-Titel wäre Blood & Truth im besten Fall ein durchschnittlicher Shooter, nach dem kein Hahn krähen würde. Hier aber fühlt sich jeder Headshot nach einer Errungenschaft an und jede überstandene Begegnungen nach einer selbst erbrachten Leistung.
     

     
    Alles fühlt sich eben so unmittelbar, so glaubwürdig und irgendwie echt an. Diesen Effekt, den VR auf Spieler hat, man kann ihn jenen, die noch nie ein gutes Virtual Reality-Headset auf dem Kopf hatten, ohnehin nicht beschreiben. Man muss ihn erleben, um es fassen zu können. Das klingt natürlich doof, ist aber leider wahr. Allen anderen sei gesagt, dass Sonys London Studio die Nutzung dieses Effekts einfach fantastisch beherrscht. Man fühlt sich eben wie in einem spielbaren Hollywood-Film wenn man über Kimme und Korn in Gegnermaßen zielt, das Maschinengewehr zusätzlich mit der zweiten Hand greift, um für (spürbar) mehr Stabilität zu sorgen, oder die Granate an den Mund führt, um den Stift "mit den Zähnen" zu ziehen. "Jetzt aber schnell weg damit", schießt es einem da durch den Kopf.
     
    Aber so richtig badass, so richtig John Wick-like fühlt man sich dann eben erst, wenn man sich irgendwann mit der offensichtlichen Tatsache konfrontiert sieht, dass zwei unabhängige Hände eben auch die Nutzung von zwei unabhängigen Schusswaffen ermöglicht. Im Akimbo mit zwei Uzis gleichzeitig durch den angesagten virtuellen Techno-Club zu tänzeln, einem bleilastigen Ballett gleich, das hat eben jenen "Du bist der Actionheld"-Effekt, den bisher wohl nur Superhot VR vermitteln konnte. Dagegen stinkt es beinahe ab, wenn man ein neues Magazin in die Luft wirft, um es mit der Waffe zu fangen. Solcher Momente gibt es noch zahlreiche, aber es macht viel mehr Spaß sie alle selbst zu entdecken und sich diebisch darüber zu freuen wie toll man sich dabei fühlt.
     
    Neben den unzähligen Schusswechseln, die durch zahlreiche abwechslungsreich designte Setpieces führen, gibt es auch ruhigere Momente, die unter anderem in Form von Minispielen daherkommen. So müssen mit dem Dietrich-Set Schlösser entriegelt oder die Stromversorgung eines Schaltkasten unterbrochen werden. All das macht in der virtuellen Realität durchaus Spaß, da man die dazugehörigen Werkzeuge eben selbst führen muss.  Daneben wird man durchaus belohnt, wenn man sich die Umgebungen genauer anschaut. In jedem Level sind Zielscheiben versteckt, die einem Sterne bringen, wenn man sie zerstört. Diese können wiederum in neue Ausrüstung investiert werden. So lassen sich dann Waffen verbessern und neue Visiere freischalten.
     

     
    Ohnehin gelingt es der Regie durchaus die ruhigen Momente zu nutzen, um zwischen der Action für kurze Verschnaufpausen zu sorgen - zumindest dann, wenn die Story einen nicht gerade mit dramatischen Auflösungen, Twists und komödiantischen Szenen überrascht. Denn auch letzteres kommt durchaus vor und lockert die Stimmung ungemein auf. Ohne zu viel verraten zu wollen, sei so viel angedeutet, dass gerade ein Ausflug in eine Kunstgallerie hier für einige richtig tolle Momente sorgt. Wer den Titel bereits gespielt hat, wird wissen was ich meine, alle anderen sollten die Augen offen halten.
     
    Was bleibt noch zu erwähnen? Ah ja, der Soundtrack ist genauso gelungen wie die Präsentation. Dabei gilt zu ersterem noch anzumerken, dass es sowohl eigens komponierte Stücke gibt, die in den besten Momenten Erinnerungen an James Bond wecken können, als auch lizenzierte Songs, deren Bandbreite mehrere Genres abdeckt. Grafisch sind vor allem die Schauspieler, beziehungsweise deren virtuelle Abbilder eine wahre Augenweide. Ähnlich wie in Inpatient sehen die Gesichter realistisch aus und gerade die Mimik überzeugt auf ganzer Linie. Aber auch die Animationen wissen zu gefallen. Dagegen sind die Umgebungsgrafiken von schwankender Qualität. Nie wirklich schlecht, das nicht, aber einfach nicht so gut, wie die Figuren.
     
    Die Synchro des Titels ist übrigens herausragend. Und jetzt kommt die große Überraschung: Egal ob ihr auf Deutsch oder Englisch spielt. Klar, die englische Tonspur fängt das britische Gangsterfilmflair besser ein, aber die deutsche ist genauso wunderbar gespielt und eingesprochen. Alle jene Spieler, die sich vollkommen auf den Titel einlassen wollen und sich im Deutschen sicherer fühlen, dürfen also erleichtert aufatmen. So macht man Lokalisierung richtig!
     

     
    Fazit
     
    Erfindet Blood & Truth das Rad neu? Nein, das ganz gewiss nicht. tatsächlich ist es eines jener Spiele, die außerhalb der virtuellen Realität kaum eine Daseinsberechtigung hätten. Zu banal ist die Rache-Story, zu altbacken das Shooter-Gameplay. Das große Aber versteckt sich aber quasi schon einige Sätze vor diesem. Denn Sony London Studios Titel ist nun mal ein VR-Spiel und profitiert von all jenen Effekten, die einen gedanklich Ahhh und Ohhh rufen lassen, auch wenn man nur etwas so Banales tut, wie eine Schraube mit einem Schraubenzieher zu lösen.
     
    Und wenn man dann au der Deckung heraus auf heranstürmende Gegner schießt, das Magazin vom Brustgurt reißt und in Luft wirft, nur um dann aufzustehen, die 9mm-Wumme mittels einer lässigen Bewegung nachzuladen und erneut leer zu ballern, ehe man sich mit der linken Hand das Sturmgewehr vom Rücken holt, nun... das ist noch mal ein klein wenig intensiver. Noch länger gezogene gedankliche Ahhhhs und Ohhhhs sind da vorprogrammiert. Und da ist noch niemand aus hundert Metern Höhe... ach egal.
     
    Blood & Truth ist trotz der kurzen Spielzeit ein wahnsinnig unterhaltsamer Shooter, der am Ende des ersten Durchgangs einfach nur Spaß gemacht hat. Die Erfassung der Move Controller funktioniert sehr gut und die kleinen VR-Spielereien wissen genauso zu gefallen wie die großen Überraschungen. Da überlegt man nicht lange, ob man noch einen zweiten Spieldurchgang starten soll, um alle Sammelobjekte und eventuell die Platin-Trophäe zu ergattern. Und für alle anderen gibt es noch einen Herausforderungsmodus. Dort kann man sich auf die Jagd nach dem Highscore begeben. Zum Preis von 39,99 € machen PlayStation VR-Besitzer definitiv nichts falsch - zumindest wenn sie sich für das Genre interessieren.
  23. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from RorOnoa_ZorO in Elden Ring - Georg R.R. Martin für die Hintergrundgeschichte verantwortlich   
    Das düstere Action-Rollenspiel Elden Ring entsteht derzeit in Kooperation von FromSoftware (Dark Souls, Bloodborne) mit Buchautor Georg R.R. Martin (Das Lied von Eis und Feuer). Doch wie schaut es eigentlich mit der Arbeitsteilung aus? In einem weiteren Interview mit IGN verriet Hidetaka Miyazaki von FromSoftware einige Details zur Zusammenarbeit mit dem renommierten Bestseller Autor. So gibt Miyazaki zu, dass er ein großer Buch- und Serienfan von Martin's Werken sei und daher eine unverbindliche Anfrage für ein Meeting sendete. An eine Rückmeldung glaubte der kreative Strippenzieher nicht und umso überraschter war er, als Martin tatsächlich zustimmte, dem runden Tisch beizuwohnen. 
     
    "Als wir uns zusammengesetzt haben, hat es sofort geklickt. Ich habe vorgeschlagen, ein gemeinsames Spiel zu machen und er sagte ja. Ich war wirklich überrascht, wie reibungslos alles lief."
     
    Das treffen per se beschreibt Miyazaki als unkompliziert und geht sogar soweit, zu sagen, dass man auf einer Wellenlänge kommunizieren konnte. Für Martin waren die Souls-Titel zumindest ein Begriff. Einer seiner Mitarbeiter wäre großer Souls-Fan und der Informations-Input dementsprechend vorhanden. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren, stand natürlich die Frage im Raum, welche Rollen die kreativen Geister übernehmen werden. Es ist kein Geheimnis, dass die Geschichte problemlos aus beiden Federn stammen könnte. Doch sah Miyazaki das Problem, dass das neue Medium Videospiel den Buchautor, anders als in Romanen, in seinen kreativen Fähigkeiten einschränken könnte. 
     
    Während also Miyazaki für die Hauptgeschichte in Elden Ring verantwortlich ist, ist Martin für die Mythologie und Hintergrundgeschichte zuständig. Wer jetzt aber glaubt, Martin's Rolle wäre bestenfalls zweitrangig, der irrt. Souls-Liebhaber wissen, welchen Stellenwert die Lore, Charaktere und Backgroundstories in den Werken von FromSoftware haben. Laut Miyazaki wird die Hauptgeschichte von Martins Überlieferung stark beeinflusst.
     
    "Dank Martins Einfluss haben die Welt und die Charaktere von Elden Ring natürlich viel mehr Tiefe und Persönlichkeit."
     
    Vielleicht dient das neue Projekt auch als Inspiration für Martin für einen neuen Roman. Träumen ist schließlich erlaubt. 
     
    Quelle
  24. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from MaNuEeL in Cyberpunk 2077 - Keanu Reeves ist mehr als nur ein "Gast-Charakter"   
    Eines der unvorhergesehen, positiven und im Vorfeld nicht geleakten Überraschungen der E3 ist ausnahmslos der Gast-Auftritt von Keanu Reeves im Rahmen des futuristischen Rollenspiels Cyberpunk 2077. Dieser wird im besagten Spiel den Outlaw Johnny Silverhand verkörpern. Marcin Iwiński, Co-Founder und Co-CEO von CD Projekt RED stellt in einem Interview klar, dass Reeves Anwesenheit nicht nur irgendwelchen PR-Zwecken dient. Im Gegenteil. Der Schauspieler verbrachte nach Angaben des Co-CEO's ganze 15 Tage im Ton-Studio. Das Resultat: Die längsten Dialogzeilen, gleich nach dem Hauptcharakter V. Demnach dürfen wir uns in Cyberpunk 2077 auf noch mehr Kenau Reeves freuen.
     
     
    Cyberpunk 2077 erscheint am 16. April 2020.
  25. Danke
    Serdar Yazici got a reaction from ManiMan in Elden Ring - Gameplay orientiert sich stark an Dark Souls / Miyazaki über die Referenz zu Herr der Ringe   
    Ein Titel, mit dem wir uns in Zukunft des öfteren beschäftigen werden hört auf den Namen Elden Ring und stammt aus der Feder von FromSoftware und dem Das Lied von Eis und Feuer, oder besser bekannt unter dem Seriennamen Game of Thrones, Buchautor Georg R.R. Martin. Kein Wunder also, dass sich die Medienwelt um ein paar wenige Worte von den Kreativen hinter Elden Ring reißen werden. IGN machte im Zuge der E3 den ersten Schritt und befragte Hidetaka Miyazaki, den kreativen Kopf hinter dem Titel (und auch Dark Souls etc) über das mysteriöse nächste Projekt. Um eine ungeschriebene Offensichtlichkeit vorwegzunehmen: Miyazaki teilte mit, dass sich Elden Ring Gameplay-technisch stark an Dark Souls orientieren wird. Allerdings wird es spürbare Unterschiede geben. 
     
    "Elden Ring ist ein Third-Person-Action-Rollenspiel mit Fantasy-Setting. Gameplay-technisch basiert es stark auf Dark Souls. Das bedeutet aber nicht, dass es genauso abläuft: In einer offeneren und weitläufigeren Umgebung wird die Art und Weise, wie der Kampf abläuft, grundlegend anders."
     
    Demnach ist für das neuartige Spielgefühl trotz bekannter Spielmechaniken die offene Spielwelt ausschlaggebend. Während Vorreiter-Titel wie Dark Souls und Co überwiegend linear verliefen und Gegner ihre festen Spawn-Bereiche hatten, wird es Interessant sein zu sehen, wie FromSoftware die Aspekte einer offenen Spielwelt in Elden Ring übertragen und nutzen werden. Auch im Bezug auf die Möglichkeiten des Storytellings eröffnen sich interessante Wege.
     
    Zudem kam Miyazaki über den Titel-gebenden Namen Elden Ring zu sprechen und zog Referenzen zu Tolkiens Der Herr der Ringe. Insbesondere der Ring ist ein Schlüsselelement. Dieser wurde vernichtet und stürzte die Welt von Elden Ring in den Chaos. Scheinbar ist der mysteriöse Ring oder auch sinnbildlich der Kreis ein wichtiges Machtinstrument, vergleichbar mit dem einen Ring in Der Herr der Ringe. Dazu teilte Miyazaki mit:
     
    "Der Elden Ring ist ein mysteriöses Schlüsselelement in der Entstehung der Welt, die wir geschaffen haben. Er steht für die Regeln und den Lebensrhythmus dieser Welt. Aber wie man in unserem Trailer sehen konnte, ist er zerbrochen."
     
    Wir sind gespannt auf erste Gameplay-Szenen. Doch wird es vermutlich eine Weile dauern bis es etwas handfestes zu sehen gibt, da ein möglicher Release-Termin noch nicht einmal in Aussicht gestellt wurde. Spannend bleibt es trotzdem.
     
     
    Quelle: IGN
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